Team: Nimmerland
Fandom: Kuroko no Basuke
Charaktere: Seijuuro Akashi, (Tetsuya Kuroko -mentioned)
Pairings: -/-
Kommentar: Fortsetzung zu diesem CanonDiv-Ding? (maybeeee)
Er war unkonzentriert.
Er wusste, dass er absolut unkonzentriert war, seit er diesen Blick auf sich gespürt hatte und ihn nicht mehr aus seinem Gedächtnis verbannen konnte.
Seufzend lehnte er sich einen Moment zurück, legte sich einen Arm über die Stirn. Dabei wusste er, dass er nicht so einfach schon aufhören konnte.
Das laute Atmen hinter ihm sorgte dafür, dass er etwas seinen Kopf zur Seite drehte.
„War das schon alles?“, hörte er die eindeutig ernste Stimme hinter sich.
„Nein ...“, flüsterte er mehr, auch, wenn er wusste, dass er sich unter keinen Umständen mehr konzentrieren konnte.
„Ich komme in einer halben Stunde wieder. Mach eine kurze Pause.“
Er schluckte, nickte und drehte sich zu dem anderen, bemerkte, wie er alleine gelassen wurde.
Kurz darauf stand er von seinem Schreibtischstuhl auf und trat zu einem Regal an der Seite, griff nach einem kleinen Kasten und öffnete diesen. Darin befand sich einzig ein altes Foto aus seiner Kindheit.
„Tetsuya“, flüsterte er vor sich hin, während er lächelte und in diese klaren, hellblauen Augen blickte. Er wusste, dass er ihn nie vergessen konnte, aber er wusste auch, dass er ihn inzwischen auf Distanz halten sollte.
An dem Moment, als Seijuuro ihn an der Mittelschule erspäht hatte, war er einerseits glücklich gewesen, ihn wiederzusehen, auch wenn er gleichzeitig sich gewünscht hatte, dass er ihn niemals erneut so nahe sehen würde.
Sie waren keine Geschwister mehr. Sie sollten sich nicht einmal kennen und sie sollten nichts miteinander zu tun haben, auch, wenn er gleichzeitig wollte, dass er wieder bei ihm war. Dass er Tetsuya beschützen konnte, so wie er es früher getan hatte.
Er schloss den Kasten wieder und stellte ihn zurück, bewegte sich wieder durch sein Zimmer.
Es war besser so, wenn sie nicht viel mehr Kontakt zueinander hatten. Selbst, wenn es ihn schmerzte, aber es war die einzige Möglichkeit. Er musste unter allen Umständen dafür sorgen, dass sich keine neue Verbindung zwischen ihnen aufbaute.