Sommer-Challenge 004: Schattenspiele
Jun. 12th, 2008 09:15 pmTitel: Yours
Autorin: Akane /
chija
Fandom: Original / Schattenspiele
Challenge: Musik-Tabelle - # 13 Dur
Kommentar: Drei Stunden Recherche und acht Minuten Schreiben ist irgendwie nicht Sinn der Sache, aber mein Perfektionismus ist ein bisschen mit mir durchgegangen.
Yours.
Das Lied ihres Frühlings war Vera Lynns „Yours“ und während die deutschen Bomben auf London fielen und sie das entfernte Knattern der Flugzeugmotoren hörten und es so gerne für einen bösen Traum halten wollten, lagen Thomas und Damien auf der Terrasse und redeten und träumten und tranken Limonade.
Und wenn Winston aufgebracht in den Salon kam, weil der Plattenspieler wieder einmal viel zu laut gestellt war, dann lachten sie nur.
Denn sie, hier, in ihrer eigenen, kleinen, selbstgemachten Sicherheit, waren glücklich.
Sie mussten nicht in den Krieg, Thomas konnte nicht, für Damien wurden Arrangements getroffen. Sie konnten ihre Zeit genießen, ihre Jugend. Sie konnten das Soldatenradio hören und sich dabei vorstellen, wie schrecklich das alles sein musste, aber sie würden es niemals sehen.
Und wenn sie das Knattern der Flugzeugmotoren wieder viel zu laut und viel zu nah hörten, dann schlossen sie ganz fest die Augen.
„Danke“, sagte Damien irgendwann. „Ohne dich wäre ich jetzt dort.“
Autorin: Akane /
Fandom: Original / Schattenspiele
Challenge: Musik-Tabelle - # 13 Dur
Kommentar: Drei Stunden Recherche und acht Minuten Schreiben ist irgendwie nicht Sinn der Sache, aber mein Perfektionismus ist ein bisschen mit mir durchgegangen.
Yours.
Das Lied ihres Frühlings war Vera Lynns „Yours“ und während die deutschen Bomben auf London fielen und sie das entfernte Knattern der Flugzeugmotoren hörten und es so gerne für einen bösen Traum halten wollten, lagen Thomas und Damien auf der Terrasse und redeten und träumten und tranken Limonade.
Und wenn Winston aufgebracht in den Salon kam, weil der Plattenspieler wieder einmal viel zu laut gestellt war, dann lachten sie nur.
Denn sie, hier, in ihrer eigenen, kleinen, selbstgemachten Sicherheit, waren glücklich.
Sie mussten nicht in den Krieg, Thomas konnte nicht, für Damien wurden Arrangements getroffen. Sie konnten ihre Zeit genießen, ihre Jugend. Sie konnten das Soldatenradio hören und sich dabei vorstellen, wie schrecklich das alles sein musste, aber sie würden es niemals sehen.
Und wenn sie das Knattern der Flugzeugmotoren wieder viel zu laut und viel zu nah hörten, dann schlossen sie ganz fest die Augen.
„Danke“, sagte Damien irgendwann. „Ohne dich wäre ich jetzt dort.“
no subject
Date: 2008-06-13 07:22 am (UTC)no subject
Date: 2008-06-13 09:22 am (UTC)no subject
Date: 2008-06-13 02:34 pm (UTC)Wirklich, wirklich schön. =)
no subject
Date: 2008-06-13 02:40 pm (UTC)