Team: Nimmerland
Fandom: IDOLiSH7
Charaktere: Tenn Kujou, Riku Nanase
Pairings: Tenn Kujou/Riku Nanase
Kommentar: minor (ein bisschen mehr vielleicht) end-Part 5 Spoiler? (wird nichts direktes erwähnt u.u)
und das ist weniger crack/humor’ig als es sollte... (challenge mehr so hintergrund-like überhaupt)
Vielleicht hätte er skeptischer sein sollen, als Momo auf sie zugekommen war und ein ‚Fanservice‘-Projekt vorgeschlagen hatte.
Aber es würde jeden von ihnen betreffen.
Und wenn er recht darüber nachgedacht hatte, hatte Tenn nicht erwartet, dass sein ‚Partner‘ ausgerechnet Riku sein würde – auch, wenn er es hatte ahnen können, nachdem er Rikus Strahlen gesehen und Momos verschwörerisches Grinsen gesehen hatte.
Er sollte echt häufiger hinterfragen, wenn Re:vale – insbesondere Momo – mit irgendwelchen Ideen ankam.
„Tenn-nii~“, erklang Rikus absolut verboten süße Stimme, während er sich an seinen Arm gehangen hatte und ihn von der Seite ansah.
Tenn wusste, dass er es längst aufgegeben hatte, Riku zu ermahnen, wie er ihn nannte, weil sein Zwillingsbruder dies als Spitzname abgetan hatte und selbst Re:vale einstimmig gemeint hatten, dass es niedlich wäre, wenn Riku ihn mit einem Spitznamen anredete.
Aber er hatte sowieso in den letzten Wochen immer mehr das Gefühl, dass er aufhörte, wirklich über etwas nachzudenken, wann immer er mit Riku zu tun hatte. Er wusste, dass sein Zwillingsbruder schon immer seine größte Schwäche war – was auch ein Grund war, wieso er ihn so sehr aus seinem Leben fernhalten wollte – aber er wusste auch, dass es nur schlimmer geworden war, seit sie zusammen aufgetreten waren.
„Tenn-nii ignoriert mich“, kam es schmollend von Riku, wobei er nun doch zu ihm sah, bemerkte, wie Riku ihn mit diesem süßen, schmollenden Ausdruck auf dem Gesicht ansah, der dafür sorgte, dass er ihn einfach nur an sich drücken wollte. Oder viel mehr, aber er wusste, dass er nicht viel weiter gehen durfte.
Das hier war nur gespielt. Das hier war nichts–,
„Tenn-nii!“, unterbrach Riku erneut seine Gedanken, „muss ich dich erst küssen, damit du aufhörst, irgendwo anders als bei mir zu sein?“
Tenn blinzelte, starrte Riku einfach nur mit geweiteten Augen an, blinzelte erneut und versuchte, etwas zu erwidern, aber alles, was er konnte, war einfach nur zurück zu starren. Hatte er sich das gerade eingebildet oder hatte Riku, sein Riku, sein viel zu niedlicher Zwillingsbruder, in den er viel zu lange heimlich verliebt war, gerade so klar und eindeutig gesagt, ihn zu küssen?
„Oh, ich mag es, wenn Tenn-nii so ... hm ... überrascht ist“, kicherte Riku daraufhin.
„Riku, was– du weißt, dass das nicht dazu gehört“, entgegnete Tenn schließlich, schüttelte den Kopf, um sich langsam wieder zu fangen, „Re:vale-san meinte extra, dass wir nichts ‚Richtiges‘ tun sollen, solange wir nicht wollen, weil es zu intim wäre, es zu faken.“
„Oh“, machte Riku, legte sich eine Hand ans Kinn, lächelte und trat dann zur Seite, griff wieder nach Tenns Hand und verschränkte ihre Finger, „sorry, ich wollte nicht– vergiss, dass ich das gesagt habe, Tenn-nii.“
Tenn blinzelte ihn von der Seite her an, während sie etwas so weitergingen. Hatte er gerade das Gefühl, dass es nicht nur so daher gesagt war, sondern Riku es ernst gemeint hatte und nicht nur faken wollte? „... Riku, was–“,
Riku sah ihn von der Seite an, lächelte breiter. „Ich meine nur, wenn du es willst, hätte ich nichts dagegen ...“
Tenn stoppte, hielt Riku somit ebenfalls auf, weiterzugehen, sorgte dafür, dass sie sich wieder in die Augen sehen konnten. „Du willst das nicht nur für unsere Fans machen?“, flüsterte er etwas mehr, auch, wenn er wusste, dass die Kameras, die ihnen folgten, nicht unbedingt aufnahmen, was sie redeten.
„... Ich wollte es ... dir nach dem Musical sagen ...“, flüsterte Riku, drehte seinen Kopf zur Seite, wobei Tenn bemerkte, wie er einen leichten Rotschimmer auf den Wangen hatte, „aber Tenn-nii war direkt wieder so abweisend, dass ich mich nicht getraut habe. Ich– ich hab Momo-san gebeten, dass ich mit dir ein Team bilden kann.“
„Riku“, flüsterte Tenn, mehr, weil er nicht wirklich lauter reden konnte, „ich dachte– du ... ich ...“, er schüttelte den Kopf, machte einen Schritt vor, legte eine Hand an Rikus Kinn und sorgte dafür, dass er ihm wieder in die Augen sehen konnte. Kurz lächelte er einfach nur, bevor er seine Lippen auf Rikus legte, da er spürte, dass er gerade sowieso nicht mehr wirklich normal reden konnte.