Räuber-Rommé, die Dritte
Jun. 10th, 2008 01:09 amSommerchallenge
Fandom: Kimi wa petto
Challenge: Tabelle Ängste, #13 Isolophobie - Angst vor Einsamkeit, alleine zu sein
Person: Shigehito Hasumi
Mit Iwaya wird alles besser. Dessen ist er sich sicher.
Iwaya hat dieses liebliche Lächeln (tatsächlich fällt ihm zuerst lieblich ein, wenn er an sie denkt), bewegt sich an seiner Seite anmutig und sachte, dass er immer wieder hinsehen muss um sich ihrer Anwesenheit zu vergewissern.
Das Gewitter zieht erbarmungslos über die Stadt dahin und verwandelt Gässchen in Bäche und die große Kreuzung, auf die Shigehito von seinem Apartment aus sehen kann, in einen See. Schwarze Regenschirme glänzen nass im Laternenschein.
Vorhin kam die Benachrichtigung über seine Versetzung nach Hongkong.
Die Blitze tauchen die teure Wohnung in ein blendendweißes Licht. Es ist angenehm, weil es zeigt, dass die Natur die Welt noch immer besser beleuchten kann als Pachinkohallen und pinkfarbene Reklame und HMV-Schilder.
Es zeigt aber auch, dass man ganz allein sein kann inmitten dieser Stadt, dieser verdammten Millionenstadt.
Hongkong ist nur eine andere, Stadt, in der alle und niemand da ist.
Ziemlich seltsam.
Shigehito wählt Sumires Nummer und lauscht lächelnd ihrer verschlafenen Stimme, die so ungewohnt rau klingt. So ganz anders als sonst.
„Ich habe nur gedacht... na ja, vielleicht möchtest du rüberkommen zu mir.“
Er schaut in den Regen.
„Ich würde dich auch abholen. Wir könnten ins Kino gehen. Läuft nicht gerade Sex and the city?”
Er muss an Küsse im Gewitterregen denken, so unglaublich romantisch. Iwayas regennasse Lippen. Ihr Schatten an seinem.
„Es tut mir Leid.“
Ihre Stimme wird immer leiser, wie von einem Menschen, der weggeht und irgendwann kaum noch zu hören ist.
„Ich kann meinen Hund nicht alleine lassen. Momo...Momo dreht durch bei Gewittern.“
Wie zur Bestätigung kläfft es im Hintergrund.
„Oh.. verstehe. Natürlich.“
Shigehito legt die Hand an die Schläfe.
„Tut mir Leid, dich so spät noch gestört zu haben.“
„Nicht doch.“
Momo. Dieses Mistvieh. Dieses gottverdammte Mistvieh, denkt Shigehito in seinem schwachen Moment, in dem er einfach nicht mitfühlend und verständnisvoll sein will. Jetzt kann er es sich ja auch leisten, er ist allein.
Wie oft schon konnte Iwaya nicht bei ihm sein, weil Momo irgendetwas hatte? Wie oft nur wurde er, ihr Freund, wegen des kläffenden Knäuels versetzt?
Hunde sind Tiere, die müssen Gewitter gewöhnt sein!
Shigehito zerzaust sich die Haare.
Iwaya ist nicht da.
Niemand ist da, außer seinem eigenen Schatten.
Um wen soll er sich denn kümmern?
Er macht sich eine Flasche Wein auf und läuft ruhelos auf und ab in seinem Designermöbel-Wohnzimmer.
Sex and the city
“Bin ich schon so verzweifelt?“
Fandom: Kimi wa petto
Challenge: Tabelle Ängste, #13 Isolophobie - Angst vor Einsamkeit, alleine zu sein
Person: Shigehito Hasumi
Mit Iwaya wird alles besser. Dessen ist er sich sicher.
Iwaya hat dieses liebliche Lächeln (tatsächlich fällt ihm zuerst lieblich ein, wenn er an sie denkt), bewegt sich an seiner Seite anmutig und sachte, dass er immer wieder hinsehen muss um sich ihrer Anwesenheit zu vergewissern.
Das Gewitter zieht erbarmungslos über die Stadt dahin und verwandelt Gässchen in Bäche und die große Kreuzung, auf die Shigehito von seinem Apartment aus sehen kann, in einen See. Schwarze Regenschirme glänzen nass im Laternenschein.
Vorhin kam die Benachrichtigung über seine Versetzung nach Hongkong.
Die Blitze tauchen die teure Wohnung in ein blendendweißes Licht. Es ist angenehm, weil es zeigt, dass die Natur die Welt noch immer besser beleuchten kann als Pachinkohallen und pinkfarbene Reklame und HMV-Schilder.
Es zeigt aber auch, dass man ganz allein sein kann inmitten dieser Stadt, dieser verdammten Millionenstadt.
Hongkong ist nur eine andere, Stadt, in der alle und niemand da ist.
Ziemlich seltsam.
Shigehito wählt Sumires Nummer und lauscht lächelnd ihrer verschlafenen Stimme, die so ungewohnt rau klingt. So ganz anders als sonst.
„Ich habe nur gedacht... na ja, vielleicht möchtest du rüberkommen zu mir.“
Er schaut in den Regen.
„Ich würde dich auch abholen. Wir könnten ins Kino gehen. Läuft nicht gerade Sex and the city?”
Er muss an Küsse im Gewitterregen denken, so unglaublich romantisch. Iwayas regennasse Lippen. Ihr Schatten an seinem.
„Es tut mir Leid.“
Ihre Stimme wird immer leiser, wie von einem Menschen, der weggeht und irgendwann kaum noch zu hören ist.
„Ich kann meinen Hund nicht alleine lassen. Momo...Momo dreht durch bei Gewittern.“
Wie zur Bestätigung kläfft es im Hintergrund.
„Oh.. verstehe. Natürlich.“
Shigehito legt die Hand an die Schläfe.
„Tut mir Leid, dich so spät noch gestört zu haben.“
„Nicht doch.“
Momo. Dieses Mistvieh. Dieses gottverdammte Mistvieh, denkt Shigehito in seinem schwachen Moment, in dem er einfach nicht mitfühlend und verständnisvoll sein will. Jetzt kann er es sich ja auch leisten, er ist allein.
Wie oft schon konnte Iwaya nicht bei ihm sein, weil Momo irgendetwas hatte? Wie oft nur wurde er, ihr Freund, wegen des kläffenden Knäuels versetzt?
Hunde sind Tiere, die müssen Gewitter gewöhnt sein!
Shigehito zerzaust sich die Haare.
Iwaya ist nicht da.
Niemand ist da, außer seinem eigenen Schatten.
Um wen soll er sich denn kümmern?
Er macht sich eine Flasche Wein auf und läuft ruhelos auf und ab in seinem Designermöbel-Wohnzimmer.
Sex and the city
“Bin ich schon so verzweifelt?“
no subject
Date: 2008-06-09 11:59 pm (UTC)Er ist ein lieber Kerl, er will auch nur endich zur Ruhe kommen, er will eine Familie, er will einen einfachen, guten Job, wo sie ihn nicht so rumzerren, er will Bestehtigung, er will ein Märchenprinz und Held sein, er braucht eine Frau, die das zu lässt, die er auf Händen tragen kann und die ihm ergeben ist, wie er ihr. Herrje, wieso mag ich den Kerl so? Ich kann tatsächlich nicht anders. T-T
no subject
Date: 2008-06-10 06:36 am (UTC)Aww, danke *.*
Ja, man muss Shigehito doch lieben.
Irgendwie schafft Ogawa es ja dann am Ende doch, dass man alle noch so biestigen Charaktere in diesem Manga liebt. Wenn ich am Ende sogar mit Fukushima einverstanden war *hust*
Und er kann einem schon leidtun, der arme Kerl.
*ihn falusch*