[R/I - Inspiration] (für mich)
Jul. 13th, 2022 08:06 pmTeam: Nimmerland
Fandom: Gunjou no Fanfare (ich bräuchte nen Tag ;D)
Charaktere: Yuu Arimura, Shun Kazanami
Pairings: Yuu Arimura/Shun Kazanami
Kommentar: Ich weiß nicht, wieso ich dazu schreiben musste.
Inspirationssuche hat mich drauf gestoßen. :’D
Ich hab den Anime (noch) nicht beendet, aber irgendwie ... ja ;’D deswegen wohl auch nicht allzu viel Animebezug.
[edit: btw meine 1. weltherrschaft! :D]
Erledigt rutschte er einfach nur auf die Polster des Sofas, ließ seinen Kopf zur Seite fallen und schloss die Augen.
Es war anstrengend gewesen, sich rechtfertigen zu müssen, dass er nicht direkt erfolgreich gewesen war, obwohl er so unbedingt in den Reitsport hatte wechseln müssen.
„Ruh dich aus, Yuu“, flüsterte Shun bei ihm, wobei er nun doch langsam eins seiner Augen wieder öffnete und bemerkte, dass Shun über ihn gebeugt war.
Nur langsam realisierte Yuu, dass er seinen Kopf auf dem Schoß des anderen gebettet hatte und Shun ihm ein wenig langsamer durch die Haare strich.
„Es war erfolgreich, auch wenn wir nicht gewonnen haben“, sagte Shun ruhig weiter, lächelte ihn einfach nur breit an, „es geht doch gar nicht darum.“
„Hmmm“, murmelte Yuu vor sich hin. Er wusste, dass er zufrieden war, was er erreicht hatte. Er wusste, dass er einfach nur tat, was er wollte, auch wenn es Momente gab, wo er sich fragte, ob es die richtige Entscheidung war, das Leben auf der Bühne aufzugeben.
„Denk nicht daran, Yuu“, sagte Shun, beugte sich zu ihm vor und hauchte ihm einen kurzen Kuss auf die Lippen, lächelte ihn danach an, ohne sich wieder groß zurückzuziehen, so dass er mit dem Gesicht direkt vor ihm war.
„Was?“, fragte Yuu nach, schluckte, streckte einen Arm aus und fuhr mit der Hand über Shuns Wange. Es war einige Wochen her, seit er wusste, was er für den anderen empfand. Er war sich lange auch nicht sicher, ob es richtig war, es überhaupt zuzulassen.
Als Idol hatte er ein gewisses Image zu wahren, was ihn davon abgehalten hatte, aber er war immerhin auch kein Idol mehr. Auch, wenn er immer noch zu sehr in der Öffentlichkeit stand, weil viele hofften, dass er zurückkommen würde.
Er musste sich aber zumindest nicht mehr allzu sehr verstecken, auch, wenn er das mit Shun nicht öffentlich machen wollte. Nicht, weil er nicht zu ihm stand, sondern weil er sich nicht sicher war, wie sehr er Shun mit in dieses öffentliche Leben zog.
„Du denkst schon wieder zu viel nach, Yuu!“, fing Shun an, holte ihn aus seinen Gedanken, „muss ich dich wirklich auf andere Gedanken bringen~?“
„Shun ...“, fing Yuu an, spürte kurz darauf, wie Shun seine Hand unter Yuus Shirt bewegte und ihm über den Oberkörper streichelte, „... was–?“
„Mein lieber Yuu muss sich entspannen“, sagte Shun, beugte sich erneut vor, um ihn erneut kurz zu küssen, „wollen wir es uns irgendwo bequemer machen und ich verwöhne dich ein bisschen?“
Yuu schluckte, nickte langsam und setzte sich auf, sorgte dafür, dass sich Shun zurücklehnte. Mit einem Lächeln lehnte er sich zu ihm und küsste seinen Freund noch einmal von sich aus. „Das klingt gut, Shun.“