Räuber-Rommé, die Erste
Jun. 4th, 2008 12:20 amNicht intelligent und alles andere als brilliant, aber dafür echt Tsutsumi.
Oder so.
Sommerchallenge
Fandom: Kimi wa petto
Challenge: Tabelle Ängste, #10 Hypengyophobie - Angst vor Verantwortung+ winziger Prolog zu Beginn.
Person: Momo/ Takeshi Goda
Titel der Fünferreihe: Räuber-Rommmé
Kommentar: Ja, es ist alles komischerweise irgendwie durchdacht und mit ´ner Menge Metaphern belegt. Man kann interpretieren, muss man aber nicht, letztendlich ergibt mein Geschreibsel ja selten Sinn.
„Momo, sammel gefälligst die Karten wieder zusammen, wenn du alles durcheinanderschmeißen musst!“
Sumire schubste ihr Haustier beiseite um mehr Platz auf der Couch zu haben, aschte in der Bewegung, in der sie sich hinsetzte, auf ihren stehengebliebenen Frühstücksteller und hielt sich die schmerzende Schläfe.
Lange Schatten zogen sich durch das Fensterglas und krochen langsam über den Balkon. Ein leichter Wind ließ Sumires Blumen sich wiegen.
„Guck mal!“
Momo kroch wie ein Wiesel über den Boden und sammelte einzelne Karten auf.
„Wäre das nicht passend?“
Er hielt den Buben und die Dame nebeneinander hoch, beides abgegriffene, alte Karten, an deren Rändern die Pappe schon gelblich wurde.
Es war Sumires Universitäts-Party-Blatt. Hatte ganz schön viel mitgemacht. Yuri hatte einmal draufgekotzt, das Pik-Ass hatte Sumire mal als Aschenbecher benutzt.
„Ja und?“, murmelte sie tonlos ohne hinzusehen.
„Na das bin ich und das bist du!“, zeigte Momo zuerst auf den Buben und dann auf die Dame.
„Ist doch das perfekte Pärchen, oder?“
Dann hielt er inne und schien zu grübeln.
„Oder gehört die Dame zum König dazu..?“
Er kratzte sich am Kopf, dass die welligen Haare durcheinanderlagen.
Sumire rauchte ungerührt weiter.
„Also, ich bin der Bube!“, begann Momo wieder.
„Und du bist die Dame. Dann ist Shigehito der König!“
Er lachte dabei, aber es fühlte sich alles ein wenig komisch an.
Shigehito und Momo und das alte Kartenspiel.
Ging da nicht etwas durcheinander?
„Nimm die Krone ab!“
Sie stakste auf ihren neuen High Heels durch die Wohnung, zum Einlaufen. Das würde ihren Boden ruinieren, also lief sie immer wieder im Kreis auf ihrem weichen Lammfellteppich.
Momo kicherte ein bisschen.
Seine Alkoholfahne gefiel Sumire nicht.
Schön und gut, er konnte mit seinen Tanzkumpanen gerne einen trinken gehen- schlimm genug, dass er als professioneller Tänzer dem Alkohol zusprach. Ruinierte das nicht seinen Körper?
„Gefällt´s dir nicht?“
Er saß auf dem Boden, an die Couch gelehnt und sein Muskelshirt war ihm ein klein wenig hochgerutscht.
Rans Faschingskrönchen hatte rosa Kunstperlen an den Zacken, wahrscheinlich wegen der Verletzungsgefahr. Spielzeughersteller konnten so paranoid sein, wenn es darum ging, sich vorbeugend vor Klagen wild gewordener Eltern zu schützen.
„Komm schooon.“
Momo- war es heute Abend überhaupt Momo?- beugte sich ein bisschen vor und bleckte die Zähne auf eine anschmiegsame, komische Weise.
„I can be all that you want!”
“Dein Englisch ist grausam.”
„Du musst dir nur was wünschen. Musst es nur sagen.“
Es war, als hätte er einen albernen Smiley in die Luft gemalt.
„Du weiß doch, wie beim Maumau- Bube legen und was wünschen.“
Sumire balancierte inzwischen auf einem Bein und betrachtete ihre neuen Schuhe mit einer Art abwesender Verzückung.
„Das gefällt dir wieder. Ich soll dir wohl alles vorschreiben.“
Das stimmte eigentlich nicht.
Momo war Momo, ein streunender Hund, der tat, was ihm gefiel. Aber Hunde tranken eben nicht und wurden komisch.
„Deine verfluchte Angst, mal ganz und gar selbst über dein Leben zu bestimmen, ist so was von anstrengend.“
Die Nacht war sternenklar.
Momo krabbelte heran und ließ einen glasigen Blick aus beschwippsten Augen sprechen.
Seine Haare hingen wirr in seine Stirn, er grinste ein bisschen und verwandelte sich in dem Moment, in dem Sumire nicht aufpasste, in einen Menschen zurück.
„Das sagt die Richtige.“, flüsterte er spöttelnd und leckte das weiße Leder von Sumires Schuh.
Dann fing er an zu kichern und Gegenständen auszuweichen, die sie nach ihm warf.
Momo war klug genug, sich nicht ganz zu betrinken. Sumire hatte begriffen, dass Show und Schein besser waren als sich wirklich gehen zu lassen.
Unter dem Hundefell steckte Ernst und Witz gleichermaßen.
Sie beugte sich über ihn, nahm ihm das Krönchen ab und schnippste es an dessen Gummi in sein Gesicht.
Natürlich hatte sie Recht. Nur wer Angst vor Verantwortung hatte, wurde zum Köter.
„Morgen lasse ich dich einschläfern.“
Oder so.
Sommerchallenge
Fandom: Kimi wa petto
Challenge: Tabelle Ängste, #10 Hypengyophobie - Angst vor Verantwortung+ winziger Prolog zu Beginn.
Person: Momo/ Takeshi Goda
Titel der Fünferreihe: Räuber-Rommmé
Kommentar: Ja, es ist alles komischerweise irgendwie durchdacht und mit ´ner Menge Metaphern belegt. Man kann interpretieren, muss man aber nicht, letztendlich ergibt mein Geschreibsel ja selten Sinn.
„Momo, sammel gefälligst die Karten wieder zusammen, wenn du alles durcheinanderschmeißen musst!“
Sumire schubste ihr Haustier beiseite um mehr Platz auf der Couch zu haben, aschte in der Bewegung, in der sie sich hinsetzte, auf ihren stehengebliebenen Frühstücksteller und hielt sich die schmerzende Schläfe.
Lange Schatten zogen sich durch das Fensterglas und krochen langsam über den Balkon. Ein leichter Wind ließ Sumires Blumen sich wiegen.
„Guck mal!“
Momo kroch wie ein Wiesel über den Boden und sammelte einzelne Karten auf.
„Wäre das nicht passend?“
Er hielt den Buben und die Dame nebeneinander hoch, beides abgegriffene, alte Karten, an deren Rändern die Pappe schon gelblich wurde.
Es war Sumires Universitäts-Party-Blatt. Hatte ganz schön viel mitgemacht. Yuri hatte einmal draufgekotzt, das Pik-Ass hatte Sumire mal als Aschenbecher benutzt.
„Ja und?“, murmelte sie tonlos ohne hinzusehen.
„Na das bin ich und das bist du!“, zeigte Momo zuerst auf den Buben und dann auf die Dame.
„Ist doch das perfekte Pärchen, oder?“
Dann hielt er inne und schien zu grübeln.
„Oder gehört die Dame zum König dazu..?“
Er kratzte sich am Kopf, dass die welligen Haare durcheinanderlagen.
Sumire rauchte ungerührt weiter.
„Also, ich bin der Bube!“, begann Momo wieder.
„Und du bist die Dame. Dann ist Shigehito der König!“
Er lachte dabei, aber es fühlte sich alles ein wenig komisch an.
Shigehito und Momo und das alte Kartenspiel.
Ging da nicht etwas durcheinander?
„Nimm die Krone ab!“
Sie stakste auf ihren neuen High Heels durch die Wohnung, zum Einlaufen. Das würde ihren Boden ruinieren, also lief sie immer wieder im Kreis auf ihrem weichen Lammfellteppich.
Momo kicherte ein bisschen.
Seine Alkoholfahne gefiel Sumire nicht.
Schön und gut, er konnte mit seinen Tanzkumpanen gerne einen trinken gehen- schlimm genug, dass er als professioneller Tänzer dem Alkohol zusprach. Ruinierte das nicht seinen Körper?
„Gefällt´s dir nicht?“
Er saß auf dem Boden, an die Couch gelehnt und sein Muskelshirt war ihm ein klein wenig hochgerutscht.
Rans Faschingskrönchen hatte rosa Kunstperlen an den Zacken, wahrscheinlich wegen der Verletzungsgefahr. Spielzeughersteller konnten so paranoid sein, wenn es darum ging, sich vorbeugend vor Klagen wild gewordener Eltern zu schützen.
„Komm schooon.“
Momo- war es heute Abend überhaupt Momo?- beugte sich ein bisschen vor und bleckte die Zähne auf eine anschmiegsame, komische Weise.
„I can be all that you want!”
“Dein Englisch ist grausam.”
„Du musst dir nur was wünschen. Musst es nur sagen.“
Es war, als hätte er einen albernen Smiley in die Luft gemalt.
„Du weiß doch, wie beim Maumau- Bube legen und was wünschen.“
Sumire balancierte inzwischen auf einem Bein und betrachtete ihre neuen Schuhe mit einer Art abwesender Verzückung.
„Das gefällt dir wieder. Ich soll dir wohl alles vorschreiben.“
Das stimmte eigentlich nicht.
Momo war Momo, ein streunender Hund, der tat, was ihm gefiel. Aber Hunde tranken eben nicht und wurden komisch.
„Deine verfluchte Angst, mal ganz und gar selbst über dein Leben zu bestimmen, ist so was von anstrengend.“
Die Nacht war sternenklar.
Momo krabbelte heran und ließ einen glasigen Blick aus beschwippsten Augen sprechen.
Seine Haare hingen wirr in seine Stirn, er grinste ein bisschen und verwandelte sich in dem Moment, in dem Sumire nicht aufpasste, in einen Menschen zurück.
„Das sagt die Richtige.“, flüsterte er spöttelnd und leckte das weiße Leder von Sumires Schuh.
Dann fing er an zu kichern und Gegenständen auszuweichen, die sie nach ihm warf.
Momo war klug genug, sich nicht ganz zu betrinken. Sumire hatte begriffen, dass Show und Schein besser waren als sich wirklich gehen zu lassen.
Unter dem Hundefell steckte Ernst und Witz gleichermaßen.
Sie beugte sich über ihn, nahm ihm das Krönchen ab und schnippste es an dessen Gummi in sein Gesicht.
Natürlich hatte sie Recht. Nur wer Angst vor Verantwortung hatte, wurde zum Köter.
„Morgen lasse ich dich einschläfern.“
no subject
Date: 2008-06-04 07:21 am (UTC)Ich bin noch zu benommen, weil ich total müde bin, aber oh Gott....... Awesome...... Ich will den Manga nochmal komplett durchlesen und- awww.... Ich liebe Momos Takeshi-Momente *-* Ich liebe es, wenn er sie mal wieder zu diesem bestimmtenten Punkt ausreizt und Sachen hervorlockt, die keiner sehen darf. (Und völlig random: YAY! for Uni!Yuri & Uni!Sumire! XDDD~~~~)
Und dein Geschreibsel macht erschreckenderweise zu 99% Sinn - furchtbar, ne? ^_^ *flausch*
no subject
Date: 2008-06-04 04:30 pm (UTC)Aber auch ohne den genauen Hintergrund zu kennen, find ich dein Geschreibseltes alles andere als sinnlos O_ô Ich mag Deinen Stil total gerne, und die Art und Weise, wie Du den einzelnen Charaktären einen gewissen Touch gibst, sie richtig lebendig wirken lässt. ^_^ Wo bleibt der nächste Teil ?! *hächel*