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Challenge: Hurt/Comfort – um Hilfe bitten (für mich)
Team: Nimmerland
Fandom: IDOLiSH7
Charaktere: Riku Nanase, Iori Izumi, Ryuunosuke Tsunashi, Gaku Yaotome
Pairings: Tenn Kujou/Riku Nanase (erwähnt oder so)
Kommentar: Game-Spoiler (ein bisschen bc of TRIGGER Dinge ;))
-glaubt mir kleinem tnrk-Fangirl noch jemand, dass Iori mir leid tut? x‘’D-



Riku saß still auf seinem Bett, während er ein Kissen gegen seinen Bauch drückte und nebenbei den Fernseher ansah. Auch, wenn er inzwischen den Ton so leise gestellt hatte, dass er kaum etwas hören konnte.

„Nanase-san, hörst du mir überhaupt zu?“, holte Iori ihn aus seinen Gedanken. Iori war eigentlich der Grund, wieso er den Ton fast ausgeschaltet hatte, obwohl sein Blick immer noch auf dem Bild des Fernsehers lag.

„Hmmm“, nickte Riku etwas vor sich hin, auch, wenn er seinen Kopf nicht zu Iori drehte.

„Tust du nicht“, sagte Iori kurz darauf, bevor er sich vor ihm aufbaute und vor seinem Bett stehenblieb, ihn eindringlich ansah, „ich wäre dir sehr verbunden, wenn du für einen Moment mal nicht nur an Kujou-san denkst.“

Riku seufzte, nickte langsam.

„Na also ...“, fing Iori erneut an, schüttelte ein wenig den Kopf, „worüber ich–“,

„Iori? Kannst du mir helfen?“, unterbrach Riku ihn erneut, schluckte etwas.

„... huh, was?“, blinzelte Iori ihn überrascht an, „wo kommt das jetzt her?“

„Sobald ich das erledigt habe, werde ich aufhören, so abgelenkt zu sein“, sagte Riku entschieden, „aber ... uh ... meinst du, ich kann Tenn-nii auf ein Date einladen?“

„Was?“, starrte Iori ihn nur noch perplexer an, während Riku nicht sicher war, wie er den Ausdruck des anderen gerade deuten sollte.

„Iori?“, fragte Riku verwirrter nach, „... ich weiß, so als Idols müssen wir aufpassen, wo wir uns treffen und alles ... deswegen–“,

„Nanase-san, du weißt aber schon noch, dass Kujou-san und du ... ich meine ... ihr seid Zwillinge, oder?“, fragte Iori immer noch verwirrt nach.

„Natürlich weiß ich das!“, sagte Riku ein wenig eingeschnappter, „als wenn ich je vergessen könnte, was Tenn-nii für mich ist. Aber ... na ja ... ich ...“

„Du kannst doch nicht mit deinem Bruder ausgehen“, sagte Iori und schüttelte den Kopf, „davon abgesehen, dass ihr beide Idols seid und alles ...“

„Niemand außer euch weiß davon“, sagte Riku, legte den Kopf schief, „und selbst wenn ... ich kann nicht mehr aufhören, darüber nachzudenken, dass ich ...“,

„Nanase-san“, fing Iori an, schluckte, drehte sich dann um, „ich ... sorry. Ich denke nicht, dass du darüber mit mir reden solltest.“

Riku blinzelte ihm nur hinterher, als er nur noch sah, wie Iori sein Zimmer verließ und ihn wieder alleine ließ. Eigentlich hatte er wirklich gedacht, dass Iori ihm helfen konnte.

Einen Moment sah er wieder zu dem Fernseher, bevor er das Video ausschaltete und sich daran machte, sein Zimmer zu verlassen. Er musste mit jemandem reden, der ihm helfen konnte.

Zwei Stunden später stand er vor dem Gebäude, indem inzwischen die Mitglieder von TRIGGER lebten, auch wenn er sich nicht sicher war, ob es so eine gute Idee war. Aber er war sich sicher, dass ihm seine Teamkameraden eh nicht weiterhelfen konnten, nachdem Sougo ihn ratlos angestarrt hatte, als er gemeint hatte, dass er jemanden, der ebenfalls ein Idol war, auf ein Date einladen wollte.

Er hatte diesmal extra nicht erwähnt, dass es sich um Tenn handelte, nach allem, was mit Iori gewesen war. Yamato hatte gemeint, dass er glücklich für ‚Ichi‘ wäre, wenn Riku ihm endlich gestehen würde, dass er das Gleiche empfand. Was dafür gesorgt hatte, dass sich etwas in ihm verkrampfte.

Kurz darauf hatte er sich entschuldigt, weil er lieber nicht weiter reden wollte. Weil er nicht – noch nicht – darüber reden wollte, dass es nicht Iori war, in den er verliebt war.

Ohne es wirklich zu realisieren, drückte er bereits auf die Klingel, wartete einen Moment, bevor er die Tür aufgehen hörte und zu Ryuu sah, der ihn überrascht ansah.

„Hey, Riku-kun, was machst du denn hier? Wolltest du zu Tenn?“, fragte er nach.

Riku schluckte, nickte etwas vorsichtiger, schüttelte allerdings direkt wieder den Kopf. „Uh, ja, nein, eventuell ... also ... Tsunashi-san?“

„Komm erstmal rein, Tenn müsste eh bald zurücksein“, sagte Ryuu und trat zur Seite, so dass Riku eintreten konnte.

Langsam nickte er, schlüpfte aus seinen Schuhen und folgte dem anderen in den gemütlichen Wohnraum.

„Magst du was trinken, solange du wartest?“, fragte Ryuu nach, bewegte sich in Richtung der Küchenzeile.

„Nein, ich ... also ... vielleicht kannst du ... mir helfen?“, fragte Riku leise nach, schluckte etwas mehr, „ich ... also ... meinst du, dass es möglich ist, wenn ich etwas mit Tenn-nii unternehmen will?“

„Warum sollte das nicht möglich sein?“, fragte Ryuu nach, drehte sich wieder zu ihm, „ich meine, uh ...“

„Nicht so!“, sagte Riku und schluckte etwas, „also ... eh ... nicht als ... ich– ich will ihn auf ein Date einladen. So ... richtig.“

„Oh ... oh!“, machte Ryuu ein wenig erstaunter, „moment, du sagst Date, als ... du ...?“

„Ich weiß, dass es komisch ist, dass ich mich in Tenn-nii verliebt habe“, sagte Riku leise vor sich hin, senkte seinen Blick vor sich auf den Boden, „es ... ich weiß auch nicht ...“,

„Auch nicht komischer, als Tenns crush auf dich, Riku“, drang Gakus Stimme hinter ihm zu ihm durch.

„Wa– was?“, entgegnete Riku erschrocken, drehte sich in einer schnellen Bewegung um, blinzelte zu dem anderen, „woher– wieso– was–“,

„Woher weißt du denn das, Gaku?“, fragte Ryuu genauso verwirrt nach.

Gaku zuckte nur mit den Schultern. „Ich hab ihn mal zur Rede gestellt, wieso er Riku so abweist, aber gleichzeitig in jeder freien Minute IDOLiSH7’s Auftritte mit Riku als Center sieht.“

„Wa–was?“, fragte Riku nach, starrte ihn mit großen Augen an, „... Tenn-nii ist ...“

„Hör zu, wir sorgen dafür, dass ihr ein Date habt, aber du sagst Tenn vorher kein Wort, okay“, fing Gaku an, zwinkerte ihm zu, während er lächelte, „ich schicke dir Ort und Zeit nachher per Rabbitchat und Ryuu und ich sorgen dafür, dass Tenn dort ist.“

Riku schluckte, nickte langsam. „Das ... würdet ihr tun?“

„Klar“, sagte Gaku ruhig schmunzelnder, „überlass das nur uns.“

„O–okay“, sagte Riku und strahlte ihn an, „danke!“

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