[r/i - getrennt/geschieden] (für mich)
Jul. 2nd, 2022 01:03 amTeam: Nimmerland
Fandom: IDOLiSH7 (Mechanical Lullaby)
Charaktere: Cielo (Tenn Kujou), Terra (Riku Nanase)
Pairings: Cielo/Terra
Kommentar: Game-AU! Mechanical Lullaby Spoiler!
(Ich hab gerade Ideen zu den Canon-AUs XD)
Die Gegend um ihn herum fühlte sich kalt und düster an, auch wenn gleichzeitig eine angenehme Melodie zu ihm klang, die sich anfühlte, als wenn sie ihn von innen erwärmen würde.
Seine Augen öffneten sich langsam, auch wenn er nicht einmal gewusst hatte, dass er sie vorher geschlossen hatte.
Erkennen tat er nichts, auch wenn ihm die Gegend langsam wärmer vorkam.
Immer noch hallte diese Melodie in dieser Gegend wider, ohne, dass er wusste, wo sie herkam oder was genau es war.
„Terra.“
Diese ruhige Stimme erklang durch die Melodie hindurch und mit einem Mal sah er geradewegs zu einer Person nur wenige Meter vor ihm.
Sie mussten etwa gleichgroß sein, da er ihm geradewegs in die Augen sah. In diese hellen, rosafarbenen Augen, die so warm auf ihm lagen.
„Wer bist du?“
Warum stellte er diese Frage, wo er sich sicher war, dass er wusste, wem er gegenüber stand.
Die Person auf der anderen Seite schmunzelte ein wenig, streckte seine Arme aus und legte seine Hände gegen etwas, als wenn es eine unsichtbare Wand war, die ihn und Terra trennte.
Terra starrte ihn weiterhin verwirrt an, auch, wenn er sich sicher war, dass er ihn genauso erkannte.
Diese unterschiedlichen Augen wirkten so verwirrt, als wenn er nicht wusste, was hier vor sich ging.
„Du erinnerst dich nicht, Terra?“ Seine Stimme hallte mehr in diesem ganzen, seltsamen Raum wider.
„Nein“, schüttelte Terra den Kopf, streckte seine Arme nun ebenfalls aus, legte seine Handflächen gegen die unsichtbare Wand zwischen ihnen, zuckte allerdings für wenige Sekunden zurück, als er den Widerstand spürte. „Was ... ist das?“
Mit einem tiefen Seufzen bewegte er seine Hände über diese Wand, sorgte die ganze Zeit dafür, dass er weiterhin in diese unterschiedlichfarbigen Augen sah. „Cielo. Das ist mein Name, Terra.“
„Cielo.“
Es klang beruhigend, dass er seinen Namen so direkt von ihm hörte. Nur Terra sprach ihn mit diesem Unterton an, selbst wenn er sich nicht daran erinnerte.
„Ich vermisse dich.“
Cielo bemerkte, wie Terra ihn ein wenig bedrückter ansah, etwas seinen Blick eher auf den Boden vor sich richtete.
„Dieser Song ist schön, nicht wahr, Terra?“
Terra sah ihn daraufhin wieder an, blinzelte ein paar Mal. „Warum kommt mir der Song bekannt vor?“
„Es ist unser Song.“ Cielo sah ihn nur weiterhin ruhig an. Wie sehr wünschte er sich gerade, dass er Terra in seine Arme ziehen und ihn festhalten konnte? Ihm zeigen konnte, dass er ihn nie wieder alleine lassen wollte?
„Unser ... Song.“ Terra klang nicht fragend, eher weitete er ein wenig seine Augen, bewegte seine Hände ein wenig über diese Wand. „Wieso ... ist das hier?“
„Eine Vorsichtsmaßnahme. Von damals“, sagte Cielo ruhig daraufhin, nun ebenfalls etwas bedrückter, auch, wenn er nie aufhörte, Terra anzusehen.
„Eine ... Vorsichtsmaßnahme.“
Cielo merkte so sehr, wie Terra einfach nur verwirrt zu ihm sehen konnte. „Damit wir nicht erneut so etwas anstellen. Dabei ... wünsche ich mir einfach nur, dich zu berühren, Terra.“ Ja, er wollte Terra zu sich ziehen, ihn festhalten, ihn berühren, ihm zeigen, wie sehr er ihn liebte.
„Cielo.“ Terra klang so ruhig, während er ihm entgegensah.
„Wünschst du dir das Gleiche?“, fragte Cielo nach, sah ihn weiterhin an, während sich einfach nur ein Lächeln auf seine Lippen legte.
„Ich will ... dich genauso berühren“, flüsterte Terra einfach nur zurück.
Cielo lächelte einfach nur, während er weiterhin seine Handflächen gegen diese unsichtbare Wand lehnte. Kurz darauf legte Terra seine Handflächen von der anderen Seite gegen die gleiche Stelle.
„Wir finden einen Weg, Terra.“
Die Melodie des Songs hallte ein wenig lauter an ihren Ohren wider. Es fühlte sich an, als hätte jemand die Zeit zurückgedreht, wo sie zusammen in dieser Stadt gewesen waren und ihren Song gesungen hatten.
Er hatte Terras Hand festgehalten und ihre Finger miteinander verschränkt. Hatte er ihm damals gesagt, was er empfand? Ich liebe dich, Terra.
Warum fühlte es sich an, als wenn er diese Worte nicht sagen konnte? Als wenn er sie erneut nicht sagen konnte, so, wie damals?
Ich liebe dich, Cielo. Terra starrte nur weiterhin in diese hellroten, eher rosafarbenen, Augen. Warum konnte er genau das nicht aussprechen, als wenn ihn jemand daran hinderte? Als wenn ihn etwas hinderte, diese Worte zu sagen, die so sehr in seinem Kopf hingen?
Dennoch bemerkte er nur, wie Cielo ihn weiterhin ruhig anlächelte, und er erwiderte dieses Lächeln einfach nur.
Vielleicht mussten sie diese Worte gar nicht sagen. Vielleicht verstanden sie sich einfach. „Ich will dich berühren, Cielo ...“
„Ja, Terra“, flüsterte Cielo zurück, „ich will dich berühren, dich bei mir halten, dich küssen ... ich kann nicht ohne dich sein.“
„Ich ... lass uns gemeinsam singen“, sagte Terra daraufhin leise, „immerhin ... bringt dieser Song uns zusammen.“
„Du ... erinnerst dich?“, fragte Cielo nach, sah für wenige Sekunden überrascht aus, während er nur weiter in Terras Augen sah, seine Handflächen gegen die Stelle der Wand lehnte, an der auch Terra seine Hände gegengelehnt hatte.
„Ich erinnere mich“, sagte Terra daraufhin lächelnd zurück, „wir sind miteinander verbunden. Das spüre ich nun. Und ich will ...“
Cielo schüttelte den Kopf, lächelte ihn weiter ruhig an, brachte Terra allerdings durch seine Bewegung zum Schweigen. „Lass uns nicht darüber reden. Lass uns gemeinsam singen.“ Er war sich nicht sicher, was es auslösen würde. Immerhin hatten sie beim letzten Mal eine ganze Stadt ins Traumland befördert. In ein Traumland, welches eher ein jahrelanger Traum gewesen war.
Ihre Augen trafen sich die ganze Zeit, während Cielo und Terra weiterhin ihre Handflächen gegen die Scheibe gelehnt hatten. Nur das sie inzwischen ihren gemeinsamen Song sangen.
Es wäre ein perfekter Moment, wenn sie sich nur richtig berühren könnten.