[R/I: Gemeinsam aufwachen] (fürs Team)
Sep. 30th, 2021 07:49 pmChallenge: Romantik/Intimität – Gemeinsam aufwachen (fürs Team)
Fandom: Idolish7
Charaktere/Pairings: Tenn Kujou & Aya Yotsuba
Kommentar: ein bisschen (Adoptiv-)Geschwisterliebe und so :3
Es war noch früh, als Tenn die Wärme neben sich etwas mehr spürte und kurz darauf auf den hellen Haarschopf neben sich sah, bemerkte, wie das jüngere Mädchen neben ihm sich etwas in seinem Oberteil festhielt.
„Aya?“, flüsterte er leise, bewegte eine Hand langsam über ihren Rücken, suchte den Blickkontakt der Jüngeren.
„... Tenn?“, flüsterte sie leise, drehte ihren Kopf etwas so, dass sie ihn etwas mehr ansehen konnte, „ich ... war das richtig?“
Einen Moment sah Tenn sie einfach nur an, spürte, wie Aya sich immer noch an ihn drückte und ein wenig unsicher zu ihm blickte. „Worüber machst du dir Gedanken, Aya-chan?“
„Ich ... Oniichan ... ich wollte nicht–“, flüsterte sie ein wenig mehr, „meintest du das ernst, dass Riku-san nicht mehr dein Bruder ist?“
Tenn zuckte ein wenig zusammen, verkrampfte seine Hand in dem Schlafoberteil Ayas, während er dadurch aufgehört hatte, ihr über den Rücken zu streicheln. Er wusste, dass er sich, seit dem Moment, als er mit Kujou und Aya gegangen war, darüber Gedanken machte, ob es richtig war.
Er wusste, dass Aya inzwischen seine Schwester war, seit er bei Kujou lebte. Er musste endlich davon absehen, so sehr auf Riku aufzupassen. „Ich habe doch gesagt, du bist inzwischen meine Schwester, Aya.“
„... Ja“, murmelte Aya, wandte ihren Blick allerdings nur wieder ab und drückte ihr Gesicht gegen Tenns Oberkörper, schluckte ein bisschen mehr, „... aber ... oniichan ... ich will nicht, dass ... wieso kann ich nicht wieder bei ihm sein und dennoch ... Kujou-san helfen?“
„Das ...“, flüsterte Tenn, stoppte sich selbst, schüttelte ein wenig den Kopf und lächelte sie langsam an, bewegte seine Hand zu Ayas Haaren und strich ihr ein wenig durch diese, „ich denke, dass euer Band bleibt, auch wenn ihr momentan nicht zusammenlebt, Aya. Außerdem willst du ihm doch zusehen, nicht?“
„Ja, Oniichan ist toll“, sagte Aya und rutschte nun ein Stück zurück, allerdings nur so, dass sie ein wenig besser zu Tenn blicken konnte, während ihr Gesicht ein fröhliches Lächeln zeigte, „wir sind trotzdem mit ihnen verbunden, auch wenn wir nicht bei ihnen sind, nicht? Du siehst Riku-san doch auch immer noch als deinen Bruder, oder?“
„Natürlich, Aya“, flüsterte Tenn ruhig zurück, auch, wenn er das letzte Mal das Gefühl hatte, als wenn er ihn inzwischen vielleicht etwas zu sehr verletzt hatte. „Ich kann nicht anders, als auf ihn aufzupassen. Und ich wünsche mir, dass es irgendwann wieder so sein kann, wie früher ...“
„Ich auch, Tenn-nii-san“, murmelte Aya leise daraufhin, drückte sich wieder gegen ihn.