Team: Enterprise
Fandom: Tatort Saarbrücken
Charaktere: Leo Hölzer, Adam Schürk, Pia Heinrich, Esther Baumann
Pairing: Leo Hölzer/Adam Schürk
Prompt: Orte - An der Bar (fürs Team)
Anmerkung: 4/5, folgt hierauf.
Adam hatte schon bessere Ideen, das muss er sich eingestehen.
Er hat sich den Nachmittag über rar gemacht, ist lieber um den See spaziert und hat nachgedacht, hat sich ins Gras gelegt und ein Nickerchen gemacht.
War, ganz ehrlich, Leo aus dem Weg gegangen, wollte gar nichts weiter hören, wollte sich nicht weiter erklären oder entschuldigen.
Er ist schließlich immer noch hier, wird also eine Teilnehmerurkunde kriegen, und wenn dann immer noch jemand von den Vorgesetzten mosert, dann biegt Adam das schon wieder hin, aber nochmal in den Seminarraum, das kann er dann auch nicht.
Irgendwann traut er sich wenigstens wieder ins Hotel, und dieses Mal biegt er in die Hotelbar, oder was sich hochtrabend so nennt, pflanzt sich auf einen Barhocker und bestellt sich ein Bier.
Und hier kommen wieder seine besseren Ideen ins Spiel, hat er nämlich nicht eingerechnet, dass am letzten Abend natürlich ein ‘lockeres Beisammensein’ geplant ist.
Was ihm erst dämmert, als sich die Bar um ihn herum immer weiter füllt, und er flucht leise vor sich hin.
Leo würde ihm jetzt wieder Vorhaltungen machen, “das kommt davon, wenn man das Programm nicht liest,” und das stimmt auch, aber Adam kann sich auch nicht für alles interessieren, schon gar nicht dafür.
Er macht sich auf seinem Barhocker also so klein wie möglich, überlegt kurz, ob er mit seinem Bier nicht lieber wieder nach draußen verschwindet, da hört er Leos Stimme neben sich.
“Ach, bist du doch noch hier?”
Adam dreht sich zu seinem Freund, nicht ganz sicher, ob er wirklich sein Gesicht sehen will.
Das Gesicht ist allerdings vorsichtig neutral, und Adam atmet innerlich auf, immerhin, damit kann er umgehen.
Er hebt die Augenbraue als er antwortet, “Wo soll ich denn sonst sein?”
“Weiß nicht. Hab dich ja nicht mehr gesehen seit heute morgen.”
Adam verzieht das Gesicht, und wendet sich wieder seinem Bier zu.
Er hat das Gefühl, etwas sagen zu müssen, irgendwas, aber ihm fällt auch nicht wirklich was ein, und er knibbelt mit den Fingern an dem Etikett auf der Bierflasche herum, da dreht sich Leo zum Tresen, lehnt die Arme auf die Stange davor, und schubst Adam leicht mit der Schulter an.
“Der Seminarleiter hat sich übrigens entschuldigt, wenn er gewusst hätte, was er mit dem Spiel anrichtet, hätte er es gelassen.”
Adam schnaubt durch die Nase. “Bestimmt.”
“Naja, konnte er ja nicht wissen.”
“Nee, konnte er nicht. Aber,” und Adam sieht zu Leo hinüber, “dass das ein beschissenes Spiel ist, das hätte ihm auch mal auffallen können.”
Leo legt abwägend den Kopf schief, “Ja, hätte es ihm. Hat sich bisher vermutlich nicht ergeben.”
“Tja.”
“Tja.”
Adam grinst, und Leo grinst zurück, und ganz kurz hat Adam das Gefühl, dass das hier noch ganz nett werden könnte, dass zwischen ihnen gerade alles in Ordnung ist, da stellt sich jemand neben Leo und sagt, “Ach, ich hab dich schon überall gesucht, wir wollten noch über die Sache sprechen, wenn du gerade magst…”
Adam lehnt sich an Leo vorbei, sieht den Typen duster an. Den Typen, der heute morgen schon seine Krallen nach Leo ausgefahren hat, das wäre ja noch schöner.
“Sag mal, merkst du eigentlich nicht, dass du störst?”
Der Typ guckt nur ganz überrascht, und lehnt sich zu Leo rüber, legt ihm, schon wieder, was soll denn das, die Hand auf den Arm, “Sorry, ich wollte nicht…”
Und Adam sagt, “Ja, dann verpiss dich halt,” in dem Moment, als Leo sagt, “Nee, kein Ding, ich komm gleich,” und Adam hört ja wohl nicht richtig, sieht wieder zu Leo und fragt, “Achso, ist das so.”
“Adam, jetzt mach nicht…”
“Was? Keinen Aufstand? Keine Sorge, ich mache keinen Aufstand. Ich merke, wenn ich störe. Sorry, bin schon weg.”
Und dann greift Adam seine Bierflasche, und stampft nach draussen, in die abgelegenste, dunkelste Ecke der Terrasse, steckt sich eine Zigarette an, raucht und qualmt vor Wut.
Das ist wirklich so typisch sein Glück, dass er sich monatelang nicht traut, die Fresse aufzumachen, und dann kommt so ein Heini vorbei und er darf dabei zusehen, wie der sich an Leo ranmacht, echt klasse, das hat er echt mal so richtig gut hinbekommen.
Er tritt seine Zigarette aus, steckt die Hände in die Hosentaschen, atmet tief durch, und starrt in den Nachthimmel, als er Schritte hört.
Es ist vermutlich ein Zeichen dafür, wie erbärmlich er ist, dass er am Schritt erkennt, dass Leo auf ihn zukommt.
“Sag mal, spinnst du eigentlich,” hört er Leo schimpfen, und Adam lacht kurz auf, berechtigte Frage.
Er dreht sich zu Leo, sieht ihn nur schweigend an, zuckt mit den Schultern.
“Ich kann echt nicht fassen, wie du dich aufführst, echt mal, was ist denn los mit dir?”
Wenn Leo wütend ist, sind seine Augen sehr, sehr grün. Das kann Adam sehen, trotz der dürftigen Beleuchtung.
“Krieg ich mal eine Antwort,” blafft Leo ungeduldig, und Adam nimmt einen Atemzug, fährt sich mit der Hand durchs Haar.
“Was willst du denn hören? Dass ich mir Hoffnungen gemacht habe, und das völlig umsonst? Dass ich mich wie ein Idiot aufführe? Glaub mir, das merke ich selber.”
Leo blinzelt ihn nur verwirrt an. “Sag mal, wovon redest du denn?”
“Na, von deinem neuen Freund. Sei dir ja gegönnt, aber naja, passt mir halt nicht.”
“Was passt dir nicht?”
“Meine Fresse, muss ich das buchstabieren? Wenn du dir schon jemanden anlachst, dann wäre das gerne ich!”
Leo blinzelt nur noch verwirrter, öffnet ein paar Mal den Mund, nur um ihn wieder zu schließen.
“Aber hey, go for it, häng halt nur eine Socke an die Türklinke, wenn ihr in unserem Zimmer landet, damit ich weiß, dass ich mich verpissen soll,” und Adam kann nicht fassen, wie leicht ihm das von den Lippen kommt, während es sich so anfühlt, als schneide er sich gerade etwas aus der Brust.
Leo schüttelt den Kopf, und für eine Moment sieht er noch wütender aus, und als er einen Schritt auf Adam zumacht, zuckt dieser zusammen, kneift ein bisschen die Augen zusammen, vielleicht kriegt er jetzt eine aufs Maul, verdient hätte er es, und Leos Hände sind auch schon erhoben.
Adam stößt mit den Kniekehlen gegen einen Blumentopf, hat gar nicht gemerkt, dass er immer weiter zurückgewichen ist, und Leos Hände schießen nach vorne.
Und packen ihn an den Aufschlägen seiner Jacke, schütteln ihn ein bisschen, ziehen ihn ein wenig nach vorne.
“Du bist ein solcher Idiot,” schimpft Leo, zerrt noch einmal an Adams Jacke, und küsst ihn auf den Mund.
Adams Kopf ist mit einem Mal völlig leer, und er starrt nur entgeistert Leo an.
Der noch einen Schritt auf ihn zu macht, seine Lippen noch härter auf Adams presst, und Adams Hirn wacht dann doch endlich auf, und er legt die Hände auf Leos Hüften, zieht ihn näher zu sich und erwidert den Kuss.
Er kann nicht sagen, wie lange sie so dastehen, Leos Lippen hart und unnachgiebig, Leos Atem warm auf seiner Haut, Leos Hände mittlerweile flach auf Adams Brust.
Doch es ist viel zu bald, dass Leo einen Schritt zurück macht, sich aus Adams Berührung löst, ihn leicht atemlos ansieht.
“Ich weiß nicht, was du jetzt machst, aber ich gehe jetzt wieder da rein, und dann gehe ich ins Bett. Kannst mitkommen, kannst es aber auch lassen.”
Und mit den Worten dreht Leo sich um und geht, und Adam starrt ihm völlig verwirrt hinterher.
Er weiß nicht so ganz, was er damit anstellen soll, wie er jetzt reagieren soll.
Weiß nur, dass er Leo ganz gerne wieder küssen würde, vielleicht weniger wütend, das muss er noch einmal überdenken.
Und weil er eh schon denken will, macht er das für eine Zigarettenlänge, und dann noch eine, nur um sicher zu gehen.
Als er auf dem Zimmer ankommt, liegt Leo mit dem Rücken zur Tür im Bett, und Adam weiß nicht, ob er schon schläft, oder wütend ist, er schält sich nur langsam aus seinen Klamotten, legt sich vorsichtig ins Bett.
Leo dreht sich nicht zu ihm um, sagt nichts, und Adam ist kurz versucht, seine Hand auszustrecken, einfach nur, um zusehen, was passiert, aber.
Aber er traut sich schon wieder nicht.
Also löscht er lieber das Licht, dreht sich zur Seite, weg von Leo.
Neben sich hört er ein sehr tiefes, sehr resigniertes Seufzen.
Fandom: Tatort Saarbrücken
Charaktere: Leo Hölzer, Adam Schürk, Pia Heinrich, Esther Baumann
Pairing: Leo Hölzer/Adam Schürk
Prompt: Orte - An der Bar (fürs Team)
Anmerkung: 4/5, folgt hierauf.
Adam hatte schon bessere Ideen, das muss er sich eingestehen.
Er hat sich den Nachmittag über rar gemacht, ist lieber um den See spaziert und hat nachgedacht, hat sich ins Gras gelegt und ein Nickerchen gemacht.
War, ganz ehrlich, Leo aus dem Weg gegangen, wollte gar nichts weiter hören, wollte sich nicht weiter erklären oder entschuldigen.
Er ist schließlich immer noch hier, wird also eine Teilnehmerurkunde kriegen, und wenn dann immer noch jemand von den Vorgesetzten mosert, dann biegt Adam das schon wieder hin, aber nochmal in den Seminarraum, das kann er dann auch nicht.
Irgendwann traut er sich wenigstens wieder ins Hotel, und dieses Mal biegt er in die Hotelbar, oder was sich hochtrabend so nennt, pflanzt sich auf einen Barhocker und bestellt sich ein Bier.
Und hier kommen wieder seine besseren Ideen ins Spiel, hat er nämlich nicht eingerechnet, dass am letzten Abend natürlich ein ‘lockeres Beisammensein’ geplant ist.
Was ihm erst dämmert, als sich die Bar um ihn herum immer weiter füllt, und er flucht leise vor sich hin.
Leo würde ihm jetzt wieder Vorhaltungen machen, “das kommt davon, wenn man das Programm nicht liest,” und das stimmt auch, aber Adam kann sich auch nicht für alles interessieren, schon gar nicht dafür.
Er macht sich auf seinem Barhocker also so klein wie möglich, überlegt kurz, ob er mit seinem Bier nicht lieber wieder nach draußen verschwindet, da hört er Leos Stimme neben sich.
“Ach, bist du doch noch hier?”
Adam dreht sich zu seinem Freund, nicht ganz sicher, ob er wirklich sein Gesicht sehen will.
Das Gesicht ist allerdings vorsichtig neutral, und Adam atmet innerlich auf, immerhin, damit kann er umgehen.
Er hebt die Augenbraue als er antwortet, “Wo soll ich denn sonst sein?”
“Weiß nicht. Hab dich ja nicht mehr gesehen seit heute morgen.”
Adam verzieht das Gesicht, und wendet sich wieder seinem Bier zu.
Er hat das Gefühl, etwas sagen zu müssen, irgendwas, aber ihm fällt auch nicht wirklich was ein, und er knibbelt mit den Fingern an dem Etikett auf der Bierflasche herum, da dreht sich Leo zum Tresen, lehnt die Arme auf die Stange davor, und schubst Adam leicht mit der Schulter an.
“Der Seminarleiter hat sich übrigens entschuldigt, wenn er gewusst hätte, was er mit dem Spiel anrichtet, hätte er es gelassen.”
Adam schnaubt durch die Nase. “Bestimmt.”
“Naja, konnte er ja nicht wissen.”
“Nee, konnte er nicht. Aber,” und Adam sieht zu Leo hinüber, “dass das ein beschissenes Spiel ist, das hätte ihm auch mal auffallen können.”
Leo legt abwägend den Kopf schief, “Ja, hätte es ihm. Hat sich bisher vermutlich nicht ergeben.”
“Tja.”
“Tja.”
Adam grinst, und Leo grinst zurück, und ganz kurz hat Adam das Gefühl, dass das hier noch ganz nett werden könnte, dass zwischen ihnen gerade alles in Ordnung ist, da stellt sich jemand neben Leo und sagt, “Ach, ich hab dich schon überall gesucht, wir wollten noch über die Sache sprechen, wenn du gerade magst…”
Adam lehnt sich an Leo vorbei, sieht den Typen duster an. Den Typen, der heute morgen schon seine Krallen nach Leo ausgefahren hat, das wäre ja noch schöner.
“Sag mal, merkst du eigentlich nicht, dass du störst?”
Der Typ guckt nur ganz überrascht, und lehnt sich zu Leo rüber, legt ihm, schon wieder, was soll denn das, die Hand auf den Arm, “Sorry, ich wollte nicht…”
Und Adam sagt, “Ja, dann verpiss dich halt,” in dem Moment, als Leo sagt, “Nee, kein Ding, ich komm gleich,” und Adam hört ja wohl nicht richtig, sieht wieder zu Leo und fragt, “Achso, ist das so.”
“Adam, jetzt mach nicht…”
“Was? Keinen Aufstand? Keine Sorge, ich mache keinen Aufstand. Ich merke, wenn ich störe. Sorry, bin schon weg.”
Und dann greift Adam seine Bierflasche, und stampft nach draussen, in die abgelegenste, dunkelste Ecke der Terrasse, steckt sich eine Zigarette an, raucht und qualmt vor Wut.
Das ist wirklich so typisch sein Glück, dass er sich monatelang nicht traut, die Fresse aufzumachen, und dann kommt so ein Heini vorbei und er darf dabei zusehen, wie der sich an Leo ranmacht, echt klasse, das hat er echt mal so richtig gut hinbekommen.
Er tritt seine Zigarette aus, steckt die Hände in die Hosentaschen, atmet tief durch, und starrt in den Nachthimmel, als er Schritte hört.
Es ist vermutlich ein Zeichen dafür, wie erbärmlich er ist, dass er am Schritt erkennt, dass Leo auf ihn zukommt.
“Sag mal, spinnst du eigentlich,” hört er Leo schimpfen, und Adam lacht kurz auf, berechtigte Frage.
Er dreht sich zu Leo, sieht ihn nur schweigend an, zuckt mit den Schultern.
“Ich kann echt nicht fassen, wie du dich aufführst, echt mal, was ist denn los mit dir?”
Wenn Leo wütend ist, sind seine Augen sehr, sehr grün. Das kann Adam sehen, trotz der dürftigen Beleuchtung.
“Krieg ich mal eine Antwort,” blafft Leo ungeduldig, und Adam nimmt einen Atemzug, fährt sich mit der Hand durchs Haar.
“Was willst du denn hören? Dass ich mir Hoffnungen gemacht habe, und das völlig umsonst? Dass ich mich wie ein Idiot aufführe? Glaub mir, das merke ich selber.”
Leo blinzelt ihn nur verwirrt an. “Sag mal, wovon redest du denn?”
“Na, von deinem neuen Freund. Sei dir ja gegönnt, aber naja, passt mir halt nicht.”
“Was passt dir nicht?”
“Meine Fresse, muss ich das buchstabieren? Wenn du dir schon jemanden anlachst, dann wäre das gerne ich!”
Leo blinzelt nur noch verwirrter, öffnet ein paar Mal den Mund, nur um ihn wieder zu schließen.
“Aber hey, go for it, häng halt nur eine Socke an die Türklinke, wenn ihr in unserem Zimmer landet, damit ich weiß, dass ich mich verpissen soll,” und Adam kann nicht fassen, wie leicht ihm das von den Lippen kommt, während es sich so anfühlt, als schneide er sich gerade etwas aus der Brust.
Leo schüttelt den Kopf, und für eine Moment sieht er noch wütender aus, und als er einen Schritt auf Adam zumacht, zuckt dieser zusammen, kneift ein bisschen die Augen zusammen, vielleicht kriegt er jetzt eine aufs Maul, verdient hätte er es, und Leos Hände sind auch schon erhoben.
Adam stößt mit den Kniekehlen gegen einen Blumentopf, hat gar nicht gemerkt, dass er immer weiter zurückgewichen ist, und Leos Hände schießen nach vorne.
Und packen ihn an den Aufschlägen seiner Jacke, schütteln ihn ein bisschen, ziehen ihn ein wenig nach vorne.
“Du bist ein solcher Idiot,” schimpft Leo, zerrt noch einmal an Adams Jacke, und küsst ihn auf den Mund.
Adams Kopf ist mit einem Mal völlig leer, und er starrt nur entgeistert Leo an.
Der noch einen Schritt auf ihn zu macht, seine Lippen noch härter auf Adams presst, und Adams Hirn wacht dann doch endlich auf, und er legt die Hände auf Leos Hüften, zieht ihn näher zu sich und erwidert den Kuss.
Er kann nicht sagen, wie lange sie so dastehen, Leos Lippen hart und unnachgiebig, Leos Atem warm auf seiner Haut, Leos Hände mittlerweile flach auf Adams Brust.
Doch es ist viel zu bald, dass Leo einen Schritt zurück macht, sich aus Adams Berührung löst, ihn leicht atemlos ansieht.
“Ich weiß nicht, was du jetzt machst, aber ich gehe jetzt wieder da rein, und dann gehe ich ins Bett. Kannst mitkommen, kannst es aber auch lassen.”
Und mit den Worten dreht Leo sich um und geht, und Adam starrt ihm völlig verwirrt hinterher.
Er weiß nicht so ganz, was er damit anstellen soll, wie er jetzt reagieren soll.
Weiß nur, dass er Leo ganz gerne wieder küssen würde, vielleicht weniger wütend, das muss er noch einmal überdenken.
Und weil er eh schon denken will, macht er das für eine Zigarettenlänge, und dann noch eine, nur um sicher zu gehen.
Als er auf dem Zimmer ankommt, liegt Leo mit dem Rücken zur Tür im Bett, und Adam weiß nicht, ob er schon schläft, oder wütend ist, er schält sich nur langsam aus seinen Klamotten, legt sich vorsichtig ins Bett.
Leo dreht sich nicht zu ihm um, sagt nichts, und Adam ist kurz versucht, seine Hand auszustrecken, einfach nur, um zusehen, was passiert, aber.
Aber er traut sich schon wieder nicht.
Also löscht er lieber das Licht, dreht sich zur Seite, weg von Leo.
Neben sich hört er ein sehr tiefes, sehr resigniertes Seufzen.