Team: Serenity
Challenge: Charakterschwäche – (Kein) Morgenmensch (fürs Team)
Fandom: Roswell New Mexcio
Charaktere/Pairing: Michael Guerin(/Alex Manes)
Wörter: ~600
Anmerkung: Ich möchte über meine Malex-Gefühle sprechen. Michael immer noch nicht so ganz, zumindest nicht am Morgen. Da will er eigentlich noch nicht mal zu viel darüber nachdenken.
Es ist früh am Morgen, als Michael sich fragt, was zur Hölle passiert ist, dass er gerade so klischeemäßig von den ersten Sonnenstrahlen geweckt wird.
In seinem Leben wurde er schon in viele Schubladen gesteckt und hat sich, wenn er ehrlich ist, auch selbst in so einige einsortiert. Nicht nur, um anderen Menschen den Versuch zu ersparen, hinter seine Fassade zu blicken, sondern auch, um es sich selbst ein bisschen einfacher zu machen, denn sich selbst etwas zu gut zu kennen, ist ihm sogar jetzt manchmal noch nicht so ganz geheuer.
Aber egal ob auf dem Selbstfindungstrip oder zu der Zeit, in der er versucht hat, die unangenehmen, die echten Teile seiner Persönlichkeit mit Alkohol zu betäuben, er wäre bis heute nie auf die Idee gekommen, sich als Morgenmenschen zu bezeichnen.
Im klassischen Sinne passt er wahrscheinlich immer noch nicht in dieses Bild. Er hat absolut nicht das Bedürfnis, sofort unter die Dusche zu springen, irgendwelchen spirituellen Erfahrungen in einem einsamen Ritual beim ersten Kaffee zu machen oder noch vor dem Frühstück drei Runden um den Block zu rennen.
Aber es ist der erste Morgen, nachdem sie die Lockhart-Maschine geknackt haben und er wacht zum ersten Mal seit langem mit dem Gefühl auf, endlich etwas geschafft zu haben, etwas Sinnvolles, etwas, das wirklich was bedeutet und, wenn alles gut läuft, ungefähr 99 ihrer Probleme lösen wird. Nicht, dass damit nicht immer noch mindestens doppelt so viele übrig wären, aber es ist ein Anfang, und ein verdammt guter noch dazu.
Und er wacht zum ersten Mal seit langem in Alex‘ Bett auf. Zwar hat er gestern Nacht nicht mehr viel davon mitbekommen, und Alex nach grob geschätzt 72 Stunden ohne Schlaf gepaart mit Halluzinationen mit fast tödlichem Ausgang noch viel weniger, aber selbst, wenn er sich kaum erinnern kann, wie sie es überhaupt noch vom Taxi ins Bett geschafft haben, ohne unterwegs einzuschlafen, es ist trotzdem gut. So verdammt gut.
Michael lässt seine Finger – ganz blank, ohne Bandana – über Alex‘ Rücken und dann weiter wandern, bis sie sanfte Kreise über die warme Haut an seinem Arm ziehen; gerade so leicht, um ihn nicht zu wecken, denn wenn es nach Michael geht, hat Alex es sich verdient, auch eine ganze verdammte Woche durchzuschlafen.
Und wenn es nach ihm geht, würde er vielleicht auch einfach am liebsten die ganze Zeit über hier bei ihm liegen bleiben. Und ja, ein bisschen liegt es daran, dass er nach der ganzen Aufregung und der ganzen Sorge endlich durchatmen kann, weil er Alex für den Moment sicher hier bei sich hat, aber es ist einfach auch nur unheimlich gemütlich unter der Decke, und noch während er Alex einen Kuss in den Nacken haucht, fallen ihm langsam wieder die Augen zu.
Okay, vielleicht ist er immer noch alles andere als ein Morgenmensch. Fairerweise hatte er aber auch von Anfang an keine richtige Chance, denn genau genommen erfüllt er immerhin nicht mal den Teil mit dem Menschen.
Er weiß, dass er diesen Moment eigentlich bewusst genießen sollte, weil er so lange darauf gewartet hat, aber sobald er wach genug dazu ist, ist er auch wieder wach genug für die ganzen Gedanken; über die Maschine, über Jones, über die vielen Wege, wie das alles noch schiefgehen kann; über die Sache mit Alex.
Und auch, wenn Michael glaubt, wenn er weiß, dass sie dieses Mal auf einem verdammt guten Weg sind, ist es trotzdem immer noch einfacher, das ganze erst Mal auszublenden, sich noch ein Stück näher an Alex heranzuziehen und den Morgen stattdessen irgendwo tief im Unterbewusstsein zu genießen, selbst, wenn er dafür nochmal ein paar Stunden in den Schlaf driften muss.
Challenge: Charakterschwäche – (Kein) Morgenmensch (fürs Team)
Fandom: Roswell New Mexcio
Charaktere/Pairing: Michael Guerin(/Alex Manes)
Wörter: ~600
Anmerkung: Ich möchte über meine Malex-Gefühle sprechen. Michael immer noch nicht so ganz, zumindest nicht am Morgen. Da will er eigentlich noch nicht mal zu viel darüber nachdenken.
Es ist früh am Morgen, als Michael sich fragt, was zur Hölle passiert ist, dass er gerade so klischeemäßig von den ersten Sonnenstrahlen geweckt wird.
In seinem Leben wurde er schon in viele Schubladen gesteckt und hat sich, wenn er ehrlich ist, auch selbst in so einige einsortiert. Nicht nur, um anderen Menschen den Versuch zu ersparen, hinter seine Fassade zu blicken, sondern auch, um es sich selbst ein bisschen einfacher zu machen, denn sich selbst etwas zu gut zu kennen, ist ihm sogar jetzt manchmal noch nicht so ganz geheuer.
Aber egal ob auf dem Selbstfindungstrip oder zu der Zeit, in der er versucht hat, die unangenehmen, die echten Teile seiner Persönlichkeit mit Alkohol zu betäuben, er wäre bis heute nie auf die Idee gekommen, sich als Morgenmenschen zu bezeichnen.
Im klassischen Sinne passt er wahrscheinlich immer noch nicht in dieses Bild. Er hat absolut nicht das Bedürfnis, sofort unter die Dusche zu springen, irgendwelchen spirituellen Erfahrungen in einem einsamen Ritual beim ersten Kaffee zu machen oder noch vor dem Frühstück drei Runden um den Block zu rennen.
Aber es ist der erste Morgen, nachdem sie die Lockhart-Maschine geknackt haben und er wacht zum ersten Mal seit langem mit dem Gefühl auf, endlich etwas geschafft zu haben, etwas Sinnvolles, etwas, das wirklich was bedeutet und, wenn alles gut läuft, ungefähr 99 ihrer Probleme lösen wird. Nicht, dass damit nicht immer noch mindestens doppelt so viele übrig wären, aber es ist ein Anfang, und ein verdammt guter noch dazu.
Und er wacht zum ersten Mal seit langem in Alex‘ Bett auf. Zwar hat er gestern Nacht nicht mehr viel davon mitbekommen, und Alex nach grob geschätzt 72 Stunden ohne Schlaf gepaart mit Halluzinationen mit fast tödlichem Ausgang noch viel weniger, aber selbst, wenn er sich kaum erinnern kann, wie sie es überhaupt noch vom Taxi ins Bett geschafft haben, ohne unterwegs einzuschlafen, es ist trotzdem gut. So verdammt gut.
Michael lässt seine Finger – ganz blank, ohne Bandana – über Alex‘ Rücken und dann weiter wandern, bis sie sanfte Kreise über die warme Haut an seinem Arm ziehen; gerade so leicht, um ihn nicht zu wecken, denn wenn es nach Michael geht, hat Alex es sich verdient, auch eine ganze verdammte Woche durchzuschlafen.
Und wenn es nach ihm geht, würde er vielleicht auch einfach am liebsten die ganze Zeit über hier bei ihm liegen bleiben. Und ja, ein bisschen liegt es daran, dass er nach der ganzen Aufregung und der ganzen Sorge endlich durchatmen kann, weil er Alex für den Moment sicher hier bei sich hat, aber es ist einfach auch nur unheimlich gemütlich unter der Decke, und noch während er Alex einen Kuss in den Nacken haucht, fallen ihm langsam wieder die Augen zu.
Okay, vielleicht ist er immer noch alles andere als ein Morgenmensch. Fairerweise hatte er aber auch von Anfang an keine richtige Chance, denn genau genommen erfüllt er immerhin nicht mal den Teil mit dem Menschen.
Er weiß, dass er diesen Moment eigentlich bewusst genießen sollte, weil er so lange darauf gewartet hat, aber sobald er wach genug dazu ist, ist er auch wieder wach genug für die ganzen Gedanken; über die Maschine, über Jones, über die vielen Wege, wie das alles noch schiefgehen kann; über die Sache mit Alex.
Und auch, wenn Michael glaubt, wenn er weiß, dass sie dieses Mal auf einem verdammt guten Weg sind, ist es trotzdem immer noch einfacher, das ganze erst Mal auszublenden, sich noch ein Stück näher an Alex heranzuziehen und den Morgen stattdessen irgendwo tief im Unterbewusstsein zu genießen, selbst, wenn er dafür nochmal ein paar Stunden in den Schlaf driften muss.