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Team: Serenity
Challenge: Romantik/Intimität – Gegensätze ziehen sich an (fürs Team - WELTHERRSCHAFT)
Fandom: Haikyuu!!
Charaktere/Pairings: Kenma Kozume/Taketora Yamamoto
Kommentar: also ... ich weiß nicht, was genau das hier war, ist irgendwie zeitmäßig so „erstes Jahr Nekoma bis Timeskip“ ^^ (weniger romantisch als beabsichtigt aber... es ist einfach KenTora-typische-romantik? :''D)



Erschöpft lehnte er gegen die Wand der Sporthalle, rutschte daran herunter und atmete tief.

„Du musst was trinken, Kenma.“

Sein Blick glitt zu seinem besten Freund, der ihm eine Trinkflasche hinhielt, während er nebenbei grinste.

Grummelig schnappte Kenma nach der Flasche und trank einen großen Schluck daraus, als wenn er ewig keine Flüssigkeit mehr zu sich genommen hätte. „Grins nicht so blöd, Kuro.“

„Hm?“, machte Kuroo mit diesem Blick, als wenn er keine Ahnung hatte, worauf Kenma hinauswollte. Obwohl Kenma wusste, dass sein bester Freund genau wusste, was er meinte. „Du warst eindeutig aktiver als sonst, Kenma“, sagte Kuroo schließlich weiter, lehnte sich nun neben ihm gegen die Wand, „liegt es an Tora?“

„Nein“, brummte Kenma und drehte seinen Kopf weg. Er hatte sich bestimmt nicht verausgabt, um ihm etwas zu beweisen. Niemals.

„Sicher“, erwiderte Kuroo schmunzelnder.

Kenma schnaubte, stützte sich von dem Boden ab, gab seinem besten Freund die Flasche zurück und machte sich, ohne ein weiteres Wort, daran die Sporthalle in Richtung Umkleide zu verlassen. Als wenn Tora irgendetwas damit zu tun hatte, dass er sich ein wenig mehr anstrengte.

––––

„Du bist viel zu langsam, Kozume!“, drang diese viel zu laute Stimme an seine Ohren, worauf Kenma sich zu ihm drehte und ihn anfunkelte.

Wieso ließ er sich seit ein paar Wochen nur ständig darauf ein, mit dem anderen zu trainieren? „Sei still, Yamamoto.“

„Nur, wenn du mir zeigst, dass du das hier ernst meinst“, erwiderte dieser und grinste ihn breit an, „warum spielst du überhaupt, wenn du sowieso keinen Spaß dran hast? Huuuh?“

Kenma verdrehte etwas mehr die Augen. Manchmal fragte er sich das selbst. Wieso spielte er Volleyball? Eigentlich doch nur, weil Kuroo ihn dazu brachte, zu sozialisieren.

War es Kuroos Generve wirklich wert, dass er sich jeden Tag diesem Idioten aussetzte?

„Komm schon! Spiel mir zu, ich bringe dich dazu, dass du wirklich ernst machst, Kozume!“, grinste Yamamoto ihn breit an, „was ist? Oder denkst du, du kannst es nicht?“

Kenma blickte ihn mit zuckender Augenbraue an. „Wollen wir doch mal sehen, ob du damit überhaupt klarkommst, Yamamoto.“ Er bemerkte, wie sich das Gesicht des anderen zu einem Grinsen veränderte, weswegen er eigentlich in dem Moment, als er den Satz beendet hatte, wusste, dass er einen Fehler begangen hatte.

––––

Viel zu erschöpft ließ er sich einige Wochen, nachdem er mit Yamamoto trainiert hatte, auf den Hallenboden sinken, streckte seine Arme und Beine von sich und atmete eindeutig heftiger. Warum ließ er sich seit Wochen nur immer darauf ein, mit diesem Sturkopf zu trainieren?

„Hehe, du bist wirklich gut, Kenma“, fing Tora neben ihm an, während er zwar nicht so erschöpft wirkte, aber dennoch etwas heftiger atmete.

„Pff, du nervst so sehr, Tora“, brummte Kenma und verdrehte die Augen.

„Und dennoch trainierst du mit mir“, erwiderte Tora neben ihm und grinste ihn von oben herab an, während er sich über ihn gebeugt hatte.

„Wenn ich es nicht mache, nervt Kuro mich ...“, murmelte Kenma so leise, dass er sich sicher war, dass es außer Tora niemand gehört hatte. Auch, wenn er wusste, dass Kuroo ihn nie so sehr durch die Gegend scheuchte. Warum ging er ständig auf Toras Wettstreite ein?

„Du bist schwer in Ordnung, Kenma“, entgegnete Tora schließlich daraufhin, lächelte ihn breit an.

„... du auch, Tora ...“, murmelte Kenma ein wenig leiser zurück, bemerkte direkt, wie Tora ihn nur noch mehr anstrahlte, weswegen er es fast bereute, überhaupt so etwas gesagt zu haben.

„Lass uns nach dem Training was unternehmen“, sagte Tora daraufhin breit grinsend, „heeeey, Fukunaga, kommst du nachher mit uns? Wir sind doch im gleichen Jahrgang!“

Kenma blinzelte überrascht zu Tora, stützte sich ein Stück auf, sah zu dem anderen, der nun in ihre Richtung blickte, während er nur ein wenig lächelte.

„Huh? Klar, habt ihr euch zusammengerauft?“, fing Fukunaga an, schmunzelte nur mehr, als er zu ihnen blickte.

„Jup! Kenma ist ab jetzt mein Schützling und jeder, der ihm irgendetwas antun will, bekommt es mit mir zu tun!“, entgegnete Tora daraufhin, kurz bevor er Kenma zu sich hochzog und ihm einen Arm über die Schultern legte.

„Oh, das klingt nach dem Beginn einer zuckersüßen Romanze“, sagte Fukunaga, während er zu ihnen trat und sie anlächelte, „ich wünsche euch alles Gute!“

„Wa– wie kommst du darauf, dass wir–“, entgegnete Tora mit einem überrascht-entsetzten Blick, „wir sind doch nicht zusammen!“

„Was nicht ist, kann ja noch werden“, sagte Fukunaga und zwinkerte ihnen zu.

„Wenn ich jemals mit diesem Idioten zusammen sein werde, kannst du an meinem Verstand zweifeln, Fukunaga“, murmelte Kenma und warf Tora einen deutlich bitteren Seitenblick zu.

„Verstanden, Kenma!“, grinste Fukunaga ihn an.

––––

Erschlagen lehnte sich Kenma in seinem Stuhl zurück, blickte auf den Bildschirm mit seinem letzten Spiel, während der Abspann dessen gerade vorbeilief.

„Und, neuer Rekord?“, drang die Stimme seines Freundes an seine Ohren, kurz bevor er spürte, wie er von hinten umarmt wurde.

„Nicht ganz“, murmelte Kenma, seufzte und drehte sich etwas zur Seite, „ist irgendwas, Tora?“

„Kuroo-san hat geschrieben, ob wir zu einem kleinen Ehemaligentreffen vorbeikommen wollen“, sagte Tora daraufhin, „Yaku-san ist wohl für eine Weile wieder in Tokyo.“

„Hm ... nichts dagegen“, sagte Kenma und schmunzelte etwas, „weiß irgendjemand von ihnen von uns?“

„Außer Kuroo-san? Nee“, zuckte Tora mit den Schultern, beugte sich zu seinem Freund und drückte Kenma einen kurzen Kuss auf, „wer meinte denn in unserem ersten Jahr, dass er niemals mit mir ausgehen würde?“

„Oh, stimmt“, sagte Kenma ein wenig nachdenklich, „ich bin immer noch nicht sicher, wie übernächtigt ich zu dem Zeitpunkt gewesen sein muss, als ich dich als Freund angesehen habe.“

„Oder als du meinen Heiratsantrag vor einem guten Jahr angenommen hast?“, grinste Tora ihn nur noch breiter an, „Shouhei-kun wird eindeutig überrascht sein.“

„Hmm“, nickte Kenma etwas vor sich hin. Er konnte ja auch nichts dafür, dass er sich so geändert hatte und seit dem damaligen Jahr an der Nekoma einfach auch nicht mehr ohne Tora sein konnte. Hieß es nicht auch irgendwie, dass sich Gegensätze anzogen? „Na komm, lass uns fertigmachen.“

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