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Team: Serenity
Challenge: Romantik/Intimität – Nah und fern (fürs Team)
Fandom: Yuukoku no Moriarty
Charaktere/Pairings: Sherlock Holmes/William James Moriarty
Kommentar: Manga-Spoiler (^//^°) von irgendwann in den 3 Jahren x’D



Mit einem tiefen Seufzen sah er neben sich zu der Person, die gegen seine Schulter lehnte, während er ein wenig unwirklich spürte, wie ein Luftzug an ihnen vorbeizog.

Seinen Arm hatte er um den anderen gelegt, hielt ihn einfach nur fest, während er eigentlich glücklich sein sollte, dass sie es geschafft hatten, dass sie zusammen hier waren.

Nachdem er gesehen hatte, dass sein Freund endlich zu sich gekommen war und er ihn draußen gefunden hatte, war er mehr als erleichtert gewesen. Auch, wenn er spürte, dass es sich anfühlte, als wenn sie sich viel näher waren, als vorher, so spürte er dennoch eine gewisse Distanz zwischen ihnen.

Oder eher, er spürte, dass es nicht mehr so war, wie vorher. Wenn sie sich ganz normal begegnet waren, ohne ihre jeweiligen Rollen.

Langsam strich er seinem Freund über den Rücken, während er seinen Kopf zu ihm gedreht hatte. „Wieso akzeptierst du nicht einfach, was ist?“, flüsterte er vor sich hin. Davon ab, dass sie ein gutes Stück entfernt von ihrer Heimat waren, von ihren Familien, Freunden.

Er spürte, wie sich der Körper seines Freundes etwas anspannte, so dass er ihn ein wenig mehr an sich drückte, seine Augen lagen auf dem Haarschopf des anderen. „Es ist gut, Liam ...“

Warum konnte er nicht einfach sehen, dass sie neu anfangen konnten, dass er etwas wiedergutmachen konnte?

„... Warum?“, drang die leise Stimme an seine Ohren, worauf er bemerkte, wie er zu ihm blickte, „warum lässt du mich nicht ...?“

„Warum sollte ich dich alleine lassen?“, entgegnete er mit einem Grinsen, bewegte seine Hand zu den Haaren des anderen, strich ihm ein wenig durch diese, „wieso lässt du meine Nähe nicht zu, Liam?“

Er spürte, wie William seinen Blick abwandte. „Du solltest nicht hier sein, Sherly.“

„Hmmm? Keine Ahnung, wovon du sprichst“, erwiderte Sherlock und verdrehte die Augen, „außerdem kann ich einen Freund, der verletzt ist, nicht alleine lassen.“ Warum akzeptierte er nicht einfach, dass er in der Nähe des anderen sein wollte? Wieso fühlte sich William einerseits so nah aber gleichzeitig so weit weg von ihm an, als wenn sie nicht in der gleichen Stadt wären?

„Du hättest in London bleiben sollen“, murmelte William vor sich hin, ohne seinen Kopf noch einmal zurückzudrehen, „du–“,

„Fang nicht wieder damit an“, seufzte Sherlock genervt, lehnte sich etwas mehr zurück, „du weißt, dass ich dich nicht einfach so sterben lassen konnte.“

„Warum? Du weißt, dass es geplant war, dass–“,

„Ich lasse mich nun einmal ungerne von jemandem kontrollieren, Liam“, unterbrach Sherlock den anderen, bevor er auch nur weitersprechen konnte, bewegte seine Hand zu dem Kinn des anderen und sorgte dafür, dass er William ansehen konnte, auch wenn er inzwischen über einem Auge eine Augenklappe trug. Irgendwie wirkte sein anderes Auge dafür nur noch strahlender, als es sich vorher angefühlt hatte. „Also fang nicht wieder damit an.“

„... Ich weiß, aber ...“, murmelte William, sah ihm einfach nur entgegen, „du–“,

„Ach sei still“, brummte Sherlock, verdrehte die Augen und sorgte kurz darauf dafür, dass er ihn einfach küsste. Schließlich lächelte er William an. „Momentan redest du mir zu viel Blödsinn, als das es Spaß macht, mit dir zu reden, Liam.“

Er bemerkte durchaus, wie William ihn überraschter ansah, auch, wenn es inzwischen nicht das erste Mal war, dass sie sich geküsst hatten. Es war nur immer noch so, dass er nicht direkt akzeptierte, dass sie so etwas wie Geliebte waren. „Warum ... willst du nicht einfach akzeptieren, dass ich bei dir sein will, Liam?“

„Ich ...“, fing William an, stoppte, lehnte sich erneut gegen Sherlocks Brust, sorgte dafür, dass er von ihm festgehalten wurde, „... ich will es ja akzeptieren, Sherly ... ich will es so sehr ...“

„Dann lass es zu“, flüsterte Sherlock ihm entgegen, „lass es zu, dass wir ab jetzt in die Zukunft sehen und akzeptiere, dass du es wiedergutmachen kannst. So, wie jeder von deiner Familie, deinen Freunden, es gerade vermutlich macht ...“

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