[AU: Canon Divergence] (fürs Team)
Sep. 12th, 2021 08:40 pmChallenge: AU – Canon Divergence (fürs Team)
Fandom: Yuukoku no Moriarty
Charaktere/Pairings: Albert James Moriarty & William James Moriarty
Kommentar: ich weiß nicht, wie das hier zustande kam, ich hab gestern quasi nen rewatch gehabt und dachte so „was, wenn“ (dieser ganze >Alptraum< Moment von Sherlock kein Alptraum war? Oder wenn John ihn nicht aufgehalten hätte?*hust*)
-maybe hab ich da jetzt einfach so ein angefangenes häschen wo ich noch nicht weiß wohin mit...aber das ist hier auch nix neues mehr...
In dem Moment, als er davon gehört hatte, dass er wirklich geschossen hatte, hatte es sich angefühlt, als wenn sich etwas in ihm verkrampfte.
Eigentlich hatte William doch nur testen wollen, zu was er in der Lage war, ob er dazu imstande war, das Licht von London zu sein. Hatte er damit gerechnet, dass ausgerechnet Sherlock wirklich schießen würde?
Hatte er nicht eher gehofft, dass er es nicht tun würde?
Und was genau sollten sie jetzt mit dieser Information tun?
„Du wirkst nicht glücklich, Will“, drang Alberts Stimme an seine Ohren und er drehte seinen Kopf zu ihm, bemerkte, wie der Ältere in das Zimmer trat.
„Ich weiß nicht, was ich denken soll, Bruder ...“, flüsterte William, senkte seinen Blick vor sich auf den Boden.
Als er ihn das erste Mal auf der Noahtic getroffen hatte, hatte er darüber nachgedacht, wie es wäre, wenn er nicht diesen Plan verfolgte.
Was wäre jetzt, wenn sie auf der gleichen Seite waren? Jetzt, wo er mehr oder weniger verhinderte, dass irgendjemand dahinter kam, dass Sherlock geschossen hatte? Davon ab, dass er diesen letzten Fall sowieso verschleiern würde.
Bis vor ein paar Stunden hatte William nicht einmal darüber nachgedacht, was wäre, wenn Sherlock wirklich schießen würde, auch, wenn er dadurch Informationen zu ihm bekommen konnte, es würde dafür sorgen, dass er ebenfalls jemanden tötete. Niemand kam so einfach aus dieser Zwänge heraus, jemanden getötet zu haben. Seine Brüder und er wussten am ehesten, wie sehr es sie verband, getötet zu haben.
Überrascht zuckte William zusammen, als er spürte, wie er von jemandem in die Arme gezogen wurde, bemerkte nur Sekunden später, dass es Albert war, und lehnte sich gegen die Brust seines Bruders. Bei niemand anderem hatte er das Gefühl, dass er sich so fallen lassen konnte, wie bei Albert.
„Was meinst du, wäre es richtig, wenn er einer von uns wäre, Will?“, fragte Albert so leise und dicht bei ihm nach, dass er den Atem des anderen an seinem Ohr spürte.
William schluckte, blieb nur still an ihn gelehnt stehen, dachte einen Moment darüber nach. „Ich weiß es nicht ... aber ich weiß auch nicht, wie es momentan anders sein könnte?“
„Es ist deine Entscheidung, Will“, entgegnete Albert weiterhin ruhig, schob ihn ein Stück von sich, ohne William allerdings loszulassen, „du weißt, dass wir deine Entscheidungen akzeptieren. Jeder von uns.“
„Ich weiß, Bruder“, sagte William ruhig, lächelte ihn schwach an. Seine Entscheidung, huh?