[Orte: Im Hinterzimmer] (fürs Team)
Sep. 1st, 2021 04:42 pmChallenge: Orte - Im Hinterzimmer (fürs Team)
Fandom: Magic Kaitou
Charaktere/Pairings: Akako Koizumi & Kaito Kuroba & Saguru Hakuba
Kommentar: Fortsetzung zu dem vorherigen (etwa) und jaaa... irgendwie sollte das mit dem Prompt besser vorkommen, aber ... eh... :‘‘’D der gedanke/die inspiration davon zählt...oder so? XD
Ruhig blickte sie in den Spiegel in dem Hinterzimmer ihres Anwesens, während ihr nicht ihr Spiegelbild entgegensah. Die Frau hatte kürzere, hellbraune Haare und wirkte einige Jahre älter, als sie es war.
Vor einigen Tagen hatte sie das erste Mal diese Erscheinung gesehen. Es war nicht so, dass diese Person irgendetwas zu ihr sprach, aber Akako wusste auch so, wer es war und wieso sie ihr so bekannt vorkam.
Es war auch ein Grund, wieso sie dafür gesorgt hatte, dass sich ihre Klassenkameraden bei diesem Rennen trafen. Sie hatte gesehen, was es auslösen würde und das sie danach vermutlich eine Erinnerung aus einer vergangenen Zeit bekamen.
Das Klingeln an der Haustür sorgte dafür, dass sie ihren Kopf von dem Spiegel wegdrehte und etwas in den Nacken legte. Es war genauso, wie sie es vorhergesehen hatte, auch wenn alles andere nicht das war, was sie beeinflussen konnte.
Mit einem letzten Mal sah sie noch einmal zu dem Spiegel, bemerkte, wie er wieder ihr Spiegelbild zeigte, bevor sie sich umdrehte und das Zimmer verließ. Ihre Schritte führten sie nach oben aus dem Keller und in ein gemütliches Wohnzimmer, da sie wusste, dass ihr Diener ihre Gäste dorthin geführt haben musste.
„Was für eine Überraschung, euch hier zu empfangen“, fing Akako mit einem Schmunzeln an, auch wenn es für sie nicht wirklich eine Überraschung war.
„Nachdem du uns quasi dazu gebracht hast, uns auf dieser Rennbahn zu treffen?“, entgegnete Hakuba und hob eine Augenbraue.
„Hmm, du weißt doch irgendetwas, was da passiert ist, oder?“, sagte Kuroba und sah sie eindringlicher an.
„Das, was da passiert ist, war nicht in diesen Tagen“, sagte Akako und ließ sich auf einem Sessel nieder, stützte ihren Arm auf der Lehne neben sich ab, „aber mir wurde gesagt, dass ich euch diese Sachen zeigen soll.“
„Was genau meinst du?“, fragte Hakuba nach.
„Ein Fall, der nun schon ... ungefähr hundert Jahre her ist?“, erwiderte Akako ein wenig überlegender, „ihr wurdet damals beobachtet, ohne das sie eingreifen konnte. Wobei, natürlich nicht ihr, aber ...“, sie stoppte ein wenig, machte eine nachdenkliche Geste.
„Das ergibt nicht wirklich Sinn“, murmelte Hakuba und sah sie ernster an, „warum sollten wir etwas mitkriegen, was eigentlich so lange her ist? Und warum hat es sonst niemand gehört?“
„... Es hat irgendetwas damit zu tun, was du bist, oder, Akako?“, entgegnete Kuroba kurz darauf, zog seine Augenbrauen zusammen, während er sie musterte.
Akako seufzte, schob ihre Haare nach hinten, lächelte langsam. „Ich habe Kontakt zu einer Hexe bekommen, die in der damaligen Zeit gelebt hat. Sie musste im Hintergrund leben, aber sie hat euch beobachtet. Ich weiß nicht, wieso, aber ihr müsstet euch an das Leben damals erinnern. Ich weiß selbst nicht, wieso ich da jetzt von erfahren habe oder wieso ich euch diesen Anstoß geben sollte ...“
„An ein damaliges Leben?“, fragte Hakuba verwunderter nach, sah kurz zu Kuroba, bevor er wieder zu ihr blickte, „und was meinst du, eine Hexe?“
„Ah, Akako-chan ist eine Hexe“, winkte Kuroba etwas mehr ab, verdrehte die Augen, „aber ich habe auch keine Ahnung, was sie mit damaligem Leben meint.“
„Oh, also erinnert ihr euch nicht?“, fragte Akako nach, legte den Kopf schief, „hmm ... dann dauert es wohl noch etwas länger, bis ... ich meine, ich könnte eurer Erinnerung helfen, aber ...“
„Das Einzige, was vielleicht da ist, ist eine Stimme, die ich dort gehört habe“, murmelte Kuroba, zuckte mit den Schultern, „wenn es nicht doch eher irgendetwas ist, was ich einfach nur dort nirgendwo zuordnen kann.“
„Ich wüsste nicht, dass ich mich an irgendetwas aus einem anderen Leben erinnere“, erwiderte Hakuba und zuckte ebenfalls mit den Schultern.
„Es wird vermutlich demnächst auftauchen, ich dachte, ich kann es damit erwecken, nachdem ich dieses Zeichen bekam, aber vermutlich ist es nicht so einfach“, sagte Akako ruhig daraufhin, „ich bin mir nicht einmal sicher, wieso ich es bekommen habe, aber es wirkte, als wäre es wichtiger. Deswegen habe ich auch dafür gesorgt, dass ihr dort seid.“
„Es behagt mir nicht, dass du irgendetwas damit zu tun hast, aber“, fing Kuroba an, seufzte etwas mehr, „solang es nicht wirklich dein Werk ist.“
„Hm? Du wirkst, als würde sie ständig irgendetwas mit dir machen wollen, Kuroba“, entgegnete Hakuba und warf ihm einen Seitenblick zu.
„Wenn du wüsstest ...“, brummte Kuroba und verdrehte die Augen, sah erneut scharf in Akakos Richtung.
Akako grinste nur ein wenig vor sich hin, ohne weiter darauf einzugehen. „Vielleicht sollte ich euch vorwarnen, es kann manchmal heftig sein, sich an so etwas zu erinnern.“ Immerhin wusste sie selbst auch nicht, was genau das für Erinnerungen waren, weil sie selbst keine Verbindung zu der Vergangenheit hatte, außer durch ihre Hexenmagie, die sie in sich hat.