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Team: Serenity
Challenge: Krimi/Horror/Thriller – Pferderennen (für mich) - Weltherrschaft!
Fandom: Magic Kaitou (moment, ich hab da keinen tag für? o.o)
Charaktere/Pairings: Kaito Kuroba & Aoko Nakamori & Saguru Hakuba (& Akako Koizumi)
Kommentar: ist in meinem Kopf so etwas wie ein Reinkarnations-Crossover-AU mit YuuMori, auch wenn das hier noch nicht sooo sehr zum vorschein kommt ^^;



Genervt stöhnte er auf, versenkte die Hände in den Taschen seiner Jacke und blickte zur Seite. Wie es dazu kam, dass er gerade mit Aoko bei einem Pferderennen war, würde er halt wirklich gerne wissen.

Noch dazu, wieso ging seine Kindheitsfreundin auch noch so sehr dabei auf, diesen Pferden zuzusehen, wie sie über die Rennbahn liefen?

„Guck nicht so miesepetrig, als wenn du gar nicht hier sein wolltest!“, fing Aoko an und stieß ihm ihren Ellbogen in die Seite.

Kaito verdrehte die Augen, sah sie von der Seite her an. „Vielleicht ist es genau das? Ich wollte nicht hierhin. Warum sind wir überhaupt hier?!“

„Aber ... Akako-chan meinte, ich soll dich hierhin begleiten, weil es so wichtig ist?“, fing Aoko an, legte den Kopf zur Seite, musterte ihn eindringlicher, „ich dachte, du wolltest hier hin.“

„Akako?!“, entgegnete Kaito ein wenig entsetzter, seufzte und verdrehte die Augen, „was genau hat sie damit zu tun?!“ Davon ab, wieso sollte ausgerechnet Akako irgendwie wollen, dass er hier war?

Er drehte seinen Kopf zur Seite, sah ein wenig über die Menschen neben ihnen, weil er ein ungutes Gefühl hatte, wenn er daran dachte, dass sie etwas damit zu tun hatte, dass er mit Aoko hier war.

Es dauert nicht mehr lange, Bruder.

Erschrocken starrte Kaito nach vorne, blinzelte, bemerkte, wie Aoko ihre Aufmerksamkeit wieder auf die Rennbahn gerichtet hatte. Hatte er sich das gerade eingebildet, diese Stimme direkt neben sich zu hören?

Aber wieso konnte er niemanden in seiner Nähe erkennen, der so aussah, als hätte er gerade etwas gesagt, immerhin konzentrierten sich alle auf das Rennen.

Er schüttelte den Kopf, fuhr sich durch seine Haare. Vermutlich hatte er einfach nur irgendjemanden genau davon reden hören, oder? Es war wahrscheinlich einfach nur die Erwähnung von Akakos Namen, die ihn gerade angespannter werden ließ, weil er wusste, dass es nie etwas Gutes bedeutete, wenn diese Hexe involviert war. Aber er war sich auch ziemlich sicher, dass er niemanden sah, den er kannte. Oder der ihn an Akako erinnerte.

Vielleicht war es wirklich einfach nur ein ganz normales Event und sie hatte einfach nur damit geplant, dass er etwas Zeit mit Aoko verbrachte, weil sie sich scheinbar für diese Rennen interessierte, so wie sie mitfieberte. Auch, wenn seine Kindheitsfreundin es nicht zugeben wollte.

Seine Augen richteten sich auf Aoko, während er ein wenig lächelte. Sie schien wirklich Spaß zu haben, hier zu sein.

Er wollte gerade seinen Mund öffnen, um etwas zu sagen, als er einen lauten Schuss hörte und heftig zusammenzuckte. Was war das?

„Aoko–“, fing Kaito an, blinzelte, als er merkte, dass niemand so wirkte, als hätte er irgendetwas gehört. Huh? Er war sich doch ziemlich sicher, dass er einen Schuss gehört hatte, oder?

„Hmm?“, machte Aoko neben ihm, sah ihn von der Seite her an, „was, du siehst aus, als hättest du einen Geist gesehen, Kaito!“, sagte sie dann kichernd.

„Schon gut, ah, ich bin gleich wieder da, okay?“, sagte er dann grinsend.

„Okay“, erwiderte Aoko breit lächelnd, „aber beeil dich, nicht das du das Ende verpasst!“

Kaito wusste nicht, ob er das wirklich wissen wollte, weil er das Gefühl hatte, dass hier irgendwas passiert war, aber es scheinbar niemand mitbekommen hatte. Er bewegte sich durch die Menschenmassen und von der Tribüne, sah sich ein wenig außerhalb um. Er hatte doch eindeutig einen Schuss gehört, oder?

„Suchst du etwas, Kuroba?“

Er stoppte überrascht, drehte seinen Kopf zur Seite, blinzelte irritiert, als er geradewegs zu seinem Rivalen blickte. „Hakuba? Was machst du hier?“

„Ganz ehrlich? Akako-chan meinte, hier würde etwas passieren“, erwiderte er und zuckte mit den Schultern, „aber davon ab, dass ich gerade einen Schuss gehört habe, ist hier gar nichts.“

Kaito blinzelte ein wenig mehr, legte den Kopf schief. „Ich hab mir das nicht eingebildet?“

„Du hast ihn auch gehört? Ich dachte schon, ich höre schon irgendwelche Geräusche, die gar nicht hier sind ...“, murmelte Hakuba und strich sich durch die Haare, „allerdings ist hier nichts und es sieht auch nicht so aus, als wenn irgendjemand etwas mitgekriegt hätte. Außer uns.“

„Du sagtest, Akako hat dir davon erzählt?“, fragte Kaito nach und seufzte. Langsam wurde das hier wirklich unheimlich und er wusste nicht, wie er es weiter begreifen sollte.

„Hm“, nickte Hakuba daraufhin, „ich hatte zwischendurch auch das Gefühl, dass irgendjemand zu dir geflüstert hätte. Und nein, ich meine nicht Aoko.“

„Das ist–“, fing Kaito an, grinste schief, als er sich an diesen merkwürdigen Satz erinnerte, „... ich hatte auch das Gefühl, dass jemand in meiner Nähe etwas gesagt hätte, dass etwas nicht mehr lange dauert oder so?“ Hatte das irgendwas miteinander zu tun? Wieso hatte Akako sie hierhin gebracht, obwohl hier scheinbar nichts Besonderes passierte? Und wieso waren sie die Einzigen, die einen deutlichen Schuss gehört hatten?

„Vielleicht sollten wir mit ihr reden“, entgegnete Hakuba ein wenig ernster, „hier scheint ja so nichts zu sein und dennoch haben wir beide so etwas gehört, als wenn etwas war.“

„Ja, vermutlich sollten wir das“, murmelte Kaito etwas mehr, auch, wenn es ihm nie behagte, wenn er irgendetwas mehr mit Akako zu tun hatte. Aber sie schien ja irgendetwas zu wissen, was hier vor sich gegangen war.

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