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Team: Serenity
Challenge: Orte – An der Bar (fürs Team)
Fandom: Bungou to Alchemist
Charaktere/Pairings: Kazuo Dan & Osamu Dazai
Kommentar: ich weiß gar nicht, wie ich gerade dazu kam, aber guuuut ^-^° es bot sich an und ich wollte gerade mal wieder was in dem Fandom schreiben XD



Es fühlte sich wie ein seltsames Deja-vu an, als Kazuo die Bar betrat und sein Blick auf seinen Freund fiel, der dort alleine saß und ein wenig auf das Glas vor sich blickte.

Es sorgte fast dafür, dass sich etwas in ihm verkrampfte, allerdings schüttelte er schließlich den Kopf und ging zu Dazai, ließ sich neben ihm auf einem Barhocker nieder. „Hey Dazai.“

„Huh? Dan? Oh, hey“, grinste er ihn nach einer kurzen Überraschung an.

„Was machst du hier so alleine?“, fragte Kazuo nach, überspielte dieses Gefühl, was ihn von damals überkommen hatte. Diese Zeit war doch eh Vergangenheit. Sie waren inzwischen nur Reinkarnationen ihrer damaligen Ichs, in der Bücherei des Alchemisten.

„Ah, Odasaku und Ango waren bis eben noch hier“, erwiderte Dazai und winkte etwas ab, „mussten los, weil sie heute noch eine Mission machen müssen.“

„Oh, verstehe“, sagte Kazuo, atmete ein wenig erleichterter aus, auch, wenn er nicht bemerkt hatte, dass er angespannter war, als er gedacht hatte, „und dann dachtest du, du bleibst noch ein wenig alleine hier?“

„Hmmm“, machte Dazai nur etwas murmelnder vor sich hin, „mir war noch nicht danach, zurückzukehren.“

„Nicht mal, wenn du Zeit mit Akutagawa verbringen kannst?“, grinste Kazuo ihn von der Seite her an. Immerhin wusste er, wie sehr Dazai bei ihm abhing, wenn sie die Zeit hatten.

„Nicht wirklich“, entgegnete Dazai und zuckte mit den Schultern.

„Wo ist Chuuya? Er ist nie weit, wenn es eine Möglichkeit gibt, mit jemandem hierhin zu gehen“, fing Kazuo an, legte den Kopf schief, sah sich ein wenig um. Auch, wenn er wusste, dass Dazai nicht unbedingt die Gesellschaft des anderen genoss, aber er wusste auch, dass Chuuya nie eine Gelegenheit ausließ, mit ihnen mitzugehen, wenn sie in die Bar gingen.

„Hängt mit Kenji-kun ab“, erwiderte Dazai etwas grummeliger, „seit wir ihn in der Bücherei haben, ist Chuuya-san sowieso ständig in seiner Nähe.“

Kazuo blinzelte etwas überraschter zu seinem Freund. „Schmollst du gerade, weil Chuuya-kun mit Kenji-kun abhängt, statt mit dir?“ Er war sich wirklich nicht sicher, wie er das jetzt finden sollte. Normalerweise war Dazai doch froh, wenn der andere nicht in seiner Nähe war. Ehrlich gesagt war Kazuo selbst froh, wenn er Chuuya nicht in Dazais Nähe sah.

„Ich schmolle nicht“, brummelte Dazai eindeutig schmollend, trank einen Schluck aus seinem Glas, „es ist nur ... ich vermisse es, mit Chuuya-san und Odasaku und Ango zusammen hier was zu trinken und so.“

Kazuo seufzte, stützte sich auf der Theke ab, sah seinen Freund von der Seite her an. „Glaubst du nicht, sie haben sich genauso gefühlt, als du am Anfang hier nur mit Akutagawa-sensei abhängen wolltest?“

Er bemerkte, wie Dazai ihn kurz darauf ansah, ein wenig geschockter, bevor er einfach nur wieder seinen Kopf wegdrehte. Kazuo wusste genau, dass er recht damit hatte. „Das ist nicht– ich war nie so lange mit Akutagawa-sensei alleine, dass ich gar nicht mehr– ... oder?“

„Frag das sie und nicht mich“, zuckte Kazuo mit den Schultern, schmunzelte etwas mehr, weil er spürte, dass Dazai genau wusste, dass es so war. Es war in gewisserweise ein wenig amüsant, dass sein Freund jetzt genauso darunter litt, dass Chuuya vor ein paar Tagen sein Idol hier getroffen hatte und nun die ganze Zeit eher mit Kenji unterwegs war, als mit seinen Freunden abzuhängen. „Du solltest Chuuya-kun vielleicht sagen, dass du ihn vermisst“, sagte er schließlich ein wenig beiläufiger, auch wenn er sich fast sicher war, dass er wusste, wie Dazai darauf reagierte.

„Wa– er würde sich nur wieder über mich lustig machen!“, entgegnete Dazai ein wenig lauter, drehte erneut seinen Kopf von ihm weg, „... außerdem soll er ruhig ein bisschen Zeit mit Kenji verbringen.“

Kazuo nickte ein wenig schmunzelnder vor sich hin, legte seinem Freund einen Arm über die Schultern. „Finde ich auch. Hab ich dich ein wenig für mich alleine, jetzt, wo Odasaku und Ango ebenfalls beschäftigt sind.“

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