feuchen: (Default)
[personal profile] feuchen posting in [community profile] 120_minuten
Team: Serenity
Challenge: Krimi/Horror/Thriller – Explosionen (für mich)
Fandom: Haikyuu!! (Kopfgeldjäger AU)
Charaktere/Pairings: Tetsurou Kuroo/Morisuke Yaku
Kommentar: irgendsoetwas wie eine Szene, die irgendwie ne Fortsetzungsstory zu etwas der AU ist, wo ich ein paar OS zu geschrieben hatte ^^;;



Leise schlich er sich an der Wand des Gebäudes entlang, während er vorsichtig durch das Fenster hinein blickte.

Der Raum dahinter war dunkel mit Ausnahme eines kleinen Lichtscheins, der aber eher aus einem der hinteren Räume kam.

Still schlich Morisuke an dem Fenster vorbei, begutachtete die Eingangstür, bevor er sich daran machte, das Gebäude weiter zu beobachten, um einen Weg zu finden, wie er unbemerkt reinkommen konnte.

Immerhin war sein einziges Ziel sowieso nur nach Kenma zu suchen.

„Wo steckt dieser Kerl denn bitte? Er wird doch nicht geflohen sein“, drang eine missmutige Stimme an seine Ohren, weswegen sich Morisuke ein Stück zur Seite bewegte, um sich etwas mehr zu verstecken.

„Er flieht nicht, solange wir diesen Kleinen haben“, hörte er eine weitere Stimme, „er weiß, dass wir seinem Freund etwas antun würden, wenn er nicht zurückkommt.“

„Es sind drei Tage!“, kam es mit einem Zischen von dem Ersten zurück, „wir sollten nicht länger warten.“

„Beruhig dich“, brummte der Zweite ein wenig genervter, „und wage es nicht, diesem Jungen etwas anzutun.“

„Ja, ja ...“, kam es grummelnder zurück.

Morisuke schluckte, angelte nach seiner Waffe und bewegte sich langsam weiter, während er noch einen Moment einen Weg in das Haus suchte, was sich allerdings als aussichtslos herausstellte. Also musste er sich vorne einschleichen, ohne das irgendjemand etwas mitbekam?

Mit den Schultern zuckend bewegte er sich einmal um das Haus, zuckte kurz vor dem Eingang zusammen und bemerkte, wie ihn jemand von hinten an der Schulter berührte. Mit einer schnellen Bewegung drehte er sich um, umfasste seine Pistole mehr und weitete seine Augen, als er geradewegs zu Kuroo sah, der ihn halb angrinste. „Was? Was machst du hier, Kuroo?“

„Was denkst du denn? Dich alleine gehen lassen, obwohl du nichts mit uns zu tun hast? Halt dich da raus, Yakkun“, erwiderte Kuroo mit einem ernsten Ausdruck in den Augen, auch, wenn Morisuke merkte, wie er sich kurz darauf gegen die Hauswand stützte.

„Du bist nicht fit“, brummte er und verdrehte die Augen, „ich hab dir gesagt, ich kümmere mich um deinen Freund.“

„Ich kann nicht zulassen, dass ... du dich für uns ... in Gefahr begibst“, sagte Kuroo ein wenig tiefer durchatmend, „ich hole Kenma da raus und dann ... bringst du ihn in Sicherheit.“

Morisuke zog nur eine Augenbraue in die Höhe, bevor er den anderen gegen die Wand drückte und ein Stück zu sich zog. „Als wenn ich dich in dem Zustand auch nur weitergehen lasse“, erwiderte er schließlich und verdrehte die Augen, „du wartest hier.“

„... Das hier ... sollte dich nichts angehen“, murmelte Kuroo ein wenig leiser, „es ist– wir kennen uns doch gar nicht.“

„Es ist meine Aufgabe, Verbrechen zu verhindern, Kuroo. Wenn dein Freund hier festgehalten wird, zählt das dazu“, entgegnete Morisuke und sah ihn weiterhin ernst an, „keine Sorge, so schnell besiegen die mich nicht.“

Er wollte sich gerade umdrehen, um sich schließlich einen Weg ins Innere zu bannen, als er spürte, wie Kuroo ihn am Arm festhielt. „Was?“

„Es ... nein, schon gut“, schüttelte Kuroo daraufhin den Kopf, „pass nur auf, okay?“

Überrascht musterte Morisuke ihn, zuckte dann aber mit den Schultern und drehte seine Waffe etwas in seiner Hand. „Pass du lieber auf, dass ich nicht doch noch anfange, dich fangen zu wollen!“

„Du kannst es versuchen, nee, Yakkun“, grinste Kuroo ihm entgegen.

Eigentlich wollte Morisuke daraufhin etwas erwidern, die Augen verdrehen und sich schließlich abdrehen, allerdings wurden sie beide in ihrem kleinen Gespräch von einem lauten Knall unterbrochen. „Wa–“,

„Das war ... wieso“, fing Kuroo mit geweiteten Augen in Richtung des Gebäudes an. Vor ihnen waren einzig Flammen zu erkennen, während nicht mehr wirklich etwas anderes von dieser plötzlichen Explosion übriggeblieben war, „... das ist nicht ... Kenma?!“

„Fuck“, fing Morisuke an, bevor er Kuroo am Arm griff und ihn in die andere Richtung von dem Haus wegzog, „was war das? Wer ...“,

„Warte!“, schrie Kuroo ihn an, während er nur in diese Richtung zurücksah, „du kannst nicht– das waren sie. Sie müssen ...“,

Morisuke schluckte, schüttelte den Kopf und ließ den anderen los. „Sie meinten was davon, dass sie noch warten wollten. Aber so können wir gerade eh nichts tun. Keine Sorge, ich finde sie, wenn sie noch leben.“

„... Aber ... Kenma ... was, wenn ... wer sollte das hier sonst getan haben“, murmelte Kuroo stiller vor sich hin.

„Das können wir nicht sagen, aber wenn er irgendwo noch ist, finden wir ihn auch“, sagte Morisuke ernster zurück, „wer auch immer das war, wird nicht damit davonkommen. Das verspreche ich dir, Kuroo.“

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