der_jemand: (Default)
[personal profile] der_jemand posting in [community profile] 120_minuten
Fandom: One Piece
Challenge: ”Ich bin wirklich froh, dass es dunkel ist.“
Wörter: 523
Charaktere: Zorro und Sanji
Warnung: [Dialog] [sinnfrei] [mieeeese Pointe]
Disclaimer: Sie gehören nicht mir. Immer noch nicht. VERDAMMT!
A/N: Öh… ich wollte die beiden schreiben. Und wie das mit den beiden so ist... wollen sie nie so, wie man selbst. *hust*



„Das... ist jetzt...“

„Unangenehm. Ich denke, das Wort, das du suchst, ist ‚unangenehm’.“

„Danke. – Klugscheißer.“

Sanji verdrehte die Augen. „Ich versuche nur zu helfen.“

„Vielleicht will ich deine Hilfe gar nicht?!“

„Aber du brauchst sie.“

„Sehr witzig.“

Die beiden Männer standen nebeneinander (mit einem sorgsam eingehaltenen Abstand von anderthalb Metern) an die Felswand gelehnt und starrten stur gradeaus.

„Also...“ Es war Sanji, der das Schweigen wieder brach. „Was... jetzt?“

„Wir müssen irgendwie aus der Sache raus.“

„Der Herr mit dem Salatkopf kriegt hundert Punkte. – Bei der nächsten Antwort hat er die Chance auf eine Waschmaschine. – Frage: WIE?“

„Hast du Angst im Dunkeln, Prinzessin?“

„Schließt du immer von dir auf andere?“

„Schwuchtel, eine Frage: Willst du das hier überleben?“ Zorros Stimme war schneidend.

Sanji zuckte mit den Achseln. „Weiß nicht, meinst du, es würde sich lohnen?“

„Nein.“

„Nicht?“

„Nein. – Wenn ich du wäre, hätte ich mir schon vor zehn Jahren ein Schwert in den Bauch gerammt. Das wäre das einzig Ehrenhafte gewesen.“

„Haha.“

„Ich mein das ernst.“

„Ich weiß.“

Erneut schwiegen sie. Diesmal gab Zorro als erstes auf.

„Du hast nicht zufällig einen Plan?“

„Doch.“

„Und das sagst du erst jetzt?“

„Och... Mir gefällt’s hier.“

„Ja, das dachte ich mir.“

„Also, dein Plan?“

„Wenn ich hier raus bin, werde ich Nami ein wunderschönes Dinner kredenzen, so richtig mit Kerzen und...“

„KOCH!“

„Ja?“

„Ich meinte einen Plan, wie wir hier rauskommen...“

„Ach so... – Zerschneid die Metalltür!“

„Laber du sie doch kaputt! – Wie denn, ohne Schwerter? – Volltrottel.“

„Sagt der Kerl, der uns hier reingebracht hat.“

„Heul doch!“

„Du bist so ein... Ich glaube, ich hab eine Idee.“

„Du?“

„Ja, ich.“

„Wie konnte das passieren?“

Sanji verdrehte die Augen. „Sollen wir hier bleiben?“

Zorro schien wirklich einen Moment ernsthaft darüber nachzudenken. „Nein... ich krieg Hunger. Marinegefängnisse haben keine allzu gute Küche, oder?“

„Ich vermute nicht, nein.“

„Okay. – Was ist dein Plan?“

„Wir könnten durch das Loch in der Decke.“

„Das sind ja nur... sieben Meter. Passt.“

„Eben.“

„Und dann?“

„Brauch ich ein Seil.“

„Und das nehmen wir genau woher, du Genie?“

„Marimo... du hast so ein schönes Hemd...“

„Bitte?“

„Das werden wir in Streifen reißen. Deine Hose übrigens auch.“

„BITTE?! – Dafür nehmen wir schön brav dein Hemd!“

„Das war teuer, im Gegensatz zu deinem... Stück Stoff da.“

„Du spinnst doch!“

„Ausziehen!“

„...Du stehst doch auf mich, Schwuchtel.“

„Idiot.“

„Bin ich froh, dass es dunkel ist.“

„Und ich erst!“

„Wer’s glaubt...“

„Wird’s bald?!“

„Jaja...“

Zorro warf Sanji Hemd und Hose an den Kopf.

„Danke, Marimo. Geht doch.“

„Du mich auch.“

Sanji war, wenn er ehrlich war, nicht ganz wohl bei dem Gedanken, dass sein Fortleben (und damit der Erfolg seines nächsten Dates mit Nami) von aneinadergeknoteten Streifen durchgeschwitzter Baumwolle abhingen, aber... Nun ja.

„Okay. Jetzt müssen wir da hoch. Hilf mir mal.“

„Hm?“

„Also, ich wird jetzt versuchen, dich da hoch zu treten...“

„Wie überaus beruhigend...“

„Maul nicht! Ohne deine Schwerter bist du ja zu nichts zu gebrauchen. – Wo steckst du jetzt wieder?“

„Hey, pass auf, wo du hinpackst!“

Etwas hinter ihnen krachte ohrenbetäubend. Und Licht fiel ihn ihre Zelle.

„Zorro! San- ...was macht ihr da?“

„Und wo ist deine Hose, Zorro...“

„Koch, du wirst sterben!“

„Hallo Ruffy...“





Titel: Ypsilon
Fandom: Original
Challenge: Nr. 3
Wörter: 349
Warnung: Dialog en masse, und nicht mal Namen.
A/N: Hach, die guten alten Telefonate… – Man kann’s ja mal versuchen.^^




„Also...“

„Ja?“

„Verdammt, was soll ich dazu sagen?“

Er wusste es wirklich nicht. Natürlich war das eine dumm Frage, vielleicht wäre ein einfaches ‚Es tut mir Leid’ die angemessenste Antwort gewesen, aber, ehrlich? – Es tat ihm nicht leid. So war das halt.

„Wenn du das nicht weißt, woher soll ich das dann wissen? Ich bin derjenige, der versucht, dich zu verstehen.“

Selbst wenn er schnippisch wurde, klang er ruhig. Nur nicht mehr ganz so müde.

„Da gibt es nicht viel zu verstehen. – So bin ich halt. Und das ist etwas, was ich eigentlich nicht ändern möchte.“

„Hm.“

„Hm.“

Es war nun einmal passiert. Und vielleicht tat es ihm doch leid. Aber so war er halt.

„Tut mir leid, dass es so rübergekommen ist, aber... Das ist nun mal mein Job.“

„Schon klar.“

„Na dann...“

„Genau.“

Er fing an, die Steinchen auf dem Brett vor sich hin und her zu schieben. Gegen sich selbst Scrabble zu spielen war irgendwie witzlos. – Wie dieses Telefonat. Dann war er halt gegangen. Doch nicht seinetwegen. Kein Grund, so angepisst zu sein. Warum ihn selbst das jetzt so anpisste... Ach Gott.

„Sehen wir uns denn dann am Wochenende?“

„Mal sehen, wann ich den Zug krieg.“

„Sag bescheid.“

„Hm.“

„Okay...“

„...“

„...Ernsthaft, Schatz, schweigen wir uns jetzt weiter genervt an, oder kriegen wir das wieder hin?“

„Ich glaub nicht, dass wir das heute noch hinkriegen.“ Er hätte sich in den Arsch beißen können. Ernsthaft.

„Na gut. Dann noch nen schönen Abend.“

„Jaah...“

„Was?“

„Wie, was?“

„Willst du noch was sagen, oder krieg ich wenigstens noch nen ‚Tschüss’, bevor ich auflege?“

„Hm...“

„Also denn. Meld dich wegen dem Wochenende.“

„Halt! Dreizehn.“

„Hä?“

„Ich krieg dreizehn Punkte.“

„Dreizehn Punkte wofür?“ So langsam klang er tatsächlich angepisst. Vielleicht ein Erfolg.

„Für das, was ich dir jetzt noch sagen will.“

Ein Seufzen. Offenbar Erinnerungen an viel zu viele Scrabble-Abende. Natürlich. Er hasste Scrabble. „Viele Vokale.“

„Ja, und Englisch.“

„Das gilt doch nicht, du Idiot.“

„Trotzdem, ich krieg nen Y untergebracht!“

„Toll. Du bist dermaßen toll. – Also, bis denn.“

„Bis denn.“

Er hauchte einen Kuss auf die Sprechmuschel. – Also, der Zugplan...


Date: 2008-05-09 09:07 am (UTC)
From: [identity profile] tristraine.livejournal.com
Du hast mir gerade ein sehr breites Grinsen ins Gesicht gezaubert! Danke ^_~

Date: 2008-05-10 01:50 pm (UTC)
From: [identity profile] chija.livejournal.com
Zum ersten: Lol. Einfach nur lol. Nicht konstruktiv, aber ja.

Und das zweite ist auch toll. Ich liebe solche Dialoge und ich kann mir die beiden so unheimlich gut vorstellen... Ich mag die Stimmung, die du rüberbringst, du hast echt ein Talent dafür, das mit so wenigen Worten so wunderschön greifbar zu machen.
(Abgesehen davon liebe ich deine Originale so oder so...)

Date: 2008-05-21 05:53 pm (UTC)
From: [identity profile] ina-chan0808.livejournal.com
#1
„Das war teuer, im Gegensatz zu deinem... Stück Stoff da.“
ich hab tärnen gelacht, wirklich.
dialoge zwischen den beiden sind einfach toll *seufz*
und die moral von der geschicht'? egal ob prinzessin oder salatkopf, steckst du in nöten versuch bloß nicht dich selbst zu retten...kommt sicher bald ein gummimensch vorbei XD~
und das alles in gewohnter spitzenqualität geschrieben, so lass ich mir das gefallen.

#2
gegen sich selbst scrabbeln...*seufz*
XD aber ein ypsilon...wow ich hab noch nie eins reinbekommen O_o

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