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[personal profile] feuchen posting in [community profile] 120_minuten
Team: Serenity
Challenge: Hurt/Comfort – Sinnesüberflutung (für mich)
Fandom: Yuukoku no Moriarty
Charaktere/Pairings: Sherlock Holmes/William James Moriarty
Kommentar: aheeem~ Reinkarnation AU wie vorher ;D (find ich da gerade so etwas wie nem Plot von dem AU? Hmm ein bisschen...)




Einige Tage hatte William das Gefühl, dass sich sein Leben wieder normalisierte und er nicht mehr das Gefühl von seltsamen Erinnerungen, die er nicht wirklich zuordnen konnte, hatte.

Es sorgte dafür, dass er sich nach zwei, drei Wochen deutlich entspannte, auch wenn er zwischendurch darüber nachdachte, wie es wäre, wenn er Sherlock erneut über den Weg lief.

War dieses damalige Treffen wirklich nur Zufall gewesen?

Aber wieso hatte es sich so vertraut angefühlt, dass Sherlock ihn ‚Liam‘ genannt hatte? Dass sie fast vertraut miteinander umgegangen waren, ohne dass sie sich wirklich kannten?

Eigentlich sollte William froh sein, dass er ihn nicht mehr getroffen hatte, immerhin hatte diese Begegnung dafür gesorgt, dass er zwei oder drei Tage lang diese merkwürdigen Bilder in seinem Kopf gehabt hatte, von seinen Brüdern und ihm. Von Sherlock, auch, wenn er nicht wusste, wieso dieser Mann ebenfalls in seinen Erinnerungen gewesen war.

Es hatte etwas mehr dafür gesorgt, dass er Albert glaubte, dass es irgendetwas mit einem anderen Leben zu tun haben musste, aber was? Wieso erinnerte er sich so plötzlich an ein vergangenes Leben, welches nicht seins war? Oder ... nur in gewisserweise seins war.

Er bewegte sich langsam den Weg von dem Gelände weg, seufzte leicht. Es brachte nichts, länger darüber nachzudenken, wenn es alles nicht wirklich viel war, an das er sich überhaupt erinnerte.

„... Liam?!“

Er starrte auf, sah ihn die geweiteten Augen der Person, die er eigentlich dachte, nicht erneut zu sehen. „... Sherlock“, flüsterte er mehr zurück, auch, wenn er nicht wusste, wieso seine Stimme nur ein Flüstern war.

Sein Kopf dröhnte mit einem Mal und ihn überkam ein heftiges Gefühl von Hitze, bevor er die Flammen um sich herum sah. Was war das? Wie ... wo kam das plötzlich her?

„Liam? Hey, was ist–“,

Er hörte Sherlocks Stimme in seiner Nähe, auch, wenn er gleichzeitig dieses Gefühl hatte, dass sie so weit weg war. Was genau war das?

Warum spielte in ihm gerade alles so verrückt? Wieso sah er plötzlich so etwas, wie eine riesige Blutlache vor sich? Wieso drang der ätzende Geruch von etwas Verwestem in seine Nase? Wieso–?

„Liam!“

Er zuckte zurück und spürte, wie Sherlock ihn an den Schultern festhielt, ihm nun direkt in die Augen sah. Wieso kam ihm dieses Bild so bekannt vor, nur ... wieso erinnerte er sich daran, wie er mit diesem Mann von einer Brücke fiel, wie er in den Armen des anderen lag und wie sich ein wohliges Gefühl in ihm ausbreitete, als er das Gefühl hatte, als wenn Sherlock etwas zu ihm sprach. Auch, wenn er gerade nicht wusste, was er sagte, es fühlte sich vertraut an.

Es fühlte sich so wohlig an, dass er einfach nur Lächeln konnte. „Sherly ...“

„Puh ... dir geht es gut, Liam“, sagte Sherlock eindeutig erleichtert, während er ihn langsam losließ, ein wenig schief lächelte, „sorry, ich wollte dir nicht zu nahe kommen. Ich meine, wir kennen uns praktisch nicht, oder?“

„Wirklich nicht?“, flüsterte William ihm ruhig lächelnd entgegen, schmunzelte, als er nur merkte, wie Sherlock ihn fragender ansah. Erinnerte er sich nicht an diese Zeit? „... Ich bin froh, dass ich dich wiedergetroffen habe, Sherly ...“

Sherlock legte den Kopf schief, grinste dann aber nur. „Ich bin auch froh, Liam. Auch wenn ich mir nicht sicher bin, wieso ich dieses Gefühl habe, dich nicht mehr alleine lassen zu wollen, immerhin ...“

William schüttelte den Kopf, legte ihm einen Finger auf die Lippen und sorgte dafür, dass Sherlock verstummte. „Nicht jetzt. Vertrau mir, du wirst es verstehen, aber ... erst einmal ... lass uns irgendwohin gehen, wo wir ein bisschen Zeit zu zweit verbringen können.“ Und vielleicht würde er irgendwann herausfinden, wie er Sherlock dazu brachte, sich zu erinnern. An ihre damalige Zeit. An das, was sie hatten, nachdem Sherlock ihm hinterhergesprungen war, um ihn zu retten.

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