[Angst: Zu spät] (für mich)
Aug. 11th, 2021 08:00 pmChallenge: Angst – Zu spät (für mich)
Fandom: Bungou Stray Dogs
Charaktere/Pairings: Arahabaki & Chuuya Nakahara (& Osamu Dazai)
Kommentar: ich hab keine Ahnung, wo das jetzt herkam, war nämlich erst gar nicht geplant u//u
CanonDiv-Deadapple bzw (und ja... ähm... was wenn Dazai nicht mehr dazu kommt, Chuuya zu „retten“?)
*bsd-info ist btw: Arahabaki "lebt" in Chuuya und sorgt dafür, dass er ihn für eine gewisse Zeit erwecken kann und seine Fähigkeit stark verstärkt (ein Gott halt), kämpft in der Luft (mit Hilfe seiner Gravitationsfähigkeit) gegen einen Drachen, in dem Wissen, dass er danach Dazai
Er spürte, wie der Körper bei ihm erschlaffte. Wie ihm sämtliche Kräfte entzogen wurden.
Für einen Moment dachte er wirklich, dass es zu viel gewesen war, dass er sich übernommen hatte, dass es nie funktionieren konnte, dass ein einfacher Mensch der Wirt eines Gottes, wie ihm, sein konnte.
Arahabakis Blick glitt zu der geradezu leblosen Gestalt vor ihnen, die in einer seltsamen Luft schwebte, als wenn sie von einem Licht umschlossen war, während derjenige seine Augen geschlossen hatte.
Chuuya.
Das Gefühl, dass er nicht einmal zu seinem Wirt durchdringen konnte, ängstigte ihn in gewisserweise.
Wieso reagierte Chuuya nicht?
Hatte er nicht genau das geplant?
Warum konnte er zu ihnen sehen, aber es passierte nichts?
Wieso konnte er Chuuya nicht endlich helfen?
Wieso hatte er gerade zu viel Angst, dass Chuuya starb?
Wie kam es, dass Arahabaki etwas für einen einfachen Menschen empfand? Wieso empfand er so etwas, wie Sorge, dass Chuuya diese Aktion nicht überlebte?
Warum verschleierte seine Sicht so plötzlich?
Warum konnte er diese Person vor sich, die immer da gewesen war, um Chuuya zurückzuholen, nur noch schleierhaft erkennen?
Wieso sorgte er nicht endlich dafür, dass Chuuya seine Fähigkeit wieder kontrollierte?
Er wollte nicht sterben. Er wollte nicht, dass Chuuya starb, wegen ihm.
Aber wieso passierte absolut nichts mehr?
Wieso spürte er die Berührung, die sein Wirt mitbekam, ohne das sich etwas tat?
Wieso rettete Dazai seinen Chuuya nicht endlich?
Er kam doch nie zu spät. Er plante doch alles komplett durch, so dass sie beide gerettet wurden, wieso diesmal nicht?
Arahabaki spürte, wie sich etwas bei ihm zuzog.
Warum hatte er gerade das Gefühl, dass er das hier nie wollte?
Wieso hatte er nie gemerkt, wie menschlich Chuuya war, obwohl er immer so wirkte, als wenn er ihm standhalten konnte?
„Du kannst mich nicht verlassen, Chuuya ... du kannst nicht“, flüsterte er, ohne zu wissen, zu wem er flüsterte, oder ob es sonst überhaupt jemand hörte.
Er wusste nicht einmal, wieso er solche Gefühle hatte, die er nur von den Menschen kannte. Er war ein Gott. Er konnte das doch gar nicht empfinden.
Er sollte nicht empfinden, wenn Chuuya irgendetwas passierte, aber er spürte, dass er auch gar nicht anders konnte.
Er wusste, dass er nie jemanden finden würde, der so war, wie Chuuya.