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Team: Serenity
Challenge: Angst – Fehlentscheidung (für mich)
Fandom: Haikyuu!! (Timeskip)
Charaktere/Pairings: Tetsurou Kuroo/Morisuke Yaku
Kommentar: uh~ pandemie-fernbeziehung-fic? XD° ich weiß auch nicht, wie ich darauf kam, aber dieses Ship ist gerade sehr pandemie-angstig oder so? XD



Tief seufzend blickte er auf die tickende Uhr an der Wand, sah auf den Bildschirm seines Computers.

Es war eigentlich nicht die Zeit, zu der er wach sein sollte. Noch dazu, dass er morgen relativ zeitig losmusste.

Dennoch klickte er auf das Symbol zum Annehmen des Videoanrufs, der wenige Sekunden später aufkam.

„Du bist wirklich noch wach, Tetsurou.“

Tetsurou schmunzelte, als er das Bild seines Freundes auf dem Bildschirm sah, mit noch ein wenig nassen Haaren, während er ein Handtuch um die Schultern gelegt hatte. Vermutlich hatte er vorher geduscht. „Ich könnte eh nicht schlafen, wenn wir nicht wenigstens so reden, Morisuke ...“

Er bemerkte, wie Morisuke ihn ein wenig skeptischer mit erhobener Augenbraue ansah, bevor er seufzte. „Es tut dir nicht gut, wenn du jede Nacht so spät schlafen gehst, nur damit wir nochmal miteinander sprechen können.“

„Ich komme schon klar“, sagte Tetsurou und grinste ihn breit an.

„Ich schreibe Kenma, dass er demnächst darauf achten soll, dass du früher schläfst“, entgegnete Morisuke mit einem ernsteren Blick, „ich kann nicht zulassen, dass mein Freund die halbe Nacht wach ist.“

„Solltest du nicht langsam aufhören, mich so zu behandeln?“, erwiderte Tetsurou und verdrehte leicht die Augen, „ist ja schön und gut, dass du damals die anderen so bemuttert hast, aber deinen Freund?“

„Du bist manchmal kindischer als Kenma, wenn du nicht dafür sorgst, mal früher ins Bett zu kommen“, entgegnete Morisuke, seufzte erneut, „wie war dein Tag?“

„Ja, ja, ich sorge schon für genug Schlaf“, grummelte Tetsurou, winkte etwas ab, „wie immer eigentlich. Ich vermisse dich nur.“

„... Ich vermisse dich auch, Tetsu“, erwiderte Morisuke ein wenig ruhiger daraufhin.

Tetsurou lächelte ein wenig schwächer. „Hey, Mori-chan? Warum bin ich nicht mit dir gekommen?“

„Ich dachte, du wolltest mit deinem besten Freund zusammen arbeiten?“, fragte Morisuke nach, legte den Kopf schief, „ich hab dich gefragt, ob du mit nach Russland kommen willst, als ich den Vertrag bekommen habe.“

„Ich weiß“, brummte Tetsurou ein wenig genervter, fuhr sich durch seine Haare, „aber damals dachte ich, du kannst in der Saisonpause ja regelmäßig nach Tokyo kommen oder ich komme ab und zu zu dir.“ Er seufzte erneut auf. „Nicht, dass wir über ein Jahr uns nicht sehen können ... davon ab, wieso kannst du nicht wenigstens zu Olympia hier sein?“

„Ist nicht so einfach, wenn du nicht dazu nominiert oder überhaupt freigestellt wirst, hm“, entgegnete Morisuke halb grinsend, „ich kann auch nichts dafür, dass wir gerade in einer Pandemie leben.“

„... Ich vermisse dich einfach nur ...“, murmelte Tetsurou vor sich hin, „das hier ... ist einfach nicht das gleiche.“

„Bereust du deine Entscheidung, nicht mitgekommen zu sein?“, fragte Morisuke ruhiger nach.

Tetsurou schluckte, nickte ein wenig. „Vielleicht. Ich meine, Kenma kommt sowieso klar, so erfolgreich, wie er geworden ist, erst recht, nachdem er ständig mit Shouyou zusammen erwähnt wird.“

„Wenn das alles vorbei ist ... würdest du hierhin kommen?“, fragte Morisuke nach, strich sich ein wenig durch die Haare, „ich meine, richtig. Mit zu mir ziehen.“

Einen Moment musterte Tetsurou seinen Freund, während er allerdings nicht wirklich darüber nachdenken musste. Er wusste längst, was für einen Fehler er gemacht hatte, es nicht gleich getan zu haben.

Klar hatte ihre Fernbeziehung funktioniert, weil sie wussten, dass sie noch nicht bereit dazu waren, irgendetwas von dem, was sie jeweils hatten, aufzugeben. Tetsurou war sich nicht sicher gewesen, ob er schon bereit war, seinen besten Freund alleine zu lassen und es war einfacher in dem Land, in dem er aufgewachsen war, erst einmal in etwas einzusteigen, und er wusste, dass er Morisuke nie diese Chance hätte nehmen können, bei einem Verein unter Vertrag zu kommen, selbst, wenn es irgendwo in Russland war. „Ich würde sofort zu dir ziehen, wenn ich momentan auch nur die Chance hätte.“

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