[Angst: "Es tut mir Leid."] (für mich)
Aug. 2nd, 2021 01:13 pmChallenge: Angst – „Es tut mir Leid.“ (für mich)
Fandom: Black Cat (Alien AU)
Charaktere/Pairings: Creed Diskenth/Train Heartnet
Kommentar: uhm ... irgendwie ist mir das angstige mittendrin abhanden gekommen? (T^T)
Und ja, das hier gehört zu einer Alien AU, die ich gerade eigentlich am schreiben bin, irgendwo in der Zukunft, keine Ahnung ^^;;
(kurze Plotdinge: Train ist ein Alien/Shapeshifter & "Schatzjäger"/Kopfgeldjäger im Weltall (zusammen mit Sven und Eve) und ist von dort aus dem Raumschiff auf die Erde gesprungen und bei Creed gelandet, Creed & Saya sind normale Menschen, Creed ist Assassin, Saya Kopfgeldjäger ;))
Seine Augen weiteten sich, als er nur bemerkte, wie sich eine Art Schleier um sein Handgelenk legte und ihn festhielt, sich mehr zu bewegen.
Vor ihm erkannte er eine Gestalt mit längeren, dunklen Haaren, an dessen Schultern so etwas wie Flügel zu erkennen waren. Wie hatte er dieses Wesen nicht bemerken können?
Normalerweise bemerkte er doch jemanden, wenn er sich ihm näherte, immerhin war er nicht umsonst jahrelang trainiert worden, um als Killer zu bestehen. Wie hatte er diese Person nicht bemerken können?
„Wo steckt diese Katze?!“, drang eine scharfe Stimme an seine Ohren und er bemerkte, wie sich diese Person auf ihn zubewegte, seinen Arm weiterhin mit dem Schleier festhielt.
„Wer bist du? Wovon sprichst du bitte?“, erwiderte und funkelte dieses Wesen vor ihm an, welches so funkelnde Augen hatte, dass es unwirklich schien. War er ebenfalls ein Wesen von einem anderen Planeten?
„Tu nicht so als wüsstest du nicht, wen ich meine“, entgegnete er und stoppte vor ihm, bewegte seine andere Hand zu seinem Hals und sah ihn einfach nur an, „ich spüre, dass er hier herumläuft. Sag mir, wo er ist, wenn du nicht sterben willst!“
„Du suchst eine Katze?“, erwiderte er mit einem leichten Schmunzeln. Als wenn er sich davon einschüchtern ließ, zu sterben, immerhin konnte er jeden Tag bei einer Mission sterben. Oder von jemandem gefunden werden, der ihn auslöschen wollte. „Vielleicht streunt hier irgendwo eine Katze herum?“
„Du brauchst gar nicht so zu tun, als wüsstest du nichts“, entgegnete dieses Wesen, bewegte seine Flügel ein Stück, was etwas merkwürdig aussah, zog den Schleier so, dass er ihn ein Stück mitzog, „ich weiß, dass du ihn nicht für eine normale Katze hältst.“
„Dann weißt du sicher auch, dass ich dich töten könnte, wenn ich wollte, nicht wahr?“
Noch bevor er diesem Wesen etwas erwidern konnte, bemerkte er, wie sich der Schleier um sein Handgelenk ein wenig löste und er kurz darauf sah, wie sich dieses Wesen umdrehte.
„So sieht man sich also mal wieder ...“, kam die Stimme dieses Wesens, diesmal mit einem leicht erheiternden Tonfall, an seine Ohren, während er langsam seine Hand auf den Griff seines Schwertes fuhr. Wer genau war diese Person?
„Warte.“
Überrascht blinzelte er in diese goldgelben Augen, sah zu den Katzenohren, die ein wenig zuckten, als er spürte, wie er zur Seite gedrückt wurde. „Wa– Train?“
„Halt dich da raus“, sagte er ruhig, schwenkte seinen Schweif ein wenig und drehte sich von ihm weg, „und ... es tut mir leid, dass ich dir nichts erzählt habe.“
„Also stimmen die Gerüchte wirklich“, drang die Stimme dieses Wesens an seine Ohren, „du bist von dem berüchtigsten Killer der Galaxie zu einem Erdenkätzchen geworden.“
„Meinst du?“, erwiderte Train mit einem breiten Grinsen, „ich denke nicht, dass du das einschätzen kannst, wer oder was ich bin.“
Still blickte Creed zu den beiden, während er darüber nachdachte, was sie beredeten, während er beobachtete, wie sie in einen unwirklichen Kampf entbrannten, ohne, dass er sie wirklich verfolgte. Was genau sollte das alles? Wovon hatte dieses Wesen gesprochen? Wieso hatte er nie weiter nachgefragt, wer Train wirklich war, was er verbarg? Weil er dachte, er würde ihm irgendwann erzählen, wer er war?
Wieso er als Alien sich hier versteckte, wieso er scheinbar häufiger auf den verschiedenen Planeten absprang, um ein wenig Spaß zu haben?
Seine Augen starrten zu dem Wesen, welches über ihnen in der Luft flog, ein breites Grinsen auf dem Gesicht. Es war kaum zu übersehen, dass sie etwas miteinander zu tun hatten. Was genau war bei ihnen los, wovon er niemals eine Ahnung haben konnte?
„Wirst du ihnen etwas sagen?“, drang Trains Stimme mit einem eisigen Unterton an seine Ohren, während er den Schweif des anderen beobachtete, wie er hin und her schwenkte.
„Du weißt, dass du nicht für immer das Kätzchen eines Menschen sein kannst“, entgegnete dieses Wesen und schwang sich mit seinen Flügeln durch die Luft und zu einem offenen Fenster.
„Verschwinde“, sagte Train und richtete seine Waffe auf dieses Wesen, „du weißt, dass ich dich vernichten könnte. Ich gebe dir nur die Chance, zu fliehen.“
„Wir sehen uns ...“, erwiderte dieses Wesen mit einem Schmunzeln, „scheinbar bedeutet dir hier einiges etwas mehr, als sonst.“
„... Er merkt auch nichts ...“, murmelte Train vor sich hin, bevor er sich umdrehte und ihm entgegensah, „sorry für das alles.“
„... Wer bist du wirklich, Train?“, fragte Creed nach, sah ihm direkt in die Augen, „du sagtest, du bist so etwas wie ein Schatzjäger?“
„Tut mir leid“, flüsterte Train, schüttelte den Kopf, „wenn ich dir auch nur ein Wort davon erzähle, was in meiner Vergangenheit passiert ist, werden sie hinter dir her sein. Ich kann es nicht.“
„Aber irgendjemand sucht dich scheinbar“, murmelte Creed vor sich hin, dachte daran, dass Saya ihm erzählt hatte, wie sie von jemandem angesprochen wurde, der nicht wirklich menschlich gewesen war und eine schwarze Katze gesucht hatte. Vermutlich war es ebenfalls irgendein Alienwesen gewesen. Er war bisher noch nicht dazu gekommen, Train davon zu erzählen.
„Es gibt kaum jemanden, der mich nicht sucht“, zuckte Train mit den Schultern, „aus verschiedenen Gründen. Dieser Planet ist der erste, an dem ich nicht direkt als das erkannt werde, was ich bin.“
„Saya wurde von einem Alienwesen angegriffen, welches eine schwarze Katze gesucht hat“, sagte Creed mit einem eindeutigen Blick, „es hat ebenfalls dich gesucht, oder?“
„Saya?“, blinzelte Train ihm entgegen, „das Menschenmädchen, welches du ab und an triffst? Wieso–“, er stoppte, weitete seine Augen und drehte sich um, „sie ... wird ebenfalls ...“,
„Was?“, fing Creed an, machte einen Schritt auf ihn zu, stoppte, als sich Train wieder zu ihm drehte und ihn ernster ansah, „... Train?“
„Sie spüren, mit wem ich Kontakt habe. Vielleicht ist es besser ... wenn ich von hier verschwinde“, sagte Train ruhig, sah ihm entgegen, „hach, es war schön, solange es gedauert hat, aber ... ich bringe euch in Gefahr.“
Überrascht blickte Creed ihn an, umfasste das Handgelenk des anderen und grinste ihn einfach nur an. „Du musst nirgends hingehen, wenn du nicht willst, Train.“
„Aber ... sie würden wieder auftauchen, wenn ... und nicht nur du, sondern auch deine Freundin wären in Gefahr“, sagte er ein wenig zu verwirrt blinzelnd, „du weißt wirklich nicht, was–“,
„Mein Leben ist sowieso gefährlich und ich weiß nie, ob mich nicht irgendein Auftrag mal töten wird“, zuckte Creed mit den Schultern, schmunzelte, „eigentlich ist es angenehm, nicht mehr alleine zu sein, seit du hier bist.“ Er grinste, zog ihn zu sich und drückte ihm einen kurzen Kuss auf die Lippen. „Oh und falls du dir um Saya sorgen machst: Sie kann sehr gut auf sich selbst aufpassen. Sie lässt sich bestimmt nicht von einem Alien oder irgendetwas einschüchtern.“
Train blickte ihn einen Moment länger überrascht an, zuckte etwas mit seinen Katzenohren, bevor er schließlich grinste. „Vielleicht sollte ich mal mitkommen, wenn du sie das nächste Mal triffst.“
„Vielleicht ...“, murmelte Creed und legte den Kopf zur Seite, „zumindest gehört sie vermutlich nicht zu denen, die Angst vor dir haben.“
„Ich glaube, ich bin echt an dem richtigen Ort hier gelandet“, grinste Train ihm entgegen.