Team: Enterprise
Challenge: Sich ohne Worte verstehen (Reverse Challenge) (fürs Team)
Fandom: Tatort Saarbrücken
Anmerkung: Spielt nach "Herr des Waldes". Angsty angst of angstiness.
Adam starrt Leo jetzt schon länger an, und Leo, Leo starrt nur zurück.
Wütend. Wütend und verletzt. Wütend und verletzt, und ja, Adam versteht das. Ist auch echt scheiße, was Adam gemacht hat.
Aber es geht nicht. Es geht einfach nicht. Adam hat es versucht, und es geht nicht.
Sein Vater, sein beschissener, alles überschattende Vater. Hat wieder alles kaputt gemacht, macht immer alles kaputt.
Und Adam, blöd wie er ist, dachte wirklich, dieses Mal, dieses Mal könnte es klappen. Aber das ist nicht Adams Leben, das ist nicht, wie Adams Leben funktioniert.
Adam hat es nicht verdient, irgendwo lange genug zu bleiben, um glücklich zu werden. Hat es nicht verdient, glücklich zu sein. Hat es verdient, auf ewig davonzulaufen, nur nicht still stehen.
Er hätte in Berlin bleiben sollen, hätte sich dort einfach mit allem abfinden sollen, mit dröger Routine und langweiligem Partner.
Doch der Drang nach Saarbrücken, zu Leo, zurückzukehren, war zu groß gewesen, und jetzt.
Jetzt steht er in Leos Wohnzimmer, und auf dem Tisch liegt sein Wechselgesuch.
Weg.
Einfach weg. Weg aus Saarbrücken, weg von seinem Vater. Und ja, weg von Leo, auch wenn das schmerzt.
Und es schmerzt so sehr.
Er will doch, dass das hier funktioniert, dass sie funktionieren. Und ganz kurz, ganz flüchtig, hat es auch so ausgesehen.
Und wenn es bei gemeinsamen Kneipenbesuchen und kurzen Umarmungen und verdammter Freundschaft geblieben wäre, Adam hätte das mit Kusshand akzeptiert, hätte ignoriert, wie sein Herz immer Purzelbäume schlägt, wenn Leo auch nur den Raum betritt.
Aber.
Aber jetzt steht wieder Adams Vater zwischen ihnen, oder eher, liegt auf dem Waldboden und schaut höhnisch zu ihnen hin, und Adam kommt seinem Vater und seiner Vergangenheit einfach nur zuvor, indem er abhaut.
Und ja, natürlich ist das unfair, aber das Leben ist nun mal unfair.
Und deswegen steht er jetzt in Leos Wohnzimmer, und seine Griff um die Henkel seiner Reisetasche wird fester, und er sieht zu Leo und verzieht den Mund.
Leo starrt ihn immer noch nur an, die Lippen zusammengepresst, die Arme überkreuz, so abweisend, so wütend, so kalt, und Adam würde so gerne etwas sagen, irgendwas sagen, alles sagen.
Aber die Worte bleiben in seinem Hals stecken.
Und so nickt er nur kurz, dreht sich zur Tür. Ein Schritt, zwei Schritte, drei. Dann hört er hinter sich, wie auch Leo einen Schritt tut, und er dreht sich um, sieht Leo an.
Kann nicht anders, als kurz zu hoffen, zu warten, zu zögern.
Doch Leo schüttelt nur abgehackt den Kopf, schlägt die Augen nieder, die Schultern sacken herab, dann dreht Leo sich zur Balkontür, und Adam sieht seinen angespannten Kiefer, als würde er sich davon abhalten müssen, doch noch etwas zu sagen.
Adam atmet zitternd aus, dreht sich wieder herum. Drückt die Türklinke herunter, und obwohl er es besser weiß, wartet er doch noch ein, zwei Sekunden.
Aber Leo schweigt noch immer, und auch Adam findet keine Worte, und so tritt er in den Flur hinaus, lässt die Tür hinter sich ins Schloss fallen, und hastet die Treppen hinunter, bevor er vor lauter Tränen nicht mehr sehen kann, wo er hinläuft.
Challenge: Sich ohne Worte verstehen (Reverse Challenge) (fürs Team)
Fandom: Tatort Saarbrücken
Anmerkung: Spielt nach "Herr des Waldes". Angsty angst of angstiness.
Adam starrt Leo jetzt schon länger an, und Leo, Leo starrt nur zurück.
Wütend. Wütend und verletzt. Wütend und verletzt, und ja, Adam versteht das. Ist auch echt scheiße, was Adam gemacht hat.
Aber es geht nicht. Es geht einfach nicht. Adam hat es versucht, und es geht nicht.
Sein Vater, sein beschissener, alles überschattende Vater. Hat wieder alles kaputt gemacht, macht immer alles kaputt.
Und Adam, blöd wie er ist, dachte wirklich, dieses Mal, dieses Mal könnte es klappen. Aber das ist nicht Adams Leben, das ist nicht, wie Adams Leben funktioniert.
Adam hat es nicht verdient, irgendwo lange genug zu bleiben, um glücklich zu werden. Hat es nicht verdient, glücklich zu sein. Hat es verdient, auf ewig davonzulaufen, nur nicht still stehen.
Er hätte in Berlin bleiben sollen, hätte sich dort einfach mit allem abfinden sollen, mit dröger Routine und langweiligem Partner.
Doch der Drang nach Saarbrücken, zu Leo, zurückzukehren, war zu groß gewesen, und jetzt.
Jetzt steht er in Leos Wohnzimmer, und auf dem Tisch liegt sein Wechselgesuch.
Weg.
Einfach weg. Weg aus Saarbrücken, weg von seinem Vater. Und ja, weg von Leo, auch wenn das schmerzt.
Und es schmerzt so sehr.
Er will doch, dass das hier funktioniert, dass sie funktionieren. Und ganz kurz, ganz flüchtig, hat es auch so ausgesehen.
Und wenn es bei gemeinsamen Kneipenbesuchen und kurzen Umarmungen und verdammter Freundschaft geblieben wäre, Adam hätte das mit Kusshand akzeptiert, hätte ignoriert, wie sein Herz immer Purzelbäume schlägt, wenn Leo auch nur den Raum betritt.
Aber.
Aber jetzt steht wieder Adams Vater zwischen ihnen, oder eher, liegt auf dem Waldboden und schaut höhnisch zu ihnen hin, und Adam kommt seinem Vater und seiner Vergangenheit einfach nur zuvor, indem er abhaut.
Und ja, natürlich ist das unfair, aber das Leben ist nun mal unfair.
Und deswegen steht er jetzt in Leos Wohnzimmer, und seine Griff um die Henkel seiner Reisetasche wird fester, und er sieht zu Leo und verzieht den Mund.
Leo starrt ihn immer noch nur an, die Lippen zusammengepresst, die Arme überkreuz, so abweisend, so wütend, so kalt, und Adam würde so gerne etwas sagen, irgendwas sagen, alles sagen.
Aber die Worte bleiben in seinem Hals stecken.
Und so nickt er nur kurz, dreht sich zur Tür. Ein Schritt, zwei Schritte, drei. Dann hört er hinter sich, wie auch Leo einen Schritt tut, und er dreht sich um, sieht Leo an.
Kann nicht anders, als kurz zu hoffen, zu warten, zu zögern.
Doch Leo schüttelt nur abgehackt den Kopf, schlägt die Augen nieder, die Schultern sacken herab, dann dreht Leo sich zur Balkontür, und Adam sieht seinen angespannten Kiefer, als würde er sich davon abhalten müssen, doch noch etwas zu sagen.
Adam atmet zitternd aus, dreht sich wieder herum. Drückt die Türklinke herunter, und obwohl er es besser weiß, wartet er doch noch ein, zwei Sekunden.
Aber Leo schweigt noch immer, und auch Adam findet keine Worte, und so tritt er in den Flur hinaus, lässt die Tür hinter sich ins Schloss fallen, und hastet die Treppen hinunter, bevor er vor lauter Tränen nicht mehr sehen kann, wo er hinläuft.