feuchen: (Default)
[personal profile] feuchen posting in [community profile] 120_minuten
Team: Serenity
Challenge: Angst – Entführt (für mich)
Fandom: Hanebado! (Monster/Jäger AU)
Charaktere/Pairings: Ayano Hanesaki (-hintergrund NagiAya-)
Kommentar: ja, ich hab mal wieder dieses AU ausgegraben ^^;; spielt nach den anderen Teilen? so irgendwie, irgendwann? XD (Masterpost mit den anderen Teilen)



Sie zuckte zusammen, als sie ihre Augen öffnete, bemerkte, dass es dennoch nicht hell wurde. Außerdem konnte sie sich nicht wirklich weit bewegen, als wenn sie irgendwo dran festgemacht war.

Wo war sie? Wieso konnte sie nichts erkennen, obwohl sie sich sicher war, dass sie ihre Augen geöffnet hatte?

Wurden ihr die Augen verbunden? Außerdem musste sie mit irgendwas festgebunden sein, weil sie sich, so gut sie es auch versuchte, nicht wirklich von der Stelle bewegen konnte.

Sie spürte ebenfalls etwas Festes an ihren Handgelenken, als sie versuchte, ihre Arme zu bewegen. Wo genau war sie? Wie war sie hier hingekommen?

„Was machst du nur für Sachen, meine süße Ayano-chan?“, drang diese eisige Stimme an ihre Ohren, die sie überall erkennen würde. Was machte dieser Kerl hier? Wie hatte er sie gefunden?

Sie schluckte.

Eigentlich war es doch klar, dass er sie früher oder später finden würde. Sie hatte vermutlich nie eine Chance gehabt, ihm zu entkommen, ganz egal, was sie versuchte.

Sie zuckte heftig zusammen, als sie bemerkte, wie er ihr Kinn berührte.

„Du weißt doch, dass du nicht in diesen Wald gehen solltest“, sagte er so direkt vor ihr, dass es sie erzittern ließ, „diese Monster könnten dich überfallen und ich kann doch nicht zulassen, dass meiner süßen Ayano-chan etwas passiert, nicht?“

Ayano schluckte, während sie an die letzte Zeit zurückdachte. Ihr Meister hatte niemanden von ihnen gefunden, oder?

Sie dachte kurz daran, wie sie sowieso alleine war. Nagisas Rudel wollte eh nichts mehr mit ihr zu tun haben. Es war besser, wenn sie nicht mehr in Nagisas Nähe war, ganz egal, was sie fühlte. Oder wie sehr sie wieder bei ihr sein wollte. Es sollte zumindest sicher sein, dass er niemanden von ihnen gefunden hatte.

„Ayano-chan“, sagte er langsam und zog ihr die Augenbinde vom Gesicht, so dass sie etwas gegen das Licht des Raumes blinzelte, bis sie in die grau-blauen Augen dieses Kerls, ihres Meisters, sah, „weißt du noch, wem du gehörst?“

„... Euch, Meister“, flüsterte sie mit einem bedrückten Ausdruck in den Augen, sah mehr vor sich auf den Boden, „ich gehöre Euch.“

„Und weißt du, wozu ich dich trainiert habe, Ayano-chan?“, fragte er nach.

„Zum Töten“, flüsterte sie weiter, ohne jegliche Emotion.

„Genau, aber ich habe das Gefühl, dass du nicht mehr wirklich daran interessiert bist, mir zu gehorchen“, entgegnete er weiter ruhig, worauf sie doch langsam wieder zu ihm sah und bemerkte, wie er ein Halsband in der Hand hielt, „das hier wird das ändern. Ich habe nämlich einen Auftrag für dich, den niemand sonst erledigen kann und ich will nicht, dass mir wieder irgendetwas in die Quere kommt.“

„Ich werde mich nicht mehr gegen Euch stellen, Meister“, sagte Ayano daraufhin, sah ihm still entgegen, spürte aber kurz darauf nur, wie er ihr das Halsband umlegte, kurz bevor ihr einfach nur schwarz vor Augen wurde.

Profile

120_minuten: (Default)
Die Uhr läuft ... jetzt!

Most Popular Tags

January 2026

M T W T F S S
   1 234
567891011
12131415 161718
19202122232425
262728293031 

Style Credit

Powered by Dreamwidth Studios