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[identity profile] erynwen.livejournal.com posting in [community profile] 120_minuten
Team: Enterprise

Fandom: Tatort Saarbrücken

Pairing: Leo Hölzer / Adam Schürk

Rating: Mature

Prompt: Kink/Smut - Biss- und andere Spuren (fürs Team)

Warning: Sexual content, biting, mild dom/sub dynamic

Anmerkung: Das ist harmloser, als es hätte sein können xD (aka falls ihr euch schon immer gefragt habt, was während langweiliger Meetings in meinem Kopf vorgeht)




“Nach Paragraph 6, Absatz c des Arbeitsschutzgesetzes liegt ein Haftungsausschluss dann vor…”

Adam verdreht die Augen und pustet sich frustriert eine Haarsträhne aus der Stirn.

Verlass sich jemand auf die Polizeigewerkschaft, die Unterweisung in Arbeitsschutz mit zugehörigem Vortrag auf einen Freitag nachmittag zu legen, wenn alle schon eine Arbeitswoche hinter sich haben und gedanklich schon im Feierabend sind.

Immerhin ist mit diesem Vortrag die ganze Veranstaltung dann auch vorbei, aber der Herr im Tweedanzug mit karierter Fliege und Bundfaltenhosen wirkt nicht so, als wäre er auch nur annähernd fertig.

Nur noch frustrierender ist eigentlich, dass dieser Vortrag jedes Jahr gleich klingt, gleich vorgetragen wird, und vermutlich nur existiert, um Adam in ein frühes Grab zu bringen.

Er lehnt sich in seinem Stuhl zurück, die Arme überkreuz, und lässt den Blick schweifen.
Die Kollegen gucken alle schon leicht glasig, einigen fallen sogar die Augen zu.

Bis auf Leo, natürlich.

Leo, der schräg gegenüber Adam sitzt, wirkt, als höre er diesen Vortrag zum ersten Mal, und als wäre jedes Wort eine Offenbarung. Körper leicht nach vorne geneigt, nickt er sogar stellenweise, und macht sich Notizen.

Adam grinst schief. Streber.

Dann dreht Leo seinen Oberkörper noch ein wenig zur Seite, der Kragen seines Shirts zieht sich etwas nach links, und Adams Mund wird ganz trocken.

Da, am Übergang von Hals und Schulter, kann Adam einen lila Halbkreis erkennen.
Einen Knutschfleck.

Das weiß er so genau, und er weiß auch genau, wie groß dieser im ganzen ist, weil er ihn da hin gesaugt hat.

Adam räuspert sich, als sein gelangweiltes Gehirn ungebetenerweise die Bilder abspielt, die Adam mit dem Knutschfleck in Verbindung bringt.


Leo, der aufkeucht, als Adam noch fester saugt, Leos Haut, die so salzig schmeckt, Leos Hand an Adams Hüfte. Die Tischkante, die sich in Adams Hintern presst, weil er eigentlich auf dem Tisch sitzen wollte, von Leo aber abgelenkt wird.

Leo, der leise auflacht, als Adams Finger an seiner Seite hochfahren, der Adams Gesicht in die Hände nimmt, “das ist so bescheuert, was wir hier machen” und Adam grinst.

Ja okay, im Präsidium rummachen ist ganz schön bescheuert, aber es ist spät, die Jalousien sind unten, die Tür zugesperrt, und wenn sie nicht beim Schlafen gestört werden, dann auch nicht beim Knutschen. Zumindest hofft Adam das.

Er küsst Leo hart auf den Mund, lässt seine Lippen weiter hinab fahren, über Leos Kinn, weiter bis zum Kehlkopf, lässt die Zunge darüber gleiten, und beißt sanft zu.

Leo keucht wieder so schön, und Adam zieht Leos Shirtkragen nach unten, genau unter die Kuhle, wo Hals in Brust übergeht, und saugt die Haut ein. Leos Hand krallt sich in Adams Pulli, und Adam verstärkt den Druck. Dann lehnt er sich zurück, betrachtet kritisch sein Werk.

Leo sieht zu ihm hinunter, in seinem Gesicht wechselt sich Stirnrunzeln mit Lächeln ab, und er klingt weniger genervt, als er vermutlich möchte, als er fragt, “Muss das denn sein?”

Und Adam sieht Leo in die Augen, und nickt, und fährt mit der Hand unter das Shirt, über Bauchmuskeln hinauf bis zu einer Brustwarze.

“Ja, muss es,” sagt Adam, und er würde noch mehr sagen, würden ihm nicht die Worte dafür fehlen, wie sehr er das braucht, wie sehr es ihn anturnt, dass Leo hier steht und sich küssen und beißen lässt, von Adam, und von keinem anderen.

Leo lacht nur, als Adam wieder sich wieder nach vorne lehnt, und…



“Jedoch sieht der Abschnitt 26c nicht vor…” hört Adam, und schreckt aus seinen Gedanken.

Ganz schön warm ist es mit einem Mal, findet er und fächert sich Luft zu. Er sieht aus dem Augenwinkeln, wie Esther zu ihm schmunzelt, ignoriert sie aber. Stattdessen schielt er lieber auf die Uhr. Ist das denn noch nicht vorbei?

Aber die Uhr tut ihm nicht den Gefallen, die Zeit anzuzeigen, die auf das Ende der Unterweisung hindeuten würde, und er seufzt frustriert und versucht, eine bequeme Sitzposition zu finden.

Was gar nicht so einfach ist mit seiner beginnenden Erektion, die sich auch nicht von Arbeitsrecht beeindrucken lässt. Nicht, wenn ihm gegenüber Leo jetzt auch noch die Hand hebt, um sich zu kratzen, genau am Brustmuskel. Genau an der unteren Wölbung, wo…


Leo im Bett, der zu Adam hinaufschaut, die Hände verschränkt überm Kopf ins Kissen gedrückt, weil Adam ihm gesagt hat, dass er sie genau da lassen soll. Leos Brust, die sich hebt und senkt, als Adam seinen Zeigefinger darübergleiten lässt, beginnende Kussmale nachzeichnet.

Adam beugt sich hinab, seine Lippen genau über Leos Herzschlag, seine Zähne sinken leicht in die Haut, und er beißt immer fester zu, bis Leo den Kopf zurückwirft und stöhnt, dann lässt er ab und küsst die Bissspuren sanft.
Leo ist hart unter ihm, aber Adam hat ihm gesagt, dass er sich nicht bewegen darf, und Leo, Leo macht es auch nicht, gibt nur kleine, verzweifelte Laute von sich, und Adam hat selten so etwas Schönes gesehen.

Er küsst und beißt und saugt weiter Leos Bauch hinab, hinterlässt ein dickes, rotes Mal direkt oberhalb Leos Bauchnabel, reibt mit dem Bartschatten über die Haare, die unter Leos Bauchnabel hinab zu seiner Erektion führen.

Adam lehnt sich zurück, sieht zu Leo hinauf, der immer schwerer atmet, die Hände verschränkt, um nicht nach Adam zu greifen.

“Sag mir, was willst du,” fragt Adam, und seine Stimme ist ganz rauh.

Leo öffnet den Mund, setzt mehrfach an, und dann…



“Nähere Informationen dazu finden Sie selbstverständlich auch jederzeit online…” registriert Adam nebenher, und Gottseidank, das klingt nach Ende, nach Feierabend, und das wird auch Zeit, weil Adam ist sich nicht sicher, ob er nicht gleich aus seinem Stuhl direkt in Leos Schoß springt, und er trommelt mit den Fingern, während die letzten Sätze an seiner Geduld zerren.

“In Ihren Unterlagen finden Sie auch einen Link…” und Adam nimmt noch wahr, wie das klingt, als hätte der Herr von der Gewerkschaft auch nur jemals einen Computer von außen angesehen, und normalerweise würde er irgendwas sarkastisches denken, aber jetzt möchte er den Mann mitsamt Unterlagen nur noch rausschmeißen.

Dann sagt er endlich “Vielen Dank” und alle klopfen auf die Tischplatte vor sich, und Adam springt auf und schnappt sich seine Tasche, die er sich glücklicherweise vor den Schritt halten kann, das muss ja nicht gleich jeder sehen.

Er steht einen gefühlten Wimpernschlag später neben Leo, der seelenruhig seinen Kram einpackt, sich in aller Ruhe zu Adam dreht und sagt, “Na, das war doch gar nicht so uninteressant, oder?”

Und Adam ist sich nicht sicher, ob das ein Scherz sein soll, oder ob Leo wirklich Interesse an Arbeitsschutzmaßnahmen hat, es ist ihm gerade auch völlig egal. Er drängt sich dicht neben Leo und zischt in sein Ohr, “Wir müssen ganz dringend hier raus.”

Leo blinzelt ihn verwirrt an, legt die Stirn in Falten, und selbst das ist viel zu attraktiv gerade, als das Adam das lange ansehen könnte.

Also legt er Leo die Hand auf den unteren Rücken, genau dort, wo die Wölbung seines Hinterns anfängt, genau dort, wo Adam ihn gestern so fest gebissen hat, dass Leo zum zweiten Mal hart geworden ist, und Adam drückt genau auf die Bisswunde, und er sieht, wie Leos Augen weit werden, und er hört ein sanftes “Oh.”

“Ja genau. Oh. Und jetzt nix wie weg hier,” sagt Adam, und schiebt Leo vor sich her aus dem Zimmer.





Date: 2021-07-21 03:50 pm (UTC)
From: [identity profile] chalada.livejournal.com
Ich schwöre, das ist genau der gleiche Typ, den ich auch von der jedes Jahr gleichen Arbeitssicherheitsunterweisung kenne... A+ für den Realismus, bei dem Vortrag kann einen echt alles ablenken, aber Adams Gedanken/Erinnerungen natürlich erst recht, weil, wow, ja, I like!! 👌🏻

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Die Uhr läuft ... jetzt!

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