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Team: Serenity
Challenge: Romantik/Intimität: Gemeinsam aufwachen (für mich)
Fandom: Black Cat
Charaktere/Pairings: Creed Diskenth/Train Heartnet (& Saya Minatsuki)
Kommentar: zurück zu den anfängen oder so? :’D after-canon XD
und ich brauche gerade zu viel fluff weil yuumori zu viel angst bei mir ausgelöst hat T^T



Er fühlte sich müde und erschlagen, obwohl er sich sicher war, dass er ordentlich geschlafen hatte.

Langsam bewegte er seinen Arm nach oben und legte ihn über seine Stirn, starrte an die Decke.

War es, weil er genau wusste, was passiert war und was es bedeutete?

Er schluckte und stoppte in der Bewegung, als er spürte, wie sich jemand an ihn lehnte und leise atmete. Langsam drehte er seinen Kopf zur Seite, blickte auf den braunen Haarschopf neben sich und blinzelte etwas mehr seinen Schlaf aus den Augen.

Er war sich ziemlich sicher, dass er das vorher nur geträumt hatte, immerhin hatte er deutlich gemacht, dass er von nun an alleine neu starten sollte. Warum war er also hier, neben ihm?

Vorsichtig bewegte er seinen Arm zur Seite, bewegte seine Finger durch die Haare des anderen, während sich ein sanftes Lächeln auf seine Lippen legte. Das hier war vermutlich ein Traum, aber dann konnte er es auch genießen, oder?

Ein leises schnurrendes Geräusch drang an seine Ohren, was ihn nur mehr schmunzeln ließ. „Du bist echt eine Katze, Train ...“, flüsterte er so leise, dass er nicht einmal sicher war, dass er es selbst ausgesprochen hatte. „Warum siehst du nicht, dass ich dich liebe? Schon immer geliebt habe?“

Er spürte, wie sich sein ehemaliger Partner neben ihm etwas bewegte, allerdings nicht wirklich aufwachte, sondern nur näher kuschelte. Warum fühlte sich das so real an? Wieso spielte ihm dieser Traum so einen Streich, dass es sich zu real anfühlte?

Ich bin froh ...

Erschrocken stoppte Creed die Bewegung in den Haaren des anderen, hob seinen Kopf ein Stück und blinzelte irritiert zu der Person, die hinter dem anderen auf der Bettkante saß und mit einem Lächeln auf Trains schlafende Gestalt sah.

Es sorgte dafür, dass er sich noch sicherer war, dass das hier ein Traum war. Wenn er sie sah, wie sie neben ihnen saß, selbst wenn es eher eine geisterhafte Erscheinung war.

„Hey, wollen wir neu anfangen, Creed-kun?

Verwirrt starrte Creed zu ihrer Gestalt, wie sie nun ihn ansah, sanft lächelnd, ohne eine Spur an Groll oder etwas anderem. So, wie er sie damals kennengelernt hatte, auch, wenn er zu verblendet war, um es wirklich zu sehen. „Wovon redest du? Willst du mir damit, dass du hier bist, zeigen, dass das alles nicht real ist?“

Train-kun will, dass du mich sehen kannst. Zumindest für diesen Moment. Bevor ...“, sie stoppte, senkte ein wenig ihren Blick, sah zu Train runter, „... das ist der letzte Tag, an dem ich bei ihm bin.

„Was ... meinst du?“, fragte Creed nach, sah eher zu ihr, als zu Train. Was genau sollte das alles?

Sie lächelte einfach nur still, ohne noch etwas zu sagen, allerdings spürte er kurz darauf eine leichte Berührung an seiner Wange, was dafür sorgte, dass er seine Aufmerksamkeit wieder zu Train richtete, der ihn inzwischen ansah. „Train ...?“

„Sie wollte es so“, flüsterte Train und sah ihm ruhig entgegen, lächelte sanft, „ich glaube, Saya weiß schon lange, was ...“,

Verwirrt entgegnete Creed seinen Blick, bemerkte, wie er nicht weitersprach. „Was?“

Train-kun mag dich mehr, als er zugeben will, Creed-kun“, erwiderte Saya daraufhin kichernd, wobei er spürte, wie Train verlegen seinen Kopf wegdrehte, ein wenig grummelte.

„Was meinst du–“,

„Musst du das so sagen!“, grummelte Train etwas mehr in Sayas Richtung, wobei er ihn unterbrach.

„Du ... was?“, blinzelte Creed ihn weiterhin verwirrt an. Wieso hatte er nie etwas gesagt? Wie viele Anzeichen hatte er denn machen müssen, damit er ihm etwas sagen konnte? Eigentlich hatte er immer gedacht, dass Train nicht das Gleiche empfand. Oder das er nicht bereit dazu war, es zu empfinden, aufgrund ihrer ganzen Vergangenheit. Aufgrund seiner Vergangenheit bei Kronos.

„Ich dachte, dass du ... ich wollte es dir sagen, aber dann ... wie wäre es, wenn wir einfach noch einmal neu anfangen? Und diesmal ehrlich zueinander sind?“, entgegnete Train nun und sah ihn langsam wieder an.

„Ich hätte gedacht, dass du nichts mehr mit mir zu tun haben willst“, flüsterte Creed, sah ihm langsam entgegen, „nach allem ... hast du wirklich nicht gemerkt, was ich für dich empfinde?“

Was erwartest du von einem gefühlskalten Killer, der nicht einmal wusste, was Freundschaft ist, bis ich ihn dazu gebracht habe?“, entgegnete Saya kichernd, winkte ein wenig ab, bevor sie aufstand und ein wenig an ihnen vorbei tänzelte, ihr Yukata schwebte etwas unreal um sie.

„Du musst es ja nicht so sagen, Saya“, brummte Train und verdrehte die Augen.

Creed schmunzelte, als er sie hörte, bevor er seine Hand zu Trains Wange gleiten ließ, um ihm wieder entgegenzusehen. „Ich liebe dich, Train ... und selbst, wenn wir das nicht alles ungeschehen machen können, ich will ab jetzt ehrlich zu dir sein.“

Er spürte, wie diese goldgelben Augen ihn ein wenig anstrahlten, bevor Train ihn schließlich anlächelte. „Ich liebe dich auch, Creed“, murmelte er leise.

Könnt ihr euch einfach küssen, bevor ich gehen muss? Ich will diese Erinnerung wenigstens mitnehmen!“, brummte Saya eingeschnappt hinter ihnen, „sonst werde ich euch das nie verzeihen und euch regelmäßig heimsuchen!“

„Das wollen wir ja nicht“, grinste Train halb zu ihr, halb zu Creed, „und ich nehme an, so viel schulden wir ihr, oder?“

Eigentlich war sich Creed nicht sicher, ob er etwas tun wollte, was ausgerechnet Saya sagte, aber er war viel zu glücklich, als er Train endlich richtig küssen konnte und genau wusste, dass es kein Traum war. Auch, wenn er noch nicht wusste, wie genau er das hier verdient hatte oder was passiert war, es war ihm in dem Moment einfach egal.

Ich denke, ich kann euch beruhigt alleine lassen“, flüsterte Saya noch hinter ihnen, auch, wenn Creed kaum mitbekam, dass sie etwas sagte, während er einfach nur komplett in dem Kuss gefangen war. Zu lange hatte er sich einfach erträumt, dass er Train küssen konnte. Oder das er ihn als seinen Freund bezeichnen konnte.

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