Warum schreibt hier so selten jemand? oo In letzter Zeit ist es recht einsam hier geworden. Wo seid ihr alle? ;__;
Fandom: Spiderman
Challenge: #1 Feindberührung
Wörter: 433
Peter kniff die Augen zusammen, klebte keuchend an der Hauswand mit den roten Ziegelsteinen (es waren immer Wände mit roten Ziegelsteinen) und versuchte, klar zu denken und geradeaus zu schauen ohne ins Unermessliche zu schielen vor Schmerz.
In seinem Oberschenkel klaffte ein breiter, blutiger Schnitt, der ihn aus den Tiefen der Geheimnisse seiner Eingeweide ansah.
Und dann tauchte Harry erneut vor ihm auf.
Ach nein, nicht Harry. Der Kobold, der Zweite.
Größenwahn und rasender Zorn mussten in der Osborne-Familie liegen.
All diese labilen Persönlichkeiten, es war zum Kotzen, dass ausgerechnet die so brillante Dinge erfanden wie kleine Bömbchen mit Feindverfolgungsradaren, intelligente Klingen und verfluchte Gleiter, für die jeder Surfer gemordet hätte.
Harry sah gut aus.
Zugegeben.
Peters Verstand taumelte irgendwo zwischen den Fugen der roten Ziegelsteine, als er seinen ehemaligen besten Freund ansah und daran dachte, dass der gerade so viel besser aussah als auf all diesen langweiligen Galabällen, in denen er sich regelmäßig im feinen Anzug mit der Krawatte zu erwürgen versuchte.
Dieser schwarze, muskelnbetonende Kampfanzug, die vor Wahnsinn flimmernden Augen, das kantige Gesicht. Die Weiber standen doch auf solche Bad Boys.
„Ich stehe auf der falschen Seite.“, murmelte Peter benommen, denn der Schmerz betäubte sämtliche Rationalität.
„Ich hätte schwarz nehmen sollen... Wer will denn einen Hampelmann in Blaurot?“
Harry kam herangerauscht, schon wieder eine dieser Klingen im Anschlag.
„Verflucht nochmal!“, brüllte Peter und krabbelte wie ein betrunkener Weberknecht einen Meter höher.
„Seit wann bist du so unfair? Siehst du nicht, dass ich unbewaffnet bin?“
Das Blut rauschte- so fühlte es sich zumindest an- in Strömen auf seinem Oberschenkel, verließ sein Gehirn, und seine Arme. Seine Finger fühlten sich bereits taub an.
„Fein.“, erwiderte Harry mit einer gehörigen Portion Kaltblütigkeit und ließ die Klinge fallen.
„Gleiche Chancen, Pete. Dafür setzt du dich ja so gerne ein.“
Und dann traf seine schwarze Faust Peters blasses Gesicht.
Er wäre gefallen, wenn ihn nicht etwas gehalten hätte.
Vor seinen Augen verschwamm alles, Arme schlossen sich um ihn.
Mit seinen letzten, noch arbeitenden Gehirnzellen versuchte er sich erklären, was gerade geschah.
Feindkontakt.
Nein, das ging doch gar nicht. Harry war sein Freund. Sein Freund in Schwarz. Oder so.
„Gleiche Chancen?“, flüsterte er, als er spürte, wie er die schmale Gasse entlang getragen wurde.
„Ich habe ja nichts davon, wenn ich dich jetzt töte.“
In der Dämmerung klang Harrys Stimme dumpf und lauwarm.
„Du würdest nichts spüren, so blutleer wie du jetzt bist.“
Mit einem Hauch freundlicher Grausamkeit strich der Kobold dem Spinnenmenschen das wirre Haar aus dem Gesicht.
Peter spürte eiskalte Wärme in seinem Gesicht. Und den starken Atem in dieser bebenden Brust.
Lauter kleine Feindberührungen.
Fandom: NGE
Challenge: #1 Feindberührung
Kommentar: Diesmal ganz canon. Niemand ist schwul und alle benehmen sich wie wir sie aus der Serie kennen. XD
Wörter: 160
Kensuke ließ die Kamera sinken, als Touji mit dem Abdruck eines roten Handtellers im Gesicht vom Pausenhof erschien.
„Feindkontakt gehabt?“
Er grinste.
„Kontakt?! Dass ich nicht lache!“
Suzuhara ließ sich auf seinen Stuhl sinken wie ein Altersschwacher.
„Das war versuchter Mord!“
„Einigen wir uns auf Feindberührung.“
Kensuke strich sich ein Grinsen aus dem Gesicht und beugte sich über den Tisch.
„Und, hast du es wenigstens geschafft?“
Touji schnaufte.
Dann lächelte er das Lächeln eines Kriegers, der zwar den Krieg verloren, jedoch die Schlacht gewonnen hatte.
„Asuka stopft sich nicht den BH aus.“, flüsterte er triumphierend.
„Ich weiß, dass ich sterben werde, aber allein des Gefühls wegen hat es sich gelohnt.“
„Ich beneide dich.“, sagte Kensuke und schob sich die Brille höher.
„Ich weiß, mein Freund. Ich weiß. Erweist du mir nachher die Ehre und schlägst mir den Kopf ab, wenn es zu sehr wehtut?“
„Aber immer doch, mein Freund.“
Sie nickten einander gönnerhaft zu und unterdrückten ein pubertäres, schmutziges Kichern.
Fandom: Spiderman
Challenge: #1 Feindberührung
Wörter: 433
Peter kniff die Augen zusammen, klebte keuchend an der Hauswand mit den roten Ziegelsteinen (es waren immer Wände mit roten Ziegelsteinen) und versuchte, klar zu denken und geradeaus zu schauen ohne ins Unermessliche zu schielen vor Schmerz.
In seinem Oberschenkel klaffte ein breiter, blutiger Schnitt, der ihn aus den Tiefen der Geheimnisse seiner Eingeweide ansah.
Und dann tauchte Harry erneut vor ihm auf.
Ach nein, nicht Harry. Der Kobold, der Zweite.
Größenwahn und rasender Zorn mussten in der Osborne-Familie liegen.
All diese labilen Persönlichkeiten, es war zum Kotzen, dass ausgerechnet die so brillante Dinge erfanden wie kleine Bömbchen mit Feindverfolgungsradaren, intelligente Klingen und verfluchte Gleiter, für die jeder Surfer gemordet hätte.
Harry sah gut aus.
Zugegeben.
Peters Verstand taumelte irgendwo zwischen den Fugen der roten Ziegelsteine, als er seinen ehemaligen besten Freund ansah und daran dachte, dass der gerade so viel besser aussah als auf all diesen langweiligen Galabällen, in denen er sich regelmäßig im feinen Anzug mit der Krawatte zu erwürgen versuchte.
Dieser schwarze, muskelnbetonende Kampfanzug, die vor Wahnsinn flimmernden Augen, das kantige Gesicht. Die Weiber standen doch auf solche Bad Boys.
„Ich stehe auf der falschen Seite.“, murmelte Peter benommen, denn der Schmerz betäubte sämtliche Rationalität.
„Ich hätte schwarz nehmen sollen... Wer will denn einen Hampelmann in Blaurot?“
Harry kam herangerauscht, schon wieder eine dieser Klingen im Anschlag.
„Verflucht nochmal!“, brüllte Peter und krabbelte wie ein betrunkener Weberknecht einen Meter höher.
„Seit wann bist du so unfair? Siehst du nicht, dass ich unbewaffnet bin?“
Das Blut rauschte- so fühlte es sich zumindest an- in Strömen auf seinem Oberschenkel, verließ sein Gehirn, und seine Arme. Seine Finger fühlten sich bereits taub an.
„Fein.“, erwiderte Harry mit einer gehörigen Portion Kaltblütigkeit und ließ die Klinge fallen.
„Gleiche Chancen, Pete. Dafür setzt du dich ja so gerne ein.“
Und dann traf seine schwarze Faust Peters blasses Gesicht.
Er wäre gefallen, wenn ihn nicht etwas gehalten hätte.
Vor seinen Augen verschwamm alles, Arme schlossen sich um ihn.
Mit seinen letzten, noch arbeitenden Gehirnzellen versuchte er sich erklären, was gerade geschah.
Feindkontakt.
Nein, das ging doch gar nicht. Harry war sein Freund. Sein Freund in Schwarz. Oder so.
„Gleiche Chancen?“, flüsterte er, als er spürte, wie er die schmale Gasse entlang getragen wurde.
„Ich habe ja nichts davon, wenn ich dich jetzt töte.“
In der Dämmerung klang Harrys Stimme dumpf und lauwarm.
„Du würdest nichts spüren, so blutleer wie du jetzt bist.“
Mit einem Hauch freundlicher Grausamkeit strich der Kobold dem Spinnenmenschen das wirre Haar aus dem Gesicht.
Peter spürte eiskalte Wärme in seinem Gesicht. Und den starken Atem in dieser bebenden Brust.
Lauter kleine Feindberührungen.
Fandom: NGE
Challenge: #1 Feindberührung
Kommentar: Diesmal ganz canon. Niemand ist schwul und alle benehmen sich wie wir sie aus der Serie kennen. XD
Wörter: 160
Kensuke ließ die Kamera sinken, als Touji mit dem Abdruck eines roten Handtellers im Gesicht vom Pausenhof erschien.
„Feindkontakt gehabt?“
Er grinste.
„Kontakt?! Dass ich nicht lache!“
Suzuhara ließ sich auf seinen Stuhl sinken wie ein Altersschwacher.
„Das war versuchter Mord!“
„Einigen wir uns auf Feindberührung.“
Kensuke strich sich ein Grinsen aus dem Gesicht und beugte sich über den Tisch.
„Und, hast du es wenigstens geschafft?“
Touji schnaufte.
Dann lächelte er das Lächeln eines Kriegers, der zwar den Krieg verloren, jedoch die Schlacht gewonnen hatte.
„Asuka stopft sich nicht den BH aus.“, flüsterte er triumphierend.
„Ich weiß, dass ich sterben werde, aber allein des Gefühls wegen hat es sich gelohnt.“
„Ich beneide dich.“, sagte Kensuke und schob sich die Brille höher.
„Ich weiß, mein Freund. Ich weiß. Erweist du mir nachher die Ehre und schlägst mir den Kopf ab, wenn es zu sehr wehtut?“
„Aber immer doch, mein Freund.“
Sie nickten einander gönnerhaft zu und unterdrückten ein pubertäres, schmutziges Kichern.
no subject
Date: 2008-04-20 11:35 pm (UTC)Hach ich weiß auch nicht, ich komme einfach nicht wirklich zum schreiben :| Chronisch gestresst, und in den meisten Fällen fehlt mir in letzter Zeit die Muse. Ganz davon abgesehen halte ich es für leicht frustrierend, wenn man von keinem n Comment bekommt *murmel* Auch wenn es vielleicht gar nicht so ist, fühlt es sich so an, als habe sie keiner gelesen, und das ist ja irgendwie ein doophes Gefühl. O.ô
no subject
Date: 2008-04-21 09:06 am (UTC)Oh, dankeschön! =) Yay for Spiderman! d^.^b
Zu dem anderen: Schön, dass du mir geantwortet hast. Mittlerweile mach ich mir schon ein wenig Sorgen um die Community, weil es hier mittlerweile etwas aussterbend aussieht. ._. Aber das mit den Kommentaren versteh ich schon, jah. Es ist meistens eine Frage des Fandoms, ich kenne zum Beispiel nicht so viele und das gibt mir halt meist Hemmungen, Drabbles von denen zu lesen, weil ich den Inhalt nicht verstehen würde und so weiter. ._. Das ist schon ein Problem, denke ich.
Blupp
Date: 2008-04-21 11:55 pm (UTC)Ich werde Dir auch in Zukunft antworten :) Das nächste Mal versuch ich auf jeden Fall auch wieder etwas zu schreiben.
Und huiii ich muss jetzt endlich schlafen gehen T_T *chronischer nicht-schlafer ist*
no subject
Date: 2008-04-22 02:28 pm (UTC)Weil Sonntag und Donnerstag (neben jedem anderen Tag der Woche) neuerdings die Tage sind, an denen ich keine Zeit habe. *seufz*Hach... Harry. Spidey. *seufz*
Ich hab mir im ersten Absatz vorgenommen, dir ganz viele von diesen kleinen Sätzen/Satzbruchstücken zu zitieren, bei denen ich grinsen musste, oder die mich sonst irgendwie getroffen haben, weil sie so passend oder schön oder klasse formuliert waren, aber... Das würde zu viel Platz einnehmen. ;)
Der erste Absatz ist wirklich... genial. - Ich stehe darauf, Verletzungen/Erschöpfung/etc. so gut beschrieben und so glaubhaft lesen zu können.
Und Harrys Auftritt...
Der betrunkene Weberknecht. *loves*
Das Ende.
...Maah, ich bin begeistert. *__*
Und trotz mangelnder Erinnerungen an das/Kenntnis des Fandom(s) zum zweiten ein seeeeehr breites Grinsen. =D