Challenge: vom 21.02.2020 // Aufgezehrt, ausgehöhlt, emotional erschöpft sein (auch wenn das irgendwie später nicht mehr ganz so war ... aber es war der erste Gedanke? ^^;)
Fandom: Bungou to Alchemist (& eins meiner NaNo-Projekte, was mich dazu brachte ...)
Charaktere: Chuuya Nakahara / Osamu Dazai (Pairing? Not? kA XD die sind sich beide eh nicht sicher ...)
Kommentar: Story-after der Anime-Episode in Akutagawas Buch & als Shiga "eigentlich" stirbt, aber in meiner Hauptstory gerade nicht so ganz xD
Ein wenig überrascht sah er von dem Buch auf, welches er aufgeschlagen hatte, hob eine Augenbraue, als er sah, wer sich gegenüber von ihm auf den Stuhl hat fallen lassen.
„Hey Pfirsichblütenbastard, du lebst ja noch“, grinste Chuuya den anderen an, klappte das Buch zu und ließ es neben sich liegen, „dachte schon–“, er stoppte sich selbst, als er bemerkte, dass der andere nicht einmal wirklich auf ihn reagierte. Was seltsam war.
Er lehnte sich ein wenig über den Tisch und bewegte seine Hand vor dem Gesicht des anderen, schnippte ihm danach spielerisch gegen die Stirn, bevor er seufzte. „Ist das jetzt ein neuer Trick von dir, Pfirsichblütenbastard? Hat’s dir die Sprache verschlagen, weil du Akutagawa-sensei nicht retten konntest?“ Ein wenig kicherte Chuuya, während er das sagte, eindeutig provozierend, wie er ‚Sensei‘ betonte.
„Oh ... hey Chuuya ...“, murmelte Dazai nach einigen, weiteren Sekunden, sah ihn kurz an, sah aber nur wieder still vor sich.
„Mensch, so macht’s keinen Spaß mit dir, Dazai“, brummte Chuuya, stützte sich auf dem Tisch ab und musterte den anderen genauer. So, wie in dem Moment, hatte er ihn eigentlich nie gesehen. „Hat es mit Akutagawa zu tun? Konntest du ihn nicht retten?“
Er seufzte genervt, als Dazais einzige Reaktion war, dass er ihn kurz mit diesem betrübten Blick ansah, bevor er sich abdrehte.
„Uh, das ist nervig ...“, murrte Chuuya und lehnte sich wieder zurück, „sag mir wenigstens, was los ist.“
„Es ist nichts mit Akutagawa-sensei“, sagte Dazai schließlich, hatte aber seinen Kopf von ihm weggedreht, „... warum willst du das überhaupt wissen, Chuuya?“
Überrascht blickte Chuuya auf, als er den anderen hörte. Wenn es nicht um Akutagawa ging, was war es dann, was den anderen so deprimierte? „Vielleicht, weil du mir nicht egal bist, Dazai.“ Das der andere nicht einmal groß realisierte, dass er ihn gerade zweimal beim Namen genannt hatte und nicht irgendwelche Späße mit ihm trieb, sorgte gerade ein wenig dafür, dass er frustrierter war.
Er hatte nur gerade wirklich keine Lust, den anderen aufzuziehen, sondern wollte einfach nur wissen, was los war.
„... Shiga liegt im Krankenzimmer“, murmelte Dazai schließlich leise, so dass Chuuya ihn fast nicht verstanden hätte.
Allerdings nur fast und irgendwie sorgte dieser Satz dafür, dass er noch verwirrter war. „Hä?“ Er richtete sich auf, trat zu Dazai und ließ sich neben ihm nieder, berührte dessen Gesicht, so dass er ihn ansehen musste. „Warum kümmert’s dich, dass Shiga im Krankenzimmer liegt? Warst du es nicht, der ihn letztlich loswerden wollte?“
„Was ... ja, nein, nicht– Chuuya! Lass mich!“, murrte Dazai, versuchte, sich von ihm zu befreien, allerdings ließ es Chuuya gar nicht dazu kommen.
„Nichts da, sag was los ist“, brummte Chuuya und verdrehte die Augen, „du hättest vorher alles dafür getan, um den anderen loszuwerden. Eh, du hast sogar mich um Rat gebeten, obwohl du sonst regelmäßig vor mir flüchtest, was ist also los?“
„Er ... hat sich geopfert“, murmelte Dazai leise vor sich hin, sah ihm entgegen, „er hätte sich komplett geopfert, um Akutagawa-sensei zu retten. Er hätte–“,
„Er ist hier, oder?“, fragte Chuuya ein wenig ruhiger nach, seufzte langsam, „du meintest, er liegt im Krankenzimmer.“
„Mori meinte, er weiß nicht, wann er wieder aufwacht“, sagte Dazai leise, „er meinte, er kann nicht sagen, ob er überhaupt aufwacht. Es ist– wir hätten niemals in dieses Buch gehen sollen.“
„Idiot“, brummte Chuuya und ließ ihn schließlich los, „du dämlicher Idiot.“
„Ich weiß.“
Chuuya verdrehte nur die Augen daraufhin. „Weißt du, dass ich dich dafür hasse, dass du ständig dumme Entscheidungen triffst?“
„Ich weiß, dass du mich hasst, Chuuya“, erwiderte Dazai und lächelte ihn so verkrampft an, dass er nur wieder die Augen verdrehen konnte.
„Das meine ich nicht“, entgegnete Chuuya und schüttelte den Kopf, „verdammt ey, du kannst was für deine Entscheidungen, aber nichts dafür, dass Shiga ebenfalls gegangen ist. Es war seine eigene Entscheidung, oder?“
„Was ...?“, blinzelte Dazai ihm entgegen.
„Kannst du endlich aufhören, dir die Schuld für etwas zu geben, wo du vermutlich gar nichts für konntest?“, zischte Chuuya ihm entgegen und schüttelte einfach nur den Kopf.
„Aber–“,
„Wenn Shiga hier ist, wird er schon wieder. Was bringt es irgendjemandem, wenn du dich bemitleidest?“, unterbrach Chuuya ihn direkt wieder, „wir haben eine Aufgabe zu erledigen, oder?“
„Uh ...“, blinzelte Dazai ihm weiterhin verwirrt entgegen.
„So, stopp jetzt mit dem ganzen Selbstmitleid“, sagte Chuuya und grinste, zog ihn am Arm mit sich hoch, „lass uns schauen, dass wir irgendwo was Trinken gehen.“
„Eh ... Chuuya, was–“, blinzelte Dazai ihn verwirrt an, während er sich mitziehen ließ.
„Das ist jetzt deine Strafe, Pfirsichblütenbastard“, erwiderte Chuuya nur schmunzelnd, sah kurz über seine Schulter zu dem anderen und grinste.
„Was– Chuuyaaaaa!“
Chuuya kicherte, während er weiterging. Wenigstens wusste er jetzt, dass er seinen Lieblingsrivalen wiederhatte.
Fandom: Bungou to Alchemist (& eins meiner NaNo-Projekte, was mich dazu brachte ...)
Charaktere: Chuuya Nakahara / Osamu Dazai (Pairing? Not? kA XD die sind sich beide eh nicht sicher ...)
Kommentar: Story-after der Anime-Episode in Akutagawas Buch & als Shiga "eigentlich" stirbt, aber in meiner Hauptstory gerade nicht so ganz xD
Ein wenig überrascht sah er von dem Buch auf, welches er aufgeschlagen hatte, hob eine Augenbraue, als er sah, wer sich gegenüber von ihm auf den Stuhl hat fallen lassen.
„Hey Pfirsichblütenbastard, du lebst ja noch“, grinste Chuuya den anderen an, klappte das Buch zu und ließ es neben sich liegen, „dachte schon–“, er stoppte sich selbst, als er bemerkte, dass der andere nicht einmal wirklich auf ihn reagierte. Was seltsam war.
Er lehnte sich ein wenig über den Tisch und bewegte seine Hand vor dem Gesicht des anderen, schnippte ihm danach spielerisch gegen die Stirn, bevor er seufzte. „Ist das jetzt ein neuer Trick von dir, Pfirsichblütenbastard? Hat’s dir die Sprache verschlagen, weil du Akutagawa-sensei nicht retten konntest?“ Ein wenig kicherte Chuuya, während er das sagte, eindeutig provozierend, wie er ‚Sensei‘ betonte.
„Oh ... hey Chuuya ...“, murmelte Dazai nach einigen, weiteren Sekunden, sah ihn kurz an, sah aber nur wieder still vor sich.
„Mensch, so macht’s keinen Spaß mit dir, Dazai“, brummte Chuuya, stützte sich auf dem Tisch ab und musterte den anderen genauer. So, wie in dem Moment, hatte er ihn eigentlich nie gesehen. „Hat es mit Akutagawa zu tun? Konntest du ihn nicht retten?“
Er seufzte genervt, als Dazais einzige Reaktion war, dass er ihn kurz mit diesem betrübten Blick ansah, bevor er sich abdrehte.
„Uh, das ist nervig ...“, murrte Chuuya und lehnte sich wieder zurück, „sag mir wenigstens, was los ist.“
„Es ist nichts mit Akutagawa-sensei“, sagte Dazai schließlich, hatte aber seinen Kopf von ihm weggedreht, „... warum willst du das überhaupt wissen, Chuuya?“
Überrascht blickte Chuuya auf, als er den anderen hörte. Wenn es nicht um Akutagawa ging, was war es dann, was den anderen so deprimierte? „Vielleicht, weil du mir nicht egal bist, Dazai.“ Das der andere nicht einmal groß realisierte, dass er ihn gerade zweimal beim Namen genannt hatte und nicht irgendwelche Späße mit ihm trieb, sorgte gerade ein wenig dafür, dass er frustrierter war.
Er hatte nur gerade wirklich keine Lust, den anderen aufzuziehen, sondern wollte einfach nur wissen, was los war.
„... Shiga liegt im Krankenzimmer“, murmelte Dazai schließlich leise, so dass Chuuya ihn fast nicht verstanden hätte.
Allerdings nur fast und irgendwie sorgte dieser Satz dafür, dass er noch verwirrter war. „Hä?“ Er richtete sich auf, trat zu Dazai und ließ sich neben ihm nieder, berührte dessen Gesicht, so dass er ihn ansehen musste. „Warum kümmert’s dich, dass Shiga im Krankenzimmer liegt? Warst du es nicht, der ihn letztlich loswerden wollte?“
„Was ... ja, nein, nicht– Chuuya! Lass mich!“, murrte Dazai, versuchte, sich von ihm zu befreien, allerdings ließ es Chuuya gar nicht dazu kommen.
„Nichts da, sag was los ist“, brummte Chuuya und verdrehte die Augen, „du hättest vorher alles dafür getan, um den anderen loszuwerden. Eh, du hast sogar mich um Rat gebeten, obwohl du sonst regelmäßig vor mir flüchtest, was ist also los?“
„Er ... hat sich geopfert“, murmelte Dazai leise vor sich hin, sah ihm entgegen, „er hätte sich komplett geopfert, um Akutagawa-sensei zu retten. Er hätte–“,
„Er ist hier, oder?“, fragte Chuuya ein wenig ruhiger nach, seufzte langsam, „du meintest, er liegt im Krankenzimmer.“
„Mori meinte, er weiß nicht, wann er wieder aufwacht“, sagte Dazai leise, „er meinte, er kann nicht sagen, ob er überhaupt aufwacht. Es ist– wir hätten niemals in dieses Buch gehen sollen.“
„Idiot“, brummte Chuuya und ließ ihn schließlich los, „du dämlicher Idiot.“
„Ich weiß.“
Chuuya verdrehte nur die Augen daraufhin. „Weißt du, dass ich dich dafür hasse, dass du ständig dumme Entscheidungen triffst?“
„Ich weiß, dass du mich hasst, Chuuya“, erwiderte Dazai und lächelte ihn so verkrampft an, dass er nur wieder die Augen verdrehen konnte.
„Das meine ich nicht“, entgegnete Chuuya und schüttelte den Kopf, „verdammt ey, du kannst was für deine Entscheidungen, aber nichts dafür, dass Shiga ebenfalls gegangen ist. Es war seine eigene Entscheidung, oder?“
„Was ...?“, blinzelte Dazai ihm entgegen.
„Kannst du endlich aufhören, dir die Schuld für etwas zu geben, wo du vermutlich gar nichts für konntest?“, zischte Chuuya ihm entgegen und schüttelte einfach nur den Kopf.
„Aber–“,
„Wenn Shiga hier ist, wird er schon wieder. Was bringt es irgendjemandem, wenn du dich bemitleidest?“, unterbrach Chuuya ihn direkt wieder, „wir haben eine Aufgabe zu erledigen, oder?“
„Uh ...“, blinzelte Dazai ihm weiterhin verwirrt entgegen.
„So, stopp jetzt mit dem ganzen Selbstmitleid“, sagte Chuuya und grinste, zog ihn am Arm mit sich hoch, „lass uns schauen, dass wir irgendwo was Trinken gehen.“
„Eh ... Chuuya, was–“, blinzelte Dazai ihn verwirrt an, während er sich mitziehen ließ.
„Das ist jetzt deine Strafe, Pfirsichblütenbastard“, erwiderte Chuuya nur schmunzelnd, sah kurz über seine Schulter zu dem anderen und grinste.
„Was– Chuuyaaaaa!“
Chuuya kicherte, während er weiterging. Wenigstens wusste er jetzt, dass er seinen Lieblingsrivalen wiederhatte.