So, nachdem Rei und Nyx mir gerade fast einen Herzinfarkt verpasst hätten, geht es hier unbeirrt weiter mit dem üblichen Programm. ;)
Titel: 20 Servietten
Challenge: Crack/Humor - Improvisationstalent (Sommerchallenge 2018)
Fandom: Original | Fortsetzung von Wahnsinnig
Sprache: Deutsch
Wörter: 1100
Widmung: der_jemand, alea
Kommentar: Okay, so langsam werde ich warm mit Abigail und Newt, dem wahnsinnigen Geschwisterpaar. :D Und natürlich geht’s auch jenseits der Sommerchallenge weiter mit diesem Drama, keine Panik. ;)
Abigail zupfte zehn Servietten aus dem Spender, hielt einen Moment inne, und nahm sich dann nochmal zehn.
20 Servietten
Abigail zupfte zehn Servietten aus dem Spender, hielt einen Moment inne, und nahm sich dann nochmal zehn. So wie sie ihren Bruder kannte, käme er damit vielleicht gerade so hin.
Nicht, dass sie nicht ein vollkommen funktionstüchtiges Datapad ihr Eigen nannten, das eine berührungsempfindliche Oberfläche und einen 10 Thetabyte großen Speicher beinhaltete. Aber ihr Bruder behauptete immer, mit einem Stift auf Papier konnte er besser denken.
Abigail hegte schon lange die Vermutung, dass irgendetwas auf den Ingenieursuniversitäten die Absolventen technophob machte. Und dabei hatte Newt nicht mal seinen Abschluss gemacht, bevor sie die Kurve gekratzt hatten.
Sie konnte den missbilligenden Blick des Wirts spüren, der sich in ihren Rücken bohrte, während sie mit ihrer Beute zum Tisch zurückging. Wahrscheinlich rechnete er sich gerade aus, was ihn das kosten würde, wenn das jeder täte.
Aber zum Glück war ja nicht jeder Newt.
Sie schob ihm die Servietten hin und nutze die Gelegenheit, um sich seiner missachteten Tasse Kaffee anzunehmen. Die war inzwischen nur noch lauwarm, aber eine Menge Zucker und Milch machte auch das erträglich.
Während sie an der süßen Mischung nippte, sah sie Newt dabei zu, wie er eine Reihe weiterer Zahlen auf eine Serviette kritzelte und sich dann vier weitere zu einem Quadrat zurechtlegte und darauf eine Zeichnung begann. Wenn die Spitze des Stiftes die oberen Schichten der Servietten aufriss, fluchte er leise vor sich hin.
„Weißt du, Papier wurde auf diesem Planeten wahrscheinlich schon vor 500 Jahren eingeführt“, sagte sie, als sie sich nicht mehr zurückhalten konnte.
„Hast du was dabei?“, fragte er, ohne aufzusehen.
Sie nahm einen weiteren Schluck Kaffee-Milch. „Grad nicht.“
„Dann sei still.“
Jahrelange Abhärtung hielt sie davon ab, ihm den Kaffee ins Gesicht zu schütten.
Stattdessen lehnte sie sich in ihrem Stuhl zurück und wandte sich dem Rest der Cafeteria zu. Sie wusste ja, wie ihr Bruder war. Gab man ihm ein mathematisches Problem, kaute er wie ein Hund mit seinem Knochen darauf herum, bis er es entweder gelöst hatte oder ihn eine spannendere Fragestellung ablenkte. Es war ein deutlich günstigeres Hobby als Holopoker oder Rennwetten, aber manchmal trieb es sie in den Wahnsinn.
Doch sie konnte verstehen, dass ihn die Herausforderung reizte. Sie selbst spürte, wie es sie in den Fingern juckte, während ihre Augen an dem großen Bildschirm hingen. Aber sie wollte keinen Stift umfassen, sondern die Ruder ihres Schiffes. Wenn es nur größer wäre! Dann könnte sie ihr Geschick als Pilotin beweisen, indem sie all diese Leute rettete.
Ty Agathon würde nie wieder versuchen, sie mit 2.000 Credits abzuspeisen.
Sie fragte sich, wie viele Piloten im Raum gerade dasselbe dachten. In jedem Fall war die Aletheia immer noch das Gesprächsthema Nr. 1, auch wenn die Meinungen geteilt schienen. Der Geräuschpegel um sie herum war nach wie vor hoch, und ihre Ohren schnappten Fetzen verschiedenster Sprachen auf, aber das Allgemeine dominierte. Die Gemüter entzündeten sich an ganz verschiedenen Punkten: Hatten es alle Oranier verdient, in einen Superstern zu fallen und zu verglühen, oder sollte die Besatzung der Aletheia im Gegenteil Medaillen für ihre Tapferkeit erhalten? Sollte man Flüchtlinge aufnehmen oder sie dahin zurückschicken, woher sie kamen? Und welche Seite war im Andoranischen Bürgerkrieg die richtige?
Allein die Tatsache, dass in dieser Raumkantine kein Alkohol ausgeschenkt wurde, hatte wahrscheinlich bis jetzt eine Schlägerei verhindert.
Sie beobachtete gerade, wie ein Händler aus Omagua mit seinen ausladenden Gesten einen Becher Yafa-Tee vom Tisch fegte, als Newt sie mit der Fußspitze anstieß.
Als sie sich umdrehte, fand sie eine ganze Reihe von Servietten auf dem Tisch ausgebreitet, und Newt trug diesen Gesichtsausdruck, den er immer dann hatte, wenn er stolz auf sich war, aber versuchte, es nicht zu zeigen.
Sie gab sich nicht die Mühe, das Gewirr aus Strichen und Zahlen zu entziffern. „Was soll ich da sehen?“
Wenig konnte Newt so sehr begeistern, wie jemand anderem etwas zu erklären. „Was tust du, wenn du einen Karren voller Triticale hast und keinen Banta-Ochsen?“, fragte er und sah sie erwartungsvoll an.
Sie verzog bei der Erinnerung an eine Kindheit voller Feldarbeit den Mund. „Auf dem nächstbesten Sternenkreuzer anheuern?“
Er schüttelte lächelnd den Kopf. „Du spannst sechs Kal-Ziegen davor und fertig.“
Plötzlich machten die Striche vor ihrer Nase viel mehr Sinn. „Das ist deine Idee. Anstatt ein großes Schiff zu benutzen, verbindet man mehrere kleine.“
Es war so simpel wie genial, und vollkommen einleuchtend. Sie war ein bisschen beschämt, dass sie nicht selbst darauf gekommen war.
Jetzt konnte Newt sein stolzes Grinsen nicht mehr unterdrücken. „Ganz genau. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht.“ Die nächsten zehn Minuten verbrachte er damit, ihr im Detail zu erläutern, was für Voraussetzungen die beteiligten Schiffe erfüllen mussten, wie genau man die Schiffe am Besten miteinander verband, und dass das Unternehmen sogar für die besten Piloten eine Herausforderung sein würde.
Sie stieg bereits nach den ersten zwei Minuten mental aus. Ab da waren seine Worte nicht mehr als Hintergrundrauschen, während sich in ihrem Kopf ihre eigenen Gedanken drehten. Newt konnte noch ewig über Scherkräfte und die Dicke der benötigten Stahlseile reden, aber die Essenz war klar: All diese Probleme waren lösbar. Dies war die Antwort, sie musste es sein.
„Wir müssen jemandem davon erzählen“, sagte sie, als Newt zwischendurch einmal Luft holen musste.
Er zuckte mit den Schultern und begann, sorgsam die Servietten einzusammeln. „Früher oder später werden auch die Oranier darauf kommen.“
Sie schüttelte den Kopf. „Es wundert mich, dass sie das nicht schon längst sind. Ich meine, die bezahlen schließlich Leute dafür, oder? Leute die - und das soll jetzt keine Beleidigung sein - mehr Bildung haben als ein abgebrochenes Studium auf der Uni von Hordeum.“
Newt schob den Stapel Servietten in eine Innentasche seiner Jacke. „Es sei denn, das ist gar nicht, was sie wollen.“
Sie starrte ihn an. „Du meinst, sie würden ihr eigenes Schiff opfern, um einen Präzedenzfall zu verhindern?“
Er zuckte nur erneut mit den Schultern.
„Scheiße.“ Sie rieb sich mit den Händen über das Gesicht. Ihre Gedanken rasten. „Aber ich meine - jetzt brauchen sie das Militär auch nicht mehr. Das da“ sie gestikulierte vage in Richtung der Serviettensammlung, „könnte jeder tun.“
Er öffnete den Mund, um ihr zu widersprechen, aber sie redete einfach weiter: „Ja, fast jeder. Mit den richtigen Schiffen. Und den richtigen Piloten. Und dem richtigen Plan.“ Sie beugte sich vor und rutschte in ihrer Erregung fast von der Stuhlkante. „Newt, wir sitzen in einem der größten Raumhäfen im Umkreis von 50 Meilen.“
Er sah sie an, als hätte sie den Verstand verloren.
Sie ließ sich davon nicht beirren. Wenn man jedes Mal, wenn der eigene Bruder einen für wahnsinnig hielt, in eine Sinnkrise stürzte, bekam man ja nie etwas zustande. Stattdessen fragte sie: „Wenn ich dir vernünftiges Papier besorge, malst du es dann so auf, dass das auch ein normaler Mensch versteht?“
Sie wartete nicht einmal auf seine Antwort.
Titel: 20 Servietten
Challenge: Crack/Humor - Improvisationstalent (Sommerchallenge 2018)
Fandom: Original | Fortsetzung von Wahnsinnig
Sprache: Deutsch
Wörter: 1100
Widmung: der_jemand, alea
Kommentar: Okay, so langsam werde ich warm mit Abigail und Newt, dem wahnsinnigen Geschwisterpaar. :D Und natürlich geht’s auch jenseits der Sommerchallenge weiter mit diesem Drama, keine Panik. ;)
Abigail zupfte zehn Servietten aus dem Spender, hielt einen Moment inne, und nahm sich dann nochmal zehn.
20 Servietten
Abigail zupfte zehn Servietten aus dem Spender, hielt einen Moment inne, und nahm sich dann nochmal zehn. So wie sie ihren Bruder kannte, käme er damit vielleicht gerade so hin.
Nicht, dass sie nicht ein vollkommen funktionstüchtiges Datapad ihr Eigen nannten, das eine berührungsempfindliche Oberfläche und einen 10 Thetabyte großen Speicher beinhaltete. Aber ihr Bruder behauptete immer, mit einem Stift auf Papier konnte er besser denken.
Abigail hegte schon lange die Vermutung, dass irgendetwas auf den Ingenieursuniversitäten die Absolventen technophob machte. Und dabei hatte Newt nicht mal seinen Abschluss gemacht, bevor sie die Kurve gekratzt hatten.
Sie konnte den missbilligenden Blick des Wirts spüren, der sich in ihren Rücken bohrte, während sie mit ihrer Beute zum Tisch zurückging. Wahrscheinlich rechnete er sich gerade aus, was ihn das kosten würde, wenn das jeder täte.
Aber zum Glück war ja nicht jeder Newt.
Sie schob ihm die Servietten hin und nutze die Gelegenheit, um sich seiner missachteten Tasse Kaffee anzunehmen. Die war inzwischen nur noch lauwarm, aber eine Menge Zucker und Milch machte auch das erträglich.
Während sie an der süßen Mischung nippte, sah sie Newt dabei zu, wie er eine Reihe weiterer Zahlen auf eine Serviette kritzelte und sich dann vier weitere zu einem Quadrat zurechtlegte und darauf eine Zeichnung begann. Wenn die Spitze des Stiftes die oberen Schichten der Servietten aufriss, fluchte er leise vor sich hin.
„Weißt du, Papier wurde auf diesem Planeten wahrscheinlich schon vor 500 Jahren eingeführt“, sagte sie, als sie sich nicht mehr zurückhalten konnte.
„Hast du was dabei?“, fragte er, ohne aufzusehen.
Sie nahm einen weiteren Schluck Kaffee-Milch. „Grad nicht.“
„Dann sei still.“
Jahrelange Abhärtung hielt sie davon ab, ihm den Kaffee ins Gesicht zu schütten.
Stattdessen lehnte sie sich in ihrem Stuhl zurück und wandte sich dem Rest der Cafeteria zu. Sie wusste ja, wie ihr Bruder war. Gab man ihm ein mathematisches Problem, kaute er wie ein Hund mit seinem Knochen darauf herum, bis er es entweder gelöst hatte oder ihn eine spannendere Fragestellung ablenkte. Es war ein deutlich günstigeres Hobby als Holopoker oder Rennwetten, aber manchmal trieb es sie in den Wahnsinn.
Doch sie konnte verstehen, dass ihn die Herausforderung reizte. Sie selbst spürte, wie es sie in den Fingern juckte, während ihre Augen an dem großen Bildschirm hingen. Aber sie wollte keinen Stift umfassen, sondern die Ruder ihres Schiffes. Wenn es nur größer wäre! Dann könnte sie ihr Geschick als Pilotin beweisen, indem sie all diese Leute rettete.
Ty Agathon würde nie wieder versuchen, sie mit 2.000 Credits abzuspeisen.
Sie fragte sich, wie viele Piloten im Raum gerade dasselbe dachten. In jedem Fall war die Aletheia immer noch das Gesprächsthema Nr. 1, auch wenn die Meinungen geteilt schienen. Der Geräuschpegel um sie herum war nach wie vor hoch, und ihre Ohren schnappten Fetzen verschiedenster Sprachen auf, aber das Allgemeine dominierte. Die Gemüter entzündeten sich an ganz verschiedenen Punkten: Hatten es alle Oranier verdient, in einen Superstern zu fallen und zu verglühen, oder sollte die Besatzung der Aletheia im Gegenteil Medaillen für ihre Tapferkeit erhalten? Sollte man Flüchtlinge aufnehmen oder sie dahin zurückschicken, woher sie kamen? Und welche Seite war im Andoranischen Bürgerkrieg die richtige?
Allein die Tatsache, dass in dieser Raumkantine kein Alkohol ausgeschenkt wurde, hatte wahrscheinlich bis jetzt eine Schlägerei verhindert.
Sie beobachtete gerade, wie ein Händler aus Omagua mit seinen ausladenden Gesten einen Becher Yafa-Tee vom Tisch fegte, als Newt sie mit der Fußspitze anstieß.
Als sie sich umdrehte, fand sie eine ganze Reihe von Servietten auf dem Tisch ausgebreitet, und Newt trug diesen Gesichtsausdruck, den er immer dann hatte, wenn er stolz auf sich war, aber versuchte, es nicht zu zeigen.
Sie gab sich nicht die Mühe, das Gewirr aus Strichen und Zahlen zu entziffern. „Was soll ich da sehen?“
Wenig konnte Newt so sehr begeistern, wie jemand anderem etwas zu erklären. „Was tust du, wenn du einen Karren voller Triticale hast und keinen Banta-Ochsen?“, fragte er und sah sie erwartungsvoll an.
Sie verzog bei der Erinnerung an eine Kindheit voller Feldarbeit den Mund. „Auf dem nächstbesten Sternenkreuzer anheuern?“
Er schüttelte lächelnd den Kopf. „Du spannst sechs Kal-Ziegen davor und fertig.“
Plötzlich machten die Striche vor ihrer Nase viel mehr Sinn. „Das ist deine Idee. Anstatt ein großes Schiff zu benutzen, verbindet man mehrere kleine.“
Es war so simpel wie genial, und vollkommen einleuchtend. Sie war ein bisschen beschämt, dass sie nicht selbst darauf gekommen war.
Jetzt konnte Newt sein stolzes Grinsen nicht mehr unterdrücken. „Ganz genau. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht.“ Die nächsten zehn Minuten verbrachte er damit, ihr im Detail zu erläutern, was für Voraussetzungen die beteiligten Schiffe erfüllen mussten, wie genau man die Schiffe am Besten miteinander verband, und dass das Unternehmen sogar für die besten Piloten eine Herausforderung sein würde.
Sie stieg bereits nach den ersten zwei Minuten mental aus. Ab da waren seine Worte nicht mehr als Hintergrundrauschen, während sich in ihrem Kopf ihre eigenen Gedanken drehten. Newt konnte noch ewig über Scherkräfte und die Dicke der benötigten Stahlseile reden, aber die Essenz war klar: All diese Probleme waren lösbar. Dies war die Antwort, sie musste es sein.
„Wir müssen jemandem davon erzählen“, sagte sie, als Newt zwischendurch einmal Luft holen musste.
Er zuckte mit den Schultern und begann, sorgsam die Servietten einzusammeln. „Früher oder später werden auch die Oranier darauf kommen.“
Sie schüttelte den Kopf. „Es wundert mich, dass sie das nicht schon längst sind. Ich meine, die bezahlen schließlich Leute dafür, oder? Leute die - und das soll jetzt keine Beleidigung sein - mehr Bildung haben als ein abgebrochenes Studium auf der Uni von Hordeum.“
Newt schob den Stapel Servietten in eine Innentasche seiner Jacke. „Es sei denn, das ist gar nicht, was sie wollen.“
Sie starrte ihn an. „Du meinst, sie würden ihr eigenes Schiff opfern, um einen Präzedenzfall zu verhindern?“
Er zuckte nur erneut mit den Schultern.
„Scheiße.“ Sie rieb sich mit den Händen über das Gesicht. Ihre Gedanken rasten. „Aber ich meine - jetzt brauchen sie das Militär auch nicht mehr. Das da“ sie gestikulierte vage in Richtung der Serviettensammlung, „könnte jeder tun.“
Er öffnete den Mund, um ihr zu widersprechen, aber sie redete einfach weiter: „Ja, fast jeder. Mit den richtigen Schiffen. Und den richtigen Piloten. Und dem richtigen Plan.“ Sie beugte sich vor und rutschte in ihrer Erregung fast von der Stuhlkante. „Newt, wir sitzen in einem der größten Raumhäfen im Umkreis von 50 Meilen.“
Er sah sie an, als hätte sie den Verstand verloren.
Sie ließ sich davon nicht beirren. Wenn man jedes Mal, wenn der eigene Bruder einen für wahnsinnig hielt, in eine Sinnkrise stürzte, bekam man ja nie etwas zustande. Stattdessen fragte sie: „Wenn ich dir vernünftiges Papier besorge, malst du es dann so auf, dass das auch ein normaler Mensch versteht?“
Sie wartete nicht einmal auf seine Antwort.
no subject
Date: 2020-10-11 08:42 pm (UTC)no subject
Date: 2020-11-06 02:45 pm (UTC)no subject
Date: 2021-05-02 03:42 pm (UTC)no subject
Date: 2021-12-22 05:58 pm (UTC)