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[personal profile] feuchen posting in [community profile] 120_minuten
Tabelle / Challenge: Romantik / Intimität – gesundheitsfördernd
Team: Melpomene
Fandom: Haikyuu!! (Kopfgeldjäger AU)
Charaktere: Kuroo Tetsurou, Yaku Morisuke
Pairings: Kuroo Tetsurou/Yaku Morisuke
Kommentar: So etwas wie eine Fortsetzung zu meinem Kopfgeldjäger!AU One-Shot ^^;
Kann aber auch ohne die vorherige OS gelesen werden, denke ich XD



Tetsurou war sich nicht sicher, wann er das nächste Mal wieder wach wurde, aber als er seine Augen öffnete und sich ein wenig aufsetzte, sah er zu dem Kopfgeldjäger neben sich, der seinen Kopf auf seinen Armen gebettet hatte und halb auf der Bettkante lag.
Er war eindeutig zu niedlich, wenn er ihn jetzt so sah, auch, wenn er sich sicher war, dass es keine angenehme Position zum Schlafen war.
Dennoch stoppte er einige Sekunden in der Bewegung, den anderen zu wecken. War es wirklich eine gute Idee, noch hierzubleiben, jetzt, wo er schlief und nicht darauf achtete, dass er entkommen konnte?
Langsam glitt sein Blick zur Seite und zu dem Steckbrief, der auf dem Nachttisch neben ihnen lag. Immerhin war der andere ein Kopfgeldjäger. Noch dazu jemand, der hinter ihm her war. Außerdem durfte er sich nicht fangen lassen. Zumindest noch nicht.
Sein bester Freund wurde immerhin von diesen Kerlen gefangen gehalten und er hatte sowieso schon zu viel Zeit bei diesem Kopfgeldjäger verschwendet.
Vorsichtig rutschte er zur Seite, bewegte seine Beine von der anderen Bettseite herunter und bewegte sich leise über den Boden. So sehr er auch nicht gehen wollte, so sehr konnte er nicht. Je länger er wartete, desto mehr war die Wahrscheinlichkeit, dass diese Kerle seinem besten Freund etwas antaten.
„Du solltest nicht gehen, Kuroo“, hörte er die, noch etwas verschlafene, Stimme des Kopfgeldjägers, bevor er sich daran machen konnte, seine Sachen wieder anzuziehen.
„Was, willst du mich doch gefangen halten, damit du mich ausliefern kannst?“, entgegnete er und sah den anderen mit einem Grinsen an. Er glaubte nicht, dass dieser Kopfgeldjäger so war. Alles, was er von ihm erfahren hatte, war er anders.
„Ich würde dich ziemlich schnell wieder fangen, wenn du jetzt gehst, Kuroo“, sagte er und sah ihn ernster an. Seine Lippen waren zu einer Linie verzogen.
Tetsurou legte den Kopf schief und strich sich seine, nach vorne hängende, Haarsträhne zur Seite: „Würdest du? Sorry, aber ich habe keine Zeit für dich. Wir müssen das wohl verschieben.“
Noch bevor er seinen Satz beendet hatte, blinzelte er überrascht zu dem Kopfgeldjäger, der plötzlich vor ihm war und ihn aus ernsten, braunen Augen ansah, bevor er ihn zurück auf das Bett gedrückt hatte. War er so schwach, dass dieser Kopfgeldjäger ihn so überraschen konnte? Dabei war er mit Sicherheit einen Kopf kleiner als er. „Was ...“,
„Ich kann dich auch fesseln, wenn du nicht anders liegen bleibst“, seufzte der andere und ließ sich auf den Stuhl, auf dem er vorher scheinbar gesessen hatte, fallen, „mach es nicht komplizierter, als es sein muss, Kuroo.“
Tetsurou blinzelte den anderen an, blieb in einer aufrechten Position auf dem Bett sitzen. „Du bist ganz schön unfair. Kann ich wenigstens deinen Namen erfahren, wenn du mich schon nicht gehen lässt?“ Er brauchte wohl einen anderen Plan, um seinen besten Freund zu retten.
„Kannst du es nicht einfach annehmen, dass ich nicht will, dass du da draußen wieder umkippst?“, brummte der Kopfgeldjäger stattdessen und verdrehte die Augen, „nicht jeder ist so nett wie ich.“
Tetsurou seufzte und wollte gerade seinen Mund öffnen, um etwas zu erwidern, als dieser Kopfgeldjäger noch einmal durchatmete.
„Yaku. Yaku Morisuke ist mein Name“, entgegnete er dann ruhig.
Tetsurou blinzelte ihn einen Moment an, während er schmunzelte. Wenigstens hatte er jetzt einen Namen hinter diesem Kopfgeldjäger, der ihm vermutlich länger nicht mehr aus dem Kopf gehen würde. Aber was sollte zwischen ihnen passieren, wenn Yaku die Aufgabe hatte, ihn zu fangen? Und er hatte absolut die Aufgabe, seinen besten Freund dort rauszuholen. Oder zumindest erst einmal zu verhindern, dass diese Kerle ihm irgendetwas antaten. „Yaku also ...“
„Tu mir jetzt einfach den Gefallen und ruh dich aus“, sagte er erneut und schüttelte den Kopf.
„Hmmm“, fing Tetsurou an und grinste den anderen dann an, „weißt du, was mir helfen würde, zu genesen? Wenn du bei mir, in diesem Bett schläfst. Es ist groß genug und du bekommst bestimmt keine Nackenschmerzen.“
Er bemerkte, wie Yaku ihn kurz darauf anstarrte, bevor er seinen Kopf wegdrehte. „Ich denke nicht, dass dich das was angeht, was mit mir ist.“
Tetsurou war sich nicht sicher, ob er einen leichten Rotschimmer auf den Wangen des anderen gesehen hatte. „Hm, aber weißt du, es ist bestimmt für meine Gesundheit förderlich, wenn wir kuscheln.“
„Damit ich krank werde und du danach ungeschoren abhauen kannst?“, entgegnete Yaku daraufhin und verengte seine Augen, während er ihn wieder ansah.
Tetsurou war ein wenig gekränkt, dass Yaku so von ihm dachte, auch, wenn er wusste, dass er, sobald er konnte, nach seinem besten Freund sehen musste. Aber er hatte momentan auch kein Interesse, so schnell wieder aus Yakus Leben zu verschwinden. „Dass du so etwas von mir denken würdest, Yakkun“, erwiderte mit einer spielerisch gekränkten Stimme.
„Du wolltest eben schon fliehen, ohne mich zu wecken“, murmelte Yaku und seufzte, rutschte allerdings dennoch neben ihn unter die Decke, „na los, mach etwas Platz, wenn du schon meinst, dass dir das hilft zu genesen.“
Tetsurou blinzelte ein wenig überraschter, dass sich Yaku plötzlich doch so schnell zu ihm legte, so dass er ein wenig zur Seite rutschte und einen Arm um den anderen legte, ein wenig lächelte und ihm einen kurzen Kuss auf den Haarschopf hauchte. „Du hast die ganze Zeit über mich gewacht, oder, Yakkun?“
„Hmmm“, kam es leise von dem anderen, „im Gegenzug ... sag mir, was dich bedrückt ... und von wem du in deinem Schlaf gesprochen hast ...“
Tetsurou schluckte etwas mehr, verkrampfte sich und drückte seine eine Hand neben sich in das Bettlaken, während sein anderer Arm um Yakus Schultern lag. „... Kenma. Er ... er wird von miesen Typen gefangen gehalten, die mich dazu zwingen für sie zu töten ...“ Er wusste, dass er das noch nie jemandem anvertraut hatte, aber irgendwie fühlte er, dass er es Yaku anvertrauen konnte. Vielleicht konnte er ihm ja sogar helfen? Vielleicht konnte Yaku ihm sogar helfen, Kenma zu retten.

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