[identity profile] leiyahime.livejournal.com posting in [community profile] 120_minuten
Challenge: Bei Oma (Päckchen 3)
Fandom: Voltron
Charaktere: Shiro, Keith, Shiros Oma
Wörter: ca. 900
Anmerkung: Für [livejournal.com profile] luinaldawen, da dies in unserem StrayCat Universum angesiedelt ist.


Ein Klopfen an der Tür weckte Shiro. Es war doch noch dunkel! Wer wollte da schon was von ihm? Müde schmiegte er sich an seinen neben ihm schlafenden Freund und versuchte das Klopfen zu ignorieren.

"Takashi! Keith! Ihr solltet aufstehen!"

Das war die Stimme seiner Oma. Shiro liebte die alte Frau grundsätzlich, aber nicht, wenn sie ihn um seinen wohlverdienten Schlaf brachte. Der Flug gestern war lang und anstrengend gewesen, da war etwas Ruhe doch wohl nicht zu viel verlangt, oder?! Und wieso nur sie? Ryou und sein Freund waren doch genauso anwesend! Und hatten einen wesentlich kürzeren Weg hierher gehabt! Und Ryou hatte wesentlich weniger gegens aufstehen!

„Kommt schon! Ihr könnt euch danach noch etwas hinlegen.“

Keith neben ihm murrte auch unwillig wach zu werden.

Was genau letztlich dazu führte, dass sie zwanzig Minuten später angezogen, aber alles andere als wach aus dem Zimmer kamen, war Shiro schleierhaft, aber hier waren sie.

„Sehr schön. Keith, nimm deine Kamera. Du wirst es nicht bereuen." Keiths Kamera war natürlich die der Holts, aber das war egal. Keith hatte sie sich für den Japantrip ausleihen können. Verschlafen ging Keith zurück und war gleich darauf wieder da mit der Kamerstasche um die Schultern, aber er wirkte immer noch so müde, wie Shiro sich fühlte.

Als sie das alte Haus verließen war die Luft wesentlich angenehmer als gestern abend. Kühler, frischer. Shiro sah sich müde um, die Sonne war noch nicht aufgegangen abeer der Himmel war schon hell genug um die umgebung zu erkennen, Nebel stieg aus den umliegenden Wäldern auf und ihm wurde bewusst, dass er hier das Dorfleben wunderschön fand. Nicht, dass er hier wohnen wollte, aber für nen Urlaub hier war das wunderschön. Als er zu seinem Freund sah, bemerkte er, dass der die Müdigkeit gerade aktiv abschüttelte und schon die Kamera aus ihrem Gefängnis befreite. Da hatte der Künstler wohl Blut geleckt.

„Kommt, beeilen wir uns", sagte seine Oma.

„Wo geht es hin?“, fragte Keith, nun wesentlich wacher und neugieriger.

„Es ist nicht weit. Da hinten gibt es einen kleinen Hügel von dem du das Dorf im Sonnenaufgang sehen kannst."

Keiths Interesseschien geweckt. "Gibt's da nen Platz für ein Stativ?"

"Klar, hol es ruhig."

Keith war so schnell wieder da, wie er verschwunden war, mit dem Rucksack, der das Fotoequipment beinhaltete. Shiro lächlte auch wenn er sch immer noch müde fühlte. Er liebte es einfach, seinenFreund so motiviert zu sehen. Und das war er einfach, wann immer er kreativ sein konnte. "Kommt, Jungs, die Sonne geht auch ohne uns auf und das wäre schade."

Also fügte Shiro sich in sein Schicksal Keith war jetzt natürlich wach und zog etwas an seiner Hand, die er wie immer ergriffen hatte. So sehr man Keith mit schönen Ausblicken erfreuen konnte, Shiro war einfach nicht bereit, dafür früh aufzustehen... aber allein wäre Keith wahrscheinlich auch nicht mitgegangen...
Immerhin wurde er hier mit dem erwartungsvollen Lächeln seines Freundes für diese Qual entschädigt.

Der Weg war wirklich nicht weit. Es war einfach nur ein kleiner Hügel, aber überdacht, damit man sich vor einem plötzlichen Regenguss in Sicherheit bringen konnte. Von Regen war aber gerade nicht zu sehen. Nur ein paar von der Sonne angestrahlte harmlose Wolken. Shiro sah Keith an, der sich schon umsah um zu sehen, wo und wie er am Besten die ersten Fotos machen konnte und von wo die Sonne hoch kommen würde. Shiro fischte schoneinma das Stativ aus dm Rucksack und baute es auf, damit Keith die Kamera drauf schrauben konnte, wann immer er soweit war.

"Bist du mir sehr böse, dass ich euch geweckt habe?", fragte seine Oma leise auf Japanisch. Als er sich zu ihr gesellte. "Ich hab beim Kaffee kochen rausgeshaut und gedacht, dass das heute ein schöner Sonnenaufgang wird, und dass das was für deinen Fotografen ist."

Shiro schüttelte den Kopf. "Für mich vielleicht ein bisschen Aber Keith hast du hier eine Freude gemacht. Da kann ich dir nicht böse sein. Ich seh ihn zu selten so begeistert..." Außer vielleicht im Bett, wenn er seinen Freund in den Wahnsinn trieb, aber das Fotografieren schien wirklich eine Passion von Keith zu sein.

"Seid ihr fertig über mich zu lästern?", fragte Keith etwas murrig dazwischen.

"Ich läster nie über dich. Ich schwärme höchstes von dir", zwinkerte Shiro ihm zu und sah, wie er etwas rot wurde.

"Klappe. Heb dir dein Süßholzgeraspel für später auf."

Shiro grinste und warf einem Freund einfach eine Kusshand zu.

"Du liebst ihn."

"Ich weiß nicht, was dich auf die Idee bringt."

"Du wirkst zufrieden mit der Welt. Er macht dich glücklich. Unddas zu sehen freut mich. Halt ihn bloß gut fest."

"Das tue ich. Ich habe nicht vor, ihn noch einmal weglaufen zu lassen“ Shiro war sich immer noch sicher, dass er Keith nicht würde halten können, wenn der entschied, wegzuwollen, also würde er für sorgen, dass es gar nicht erst so weit kam.

"Das ist gut. Schau. die Sonne."

Shiro sah in die Richtung, in die die alte Frau deutete und tatsächlich kam gerade die Sonne über den Horizont. Keith war ganz ins Fotografieren vertieft und mindestens ein genauso schöner Anblick wie die prächtigen Farben am Himmel. Dafür hatte ich das frühe Aufstehen doch gelohnt. Und vor allem als Keith genug hatte und noch etwas kuscheln kam um ohne fotos den Rest des Sonnenaufgangs zu beobachten.

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