h/c - Playlist der Einsamkeit
Jul. 14th, 2020 07:33 pmTitel: Playlist der Einsamkeit
Team: Pluto
Challenge: H/C - Playlist (Päckchen 1)
Fandom: She-Ra and the Princesses of Power
Wörter: 550
Charaktere: Catra, Adora
Anm.: ich bin noch nicht ganz mit der Serie durch, mir fehlt noch die letzte Staffel. Trotzdem ist das hier Post Canon angesiedelt da ich sonst keinen comfort ins hurt gekriegt hätte...
Viel zu laut drang die Musik aus dem Raum. Aber in dem Moment war das der Horde Kommandantin egal. Laute Bässe, lautere Gitarren, alles was nötig war, um unliebsame Gedanken auszuklammern. Und was nötig war, dass von draußen niemand die verzweifelten Schreie und Schluchzer aus dem Inneren hörte. Bald würde sie sich wieder gefangen haben und alle rumscheuchen, aber jetzt... jetzt gab sie sich ganz dieser verdammten Schwäche und dem Schmerz des Alleinseins hin.
Was hatte sie nur falsch gemacht? Womit verdiente sie es nur, dass alle sie verließen? Sie hatte nie dazugehört. War immer aufbrausend gewesen, immer laut, immer besser als die anderen. Niemand hatte sie je gemocht. Nie wirklich gemocht.
Nein, das stimmte nicht. Adora.... Adora hatte sie angenommen, wie sie war. Mit Adora hatte sie jeden Scheiß machen können. Damals. Bevor sie aus heiterem Himmel entschieden hatte, zur Rebellion überzulaufen. Bis heute hatte sie keine Erklärung bekommen! War es ihre Schuld gewesen? Aber sie waren doch immer unzertrennlich gewesen!? Wieso auf einmal war sie Adora zu viel geworden? Ein weiterer verzweifelter Schrei verließ Catras Kehle, gedämpft von der viel zu lauten Musik ihrer Playlist. Sie verstand es einfach nicht!
Bis dahin war ihr Leben zumindest okay gewesen. Es hatte ihr gereicht, wenigstens eine Freundin zu haben, so plötzlich von ihr verlassen worden zu sein, hatte ihr Herz gebrochen, ihr Vertrauen zerstört.
Dann war da plötzlich Scorpia. Und dann Entrapta. Aber Catras Vertrauen war kaputt. Es war schön mit den beiden, lustig, aber ganz konnte er sich ihnen nicht mehr öffnen. Zu groß die Angst vor erneuter Zurückweisung. Und sie hatte Recht behalten. Erst hatte Entrapta sich gegen sie gewendet. Als sie das blöde Portal nicht öffnen wollte, dann war Scorpia plötzlich von der Bildfläche verschwunden gewesen. Alle, wirklich alle, die ihr etwas bedeutet hatten, hatten sie verlassen. Und dann wunderte man sich, dass sie so grausam geworden war. Sie musste allen -und vor allem sich selbst - beweisen, dass sie noch immer etwas Wert war. Dass es nicht ihre Schuld war, dass alle sie verließen. Adora war verblendet, Entrapta zu sehr mit ihren Bots und den Gründern beschäftigt und Scorpia? Die immer betont hatten wie, loyal sie war? Tja... damit war es ja nicht weit her gewesen. Sie schrie wieder auf, aus Zorn auf ihr Schicksal. Aus Einsamkeit, aus Enttäuschung.
"...ra?"
Die laute Musik schwand. Das Loch der Einsamkeit blieb.
"Catra! Bitte wach auf! Du tust dir weh!"
Sie kannte diese Stimme. Adora!? Aber wieso...? Sie öffnete die Augen. Oh... Sie kannte den Raum. Sie war nicht mehr allein! "A... Adora?", fragte sie leise.
"Ich bin hier, Catra! Du hast geschrien! Und dich gekratzt... Ein Alptraum?"
Adoras Stimem war verschlafen, aber sanft. Langsam kam die Erinnerung wieder, alles was geschehen war.
Catra nickte und fragte leise: "Nimmst...du mich in den Arm?"
"Natürlich. Komm her." Wenig später spürte sie die warmen Arme ihrer Freundin um sich und hörte ihren Herzschlag ganz nah an ihrem Ohr und langsam wurde sie ruhiger und die Klauen der Einsamkeit, die sich um ihr Herz gelegt hatten, lösten sich wieder.
Team: Pluto
Challenge: H/C - Playlist (Päckchen 1)
Fandom: She-Ra and the Princesses of Power
Wörter: 550
Charaktere: Catra, Adora
Anm.: ich bin noch nicht ganz mit der Serie durch, mir fehlt noch die letzte Staffel. Trotzdem ist das hier Post Canon angesiedelt da ich sonst keinen comfort ins hurt gekriegt hätte...
Viel zu laut drang die Musik aus dem Raum. Aber in dem Moment war das der Horde Kommandantin egal. Laute Bässe, lautere Gitarren, alles was nötig war, um unliebsame Gedanken auszuklammern. Und was nötig war, dass von draußen niemand die verzweifelten Schreie und Schluchzer aus dem Inneren hörte. Bald würde sie sich wieder gefangen haben und alle rumscheuchen, aber jetzt... jetzt gab sie sich ganz dieser verdammten Schwäche und dem Schmerz des Alleinseins hin.
Was hatte sie nur falsch gemacht? Womit verdiente sie es nur, dass alle sie verließen? Sie hatte nie dazugehört. War immer aufbrausend gewesen, immer laut, immer besser als die anderen. Niemand hatte sie je gemocht. Nie wirklich gemocht.
Nein, das stimmte nicht. Adora.... Adora hatte sie angenommen, wie sie war. Mit Adora hatte sie jeden Scheiß machen können. Damals. Bevor sie aus heiterem Himmel entschieden hatte, zur Rebellion überzulaufen. Bis heute hatte sie keine Erklärung bekommen! War es ihre Schuld gewesen? Aber sie waren doch immer unzertrennlich gewesen!? Wieso auf einmal war sie Adora zu viel geworden? Ein weiterer verzweifelter Schrei verließ Catras Kehle, gedämpft von der viel zu lauten Musik ihrer Playlist. Sie verstand es einfach nicht!
Bis dahin war ihr Leben zumindest okay gewesen. Es hatte ihr gereicht, wenigstens eine Freundin zu haben, so plötzlich von ihr verlassen worden zu sein, hatte ihr Herz gebrochen, ihr Vertrauen zerstört.
Dann war da plötzlich Scorpia. Und dann Entrapta. Aber Catras Vertrauen war kaputt. Es war schön mit den beiden, lustig, aber ganz konnte er sich ihnen nicht mehr öffnen. Zu groß die Angst vor erneuter Zurückweisung. Und sie hatte Recht behalten. Erst hatte Entrapta sich gegen sie gewendet. Als sie das blöde Portal nicht öffnen wollte, dann war Scorpia plötzlich von der Bildfläche verschwunden gewesen. Alle, wirklich alle, die ihr etwas bedeutet hatten, hatten sie verlassen. Und dann wunderte man sich, dass sie so grausam geworden war. Sie musste allen -und vor allem sich selbst - beweisen, dass sie noch immer etwas Wert war. Dass es nicht ihre Schuld war, dass alle sie verließen. Adora war verblendet, Entrapta zu sehr mit ihren Bots und den Gründern beschäftigt und Scorpia? Die immer betont hatten wie, loyal sie war? Tja... damit war es ja nicht weit her gewesen. Sie schrie wieder auf, aus Zorn auf ihr Schicksal. Aus Einsamkeit, aus Enttäuschung.
"...ra?"
Die laute Musik schwand. Das Loch der Einsamkeit blieb.
"Catra! Bitte wach auf! Du tust dir weh!"
Sie kannte diese Stimme. Adora!? Aber wieso...? Sie öffnete die Augen. Oh... Sie kannte den Raum. Sie war nicht mehr allein! "A... Adora?", fragte sie leise.
"Ich bin hier, Catra! Du hast geschrien! Und dich gekratzt... Ein Alptraum?"
Adoras Stimem war verschlafen, aber sanft. Langsam kam die Erinnerung wieder, alles was geschehen war.
Catra nickte und fragte leise: "Nimmst...du mich in den Arm?"
"Natürlich. Komm her." Wenig später spürte sie die warmen Arme ihrer Freundin um sich und hörte ihren Herzschlag ganz nah an ihrem Ohr und langsam wurde sie ruhiger und die Klauen der Einsamkeit, die sich um ihr Herz gelegt hatten, lösten sich wieder.
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Date: 2020-07-14 08:50 pm (UTC)