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Tabelle / Challenge: Romantik / Intimität – Lachtränen (Päckchen 8)
Team: Melpomene
Fandom: Bungou to Alchemist
Charaktere: Nakahara Chuuya, Dazai Osamu
Pairings: Nakahara Chuuya/Dazai Osamu
Kommentar: ^-^° kurze Schreibpause. Episode 9. Ähm ja. (Hm, ein bisschen Spoiler auf das, was in der Folge passiert? Denke ich?? >.< nicht so heftig, aber ja, ich wollte lieber auf Nummer sicher gehen ^^°)



Es fühlte sich seltsam an. Warum frustrierte es ihn nur so sehr? Was war denn so besonders daran, was hätte es geändert, wenn er mitgegangen wäre? War es Angos Satz, der dazu führte, dass er sich noch frustrierter fühlte?
Die Tür zu seinem Zimmer öffnete sich und er öffnete ein Auge, sah zur Seite, erblickte einen Teil des roten Outfits und drehte seinen Kopf wieder gen Decke. „Lass mich in Ruhe, Dazai.“
„Keine Chance, Chuuya“, entgegnete Dazai und schloss die Tür hinter sich, trat in das Zimmer, „außerdem wollte ich dich fragen, ob du Odasaku, Ango und mich in die Bar in der Nähe begleiten willst.“
Chuuya seufzte genervt auf. „Keine Lust.“
„Okaaaaay!“, drang Dazais Stimme mit einem tiefen, langgezogenen Schmollen an seine Ohren, bevor er nur noch bemerkte, wie sich der andere über ihn bewegte und seine Hände auf der Matratze abstützte, „wenn Chuuya ablehnt, mit uns Trinken zu gehen, stimmt was nicht. Also. Was ist los?“
„Kann ich nicht auch einfach mal keine Lust darauf haben?“, erwiderte Chuuya und sah ihn mit zusammengezogenen Augenbrauen an.
„Kannst du, aber irgendwie glaube ich dir nicht, dass du einfach nur keine Lust hast“, sagte Dazai und sah ihn nun mit einem Grinsen an, „sag schon?“
Einen längeren Moment musterte Chuuya den anderen nur, bevor er seufzte und nach der Krawatte des anderen griff, ihn damit zu sich zog und eindringlich küsste. Erst danach sah er ihm ernster entgegen. „Sag du es mir, Pfirsichblütenbastard. Warum? Warum hast du mich nicht–“,
„Was?“, blinzelte Dazai ihm entgegen, kicherte etwas, „redest du echt darüber, wieso ich dich nicht gerufen habe?“
„Lach nicht so blöd“, brummte Chuuya und sorgte kurz darauf dafür, dass sie die Positionen tauschten und er sich über Dazai beugte, blinzelte, als Dazai weiterhin nur gluckste und sich ein paar vereinzelte Tränen wegwischte.
„Ist Chuuya eifersüchtig, weil ich nur Odasaku und Ango gerufen habe?“, fragte Dazai kurz darauf nach, immer noch glucksend.
„Ich bin nicht–“, erwiderte Chuuya und starrte ihm entgegen, bemerkte allerdings nur, wie Dazai seine Hände über Chuuyas legte, mit der er immer noch die Krawatte umklammert hatte, bevor er ihn von sich aus küsste.
„Das ist der Grund“, sagte Dazai kurz darauf, wischte sich eine einzelne Träne weg, „... ich habe geahnt, was passieren könnte und das ich ... fast Odasaku und Ango getötet hätte, wenn ... ich wollte nicht, dass ich dir etwas antue.“
Überrascht blinzelte Chuuya ihm entgegen, starrte ihn an und schüttelte schließlich den Kopf. „Soll ich dir glauben, dass du eher verkraftet hättest, Odasaku oder Ango unter diesem Einfluss zu töten, als mich? Ich, der dich regelmäßig aufzieht?“
Dazai lächelte ihn einfach nur an, fuhr mit einer Hand über Chuuyas Wange und strich ihm eine Haarsträhne zur Seite. „Ich hätte es nicht verkraftet, wenn ich jemanden von ihnen getötet hätte, aber bei dir ... ich liebe dich, Chuuya.“
„Du bist verrückt“, brummte Chuuya, drehte allerdings etwas seinen Kopf zur Seite, „du bist verrückt, dich in jemanden wie mich zu verlieben.“
„Ich weiß?“, erwiderte Dazai und rutschte ein Stück auf, stützte sich mit einem Arm auf der Matratze ab, während er mit der anderen Hand weiter durch Chuuyas Haarsträhne strich, „... vielleicht ist es das, was ich brauche? Dadurch, dass du so zu mir bist, weiß ich, dass ich noch lebe. Vielleicht bin ich kaputt, nicht normal, oder wie auch immer man das nennen will. Aber es ist mir egal.“
Chuuya blickte ihn wieder an, blinzelte, als er einzig ein strahlendes Lächeln auf dem Gesicht des anderen sah, bevor er grinste und Dazai küsste. „Du bist so normal, wie du sein solltest, Pfirsich– Dazai.“

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