Heute ist Kensuke-Tag bei mir >.
Mar. 16th, 2008 04:39 pmEs tut mir so Leid XD
Fandom: Evangelion
Challenge: #1 "Weil das alles ist, was ich jemals wollte"
Personen: Kensuke, Touji
Pairing: /
Wörter: 948
Kensuke schleift seinen Gürtel hinter sich her. Auf dem Asphalt macht die metallene Schnalle ein leises, kratzendes Geräusch inmitten der Stille der Mittagshitze.
Touji dreht sich um und schiebt die Ärmel seiner Trainingsjacke noch etwas höher. Er hat Gefühl, der Schweiß steht in seinen Schuhen, seinen Socken, seiner Unterhose.
Kensuke sieht aus wie ein kleines Kind, das einen Spielzeughund auf Rollen hinter sich herzieht, ein kleines, verträumtes Spielkind.
„Du bist doch total bescheuert!“, beklagt Touji sich.
Es ist Sonntag und vor einer Stunde klingelte man ihn aus dem Bett.
„Du musst mich abholen kommen.“, sagte Aida leise am Telefon.
„Mein Vater hat Schicht und die anderen hier machen eine Einsatzübung.“
Er hatte sich bei Nerv eingeschlichen. Das heißt, nein, er hatte es versucht. Das Alarmsystem war eines der besten der Welt und ein kleiner, dummer Schuljunge, der versucht, irgendwelche Schrauben aus der Abdeckung der Lüftungsschächte zu schrauben wird eben schnell von Kameras aus fünf verschiedenen Perspektiven erfasst.
Es war ja nicht das erste Mal, dass er versucht hatte, sich irgendwie einzuschleichen.
Man nahm ihn in temporären Gewahrsam, beschlagnahmte seine Kamera und befahl ihm, die Hosen herunterzulassen um ihn nach Substanzen oder Dingen zu durchsuchen, die er womöglich hätte einschleppen wollen.
Es war ein Glück für ihn, dass man in der Kommandozentrale soviel zu tun hatte, wahrscheinlich hätte Kommandant Ikari ihn noch bei sich behalten.
Touji unterschrieb also eine idiotische Vollmacht, einen potentiellen Einbrecher mitzunehmen und dafür Sorge zu tragen, dass dieser wohlbehalten zu Hause ankommt, denn Kensuke ist noch minderjährig und nur teilweise strafmündig.
Die Sonne steht im Zenit und Touji hat keinen Bock mehr.
„Was krieg ich dafür, dass ich wegen dir am Sonntag nicht ausschlafen durfte?“, sagt er als Kensuke neben ihm herläuft und langsam seinen Gürtel in die Hose einfädelt.
„Wenn es wenigstens Misato-san gewesen wäre.“, murmelt Aida.
„Wie gerne hätte ich mich von der abtasten lassen.“
Dann seufzt er theatralisch und Touji verdreht die Augen.
„Hör mal, ich hab keine Lust mehr darauf!“, schnauzt er seinen besten Freund an.
„Schlimm genug, dass du mich damals mit aus dem Bunker gezerrt hast und wir beinahe von Eva zerquetscht worden wären!“
Kensuke geht langsam in Trippelschrittchen, was Suzuhara aggressiv macht, also fasst er ihn unsanft am Unterarm und zerrt ihn halb hinter sich her.
„Schlimm genug, dass du mich dauernd zuquatschen musst. Eva hier, Nerv da, bla bla bla! Ich mach das nicht mehr mit!“
Die Hitze bläht sich auf in Toujis Körper.
Immer wieder kommt Kensuke an mit seinen idiotischen Tagträumereien, etwas, was Touji nicht verstehen kann. Er ist praxisorientiert und konzentriert sich immerhin mit Vorliebe aufs Überleben. Offensichtlich hat Kensuke seinen Selbsterhaltungstrieb irgendwo auf dem Weg verloren, vielleicht wurde ein entsprechendes Hirnareal durch zuviel Elektrosmog außer Gefecht gesetzt, vielleicht hat es das bei ihm auch nie gegeben. In Kensukes Hirn existieren nur Kriegspiele, Evas und dessen Personal.
Touji betrachtet seinen Freund, während er ihn neben sich herschleift. Die Armeehose und die Stiefel, das grüne Hemd, das wie immer über der Hose hängt, die schwarzen Kohlestreifenreste auf den Wangen.
„Du solltest dich echt langsam am Riemen reißen und dich um wichtige Sachen kümmern.“, sagt Touji und denkt im selben Moment daran, wie sehr er plötzlich seinem eigenen Vater ähnelt, wenn der ihm solche Vorhaltungen macht. Immerhin hat er zu Hause eine kleine Tochter, die keine Mutter mehr hat und nur ihren großen Bruder. Da muss der eben schnell erwachsen werden.
„Das sind doch aber wichtige Sachen!“, beharrt Kensuke und macht sich langsam, aber bestimmt los.
„Von wegen!“, herrscht ihn Touji an.
„Das hier is´ der reinste Kindergarten! Ich komm mir schon vor, als hätte ich zwei kleine Geschwister, weil du dauernd sowas von behämmert bist!“
Er macht eine Scheibenwischerbewegung vor seinem Gesicht und krempelt die Ärmel seines Oberteils noch weiter hoch, krempelt bis es in den Oberarmen kneift.
„Ich brauche nicht bemuttert zu werden, vielen Dank!“, entgegnet Aida sichtlich verletzt und bohrt, wahrscheinlich wohlbewusst, den Finger mitten in die Wunde.
Suzuhara spürt den Schweiß an seinen Schläfen als er sich schnell bewegt, als er Kensuke am Kragen packt und den noch mehr zerknittert.
„Ja, so wie heute, oder was?“, knurrt Touji und spürt den Ärger im Kopf pochen.
„Ohne mich würdest du da noch immer im Loch sitzen und dich von Kerlen betatschen lassen! Wie wär´s, wenn du dir endlich mal ein paar Eier wachsen lässt und mit den Spielereien aufhörst?! Du tust...“
Er muss tief Luft holen.
„Du tust immer so als würdest du zu denen dazugehören. Kommandanten, Eva-Piloten, Militärs. Herrgott nochmal, warum bloß?“
Irgendwo in der Ferne braust ein Auto an einer Querstraße vorbei und bringt Bewegung in diese so stillstehende Welt.
Und Kensukes feste Stimme.
„Weil das alles ist, was ich jemals wollte. Weil das alles ist, was ich will.“
Er macht sich langsam los, doch er streicht sein Shirt nicht glatt.
„Du tust so, als ob du allwissend wärst und über uns allen stehst. Aber du solltest schon lange wissen, dass ich die Sache ernst meine. Es ist mein absoluter Ernst. Ich spiele nicht. Ich trainiere.“
Mit einem Mal ist wieder Spannung in diesem Körper, muss Touji feststellen. Vor ihm steht ein fest entschlossener Junge und kein Kind. Vielleicht hat Kensuke in seinem Kopf einen großen, langjährig gehegten Plan. Vielleicht war das hier nur ein Teil, ein Mosaikstückchen zu etwas Großem.
Ja, daran dass Kensuke wahnsinnig ist, besteht kein Zweifel.
Aber vielleicht ist das ein akzeptabler Lebenssinn, den er sich da ausgesucht hat. Vielleicht.
Touji schluckt trockene Luft herunter und schweigt eine Weile.
Dann klopft er Kensuke tröstend und anerkennend auf die Schulter.
Es ist Mittag und schon ist er wieder müde.
„Ich spendiere dir ´ne Cola.“, sagt er leise und zieht sich die Trainingsjacke aus.
Die Hitze benebelt alle Sinne.
Fandom: Evangelion
Challenge: #3 "Das sollte mir wohl Leid tun"
Pairing: KenAsu
Wörter: 303
Es war auf der Abschlussfeier der Mittelschule als Asuka zum fünfunddreißigsten Mal beschloss, Kensuke zu verlassen. Aber diesmal entgültig und amtlich. Sie garnierte sein blaues, stylisches T-Shirt und sein Gesicht mit Tortensahne und verließ den Tanzsaal mit hochgereckter Nase.
„Das lässt du dir gefallen?“, protestierte Touji, der schon ein-zwei Bierchen im Blut hatte.
„Ich rette jetzt deine Männerehre!“ , verkündete er und stapfte hinterher.
„Du hast Kensuke vor allen bloßgestellt!“, knurrte er das Mädchen an.
„Du hast sein armes Herz aus seiner Brust gerissen und wie eine überreife Orange zerquetscht!“
Wäre er nüchtern gewesen, er hätte niemals Wortkombinationen mit „überreif“ verwendet.
Er wollte Asuka eine Ohrfeige geben, doch als sie sich umdrehte und ihn mit feurigen, blauen Augen anschaute, fühlte er sich ganz paralysiert.
„Oh.“, sagte sie hart.
„Das sollte mir wohl Leid tun.“
Ihre Worte waren so spitz, dass Touji sich automatisch an die Ohren fasste um zu testen, ob sie bluteten.
„Hätte ich es wieder hübsch einsetzen und dann seine Brust liebevoll wieder zunähen sollen?“
Sarkasmus troff auf den blank gewienerten Schulboden.
Touji musste hicksen und schaute das Mädchen verblüfft an.
„Ja. Genau. Also. Metaphorisch.“
Es beeindruckte ihn so sehr, dass er ihr heransausendes Knie erst bemerkte als es zwischen seine Beine drang und sich scheinbar bis in den Magen hochbohrte.
Er sank jaulend in sich zusammen.
„Wenn du Metaphern so sehr liebst, kannst du ja jetzt deine Eierchen suchen gehen.“, sagte Asuka herzlos und stöckelte davon.
Als Touji langsam in den Festsaal zurückgehumpelt war und sich in Zeitlupe neben Kensuke setzte, der bereits dabei war, sich in Fruchtbowle zu ertränken, waren die weißen Sternchen vor den Augen fast wieder ganz verschwunden.
„Deine Freundin ist so ein Miststück.“, sagte er ganz leise, beugte sich zu Kensuke herüber und leckte ihm sanft Tortensahne von Wange und Nase.
„Meine Ex-Freundin.“, wimmerte Kensuke bitter.
Fandom: Evangelion
Challenge: #1 "Weil das alles ist, was ich jemals wollte"
Personen: Kensuke, Touji
Pairing: /
Wörter: 948
Kensuke schleift seinen Gürtel hinter sich her. Auf dem Asphalt macht die metallene Schnalle ein leises, kratzendes Geräusch inmitten der Stille der Mittagshitze.
Touji dreht sich um und schiebt die Ärmel seiner Trainingsjacke noch etwas höher. Er hat Gefühl, der Schweiß steht in seinen Schuhen, seinen Socken, seiner Unterhose.
Kensuke sieht aus wie ein kleines Kind, das einen Spielzeughund auf Rollen hinter sich herzieht, ein kleines, verträumtes Spielkind.
„Du bist doch total bescheuert!“, beklagt Touji sich.
Es ist Sonntag und vor einer Stunde klingelte man ihn aus dem Bett.
„Du musst mich abholen kommen.“, sagte Aida leise am Telefon.
„Mein Vater hat Schicht und die anderen hier machen eine Einsatzübung.“
Er hatte sich bei Nerv eingeschlichen. Das heißt, nein, er hatte es versucht. Das Alarmsystem war eines der besten der Welt und ein kleiner, dummer Schuljunge, der versucht, irgendwelche Schrauben aus der Abdeckung der Lüftungsschächte zu schrauben wird eben schnell von Kameras aus fünf verschiedenen Perspektiven erfasst.
Es war ja nicht das erste Mal, dass er versucht hatte, sich irgendwie einzuschleichen.
Man nahm ihn in temporären Gewahrsam, beschlagnahmte seine Kamera und befahl ihm, die Hosen herunterzulassen um ihn nach Substanzen oder Dingen zu durchsuchen, die er womöglich hätte einschleppen wollen.
Es war ein Glück für ihn, dass man in der Kommandozentrale soviel zu tun hatte, wahrscheinlich hätte Kommandant Ikari ihn noch bei sich behalten.
Touji unterschrieb also eine idiotische Vollmacht, einen potentiellen Einbrecher mitzunehmen und dafür Sorge zu tragen, dass dieser wohlbehalten zu Hause ankommt, denn Kensuke ist noch minderjährig und nur teilweise strafmündig.
Die Sonne steht im Zenit und Touji hat keinen Bock mehr.
„Was krieg ich dafür, dass ich wegen dir am Sonntag nicht ausschlafen durfte?“, sagt er als Kensuke neben ihm herläuft und langsam seinen Gürtel in die Hose einfädelt.
„Wenn es wenigstens Misato-san gewesen wäre.“, murmelt Aida.
„Wie gerne hätte ich mich von der abtasten lassen.“
Dann seufzt er theatralisch und Touji verdreht die Augen.
„Hör mal, ich hab keine Lust mehr darauf!“, schnauzt er seinen besten Freund an.
„Schlimm genug, dass du mich damals mit aus dem Bunker gezerrt hast und wir beinahe von Eva zerquetscht worden wären!“
Kensuke geht langsam in Trippelschrittchen, was Suzuhara aggressiv macht, also fasst er ihn unsanft am Unterarm und zerrt ihn halb hinter sich her.
„Schlimm genug, dass du mich dauernd zuquatschen musst. Eva hier, Nerv da, bla bla bla! Ich mach das nicht mehr mit!“
Die Hitze bläht sich auf in Toujis Körper.
Immer wieder kommt Kensuke an mit seinen idiotischen Tagträumereien, etwas, was Touji nicht verstehen kann. Er ist praxisorientiert und konzentriert sich immerhin mit Vorliebe aufs Überleben. Offensichtlich hat Kensuke seinen Selbsterhaltungstrieb irgendwo auf dem Weg verloren, vielleicht wurde ein entsprechendes Hirnareal durch zuviel Elektrosmog außer Gefecht gesetzt, vielleicht hat es das bei ihm auch nie gegeben. In Kensukes Hirn existieren nur Kriegspiele, Evas und dessen Personal.
Touji betrachtet seinen Freund, während er ihn neben sich herschleift. Die Armeehose und die Stiefel, das grüne Hemd, das wie immer über der Hose hängt, die schwarzen Kohlestreifenreste auf den Wangen.
„Du solltest dich echt langsam am Riemen reißen und dich um wichtige Sachen kümmern.“, sagt Touji und denkt im selben Moment daran, wie sehr er plötzlich seinem eigenen Vater ähnelt, wenn der ihm solche Vorhaltungen macht. Immerhin hat er zu Hause eine kleine Tochter, die keine Mutter mehr hat und nur ihren großen Bruder. Da muss der eben schnell erwachsen werden.
„Das sind doch aber wichtige Sachen!“, beharrt Kensuke und macht sich langsam, aber bestimmt los.
„Von wegen!“, herrscht ihn Touji an.
„Das hier is´ der reinste Kindergarten! Ich komm mir schon vor, als hätte ich zwei kleine Geschwister, weil du dauernd sowas von behämmert bist!“
Er macht eine Scheibenwischerbewegung vor seinem Gesicht und krempelt die Ärmel seines Oberteils noch weiter hoch, krempelt bis es in den Oberarmen kneift.
„Ich brauche nicht bemuttert zu werden, vielen Dank!“, entgegnet Aida sichtlich verletzt und bohrt, wahrscheinlich wohlbewusst, den Finger mitten in die Wunde.
Suzuhara spürt den Schweiß an seinen Schläfen als er sich schnell bewegt, als er Kensuke am Kragen packt und den noch mehr zerknittert.
„Ja, so wie heute, oder was?“, knurrt Touji und spürt den Ärger im Kopf pochen.
„Ohne mich würdest du da noch immer im Loch sitzen und dich von Kerlen betatschen lassen! Wie wär´s, wenn du dir endlich mal ein paar Eier wachsen lässt und mit den Spielereien aufhörst?! Du tust...“
Er muss tief Luft holen.
„Du tust immer so als würdest du zu denen dazugehören. Kommandanten, Eva-Piloten, Militärs. Herrgott nochmal, warum bloß?“
Irgendwo in der Ferne braust ein Auto an einer Querstraße vorbei und bringt Bewegung in diese so stillstehende Welt.
Und Kensukes feste Stimme.
„Weil das alles ist, was ich jemals wollte. Weil das alles ist, was ich will.“
Er macht sich langsam los, doch er streicht sein Shirt nicht glatt.
„Du tust so, als ob du allwissend wärst und über uns allen stehst. Aber du solltest schon lange wissen, dass ich die Sache ernst meine. Es ist mein absoluter Ernst. Ich spiele nicht. Ich trainiere.“
Mit einem Mal ist wieder Spannung in diesem Körper, muss Touji feststellen. Vor ihm steht ein fest entschlossener Junge und kein Kind. Vielleicht hat Kensuke in seinem Kopf einen großen, langjährig gehegten Plan. Vielleicht war das hier nur ein Teil, ein Mosaikstückchen zu etwas Großem.
Ja, daran dass Kensuke wahnsinnig ist, besteht kein Zweifel.
Aber vielleicht ist das ein akzeptabler Lebenssinn, den er sich da ausgesucht hat. Vielleicht.
Touji schluckt trockene Luft herunter und schweigt eine Weile.
Dann klopft er Kensuke tröstend und anerkennend auf die Schulter.
Es ist Mittag und schon ist er wieder müde.
„Ich spendiere dir ´ne Cola.“, sagt er leise und zieht sich die Trainingsjacke aus.
Die Hitze benebelt alle Sinne.
Fandom: Evangelion
Challenge: #3 "Das sollte mir wohl Leid tun"
Pairing: KenAsu
Wörter: 303
Es war auf der Abschlussfeier der Mittelschule als Asuka zum fünfunddreißigsten Mal beschloss, Kensuke zu verlassen. Aber diesmal entgültig und amtlich. Sie garnierte sein blaues, stylisches T-Shirt und sein Gesicht mit Tortensahne und verließ den Tanzsaal mit hochgereckter Nase.
„Das lässt du dir gefallen?“, protestierte Touji, der schon ein-zwei Bierchen im Blut hatte.
„Ich rette jetzt deine Männerehre!“ , verkündete er und stapfte hinterher.
„Du hast Kensuke vor allen bloßgestellt!“, knurrte er das Mädchen an.
„Du hast sein armes Herz aus seiner Brust gerissen und wie eine überreife Orange zerquetscht!“
Wäre er nüchtern gewesen, er hätte niemals Wortkombinationen mit „überreif“ verwendet.
Er wollte Asuka eine Ohrfeige geben, doch als sie sich umdrehte und ihn mit feurigen, blauen Augen anschaute, fühlte er sich ganz paralysiert.
„Oh.“, sagte sie hart.
„Das sollte mir wohl Leid tun.“
Ihre Worte waren so spitz, dass Touji sich automatisch an die Ohren fasste um zu testen, ob sie bluteten.
„Hätte ich es wieder hübsch einsetzen und dann seine Brust liebevoll wieder zunähen sollen?“
Sarkasmus troff auf den blank gewienerten Schulboden.
Touji musste hicksen und schaute das Mädchen verblüfft an.
„Ja. Genau. Also. Metaphorisch.“
Es beeindruckte ihn so sehr, dass er ihr heransausendes Knie erst bemerkte als es zwischen seine Beine drang und sich scheinbar bis in den Magen hochbohrte.
Er sank jaulend in sich zusammen.
„Wenn du Metaphern so sehr liebst, kannst du ja jetzt deine Eierchen suchen gehen.“, sagte Asuka herzlos und stöckelte davon.
Als Touji langsam in den Festsaal zurückgehumpelt war und sich in Zeitlupe neben Kensuke setzte, der bereits dabei war, sich in Fruchtbowle zu ertränken, waren die weißen Sternchen vor den Augen fast wieder ganz verschwunden.
„Deine Freundin ist so ein Miststück.“, sagte er ganz leise, beugte sich zu Kensuke herüber und leckte ihm sanft Tortensahne von Wange und Nase.
„Meine Ex-Freundin.“, wimmerte Kensuke bitter.
no subject
Date: 2008-03-16 04:20 pm (UTC)Pathetic!Kensuke so süß!
Und Touji erst!
„Deine Freundin ist so ein Miststück.“, sagte er ganz leise, beugte sich zu Kensuke herüber und leckte ihm sanft Tortensahne von Wange und Nase.
Rieche ich Slash? xD
no subject
Date: 2008-03-16 04:55 pm (UTC)Danke *.*
Rieche ich Slash? xD
Nicht doch, wir wissen doch, wie verfressen Touji ist. Der kann doch nichts verkommen lassen. ^^