Unverhofft kommt oft
Oct. 31st, 2019 07:35 pmChallenge: unerwartete Begegnungen an unerwarteten Orten (18.10.)
Fandom: Puella Magi Madoka Magica
Charaktere: Sayaka Miki, Akemi Homura
Wörter: 613
Anmerkung: Das habe ich jetzt fast zwei Woche vertröstet – sorry,
alea! Für dich bei Gefallen.
Noch in alter Gewohnheit trugen gelegentlich Sayakas Füße sie zu dem Musikladen. Aber es war nicht mehr so bitter, wenn sie dort auf Kyosuke traf. Zwar war Sayaka noch weit davon entfernt es entspannt und mit einem natürlichen Lächeln zu nehmen, ohne zu plappern, ein Lachen aus sich herauszuziehen und schnell Ausreden zu erfinden, aber sie wurde besser.
Womit sie hingegen gar nicht rechnete als sie die Glastür des Ladens öffnete war Akemi Homura. Sayaka konnte sich nicht erklären, warum gerade ihr Blick sofort auf diesem Mädchen landete, das eine Mischung aus unscheinbar und einem kalter Schauer, der über den Rückenlief, war. Prompt rieselte der kalte Schauer Sayakas Rücken herab als Homura ihren Blick hob und sie direkt aus den dunklen, ernsten Augen ansah umringt von zwei Pappaufstellern von fürchterlich niedlichen Idols. Für eine Sekunde überlegte Sayaka den Laden rückwärts zu verlassen. Oder so zu tun als hätte sie Homura nicht bemerkt. Aber das war alles lächerlich. Sayaka drückte ihren Rücken etwas durch, hob ihr Kinn und strahlte ein versucht überzeugendes Lächeln in Homuras Richtung.
„Homura, du hier?“, begann Sayaka ihre Begrüßung und umrundete den CD-Ständer, um sich neben das andere Mädchen zu stellen. „Ich wusste gar nicht, dass du dich auch für Musik interessierst. Und dann...“ Sayaka schielte herab, auf Homuras Hände, die zwischen zwei Stapeln von CDs einer angesagten Idol Group ruhten. „Pop?“ Als sie wieder aufsah, begegnete ihr Homuras Blick, der scheinbar noch ernster und finsterer schien. „Pop ist absolut ok! Das sollte keine Wertung sein!“
„Sayaka Miki, gut, dass du da bist.“
Sayaka schluckte.
Homura drehte sich den CDs zu und seufzte, was Sayaka überraschte und sofort entspannen ließ. Selten erlebte sie Homura nicht kühl und gefasst.
„Kann ich dir helfen? Suchst du etwas bestimmtes?“, hakte sie nach.
Kurz kniff Homura ihre Lippen zusammen, ehe sie mit einem ungeduldigen Ruck sie die CDs wieder in eine geordnete Reihe zusammenschob. „Madokas Lieblingsmusik.“
„Bitte?“
„Was ist Madokas Lieblingsinterpret? Ihr Lieblingslied?“
„Oh“, machte Sayaka und wusste gar nicht, wohin sie mit ihrem perplexem Blick sollte. „Oh man, also Madoka- puh! Das ist schwierig, wirklich!“
„Wieso?“, fragte Homura und klang verunsichert. Sie schien sich das alles sehr viel einfacher vorgestellt zu haben.
„Nun, die Sache ist die: Madoka hat keinen wirklichen Musikgeschmack! Wenn es hoch kommt, kennt sie ein paar Musiker oder ein paar Lieder aus dem Radio, aber eigentlich ist sie von niemandem bestimmten wirklich ein Fan. Ihr Lieblingslied ist ein Song, den sie auf einer Klassenfahrt als Ohrwurm hatte. Wenn sich das nicht wieder geändert hat oder sie das Lied nicht wieder völlig vergessen hat! Ehrlich, Madoka hört gerne Radio, aber damit endet es auch. Wenn du ihr also was schenken willst, dann bist du mit etwas anderem besser dran. - Moment, sie hat doch noch gar nicht Geburtstag und sonst- Wieso fragst du ausgerechnet nach ihrer Lieblingsmusik?“
Als Homura nicht gleich antwortete verschränkte Sayaka demonstrativ die Arme vor der Brust.
„Karaoke. Ich will sie am Wochenende zum Karaoke einladen.“
„Und wozu brauchst du die CDs?“
„Zum Üben.“
Sayaka musste einen Moment die Antwort verarbeiten, bis der Groschen fiel. „Du willst ihr ihr Lieblingslied vorsingen? Wenn ihr alleine in der Karaokebox seid? Wow, Homura, du versuchst wirklich alles, oder? Ich weiß nicht, ob das noch romantisch oder in deinem Fall schon verzweifelt ist.“
„Würde es denn klappen?“, fragte Homura und ignorierte gekonnt den Seitenhieb.
Sayaka zuckte mit den Schultern. „Du könntest ihr vermutlich ein Kinderlied vorsingen und sie würde völlig entzückt sein. Also mach dir keine Platte, habt Spaß und geht nicht zu weit.“
„Ich habe gehört, dass einige in Karaokeboxen durch-“
Prompt steckte sich Sayaka die Finger in die Ohren. „Lalalalalaa! Die Bilder brauch ich nicht in meinem Kopf! Lalalalalaaa!“
Fandom: Puella Magi Madoka Magica
Charaktere: Sayaka Miki, Akemi Homura
Wörter: 613
Anmerkung: Das habe ich jetzt fast zwei Woche vertröstet – sorry,
Noch in alter Gewohnheit trugen gelegentlich Sayakas Füße sie zu dem Musikladen. Aber es war nicht mehr so bitter, wenn sie dort auf Kyosuke traf. Zwar war Sayaka noch weit davon entfernt es entspannt und mit einem natürlichen Lächeln zu nehmen, ohne zu plappern, ein Lachen aus sich herauszuziehen und schnell Ausreden zu erfinden, aber sie wurde besser.
Womit sie hingegen gar nicht rechnete als sie die Glastür des Ladens öffnete war Akemi Homura. Sayaka konnte sich nicht erklären, warum gerade ihr Blick sofort auf diesem Mädchen landete, das eine Mischung aus unscheinbar und einem kalter Schauer, der über den Rückenlief, war. Prompt rieselte der kalte Schauer Sayakas Rücken herab als Homura ihren Blick hob und sie direkt aus den dunklen, ernsten Augen ansah umringt von zwei Pappaufstellern von fürchterlich niedlichen Idols. Für eine Sekunde überlegte Sayaka den Laden rückwärts zu verlassen. Oder so zu tun als hätte sie Homura nicht bemerkt. Aber das war alles lächerlich. Sayaka drückte ihren Rücken etwas durch, hob ihr Kinn und strahlte ein versucht überzeugendes Lächeln in Homuras Richtung.
„Homura, du hier?“, begann Sayaka ihre Begrüßung und umrundete den CD-Ständer, um sich neben das andere Mädchen zu stellen. „Ich wusste gar nicht, dass du dich auch für Musik interessierst. Und dann...“ Sayaka schielte herab, auf Homuras Hände, die zwischen zwei Stapeln von CDs einer angesagten Idol Group ruhten. „Pop?“ Als sie wieder aufsah, begegnete ihr Homuras Blick, der scheinbar noch ernster und finsterer schien. „Pop ist absolut ok! Das sollte keine Wertung sein!“
„Sayaka Miki, gut, dass du da bist.“
Sayaka schluckte.
Homura drehte sich den CDs zu und seufzte, was Sayaka überraschte und sofort entspannen ließ. Selten erlebte sie Homura nicht kühl und gefasst.
„Kann ich dir helfen? Suchst du etwas bestimmtes?“, hakte sie nach.
Kurz kniff Homura ihre Lippen zusammen, ehe sie mit einem ungeduldigen Ruck sie die CDs wieder in eine geordnete Reihe zusammenschob. „Madokas Lieblingsmusik.“
„Bitte?“
„Was ist Madokas Lieblingsinterpret? Ihr Lieblingslied?“
„Oh“, machte Sayaka und wusste gar nicht, wohin sie mit ihrem perplexem Blick sollte. „Oh man, also Madoka- puh! Das ist schwierig, wirklich!“
„Wieso?“, fragte Homura und klang verunsichert. Sie schien sich das alles sehr viel einfacher vorgestellt zu haben.
„Nun, die Sache ist die: Madoka hat keinen wirklichen Musikgeschmack! Wenn es hoch kommt, kennt sie ein paar Musiker oder ein paar Lieder aus dem Radio, aber eigentlich ist sie von niemandem bestimmten wirklich ein Fan. Ihr Lieblingslied ist ein Song, den sie auf einer Klassenfahrt als Ohrwurm hatte. Wenn sich das nicht wieder geändert hat oder sie das Lied nicht wieder völlig vergessen hat! Ehrlich, Madoka hört gerne Radio, aber damit endet es auch. Wenn du ihr also was schenken willst, dann bist du mit etwas anderem besser dran. - Moment, sie hat doch noch gar nicht Geburtstag und sonst- Wieso fragst du ausgerechnet nach ihrer Lieblingsmusik?“
Als Homura nicht gleich antwortete verschränkte Sayaka demonstrativ die Arme vor der Brust.
„Karaoke. Ich will sie am Wochenende zum Karaoke einladen.“
„Und wozu brauchst du die CDs?“
„Zum Üben.“
Sayaka musste einen Moment die Antwort verarbeiten, bis der Groschen fiel. „Du willst ihr ihr Lieblingslied vorsingen? Wenn ihr alleine in der Karaokebox seid? Wow, Homura, du versuchst wirklich alles, oder? Ich weiß nicht, ob das noch romantisch oder in deinem Fall schon verzweifelt ist.“
„Würde es denn klappen?“, fragte Homura und ignorierte gekonnt den Seitenhieb.
Sayaka zuckte mit den Schultern. „Du könntest ihr vermutlich ein Kinderlied vorsingen und sie würde völlig entzückt sein. Also mach dir keine Platte, habt Spaß und geht nicht zu weit.“
„Ich habe gehört, dass einige in Karaokeboxen durch-“
Prompt steckte sich Sayaka die Finger in die Ohren. „Lalalalalaa! Die Bilder brauch ich nicht in meinem Kopf! Lalalalalaaa!“