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[identity profile] nyx-chan.livejournal.com posting in [community profile] 120_minuten
Team: Schwarz
Challenge: Crack/Humor - Ausschlag (fürs Team)
Fandom: Sailor Moon
Charaktere: Minako, Ami, Makoto

Makoto öffnete ihre Haustür und ihr starrte eine leicht aufgelöst dreinblickende Minako entgegen. „Alles ok? Was ist los mit dir?“, fragte ihre Freundin sofort panisch und begann sie nach Fieber abzutasten. Ehe sich Minako versah, wurde sie schon in die Wohnung gezogen und hätte sie nicht einen Ton von sich gegeben, der als deutliches Lebenszeichen gedeutet werden konnte, hätte Makoto sie vermutlich gleich wie eine Braut über die Schwelle getragen. Zwar reizte Minako die Vorstellung, aber sie hatte eher andere Protagonisten in der Rolle des Prinzen gehabt. Nichts gegen Makoto, aber na ja.
„Ja, ja schon.“
Ami war bereits da – welch eine Überraschung. Am Esstisch sitzend blätterte sie in einem Buch und sah auf als Makoto und Minako mit anderem Radau als sonst die Stube betraten.
„Ami, ich glaube, Minako ist krank!“, begann Makoto, innerhalb von 3 Sekunden von Sorge zerfressen.
Skeptisch hob Ami eine Augenbraue. Sie liebte ihre Freundinnen innig, aber sie kante sie gleichzeitig lang und gut genug, dass sie ihre Macken hatten. Die eine hatte einen Hang zum Dramatischen, die andere den zur Überfürsorge. Trotzdem stand Ami auf.
„Ich glaube, ich bin wirklich krank“, erklärte Minako mit einem Ernst und einem Fatalismus, als gäbe es kein Morgen. „Erst dachte ich, das sei nichts. Aber es ging einfach nicht weg! Dann dachte ich mir: ‚Was würde Ami tun?‘ Also sagte ich mir als erstes: ‚Minako, dafür gibt es bestimmt eine logische, harmlose Erklärung!‘ Ich überlegte, was ich gemacht haben könnte, warum es passiert war. Als mir dann nichts einfiel, begann ich zu recherchieren.“
„Moment, stopp!“, unterbrach sie Ami. „Um was geht es überhaupt?“
„Um das!“ Energisch zog sich Minako ihr Shirt hoch, weit über ihren BH hinaus, und zog ihren Rockbund etwas nach unten. Am Bauch und Dekolleté waren lauter kleine, rote Unebenheiten – mehr Ausschlag, als richtige, blasige Pusteln.
Zunächst etwas überwältigt soviel nackte Haut auf einen Schlaf ins Gesicht gehalten zu bekam, fasste sich Ami sofort und beugte sich vor, um den Patienten zu untersuchen. „Ausschlag. Juckt es?“
„Jaaaa~“, jammerte Minako. „Ich schmiere es schon die ganze Zeit mit Cremen ein, damit es nicht so reizt!“
„Ok, das klingt schon mal gut. Du hast gesagt, du hast recherchiert. Irgendwelche plausiblen Ergebnisse?“
„Oh Gott“, japste sie als erstes, ehe sie anfing auszuführen. „Erst fand ich viel zu Brennnesseln oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Aber dann stieß ich auf Insektenbisse und Ami, wusstest du, dass es Insekten gibt, die Eier in deine Haut legen?? Und dann sind da LARVEN unter deiner HAUT, AMI, LARVEN IN DER HAUT!!“
Makoto gab ein völlig angewidertes Geräusch von sich und sah Ami entsetzt an, als würde sie hoffen, dass sie Minakos wilde These widerlegen würde.
„Und je länger ich recherchierte, um so schlimmere Dinge kamen zum Vorschein! Ich weiß einfach nicht, was es ist, und ich habe Angst, dass es Krebs sein könnte! Ich bin doch zu jung und schön, um zu sterben! Amiii~“ Völlig emotionalisiert den den Tränen nah, ließ Minako ihre Kleidung los und warf sich ihrer Freundin um den Hals, die ihr tröstend den Rücken streichelte.
„Ich bin mir sicher, dass du kein Krebs hast.“
„Wie kannst du dir da so sicher sein?“
„Meistens ist es kein Krebs, wenn du solche Suchmaschinenwege genommen hast. Außerdem- vertrau mir einfach in der Hinsicht. Wenn du solche Sorgen und Zweifel hast, solltest du immer einen Fachmann konsulrtieren.“
„Mach ich doch!“
„Einen mit einem medizinischen Abschluss und etwas mehr Berufserfahrung. - Jedenfalls glaube ich, es ist wirklich nur harmloser Ausschlag, der von selbst wieder weggeht. Hast du-“
„Hm?“
Ami stockte und schnüffelte an Minakos Shirt. „Minako, hat deine Mutter den Weichspüler gewechselt?“

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