feuchen: (Default)
[personal profile] feuchen posting in [community profile] 120_minuten
Team: Weiß (Titanic)
Fandom: Haikyuu!!
Challenge: AU - Genderswap (fürs Team)
Charaktere: Shouyou Hinata & der Rest von Karasuno (als Female ^^)
Kommentar: Ja, eh, okay. Was soll ich hierzu sagen ... ^^;;



Shouyou blinzelte verwirrt, als er am Morgen ins Bad trat und in den Spiegel blickte. Seine Haare waren eine Spur länger, als er es gewohnt war, während er eindeutig Brüste vor sich erkannte.
Was!?
„Nii-san, was machst du da?“
Sein Kopf ruckte in die Richtung, in der seine kleine Schwester stand und ihn, in ihren Schlafanzug gekleidet, verschlafen ansah.
„Natsu, nerv nicht“, brummte Shouyou und sah wieder in den Spiegel, legte den Kopf schief. Wie sollte er das denn jetzt seinem Team erklären? Dennoch drehte er sich noch einmal um und sah zu seiner Schwester. „Natsu, fällt dir nicht etwas an mir auf? Irgendeine Veränderung?“
„Neiiiin!“, erwiderte Natsu und drehte sich ab, stapfte zurück auf den Flur und ließ ihn alleine.
Shouyou grummelte und setzte sich auf den Hocker an der Seite. Er wusste nicht, was das sollte, aber irgendwie war er gerade irgendwie ... weiblich? Oder so?
Genervt fuhr er sich durch die Haare und ging auf den Flur und ins Wohnzimmer, angelte unterwegs nach seinem T-Shirt und zog es sich beim Laufen über. „Mama, irgendwas stimmt hier nicht.“
„Was denn, Shou-chan?“, fragte sie und lächelte ihm entgegen, „oh, wird meine süße Shou-chan etwa langsam zu einer richtigen Frau?“
Wa–was? Shouyou blinzelte. Er war sich eigentlich ziemlich sicher, dass er kein Mädchen war! „Was– nein, ja– nei– darum geht es nicht!“, er brummelte etwas vor sich hin und verdrehte die Augen. Wie sollte er das erklären, wenn seine Mutter davon ausging, dass er schon immer ein Mädchen gewesen war? Was definitiv nicht stimmte! Zumindest nach allem, was Shouyou bis gestern Abend noch wusste!
Okay, beruhig dich, Shouyou. Es würde sich bestimmt alles aufklären, wenn er beim Volleyballclub der Karasuno war. Ganz bestimmt!

Shouyou blinzelte irritiert, als er vor der Sporthalle der Karasuno stand. Oder eher davor, was eigentlich die Sporthalle war.
„Shou-chaaan~ warum trödelst du so?“
Shouyou drehte sich um, blinzelte zu dem Mädchen neben ihm, dessen dunkelbraune Haare zu einem kleinen Zopf gebunden waren, während sie eine helle, blonde Strähne in die Stirn hängen hatte. Sie hatte die Hände in die Hüften gestemmt und sah ihn (oder sie? Shouyou war sich immer noch sicher, dass er nicht weiblich war!) dunkel an. „Eh ... Nishinoya-senpai?“
„Shou-chan!“, machte Nishinoya und verdrehte die Augen, „... ah, vergiss es!“, winkte sie dann ab und griff Shouyou am Arm, zog ihn in das, was einst ihre Volleyballhalle war, rein.
Inzwischen war sich Shouyou nicht sicher, was das hier überhaupt sein sollte.
Überall standen Tische und Stühle herum, standen Kartons quer durch den Raum, während Sawamura und Sugawara dabei waren, die anderen zu organisieren, wo sie was hin packen sollten. Zumindest war es das, was Shouyou auf die Schnelle erkennen konnte, bevor er von Nishinoya weitergezogen wurde.
„Shou-chan hat scheinbar vergessen, was heute für ein wichtiger Tag ist!“, brummte Nishinoya und drückte Shouyou auf einen Stuhl zu zwei anderen Mädchen. Eins mit ziemlich kurzen, dunkelblonden Haaren und auf jeder Seite zwei kleinen, goldenen Ohrringen im Ohr, während das andere halblange, schwarze Haare hatte, die immer wieder genervte Blicke zur Seite warf.
Shouyou war sich nicht einmal sicher, wer die beiden war, auch wenn sie das Gefühl hatte, dass sie ebenfalls in seinem Team sonst waren.
„Was, echt? Hinata! Das ist wichtig!“, brummte diejenige mit den dunkelblonden Haaren, „konzentrier dich wenigstens jetzt! Oder willst du, dass wir im Präfekturturnier verlieren?“
„Was? Nein!“, schüttelte Shouyou den Kopf und sah auf den Tisch, blickte auf seltsame Figuren, Karten, Notizen und sah wieder auf, „äh ... um was geht es nochmal?“
„Du weißt aber schon noch, wer wir sind, ja?“, fragte das andere Mädchen ihm Gegenüber nach, eine Augenbraue hebend.
Shouyou kratzte sich etwas am Kopf. Bei Nishinoya war es irgendwie einfacher gewesen. Sugawara und Sawamura hatte er auch erkannt, wobei vermutlich eher, weil sie so aussahen, als wenn sie weiterhin Kapitän und Vize waren.
„Oh Gott!“, fing diejenige mit den kurzen, blonden Haaren an und streckte ihre Arme in die Luft, „Shou-chan leidet unter Amnesie!!“
„Überdramatisier das nicht, Ruri“, sagte die andere und verdrehte ihre Augen, „erinnerst du dich wirklich nicht an diesen Trottel hier?“ Damit deutete sie auf das Mädchen neben ihr.
„Shou-chan erinnert sich an mich“, erwiderte Nishinoya und grinste breit, „nee Shou-chan? Du erinnerst dich an deine Lieblingssenpai, nee?“
Shouyou grinste etwas schief. Wie kam er bitte hier weg? Wieso war er plötzlich hier? Wo war überhaupt hier?

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