feuchen: (Default)
[personal profile] feuchen posting in [community profile] 120_minuten
Team: Weiß (Titanic)
Fandom: Bungou Stray Dogs
Challenge: R/I - Gemeinsam in Quarantäne (fürs Team)
Charaktere/Pairings: Osamu Dazai / Chuuya Nakahara
Kommentar: Keine Ahnung, wie ich da drauf kam, aber in meinem Kopf hat gerade Arahabaki randaliert und meinte dann "was, wenn sich Corruption mal so aktiviert ohne das Chuuya was machen kann" und ja ... ^///^
Es soll keiner zu Schaden kommen & Dazai ist der Einzige, der Chuuya aufhalten kann ...




Verwirrt blinzelte er, sah sich um und bemerkte, dass er in einem komplett leeren Raum war.
Irritiert hob er eine Augenbraue, sah dann auf die Hand, die seinen Arm festhielt, hob seinen Kopf und blickte in die Augen seines ehemaligen Partners.
„Wa– Dazai! Lass mich los!“, brummte Chuuya, wollte sich von ihm losreißen, wurde aber nur weiter festgehalten.
„Nichts da“, sagte Dazai und schüttelte den Kopf, „oder glaubst du, wir sind einfach so in diesem Raum?“
Chuuya blinzelte, sah sich erneut um, sah wieder zu Dazai und blickte einfach nur verwirrt drein. „Nein?“ Warum hatte er gerade das Gefühl, dass er irgendwas nicht mitbekommen hatte? „Warum sind wir hier überhaupt drinnen?“
„Weil da jemand unnötig randalieren musste“, seufzte Dazai und winkte mit seiner anderen Hand ab, während er Chuuya immer noch festhielt, „und Mori meinte, dass du gerade Arahabaki nicht kontrollieren kannst und es besser ist, wenn ich dir nicht von der Seite weiche.“
„Huuuh?“, erwiderte Chuuya und starrte ihn mit großen Augen an. Wieso erinnerte er sich nur absolut nicht daran, was war?
Was sollte überhaupt sein, dass er es nicht kontrollieren konnte?
„... ist das irgendeine dämliche Strafe, dass ich hier mit dir festsitze ...?“, murmelte er ein wenig vor sich hin.
Dazai schüttelte nur den Kopf, ließ sich auf den Boden fallen und zog Chuuya ohne Weiteres auf seinen Schoß. „Nein. Aber wenn ich dich nicht berühre, randalierst du hier drinnen. Ich will nicht, dass du mir hier wegstirbst!“
„Oh, wie mitfühlend~“, brummte Chuuya und verdrehte die Augen, auch, wenn er spürte, wie sein Herz eine Spur schneller schlug, als er so dicht bei seinem Partner saß. Fuck. Er hoffte wirklich, dass das nicht zu lange anhielt, sonst konnte er nicht verhindern, dass er etwas tat, was er später bereuen könnte.
„Ach was“, sagte Dazai abwinkend, „als wenn ich mir Sorgen mache, dass du stirbst. Aber immerhin kannst du mich mit deiner Fähigkeit nicht töten und das wäre dann öde.“
Chuuya verdrehte die Augen. Natürlich interessierte sich sein Partner nur darum, wie er am schnellsten starb, aber wenn es Chuuya vorher erwischte, war er unzufrieden. „Und? Was sollen wir dann machen?“ Er hatte so nebenbei immer noch keine Ahnung, was überhaupt mit ihm los war. Aber wenn er ohne Dazai wegen Corruption randalierte, musste es etwas Schwerwiegendes sein.
„Oh, ich hätte ´ne Idee“, grinste Dazai ihn an, ließ seine Hand durch Chuuyas zusammengebundene Haare gleiten, „das heißt ... wenn du magst ...?“
Chuuya blickte ihm entgegen, sah geradewegs in die dunkelbraunen Augen seines ehemaligen Partners und schluckte. Es tat ihm wirklich nicht gut, dass er Dazai so verdammt nah war.
Er schüttelte den Kopf und verbannte seine inneren Wünsche daran, den anderen zu küssen. Selbst wenn Dazai gerade so sanft zu ihm war, so tat er es bestimmt nur, um ihn aufzuziehen.
Wusste er vermutlich schon, was Chuuya empfand? Tat er deswegen so sanft und blickte ihm so direkt entgegen?
„Du machst mich so fertig, Dazai!“, brummte Chuuya und verdrehte die Augen, drückte seine Hände gegen die Brust des anderen, „lass uns einfach hoffen, dass es schnell vorbei ist!“ Oder Mori ihn hier rausholte und eine Lösung hatte und er danach erst einmal von ihm wegkam.
„Hmm“, machte Dazai und ließ seine Hand zu Chuuyas Kinn gleiten, „und ich dachte, Chibi wollte mich gerade ziemlich deutlich küssen.“
„Wa–“, fing Chuuya an, starrte zurück, während er spürte, wie er rot wurde, „– davon träumst du wohl!“ Er würde nicht zugeben, wie sehr er es sich wünschte!
„Ich träume eher davon, wie schön es wäre, wenn Chuuya komplett mir gehört und nicht Mori~“, sagte Dazai mit einem Schmunzeln.
„Was ...“, machte Chuuya erstaunt und sah ihm entgegen, blinzelte und schüttelte kurz den Kopf. Das war nur einer von Dazais Streichen und er würde ihn aufziehen, sobald er sich seinen Gefühlen hingab, nicht? Er durfte das nicht. „Warst du nicht der, wegen dem ich überhaupt bei der Mafia bin?“
„Umso mehr will ich, dass du wieder mir folgst“, flüsterte Dazai nun, beugte sich ein Stück vor und machte nur einen kurzen Moment Pause, bevor er Chuuyas Lippen mit seinen verschloss.
Für einen Moment war er zu erschrocken, dass Dazai die Initiative ergriff und ihn küsste. Für den Moment war Chuuya fast geneigt, es zu unterbrechen und ihn zurückzustoßen, weil er immer noch skeptisch war, dass es Dazai ernst meinte. Als er allerdings spürte, wie sein Partner ihn festhielt und den Blick auf sich spürte, ignorierte er jedes negative Gefühl und erwiderte den Kuss einfach. Vielleicht war ihm für den Moment auch egal, ob er das jetzt ernst meinte.
Vielleicht war es nur der Moment, in dem sie hier drinnen waren, aber Chuuya hoffte so sehr, dass es mehr war. Dass Dazai es nicht nur tat, weil sie nichts anderes tun konnten und weil er ihn berühren musste, damit sich Corruption nicht aktivierte. Er wollte es einfach glauben.

Profile

120_minuten: (Default)
Die Uhr läuft ... jetzt!

Most Popular Tags

January 2026

M T W T F S S
   1 234
567891011
12131415 161718
19202122232425
262728293031 

Style Credit

Powered by Dreamwidth Studios