Team: Weiß (Titanic)
Fandom: Kuroko no Basuke
Challenge: H/C - Betrug / Täuschung (fürs Team)
Charaktere/Pairings: irgendwie ja ... bisschen welten-überschneidend... Kuroko, Akashi? xd
Kommentar: Dieses AU breitet sich aus ... :o
Ich weiß immer noch nicht, was ich da plane, aber gut. Ich lasse dieses Bunny einfach mal machen, vielleicht führt es mich ja irgendwo hin ô.o was anderes kann ich gerade eh nicht tun ...
Ein wenig überrascht blinzelte Tetsuya, als er sich in einem kleinen Raum wiederfand. Er blickte zu der Tür an der Seite und drückte die Klinke herunter, allerdings passierte nichts. Wo war er hier?
Was war passiert, nachdem sie von diesem Licht überrascht worden waren? Wer war diese Frau gewesen, die ihm irgendwie ähnlich gesehen hatte?
Wer ...
„Bist du Kuroko Tetsuya?“
Erschrocken drehte er sich um, sah überrascht zu einer gläsernen Balkontür, neben der ein schwächlich aussehendes Mädchen ... in einem Rollstuhl saß und mit leeren Augen zu ihm blickte. Ihre Haare waren leuchtend rot und fielen ihr über den Rücken oder eher die Lehne des Rollstuhls nach unten.
„Was– wer bist du?“, fragte Tetsuya nach und hob eine Augenbraue, „und wo bin ich hier?“ War sie auch eine Gefangene wie er?
„Shadow hat dich hergebracht, nicht wahr?“, fragte sie still nach, ohne eine Regung in ihrem Gesicht zu zeigen, „sie will etwas.“
„Shadow?“, wiederholte Tetsuya mit einem mehr als fragenden Ton. Von wem sprach sie da? Wer war das überhaupt, dass sie das wusste?
Langsam griff er nach seinem Dolch, den er an seiner Hose befestigt hatte und begab sich in eine Angriffsstellung. Normalerweise kämpfte er eher nicht, aber er wusste, sich zu verteidigen.
„Mich zu töten bringt dir absolut nichts“, sagte dieses Mädchen ruhig weiter. War sie überhaupt so jung, wie sie aussah? Tetsuya war sich bei genauerem Hinsehen nicht mehr so sicher. Sie wirkte halt nur viel zu zerbrechlich und jung. „Shadow würde euch nur erst recht aus Rache töten.“
„Wer bist du? Sag es mir oder wir finden einfach heraus, wer hier, wen zuerst tötet!“, zischte Tetsuya ihr entgegen, machte langsam einen Schritt auf sie zu. Er wollte zwar nicht wirklich ein hilfloses Mädchen angreifen, aber wenn sie ihm keine Wahl ließ? Zumindest schien sie irgendwas zu wissen und mit seinem Entführer, oder wer auch immer für seine Gefangennahme verantwortlich war, unter einer Decke zu stecken.
„Mein Name ... ist Akashi Seiya“, sagte sie still und hob ihren Kopf ruhig, sah ihm immer noch mit diesem leeren Blick entgegen. Ihre Augen zeigten keinerlei Farbe, was Tetsuya zusätzlich erschreckte. Zu dem, was sie gesagt hatte. „Ich habe eh kein Jahr mehr zu leben. Shadow will das verhindern, aber dafür“, Seiya schluckte und unterbrach ihren Satz für einen Moment, „der Preis für mein Leben ist viel zu hoch.“
„Was meinst du damit?“, fragte Tetsuya nach, ließ den Arm mit seinem Dolch ein wenig sinken und ging nun komplett zu ihr, blieb nur ein, zwei Schritte vor ihr stehen und sah ihr entgegen. Warum waren Seiyas Augen so komplett leer?
„Du hast ein gutes Herz, Tetsuya“, sagte Seiya und lächelte ihn an, streckte ihre Arme in seine Richtung, „kann ich ... dich berühren?“
Tetsuya fühlte etwas Seltsames in seinem Herzen. Er hatte so ein Gefühl, als wenn er ihr nicht vertrauen durfte und dennoch kniete er sich vor ihr auf den Boden und setzte sich so vor sie, sah ihr entgegen, berührte langsam ihre Hände, die so zerbrechlich wirkten.
Seiya lächelte und ließ ihre Hände zu den Wangen des anderen gleiten, strich sanft darüber und durch Tetsuyas kurze Haare. „Du musst hier raus. Brich aus, finde deine Freunde und verschwindet aus dieser Welt.“
Erschrocken weitete Tetsuya seine Augen, als er ihr entgegenblickte. Für einen Moment fast komplett vergessend, was passiert war. Diese Berührung hatte sich so anders angefühlt, so beruhigend, so ... einschläfernd. „Seiya– was ...“
„Ich hätte nicht gedacht, dass er darauf reinfällt“, hörte Tetsuya kurz darauf eine Stimme, allerdings konnte er kaum erkennen, wer da zu ihm sprach. Nur das die Stimme bei Weitem nicht so sanft und beruhigend wie Seiyas klang. Was war das? Wer war das?
„Schwächlinge“, fing eine weitere Stimme an und er spürte, wie jemand sein Kinn ergriff und er dazu gebracht wurde, aufzusehen. Unterschiedlichfarbige Augen sahen ihm entgegen.
„Was–“, brachte Tetsuya heraus, auch, wenn er nicht dazu kam, die Frage komplett auszusprechen.
„Ich wusste, dass du unvorsichtig wirst, wenn du Seiya siehst“, entgegnete sie mit einem dunkleren Unterton, „ich habe dich beobachtet, Tetsuya. Du hast eine Schwäche für deinen Anführer. Da war es klar, dass du Seiya nicht angreifen kannst.“
Tetsuya versuchte weiterhin, etwas zu erkennen, allerdings fühlte er sich immer schwächer. Was genau ging hier vor sich? Wer war das?
„Wobei ich sagen muss, dass er etwas an sich hat, was ihn interessant macht“, murmelte sie vor sich hin, griff nach Tetsuyas Shirt und zog ihn daran zu sich, bevor sie ihn zur Seite auf das Bett schleuderte.
„Stehst du jetzt auf diesen Anführer, Shadow?“, hörte Tetsuya die Stimme, die er vorher gehört hatte. Shadow? War das die Person, die hinter ihnen her war? Was hatte sie vor?
„Ach was“, erwiderte Shadow und Tetsuya konnte nur halb erahnen, wie sie in seine Richtung blickte. Sein Blick war kurz davor, komplett zu verschleiern und er wusste nicht, wie lange er noch bei Bewusstsein bleiben konnte.
„Du bist ... Shadow?“, brachte er dennoch leise von sich, „was ... was willst du von mir?“
„Du bist mein Köder“, erwiderte Shadow daraufhin, „nicht du bist es, den ich will.“
Tetsuya weitete erschrocken seine Augen, suchte den Blickkontakt mit ihr, konnte aber weiterhin nicht wirklich etwas erkennen. Er musste hier irgendwie rauskommen und seine Freunde finden, damit sie hier wegkamen.
„Kümmere dich um ihn und sorg dafür, dass er nicht entkommen kann, wenn er sich erholt hat“, sagte Shadow und Tetsuya konnte nur halb erahnen, wie sie ihren Kopf zur Seite drehte.
„Was hast du vor?“, kam es von der anderen, fremden, Stimme. Tetsuya konnte nicht erkennen, wer da noch war. Er konnte momentan ja kaum Shadow richtig sehen.
„Ich werde mich um unsere Gäste kümmern“, erwiderte Shadow mit einem leisen Lachen.