Team: Schwarz (Eisberg)
Challenge: Romantik/Intimität - signifikante Größenunterschiede (fürs Team)
Fandom: Nocturne Whispers: Origins (Masterpost)
Anmerkung: Es spielt ein gutes Stück vor der eigentlichen rpg-Handlung. Chikara und Yann haben noch keine Ahnung, was sich draußen und vor allem nachts so rumtreibt und haben mehr oder weniger normale Teenager-Probleme.
Bei Gefallen für
alea ♥
Die Gegnerin war über einen Kopf größer als Chikara und schien sich nicht sicher zu sein, was sie von ihr halten sollte. Aber es war klar, dass sie nicht den Fehler machen würde, sie zu unterschätzen. Sie waren hier im Halbfinale und Chikara hatte es nicht ohne Grund bis hierher geschafft. Ihre Stärken waren Schnelligkeit und Präzision, damit konnte sie ihre geringe Größe problemlos wieder wettmachen. Und sie war ohnehin stärker als sie aussah.
Aber sie stand hier nicht vor einer Anfängerin. Vor jemandem, die sie ganz sicher genau beobachtet hatte und wusste, wie sie kämpfte. Nein, das hier würde nicht einfach werden.
Für die ersten paar Sekunden beobachteten sie sich einfach nur. Aufmerksam und ein wenig lauernd. Wer als erstes angriff, gab sich die erste Blöße. Und das wollte Chikara ganz sicher nicht sein. Also blieb sie vorsichtig und konnte den ersten Tritt problemlos abwehren. Dann nahm der Kampf mehr Fahrt auf. Schnelle Angriffe, ausweichen, blocken, kontern. Das andere Mädchen war gut, das hatte Chikara vorher schon bemerkt. Jetzt stellte sie fest, dass sie ihr mindestens ebenbürtig war, wenn nicht besser. Weil ihr die Zurückhaltung fehlte. Beim Karate war es für Chikara zwar leichter, aus sich herauszugehen, aber auch das hatte Grenzen.
Der erste Punkt an die Gegnerin war Glücksache. Ein Schritt außerhalb des Rings als sie sich unter dem Versuch sie zu greifen hinwegduckte. Nichts weiter als ein Missgeschick, aber ein ärgerliches. Unwillig warf sie sich den fest geflochtenen Zopf zurück. Sie musste besser aufpassen.
„Woah!“, wurde sie wie aus dem nichts angesprungen, als sie schlecht gelaunt zu ihren Sachen ging. Überrascht sah sie Yann an. Wo kam der denn her? Gut, sie hatte vor einer Woche fallenlassen, dass sie an einem Turnier teilnahm, aber sie wäre nie auf die Idee gekommen, dass er sich das ansehen würde. Warum sollte er auch? Er hatte doch keinen Grund anzunehmen, dass einen Besuch wert wäre. Sie hatte mit keinem Wort erwähnt, dass sie recht gut war. Höchstens, dass sie schon ein paar Jahre dabei war.
Verlegen löste sie ihren ohnehin schon ziemlich außer Form geratenen Zopf. „Was machst du hier?“ Die ersten Strähnen fielen ihr über das Gesicht und sie war dankbar für das Versteck. Es machte sie furchtbar verlegen, dass Yann hier war. Dass er sie… so gesehen hatte. Schließlich hieß es doch immer, dass Jungen sich von Mädchen abgeschreckt fühlten, die kämpfen konnte.
„Ich war neugierig. Stört es dich?“ Jetzt klang Yann verunsichert und das war sogar noch schlimmer.
„Nein…“ Sie sah ihn an. „Wie… wars?“
Sofort verschwand der getretene Welpe aus seinem Gesicht und er grinste breit. „Das war der Hammer! Ich hab mir ja gedacht, dass du was drauf hast, aber das war so cool!“
„Ich habe verloren…“
„Du hast vor der alle fertiggemacht und die fast auch. Du bist toll!“
„Was…?“ Chikara sah Yann an, nicht sicher, was sie aus der Wortwahl machen sollte. Und er wirkte plötzlich auch ziemlich verlegen. „Also… äh… ich meine… shit! Das ist jetzt falsch rausgekommen…“
Wo kam plötzlich die Enttäuschung her? Sie mochte Yann. Sehr. Und ja, vielleicht war sie sogar verliebt. Aber es war ziemlich ausgeschlossen, dass er an jemandem wie ihr Interesse hatte. Vor allem solches Interesse. Das passte in keinem Szenario zusammen. Aber alles, was sie rausbrachte war ein leises „Oh…“
„Ich find dich toll.“
Sie wollte ihn fragen, wie er das meinte. So, wie sie es gerne verstehen würde? Aber sie kam nicht mehr dazu. Ihre Mutter war wie immer ebenfalls dagewesen und hatte diesen Moment gewählt, um sich taktvoll einzumischen und wie immer sicherzugehen, dass Chikara wirklich höchstens ein paar blaue Flecke abbekommen hatte. Ihr Timing hätte kaum schlechter sein können.
Challenge: Romantik/Intimität - signifikante Größenunterschiede (fürs Team)
Fandom: Nocturne Whispers: Origins (Masterpost)
Anmerkung: Es spielt ein gutes Stück vor der eigentlichen rpg-Handlung. Chikara und Yann haben noch keine Ahnung, was sich draußen und vor allem nachts so rumtreibt und haben mehr oder weniger normale Teenager-Probleme.
Bei Gefallen für
Die Gegnerin war über einen Kopf größer als Chikara und schien sich nicht sicher zu sein, was sie von ihr halten sollte. Aber es war klar, dass sie nicht den Fehler machen würde, sie zu unterschätzen. Sie waren hier im Halbfinale und Chikara hatte es nicht ohne Grund bis hierher geschafft. Ihre Stärken waren Schnelligkeit und Präzision, damit konnte sie ihre geringe Größe problemlos wieder wettmachen. Und sie war ohnehin stärker als sie aussah.
Aber sie stand hier nicht vor einer Anfängerin. Vor jemandem, die sie ganz sicher genau beobachtet hatte und wusste, wie sie kämpfte. Nein, das hier würde nicht einfach werden.
Für die ersten paar Sekunden beobachteten sie sich einfach nur. Aufmerksam und ein wenig lauernd. Wer als erstes angriff, gab sich die erste Blöße. Und das wollte Chikara ganz sicher nicht sein. Also blieb sie vorsichtig und konnte den ersten Tritt problemlos abwehren. Dann nahm der Kampf mehr Fahrt auf. Schnelle Angriffe, ausweichen, blocken, kontern. Das andere Mädchen war gut, das hatte Chikara vorher schon bemerkt. Jetzt stellte sie fest, dass sie ihr mindestens ebenbürtig war, wenn nicht besser. Weil ihr die Zurückhaltung fehlte. Beim Karate war es für Chikara zwar leichter, aus sich herauszugehen, aber auch das hatte Grenzen.
Der erste Punkt an die Gegnerin war Glücksache. Ein Schritt außerhalb des Rings als sie sich unter dem Versuch sie zu greifen hinwegduckte. Nichts weiter als ein Missgeschick, aber ein ärgerliches. Unwillig warf sie sich den fest geflochtenen Zopf zurück. Sie musste besser aufpassen.
„Woah!“, wurde sie wie aus dem nichts angesprungen, als sie schlecht gelaunt zu ihren Sachen ging. Überrascht sah sie Yann an. Wo kam der denn her? Gut, sie hatte vor einer Woche fallenlassen, dass sie an einem Turnier teilnahm, aber sie wäre nie auf die Idee gekommen, dass er sich das ansehen würde. Warum sollte er auch? Er hatte doch keinen Grund anzunehmen, dass einen Besuch wert wäre. Sie hatte mit keinem Wort erwähnt, dass sie recht gut war. Höchstens, dass sie schon ein paar Jahre dabei war.
Verlegen löste sie ihren ohnehin schon ziemlich außer Form geratenen Zopf. „Was machst du hier?“ Die ersten Strähnen fielen ihr über das Gesicht und sie war dankbar für das Versteck. Es machte sie furchtbar verlegen, dass Yann hier war. Dass er sie… so gesehen hatte. Schließlich hieß es doch immer, dass Jungen sich von Mädchen abgeschreckt fühlten, die kämpfen konnte.
„Ich war neugierig. Stört es dich?“ Jetzt klang Yann verunsichert und das war sogar noch schlimmer.
„Nein…“ Sie sah ihn an. „Wie… wars?“
Sofort verschwand der getretene Welpe aus seinem Gesicht und er grinste breit. „Das war der Hammer! Ich hab mir ja gedacht, dass du was drauf hast, aber das war so cool!“
„Ich habe verloren…“
„Du hast vor der alle fertiggemacht und die fast auch. Du bist toll!“
„Was…?“ Chikara sah Yann an, nicht sicher, was sie aus der Wortwahl machen sollte. Und er wirkte plötzlich auch ziemlich verlegen. „Also… äh… ich meine… shit! Das ist jetzt falsch rausgekommen…“
Wo kam plötzlich die Enttäuschung her? Sie mochte Yann. Sehr. Und ja, vielleicht war sie sogar verliebt. Aber es war ziemlich ausgeschlossen, dass er an jemandem wie ihr Interesse hatte. Vor allem solches Interesse. Das passte in keinem Szenario zusammen. Aber alles, was sie rausbrachte war ein leises „Oh…“
„Ich find dich toll.“
Sie wollte ihn fragen, wie er das meinte. So, wie sie es gerne verstehen würde? Aber sie kam nicht mehr dazu. Ihre Mutter war wie immer ebenfalls dagewesen und hatte diesen Moment gewählt, um sich taktvoll einzumischen und wie immer sicherzugehen, dass Chikara wirklich höchstens ein paar blaue Flecke abbekommen hatte. Ihr Timing hätte kaum schlechter sein können.