Genre+Kartoffel - historisches Setting
Sep. 23rd, 2019 10:19 pmTeam: Schwarz
Challenge: Genre+Kartoffel - historisches Setting (für mich)
Fandom: Sailor Moon (Time Lord-AU)
Charaktere: Makoto, Pluto
Anmerkung: direkte Fortsetzung hierzu
Sobald die Hüterin ihren Schlüssel ins Schloss des großen, blauen Tores gesteckt hatte, ging eine ganze Reihe von klickenden Geräuschen durch das Portal, ehe es einen Spalt aufsprang. Die Hüterin zog ihren Schlüssel raus, setzte ihn wieder an ihren Gürtel und öffnete die Tür ein stück weiter. Nebelschwaden wichen heraus und Makoto überlief ein unbeschreiblicher Schauer als er in das schwer beschreibare scheinbare Nichts starrte, das dahinter lag.
“Bereit?”, fragte die Hüterin und warf Makoto ein warmes, aber mysteriöses Lächeln zu. Davon wachgerüttelt aus ihrer Faszination für das Tor sah Makoto nervös nach links und rechts, ob nicht Passanten irgendwas bemerken würden. Doch die Straße war völlig ruhig. Makoto ging einen vorsichtigen Schritt auf die Hüterin zu. Ihre verbundenen Händen hingen zwischen ihnen. Es war schon vielleicht ein klein wenig näher als Makoto sonst fremden Menschen kam, aber etwas in ihr musste sich sicher sein. Aufmerksam betrachtete sie das Gesicht der Fremden, ihren Blick, ihre Haltung, als könne sie daraus mehr schließen als nur eine Sympathie. Je länger sie starrte und die Hüterin ihr die Zeit ließ, desto mehr bildete sich Makoto ein ein Déjà-Vu zu erleben. Irgendetwas an dieser fremden Frau ließ sie vertrauen, glauben, hoffen.
“Sind wir uns wirklich noch nie begegnet?”, fragte Makoto vorsichtig.
Das Lächeln wurde breiter. “Das habe ich nie behauptet.”
“Es ist kompliziert?”
“Etwas.”
“Was ist nicht kompliziert?”
“Ein Spaziergang im Rosengarten.”
Beide schmunzelten einander an.
Makoto sah skeptisch über die Schulter der Hüterin in das Nichts hinter ihr. “Wird das auch kompliziert sein?” Sie hatte kein einfaches Verhältnis zum Reisen.
Ihrem Blick folgend sah die Hüterin kurz über ihre eigene Schulter ehe sie Makoto abwinkte. “Du wirst es kaum merken. Aber es ist beim ersten Mal vielleicht einfacher, wenn du die Augen schließt. Es könnte sonst viel auf ein Mal sein. Das hängt immer von Person zu Person ab. Das Wichtigste ist: Lass nicht meine Hand los!”
Makotos Magen begann sofort zu kribbeln und das nicht auf die schöne Art. “Sonst was?”
“Könntest du verloren gehen. Aber das werde ich nicht zulassen, also keine Angst.” Die Hüterin hob ihre verbundene Hände und küsste Makotos Finger wie ein kaum bemerkbarer Windhauch. “Vertraust du mir, Makoto Kino?”
Makoto spürte ihr Kopfnicken ehe sie sich bewusst wurde, wie sie darauf am besten Antworten sollte. Es machte ihr Angst, wie sehr sie einfach sich auf diese Fremde einließ, die sie vor vielleicht 10 Minuten und einem verkohlten, gefährlichen Dämon getroffen hatte.
“Dann schließ deine Augen und folge mir.”
Sobald sie den Zug am Arm spürte setzte Makoto blind einen Schritt vor den anderen. Es umwehte sie Kühl ein Windhauch und es lag ein Duft in der Luft, den Makoto nicht beschreiben konnte. Nach einigen Schritten hörte sie plötzlich das erste Knirschen ehe sie unter ihren eigenen Schuhen den Kies spürte. Noch bevor sie das Stichwort bekommen hatte, öffnete Makoto sofort die Augen. Doch sogleich kniff sie sie zusammen als die Sonne sie blendete. Sie hob ihre freie Hand, um ihre Augen zu schützen und sich umzusehen, und was sie vor sich sah verschlug ihr den Atem. Hinter einer sandigen Terrasse erstreckte sich scheinbar endlos ein barocker Garten mit adretten grünen Hecken und schwungvollen Formen, zwischen denen bunte Rabatten aufblitzen und von Bäumen und hohen Hecken eingerahmt wurden. In der Ferne glitzerte das Wasser und irgendwo plätscherte ein Brunnen. Makoto konnte kaum glauben, was sie sah.
“Es wäre etwas schade sich nur auf die Rosen zu konzentrieren, wenn man schon hier ist. Das Labyrinth soll sehr nett sein. Nächstes Jahr wird es abgerissen. Und der große Nutzgarten wird dir bestimmt auch gefallen. Jetzt dürften einige Gemüsesorten wunderschön blühen. Hast du schon ein Mal Kartoffelblüten gesehen?”
Makoto warf der Hüterin einen verdattern Blick zu. “Kartoffelnblüten?”
Mit einem Lächeln nickte ihr die Frau zu. “Sehr niedlich.”
“Und wir sind in Versaille?”, fragte Makoto ungläubig. Es gab keine so riesige Barockgartenanlage im nächsten Radius ihres Viertels, da war sie sich sicher. Der Tageszeitenwechsel von Abends zu Mittags tat sein übriges, um Makoto fertig zu machen. Konnten Reisen in Zeit und Raum wirklich möglich sein?
Anstelle einer Antwort ging die Hüterin ein paar Schritte zunächst vor, zog Makoto mit sich und drehte sie schließlich im Halbkreis. Makoto blieb die Spucke weg als sie an der Mauer vorbei, in der immer noch die große, blaue Tür war, ein prächtiges Schloss erblickte. “Voilà”, kommentierte die Hüterin und unterstrich es mit einer ausladenden Geste. “Es ist nicht angebracht in unseren Aufzügen einfach da hineinzugehen, aber wir können uns vielleicht den Garten ungestört ansehen. Es gibt einiges zu sehen.”
“Müssten hier nicht viel mehr Touristen sein?”, murmelte Makoto. Den Raumreiseaspekt schien sie langsam zu akzeptieren. Zeitreisen? Das wäre noch eine Schippe auf den Wahnsinn drauf.
“Die kommen erst in einigen Jahrzehnte beziehungsweise Jahrhunderten. Abgesehen von Touristen wie uns.”
Von all den Eindrücken und Gedanken begann Makoto langsam sich der Kopf zu drehen. Vielleicht war das alles nur ein Fiebertraum und sie lag irgendwo bewusstlos auf der Straße. Hoffentlich verblutete sie nicht aus einer Platzwunde...
Die Hüterin ließ ihre Hand los, hakte sich wie Makoto unter und begann loszuspazieren. “Wir haben wirklich Glück mit dem Wetter.”
“Das konntest du nicht vorausplanen?”
Das Schulterzucken war mehr zu spüren alsdass Makoto ihn von ihrer Begleiterin sah, noch immer gefesselt vom Anblick. “Von irgendwas muss ich mich überraschen lassen können auf meinen Reisen - sonst wird es langweilig.”
Makoto warf ihr einen Blick zu und beobachtete ihre Gesichtszüge und wie ihr Haar so grün wie der Garten zu schimmern schien. “Reist du viel?”
“Ja.”
“Schon lange?”
“Ja.”
Eine Gleichmütigkeit in der Stimme der Hüterin ließ in Makoto Wehmut aufsteigen. Sie schaute zurück in den Garten und ließ sich über die Terrasse führen. Die Sonnenstrahlen wärmten angenehm und in der Luft summten und sangen Vögel und Insekten. Es fühlte sich unangebracht an die eintretende melancholische Note zwanghaft in etwas Fröhliches zu drehen, wenn es sich für Makoto nicht bedrückend oder traurig anfühlte. Stattdessen genoss sie den herrlichen Duft und wunderschönen Garten. Sie spürte förmlich, wie langsam die Anspannung ihr aus den Schultern schmolz, je mehr sie sich den großen Hecken und ihren Eingängen näherte. Hinter ihnen wurde langsam ein Murmeln bemerkbar, bis sich vereinzelt hier und da ein Lachen erhob. Neugierig blieb Makoto stehen und verleitete die Hüterin, ebenfalls stehen. Zusammen drehten sie sich um als es Makoto zum zigten Mal gefühlt innerhalb einer Stunde den Atem verschlug. Wahrhaftig sah sie eine Gruppe von Frauen aus dem Schloss treten, vielleicht nur 100 Meter von ihr entfernt. Sie trugen alle weiß gepuderte Perücken und weite, farbige Kleider und schienen sich wie ein Schwarm von Schmetterlingen um die zarte Frau in der Mitte zu drehen. Um ihre Gesichtszüge zu erkennen war sie zu weit entfernt von Makoto, aber ihr Kleid erschien trotzdem besonders reich, besonders groß, besonders schön. “Ist das-?”, begann Makoto zu flüstern und traute sich nicht den Satz zu beenden.
“Wer von den allen?”
“In der Mitte.”
“Ah ja, das wird wohl Marie Antoinette sein.”
Makoto japste und starrte.
Die Frauengruppe bewegte sich ebenfalls die Terrasse herab. Doch eine der Damen blieb stehen und starrte ebenfalls, doch in die Richtung der Hüterin und Makotos. Verwirrt drehte sie sich zu ihren Begleiterinnen, ehe die sich auch den Zeittouristen zuwandten und einen Moment später eine zu rufen begann.
“Wachen! Eindringlinge!”
Überrascht sah Makoto zur Hüterin. “Ich hab das verstanden!”
“Das erklär ich dir bei Gelegenheit. Jetzt sind wir aufgeflogen und sollten weglaufen.”
“Wohin?! Zurück zur Tür?”
Die Hüterin lächelte breit, es war fast schon ein Grinsen, und - zwinkerte ihr tatsächlich zu. Sie ließ ihren Arm los und ergriff wieder Makotos Hand. “Ich habe dir doch einen Rosengarten in Versaille versprochen, Makoto Kino.”
Challenge: Genre+Kartoffel - historisches Setting (für mich)
Fandom: Sailor Moon (Time Lord-AU)
Charaktere: Makoto, Pluto
Anmerkung: direkte Fortsetzung hierzu
Sobald die Hüterin ihren Schlüssel ins Schloss des großen, blauen Tores gesteckt hatte, ging eine ganze Reihe von klickenden Geräuschen durch das Portal, ehe es einen Spalt aufsprang. Die Hüterin zog ihren Schlüssel raus, setzte ihn wieder an ihren Gürtel und öffnete die Tür ein stück weiter. Nebelschwaden wichen heraus und Makoto überlief ein unbeschreiblicher Schauer als er in das schwer beschreibare scheinbare Nichts starrte, das dahinter lag.
“Bereit?”, fragte die Hüterin und warf Makoto ein warmes, aber mysteriöses Lächeln zu. Davon wachgerüttelt aus ihrer Faszination für das Tor sah Makoto nervös nach links und rechts, ob nicht Passanten irgendwas bemerken würden. Doch die Straße war völlig ruhig. Makoto ging einen vorsichtigen Schritt auf die Hüterin zu. Ihre verbundenen Händen hingen zwischen ihnen. Es war schon vielleicht ein klein wenig näher als Makoto sonst fremden Menschen kam, aber etwas in ihr musste sich sicher sein. Aufmerksam betrachtete sie das Gesicht der Fremden, ihren Blick, ihre Haltung, als könne sie daraus mehr schließen als nur eine Sympathie. Je länger sie starrte und die Hüterin ihr die Zeit ließ, desto mehr bildete sich Makoto ein ein Déjà-Vu zu erleben. Irgendetwas an dieser fremden Frau ließ sie vertrauen, glauben, hoffen.
“Sind wir uns wirklich noch nie begegnet?”, fragte Makoto vorsichtig.
Das Lächeln wurde breiter. “Das habe ich nie behauptet.”
“Es ist kompliziert?”
“Etwas.”
“Was ist nicht kompliziert?”
“Ein Spaziergang im Rosengarten.”
Beide schmunzelten einander an.
Makoto sah skeptisch über die Schulter der Hüterin in das Nichts hinter ihr. “Wird das auch kompliziert sein?” Sie hatte kein einfaches Verhältnis zum Reisen.
Ihrem Blick folgend sah die Hüterin kurz über ihre eigene Schulter ehe sie Makoto abwinkte. “Du wirst es kaum merken. Aber es ist beim ersten Mal vielleicht einfacher, wenn du die Augen schließt. Es könnte sonst viel auf ein Mal sein. Das hängt immer von Person zu Person ab. Das Wichtigste ist: Lass nicht meine Hand los!”
Makotos Magen begann sofort zu kribbeln und das nicht auf die schöne Art. “Sonst was?”
“Könntest du verloren gehen. Aber das werde ich nicht zulassen, also keine Angst.” Die Hüterin hob ihre verbundene Hände und küsste Makotos Finger wie ein kaum bemerkbarer Windhauch. “Vertraust du mir, Makoto Kino?”
Makoto spürte ihr Kopfnicken ehe sie sich bewusst wurde, wie sie darauf am besten Antworten sollte. Es machte ihr Angst, wie sehr sie einfach sich auf diese Fremde einließ, die sie vor vielleicht 10 Minuten und einem verkohlten, gefährlichen Dämon getroffen hatte.
“Dann schließ deine Augen und folge mir.”
Sobald sie den Zug am Arm spürte setzte Makoto blind einen Schritt vor den anderen. Es umwehte sie Kühl ein Windhauch und es lag ein Duft in der Luft, den Makoto nicht beschreiben konnte. Nach einigen Schritten hörte sie plötzlich das erste Knirschen ehe sie unter ihren eigenen Schuhen den Kies spürte. Noch bevor sie das Stichwort bekommen hatte, öffnete Makoto sofort die Augen. Doch sogleich kniff sie sie zusammen als die Sonne sie blendete. Sie hob ihre freie Hand, um ihre Augen zu schützen und sich umzusehen, und was sie vor sich sah verschlug ihr den Atem. Hinter einer sandigen Terrasse erstreckte sich scheinbar endlos ein barocker Garten mit adretten grünen Hecken und schwungvollen Formen, zwischen denen bunte Rabatten aufblitzen und von Bäumen und hohen Hecken eingerahmt wurden. In der Ferne glitzerte das Wasser und irgendwo plätscherte ein Brunnen. Makoto konnte kaum glauben, was sie sah.
“Es wäre etwas schade sich nur auf die Rosen zu konzentrieren, wenn man schon hier ist. Das Labyrinth soll sehr nett sein. Nächstes Jahr wird es abgerissen. Und der große Nutzgarten wird dir bestimmt auch gefallen. Jetzt dürften einige Gemüsesorten wunderschön blühen. Hast du schon ein Mal Kartoffelblüten gesehen?”
Makoto warf der Hüterin einen verdattern Blick zu. “Kartoffelnblüten?”
Mit einem Lächeln nickte ihr die Frau zu. “Sehr niedlich.”
“Und wir sind in Versaille?”, fragte Makoto ungläubig. Es gab keine so riesige Barockgartenanlage im nächsten Radius ihres Viertels, da war sie sich sicher. Der Tageszeitenwechsel von Abends zu Mittags tat sein übriges, um Makoto fertig zu machen. Konnten Reisen in Zeit und Raum wirklich möglich sein?
Anstelle einer Antwort ging die Hüterin ein paar Schritte zunächst vor, zog Makoto mit sich und drehte sie schließlich im Halbkreis. Makoto blieb die Spucke weg als sie an der Mauer vorbei, in der immer noch die große, blaue Tür war, ein prächtiges Schloss erblickte. “Voilà”, kommentierte die Hüterin und unterstrich es mit einer ausladenden Geste. “Es ist nicht angebracht in unseren Aufzügen einfach da hineinzugehen, aber wir können uns vielleicht den Garten ungestört ansehen. Es gibt einiges zu sehen.”
“Müssten hier nicht viel mehr Touristen sein?”, murmelte Makoto. Den Raumreiseaspekt schien sie langsam zu akzeptieren. Zeitreisen? Das wäre noch eine Schippe auf den Wahnsinn drauf.
“Die kommen erst in einigen Jahrzehnte beziehungsweise Jahrhunderten. Abgesehen von Touristen wie uns.”
Von all den Eindrücken und Gedanken begann Makoto langsam sich der Kopf zu drehen. Vielleicht war das alles nur ein Fiebertraum und sie lag irgendwo bewusstlos auf der Straße. Hoffentlich verblutete sie nicht aus einer Platzwunde...
Die Hüterin ließ ihre Hand los, hakte sich wie Makoto unter und begann loszuspazieren. “Wir haben wirklich Glück mit dem Wetter.”
“Das konntest du nicht vorausplanen?”
Das Schulterzucken war mehr zu spüren alsdass Makoto ihn von ihrer Begleiterin sah, noch immer gefesselt vom Anblick. “Von irgendwas muss ich mich überraschen lassen können auf meinen Reisen - sonst wird es langweilig.”
Makoto warf ihr einen Blick zu und beobachtete ihre Gesichtszüge und wie ihr Haar so grün wie der Garten zu schimmern schien. “Reist du viel?”
“Ja.”
“Schon lange?”
“Ja.”
Eine Gleichmütigkeit in der Stimme der Hüterin ließ in Makoto Wehmut aufsteigen. Sie schaute zurück in den Garten und ließ sich über die Terrasse führen. Die Sonnenstrahlen wärmten angenehm und in der Luft summten und sangen Vögel und Insekten. Es fühlte sich unangebracht an die eintretende melancholische Note zwanghaft in etwas Fröhliches zu drehen, wenn es sich für Makoto nicht bedrückend oder traurig anfühlte. Stattdessen genoss sie den herrlichen Duft und wunderschönen Garten. Sie spürte förmlich, wie langsam die Anspannung ihr aus den Schultern schmolz, je mehr sie sich den großen Hecken und ihren Eingängen näherte. Hinter ihnen wurde langsam ein Murmeln bemerkbar, bis sich vereinzelt hier und da ein Lachen erhob. Neugierig blieb Makoto stehen und verleitete die Hüterin, ebenfalls stehen. Zusammen drehten sie sich um als es Makoto zum zigten Mal gefühlt innerhalb einer Stunde den Atem verschlug. Wahrhaftig sah sie eine Gruppe von Frauen aus dem Schloss treten, vielleicht nur 100 Meter von ihr entfernt. Sie trugen alle weiß gepuderte Perücken und weite, farbige Kleider und schienen sich wie ein Schwarm von Schmetterlingen um die zarte Frau in der Mitte zu drehen. Um ihre Gesichtszüge zu erkennen war sie zu weit entfernt von Makoto, aber ihr Kleid erschien trotzdem besonders reich, besonders groß, besonders schön. “Ist das-?”, begann Makoto zu flüstern und traute sich nicht den Satz zu beenden.
“Wer von den allen?”
“In der Mitte.”
“Ah ja, das wird wohl Marie Antoinette sein.”
Makoto japste und starrte.
Die Frauengruppe bewegte sich ebenfalls die Terrasse herab. Doch eine der Damen blieb stehen und starrte ebenfalls, doch in die Richtung der Hüterin und Makotos. Verwirrt drehte sie sich zu ihren Begleiterinnen, ehe die sich auch den Zeittouristen zuwandten und einen Moment später eine zu rufen begann.
“Wachen! Eindringlinge!”
Überrascht sah Makoto zur Hüterin. “Ich hab das verstanden!”
“Das erklär ich dir bei Gelegenheit. Jetzt sind wir aufgeflogen und sollten weglaufen.”
“Wohin?! Zurück zur Tür?”
Die Hüterin lächelte breit, es war fast schon ein Grinsen, und - zwinkerte ihr tatsächlich zu. Sie ließ ihren Arm los und ergriff wieder Makotos Hand. “Ich habe dir doch einen Rosengarten in Versaille versprochen, Makoto Kino.”