Team: Schwarz
Challenge: Crack/Humor - selbsterfüllende Prophezeiung (für mich - Weltherrschaft!)
Fandom: Original (Die Weihnachtskiller)
Charaktere: Corinna, Jasmin, Kollegen und unwürdige Existenzen in Erwähnung
Anmerkung: Ich glaub, mein Humorzeigt sich entweder in Bösartigkeit oder schlechten Wortwitzen....
Mit gepackter Aktentasche und einem Grande Double Lowfat Latte mit einer Vierteltablette Süßstoff und einer Prise Zimt und Schokolade stand Jasmin vor dem Fahrstuhl und wartete, dass Corinna endlich kam. Während der ganzen Zeit versuchte sie sich nicht darauf zu fixieren, wie sie aus dem Augenwinkel ein Haar an ihrem Jacketkragen bemerkte, für dessen Entfernung ihr eine freie Hand fehlte. Im nächsten Moment wurde Jasmin jedoch effektiv abgelenkt als Corinna um die Ecke kam, neben ihr stehen blieb und wie selbstverständlich ihr den Pappbecher abnehm. Sofort drückte Jasmin den Knopf, um den Fahrstuhl zu rufen.
“Wie läuft Mission Kastration?”, fragte Corinna wie beiläufig, aber halblaut, und nahm einen Schluck ihres perfekt abgestimmten und auf die richtige Temperatur abgekühlten Kaffees.
Jasmin stellte sich etwas aufrechter neben ihr auf und starrte zusammen mit ihrer Chefin die Metalltür des Fahrstuhls an. “Gut.”
“Gut.”
Fast lautlos glitt die Tür auf und sie stiegen ein.
“Stufe 1 ist abgeschlossen”, führte Jasmin aus sobald die Türen wieder geschlossen waren. “Tatjana hat letzte Woche das Gerücht in die Buchhaltung getragen, wo die Cousine der besten Freundin der Verlobten von Jörg arbeitet. Ich hab anhand der Gerüchte aus der Poststelle erfahren, dass wie erwartet Jörg inzwischen einige zusätzliche Seitensprünge zugeschrieben werden. Stufe 2 hat Merten mit bravour vollendet und in der Männerumkleide Jörg das Höschen in seine Tasche untergeschoben.”
“Woauchimmer er sowas her hat”, murmelte Corinna.
“Von Tatjana wahrscheinlich. Ich glaub, er hat keine Freundin derzeit.”
“Ich dachte, er sei schwul.”
“Das ist seine Masche, um an Frauen zu kommen.”
“Oder es ist sein effizienter Selbstbetrug.”
“Er hat zumindest mit genug Männern rummachen müssen, um seine Behauptungen aufrecht zu halten.”
“Und vermutlich sich nicht beschwert.”
“Selbst wenn er nicht schwul wäre, würde er sich nicht beschweren, solange er an sein Ziel kommt.”
“Ach Merten”, seufzte Corinna mit mütterlichem Stolz.
“Jedenfalls habe ich vor drei Tagen Stufe 3 eingeläutet und an die Affairen Wirtschaftsspionage gehängt. Diesmal über die Kantine. Die belastenden Materialien sollten inzwischen auch irgendwo auf seinem Rechner abgelegt sein.”
“Wie hast du das gemacht?”
“Gül.”
“Die Putzfrau?”
“Mit einem IT-Abschluss, der ihr hier nicht anerkannt wurde, und miesem deutsch.”
Mit einem Pling glitt der Fahrstuhl in den Stillstand.
“Gut, sehr gut.”
Die Metalltüren glitten auf und öffneten den Blick in die große mit Marmor ausgekleidete Eingangshalle des Unternehmens. Es tummelten sich einige ausgestriegelte Bürohengste und Verwaltungsharpien herum, die sich wichtig fühlten und es eilig hatten. Ohne auf sie Rücksicht zu nehmen begann Corinna direkt auf die gläserne Ausgangstür hinzusteuern, Jasmin einen halben Schritt hinter ihr.
“Der ist Geschichte, wenn Horst und Tyler das mitkriegen. Ich hab ihnen gleich gesagt, dass du die kompetentere Kandidatin bist.”
“Wie man sieht.”
“Außerdem trägt Jörg potthässliche Krawatten, die man niemanden antun kann, schon gar nicht mir. Er hätte auf mich hören sollen, als ich ihm einen Karriereknick mit solchen Zumutungen vorhersagte.”
“Und du hast Recht behalten.”
Challenge: Crack/Humor - selbsterfüllende Prophezeiung (für mich - Weltherrschaft!)
Fandom: Original (Die Weihnachtskiller)
Charaktere: Corinna, Jasmin, Kollegen und unwürdige Existenzen in Erwähnung
Anmerkung: Ich glaub, mein Humorzeigt sich entweder in Bösartigkeit oder schlechten Wortwitzen....
Mit gepackter Aktentasche und einem Grande Double Lowfat Latte mit einer Vierteltablette Süßstoff und einer Prise Zimt und Schokolade stand Jasmin vor dem Fahrstuhl und wartete, dass Corinna endlich kam. Während der ganzen Zeit versuchte sie sich nicht darauf zu fixieren, wie sie aus dem Augenwinkel ein Haar an ihrem Jacketkragen bemerkte, für dessen Entfernung ihr eine freie Hand fehlte. Im nächsten Moment wurde Jasmin jedoch effektiv abgelenkt als Corinna um die Ecke kam, neben ihr stehen blieb und wie selbstverständlich ihr den Pappbecher abnehm. Sofort drückte Jasmin den Knopf, um den Fahrstuhl zu rufen.
“Wie läuft Mission Kastration?”, fragte Corinna wie beiläufig, aber halblaut, und nahm einen Schluck ihres perfekt abgestimmten und auf die richtige Temperatur abgekühlten Kaffees.
Jasmin stellte sich etwas aufrechter neben ihr auf und starrte zusammen mit ihrer Chefin die Metalltür des Fahrstuhls an. “Gut.”
“Gut.”
Fast lautlos glitt die Tür auf und sie stiegen ein.
“Stufe 1 ist abgeschlossen”, führte Jasmin aus sobald die Türen wieder geschlossen waren. “Tatjana hat letzte Woche das Gerücht in die Buchhaltung getragen, wo die Cousine der besten Freundin der Verlobten von Jörg arbeitet. Ich hab anhand der Gerüchte aus der Poststelle erfahren, dass wie erwartet Jörg inzwischen einige zusätzliche Seitensprünge zugeschrieben werden. Stufe 2 hat Merten mit bravour vollendet und in der Männerumkleide Jörg das Höschen in seine Tasche untergeschoben.”
“Woauchimmer er sowas her hat”, murmelte Corinna.
“Von Tatjana wahrscheinlich. Ich glaub, er hat keine Freundin derzeit.”
“Ich dachte, er sei schwul.”
“Das ist seine Masche, um an Frauen zu kommen.”
“Oder es ist sein effizienter Selbstbetrug.”
“Er hat zumindest mit genug Männern rummachen müssen, um seine Behauptungen aufrecht zu halten.”
“Und vermutlich sich nicht beschwert.”
“Selbst wenn er nicht schwul wäre, würde er sich nicht beschweren, solange er an sein Ziel kommt.”
“Ach Merten”, seufzte Corinna mit mütterlichem Stolz.
“Jedenfalls habe ich vor drei Tagen Stufe 3 eingeläutet und an die Affairen Wirtschaftsspionage gehängt. Diesmal über die Kantine. Die belastenden Materialien sollten inzwischen auch irgendwo auf seinem Rechner abgelegt sein.”
“Wie hast du das gemacht?”
“Gül.”
“Die Putzfrau?”
“Mit einem IT-Abschluss, der ihr hier nicht anerkannt wurde, und miesem deutsch.”
Mit einem Pling glitt der Fahrstuhl in den Stillstand.
“Gut, sehr gut.”
Die Metalltüren glitten auf und öffneten den Blick in die große mit Marmor ausgekleidete Eingangshalle des Unternehmens. Es tummelten sich einige ausgestriegelte Bürohengste und Verwaltungsharpien herum, die sich wichtig fühlten und es eilig hatten. Ohne auf sie Rücksicht zu nehmen begann Corinna direkt auf die gläserne Ausgangstür hinzusteuern, Jasmin einen halben Schritt hinter ihr.
“Der ist Geschichte, wenn Horst und Tyler das mitkriegen. Ich hab ihnen gleich gesagt, dass du die kompetentere Kandidatin bist.”
“Wie man sieht.”
“Außerdem trägt Jörg potthässliche Krawatten, die man niemanden antun kann, schon gar nicht mir. Er hätte auf mich hören sollen, als ich ihm einen Karriereknick mit solchen Zumutungen vorhersagte.”
“Und du hast Recht behalten.”