AU - Genderswap
Sep. 22nd, 2019 04:51 pmTeam: Schwarz
Challenge: AU - Genderswap (für mich)
Fandom: The Hollow
Anmerkung: Ich hab ein zweispältiges Verhältnis zu diesem Trope, aber als ich es schrieb mit den Charas hatte es schon etwas, was mich für eine weitere Interaktion neugierig machte...
Kay fischte ihr Chemiebuch aus ihrem Spint und schloss ihn.
“Sie kommt”, sagte Miro neben ihr, der gegen die weiteren Spinte angelehnt stand. Seine Stimme erhob sich gerade so über die Masse des Stimmgewirrs der anderen Schüler, die sich scheinbar nur lärmend durch geschlossene Räume bewegen konnten.
“Pünktlich wie die Maurer”, kommentierte Kay und folgte Miros Blick den Flur runter.
“Immer wieder komisch.”
“Ja, ich kann mich auch nicht daran gewöhnen.”
Beide beobachteten sie wie über den Flur eine Gruppe von Cheerleadern schritt und das Meer sich vor ihnen teilte. Es wurde geschaut, bewundert, gegrüßt und geneidert. Die perfekte Teenie-Film-Sequenz, für die Kay irgendwann anfing eine Playlist zu bauen, weil sie sich nicht auf den Englisch-Unterricht konzentrieren konnte. Angeführt wurde die Gruppe von einem hochgewachsenen Mädchen mit langen, schwarzen Haaren, die in einem Pferdeschwanz hin und herwippten beim Gehen. Mit einem höflichen Lächeln grüßte sie den einen oder anderen, aber es war offenkundig, dass sie nach jemanden Ausschau hielt. Als ihr Blick auf Miro und Kay fiel, wurde ihr Lächeln breiter und strahlender. Wie auf Kommando hoben beide jeweils eine Hand und winkten Eva zu.
“Ich warte auf den Tag, an dem sie eigentlich wen anderen so anstrahlt und an uns vorbeigeht. Ein Klassiker”, murmelte Kay Miro zu, der dazu nur schmunzeln konnte.
“Kann ich etwas verstehen, aber da gehen grad deine Komplexe wieder mit dir durch.”
“Ich würde es logisches Denken nennen, aber wenn du meinst.”
Eva verabschiedete sich von den letzten Cheerleadern, mit denen sie gegangen war, und blieb bei den beiden stehen. “Hi!”, grüßte sie und ging gleich dazu über, einen Arm um Kays Schultern zu legen und die andere zu heben, damit Miro einschlagen konnte. Wie ein Stück Treibholz ließ sich Kay zufrieden hin und her schieben. Sie fühlte sich immer besonders winzig in diesen Momenten, weil ihr Gesicht irgendwo in Evas Halsbeuge verschwand und sie eine volle Ladung frischem Parfume abbekam. Es kribbelte kurz in der Nase, aber das Niesen blieb zum Glück aus.
“Tut mir Leid, Leute, aber vorhin wurde ein Mathetest für morgen angekündigt. Damit falle ich für heute abend leider aus”, erklärte Eva gleich als erstes und studierte den Gesichtsausdruck ihrer Freunde.
Miro zuckte mit den Schultern und sah zu Kay. “Lernabend statt Zocken?”
Leicht entgeistert sah Kay von Miro zu Eva und wieder zurück. “Ihr könnt mich ernsthaft nicht vor so eine Wahl stellen.”
“Du hast eben noch mit deinem logischen Denken angegeben.”
“Hat sie?”, fragte Eva mit einem neckischen Ton und sah Kay mit gehobenen Augenbrauen und einem katzenähnlichen Lächeln an. “Dann wirst du sicherlich an Mathe Spaß haben.”
“Lenken wir dich nicht ab?”, fragte Kay, die wusste, wie das enden würde, aber sie sich nicht ohne einen Kampf geschlagen geben würde.
“Wenn überhaupt, lenkst du ab”, betonte Miro und kassierte dafür einen Schlag gegen die Schulter.
Eva schaute betont unschuldig und zuckte mit den Schultern. “Vielleicht habe ich den Stoff schnell wiederholt und habe doch noch Zeit für eine Runde Halo.”
“Für einen sportlichen Streber bist du erstaunlich gut darin, zwischendurch irgendwo Zeit fürs Zocken zu schinden”, kommentierte Kay nicht ohne eine gewisse Bewunderung.
Plötzlich drängte sich jemand neben Miro an den Spint. Er rückte etwas zu den beiden Mädchen herüber und für einen Moment waren sie alle drei einander sehr bewusst und sahen sich verschmitzt lächelnd an.
“Musst du auch babysitten?”, fragte Kay und sah zu Eva auf. “Sonst würde ich vorschlagen, wir treffen uns zum Lernen bei mir.”
“Nein, das passt gut”, bestätigte sie und schulterte ihre Tasche neu als es auch klingelte. “Na dann, bis heute Abend!” Mit einem Zwinkern drehte sich Eva wieder weg und eilte davon.
Kay drückte ihr Chemiebuch etwas fester an sich, zog ihren Rucksack höher und schaute zu Miro, der sie anlächelte. “Bereit?”
Sein Lächeln wurde breiter und ließ die Zähne kurz aufblitzen. “Für Chemie? Immer. Solange du nichts abfackelst.”
Challenge: AU - Genderswap (für mich)
Fandom: The Hollow
Anmerkung: Ich hab ein zweispältiges Verhältnis zu diesem Trope, aber als ich es schrieb mit den Charas hatte es schon etwas, was mich für eine weitere Interaktion neugierig machte...
Kay fischte ihr Chemiebuch aus ihrem Spint und schloss ihn.
“Sie kommt”, sagte Miro neben ihr, der gegen die weiteren Spinte angelehnt stand. Seine Stimme erhob sich gerade so über die Masse des Stimmgewirrs der anderen Schüler, die sich scheinbar nur lärmend durch geschlossene Räume bewegen konnten.
“Pünktlich wie die Maurer”, kommentierte Kay und folgte Miros Blick den Flur runter.
“Immer wieder komisch.”
“Ja, ich kann mich auch nicht daran gewöhnen.”
Beide beobachteten sie wie über den Flur eine Gruppe von Cheerleadern schritt und das Meer sich vor ihnen teilte. Es wurde geschaut, bewundert, gegrüßt und geneidert. Die perfekte Teenie-Film-Sequenz, für die Kay irgendwann anfing eine Playlist zu bauen, weil sie sich nicht auf den Englisch-Unterricht konzentrieren konnte. Angeführt wurde die Gruppe von einem hochgewachsenen Mädchen mit langen, schwarzen Haaren, die in einem Pferdeschwanz hin und herwippten beim Gehen. Mit einem höflichen Lächeln grüßte sie den einen oder anderen, aber es war offenkundig, dass sie nach jemanden Ausschau hielt. Als ihr Blick auf Miro und Kay fiel, wurde ihr Lächeln breiter und strahlender. Wie auf Kommando hoben beide jeweils eine Hand und winkten Eva zu.
“Ich warte auf den Tag, an dem sie eigentlich wen anderen so anstrahlt und an uns vorbeigeht. Ein Klassiker”, murmelte Kay Miro zu, der dazu nur schmunzeln konnte.
“Kann ich etwas verstehen, aber da gehen grad deine Komplexe wieder mit dir durch.”
“Ich würde es logisches Denken nennen, aber wenn du meinst.”
Eva verabschiedete sich von den letzten Cheerleadern, mit denen sie gegangen war, und blieb bei den beiden stehen. “Hi!”, grüßte sie und ging gleich dazu über, einen Arm um Kays Schultern zu legen und die andere zu heben, damit Miro einschlagen konnte. Wie ein Stück Treibholz ließ sich Kay zufrieden hin und her schieben. Sie fühlte sich immer besonders winzig in diesen Momenten, weil ihr Gesicht irgendwo in Evas Halsbeuge verschwand und sie eine volle Ladung frischem Parfume abbekam. Es kribbelte kurz in der Nase, aber das Niesen blieb zum Glück aus.
“Tut mir Leid, Leute, aber vorhin wurde ein Mathetest für morgen angekündigt. Damit falle ich für heute abend leider aus”, erklärte Eva gleich als erstes und studierte den Gesichtsausdruck ihrer Freunde.
Miro zuckte mit den Schultern und sah zu Kay. “Lernabend statt Zocken?”
Leicht entgeistert sah Kay von Miro zu Eva und wieder zurück. “Ihr könnt mich ernsthaft nicht vor so eine Wahl stellen.”
“Du hast eben noch mit deinem logischen Denken angegeben.”
“Hat sie?”, fragte Eva mit einem neckischen Ton und sah Kay mit gehobenen Augenbrauen und einem katzenähnlichen Lächeln an. “Dann wirst du sicherlich an Mathe Spaß haben.”
“Lenken wir dich nicht ab?”, fragte Kay, die wusste, wie das enden würde, aber sie sich nicht ohne einen Kampf geschlagen geben würde.
“Wenn überhaupt, lenkst du ab”, betonte Miro und kassierte dafür einen Schlag gegen die Schulter.
Eva schaute betont unschuldig und zuckte mit den Schultern. “Vielleicht habe ich den Stoff schnell wiederholt und habe doch noch Zeit für eine Runde Halo.”
“Für einen sportlichen Streber bist du erstaunlich gut darin, zwischendurch irgendwo Zeit fürs Zocken zu schinden”, kommentierte Kay nicht ohne eine gewisse Bewunderung.
Plötzlich drängte sich jemand neben Miro an den Spint. Er rückte etwas zu den beiden Mädchen herüber und für einen Moment waren sie alle drei einander sehr bewusst und sahen sich verschmitzt lächelnd an.
“Musst du auch babysitten?”, fragte Kay und sah zu Eva auf. “Sonst würde ich vorschlagen, wir treffen uns zum Lernen bei mir.”
“Nein, das passt gut”, bestätigte sie und schulterte ihre Tasche neu als es auch klingelte. “Na dann, bis heute Abend!” Mit einem Zwinkern drehte sich Eva wieder weg und eilte davon.
Kay drückte ihr Chemiebuch etwas fester an sich, zog ihren Rucksack höher und schaute zu Miro, der sie anlächelte. “Bereit?”
Sein Lächeln wurde breiter und ließ die Zähne kurz aufblitzen. “Für Chemie? Immer. Solange du nichts abfackelst.”