feuchen: (Default)
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Team: Weiß (Titanic)
Fandom: Bungou Stray Dogs
Challenge: H/C - Ein Virus geht um / Ansteckungsgefahr (für mich) - ein bisschen auf BSD-interne Fähigkeiten ausgeweitet ;D
Charaktere/Pairings: well ... einige... ohne pairing-andeutung... xd
Kommentar: In einer "ich konnte mich den ganzen Tag nicht konzentrieren und sowieso und ich weiß nicht, wie die Idee zustande kam"-Phase geschrieben und ja...
Das ist auch irgendwie nur der Anfang von einem Plotbunny ... und ja... ähm... es ist auch nicht so wirklich h/c ... aber ja... xd



Das laute Gepoltere sorgte dafür, dass Kouyou ein wenig ihre Augen zusammenzog und das Buch, in dem sie vorher gelesen hatte, zuklappte.
Eigentlich sollte es gerade nicht so laut sein.
Außerdem dachte sie, dass die meisten gar nicht mehr hier wären.
„Es gehört mir!“
„Nein, mir!“
„Nein!“
„Doch!“
Kouyou seufzte genervt, legte ihr Buch zur Seite und trat auf die Tür des Zimmers zu, öffnete sie und blinzelte irritiert, als sie Gin und ihren Bruder sah, allerdings ein paar Jahre jünger, so dass sie für einen Moment nicht einmal sicher war, ob es wirklich die Akutagawa Geschwister waren.
„Was–“,
„Kouyou-san!“, kam es gleichzeitig von ihnen.
„Jinko ist Mein!“, brummte Akutagawa, während er Atsushis Arm festhielt, der gerade seltsam zwischen seiner Menschen- und Tigergestalt wechselte.
„Du hast genug mit ihm gespielt!“, brummte Gin und sah ihn funkelnd an, „ich will mit Atsushi spielen!“
„Kouyou~san!“
Kouyou starrte die drei verwirrt an, blinzelte dann in die Richtung des Tigerjungen. Wieso war Atsushi überhaupt im Hauptquartier der Mafia? Und wieso sahen alle drei ein paar Jahre jünger als normal aus?
„Was ist hier gerade los? Und ihr seid jetzt beide still und lasst Atsushi los!“, sagte Kouyou schließlich mit lauter Stimme, so dass die Geschwister von dem Tigerjungen abließen und sich zumindest aufmerksam zu ihr drehten.
War wenigstens etwas, wenn sie sich bei ihnen Gehör verschaffen konnte. Löste allerdings nicht das Problem, was sich ihr hier offenbarte.
„Ane-san.“
Sie blinzelte und drehte sich um, blinzelte ein zweites Mal, als sie Chuuya sah, zusammen mit einem kleinen Baby auf dem Arm. „Uh, Chuuya-kun?“
„Sag nichts“, grummelte Chuuya und verdrehte die Augen, „der Boss wurde von einer Fähigkeit getroffen und das-“, er stoppte, sah an Kouyou vorbei, „was ist mit Gin und Akutagawa passiert? Und was macht der Tigerjunge hier?“
Kouyou seufzte und fuhr sich durch ihre Haare. „Vermutlich das Gleiche. Oder so. Du sagst, dass dort ist Mori?“
„Hm“, nickte Chuuya, „kannst du dich um die ... vier kümmern?“
„Kein Problem“, grinste Kouyou ihn an, „sorg du dafür, dass wir diese Fähigkeit neutralisiert kriegen.“
„Sicher, sicher“, erwiderte Chuuya genervt, „... ich suche Dazai und sorg dafür, dass er sich darum kümmert.“
„Ich kümmere mich um-“, fing Kouyou an, blinzelte kurz in die andere Richtung, „... Gin, wo sind dein Bruder und Atsushi?“
Gin zuckte nur mit den Schultern.
„Na klasse“, grummelte Kouyou und seufzte etwas, „egal, ich kümmere mich da schon drum.“
„Ane-san, was ist mit-“, fing Chuuya an und hielt ihr das Baby, was eigentlich ihr gemeinsamer Boss war, hin, „ich kann ihn schlecht mitnehmen, wenn ich diesen Kerl suche, der dafür verantwortlich ist!“
Kouyou nickte und nahm ihm das Bündel ab. „Viel Erfolg und lasst euch nicht zu viel Zeit. Ich will nicht wissen, was hier sonst noch passiert.“
Seufzend drehte sich Chuuya ab und machte sich daran, dass Gebäude zu verlassen, um kurz darauf mit seiner Fähigkeit über die Stadt zu springen, bis zu dem Büro der bewaffneten Detektive. Er konnte nur hoffen, dass Dazai den Ernst der Lage realisierte und sich schnell darum kümmerte.
Auch, wenn Chuuya sehr genau wusste, was bei seinem ehemaligen Partner ‚schnell‘ hieß.
Grummelnd schüttelte er den Kopf, marschierte mit schweren Schritten durch die Gänge und ignorierte dabei, dass sämtliche anderen Personen, an denen er vorbeilief, ihn merkwürdig und zurückweichend ansahen. War nur gut so.
Kurz vor dem Bürozimmer atmete er dann dennoch etwas tiefer durch und öffnete die Tür ein wenig normaler. Er wollte keinen Streit mit den Detektiven anfangen. Schon gar nicht, weil sie sich vermutlich fragen mussten, wo ihr Tigerjunge steckte und sie nicht begeistert sein würden, dass er im Hauptgebäude der Mafia war.
„Entschuldigt die Störung, ich muss mir mal für eine Weile Dazai ausleihen“, fing Chuuya an, ohne sich unterbrechen zu lassen, als er bemerkte, wie er von sämtlichen Seiten angestarrt wurde.
„Chuuya~ wie nett“, fing sein ehemaliger Partner mit einer viel zu erheiternden Stimme an, bevor er zu ihm sprang, „sag mal, bist du geschrumpft?“
„Hah?“, machte Chuuya, hob eine Augenbraue und wollte gerade etwas darauf erwidern, als er bemerkte, wie Dazai ihn eindringlicher musterte, „... was ist, Idiot?“
„Du siehst ... jünger aus“, murmelte Dazai weniger fröhlich, sondern eher nachdenklich.
„Huh?“, erwiderte Chuuya und sah ihn zurück an. Was war das bitte für eine Fähigkeit, dass sie jetzt scheinbar auch ihn betraf? Er konnte nur froh sein, dass es Kouyou einigermaßen gut ging und sie mit den anderen klarkam.
„Weißt du, wo Atsushi ist, Chuuya-kun?“
Überrascht drehte Chuuya seinen Kopf in die Richtung, aus der er die Stimme vernommen hatte und blickte geradewegs zu Ranpo, der halb auf seinem Schreibtischstuhl lag, seine Beine auf dem Tisch abgelegt und mit einer kleinen, hellen Kugel hantierte, die er nicht weiter identifizieren konnte.
Chuuya seufzte daraufhin. „Er ist bei uns. Und keine Ahnung, was Akutagawa mit ihm macht.“ Er bemerkte, wie sich die Blicke der anderen, mit Ausnahme von Ranpo und Dazai, verfinsterten.
„Was?“ – „Wieso ist er bei der Mafia?!“ – „Was habt ihr mit ihm vor?“
Chuuya wusste nicht, wer von ihnen wirklich was sagte, weswegen er seine Aufmerksamkeit wieder auf seinen ehemaligen Partner richtete. „Du musst jemanden finden und diese ... Sache wieder in Ordnung bringen. Wer weiß, was Akutagawa mit dem Tigerjungen macht, wenn sie länger so jung und unbestimmt spielen.“
„Ist so gut wie gefunden und neutralisiert~“, sagte Dazai gut gelaunt, „außerdem kann ich meinen Chibi nicht so lassen~. Das wäre ja illegal!“
„Beeil dich einfach, ich habe keine Lust, dass das länger anhält“, grummelte Chuuya und drehte sich von ihm ab. Es war vermutlich auch keine gute Idee, wenn herauskam, dass der Boss der Mafia momentan nur ein Baby war.
„Jup, jup, Ranpo~?“, hörte er noch Dazais Stimme hinter sich, bevor er einfach nur nach draußen wanderte, um einen Moment durchzuatmen. Sobald sie ihn gefunden hatten und alles normal war, würde er ihn zerquetschen.

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