Romantik/Intimität - Fettnäpfchen
Aug. 25th, 2019 07:09 pmTeam: Schwarz (Eisberg)
Challenge: Romantik/Intimität - Fettnäpfchen (für mich)
Fandom: Harry Potter
Charaktere: Scorpius Malfoy, Albus Potter
Anmerkung: Ich bediene hier ein altes Headcanon, das mit diesem komischen Theaterstück…dings nichts zu tun hat. Wer also Harry Potter and the cursed Child nicht kennt, ist vor Spoilern sicher, wer es kennt… muss mit meiner Version der nächsten Generation leben. XD
“Ich werde ein Animagus.” Als Albus das verkündete, klang er, als wäre das die Ankündigung des Jahrhunderts. Scorpius hätte es vielleicht mehr gewürdigt, wäre er nicht gerade dabei, getrocknete Alraunenwurzel abzuwiegen. Aber eigentlich hätte er auch sonst wohl nicht mit mehr als einem mäßig bis desinteressierten “Mmmh” reagiert. Er war komische Ideen von seinem Freund gewöhnt, aber er konnte gerne mit ihnen ankommen, wenn sie nicht gerade im Unterricht waren. Und der Professor der Meinung war, dass sie eine Herausforderung brauchen könnten. Sonst hätte er ihnen kaum dieses dreimal verfluchte Rezept gegeben. Aber Scorpius musste zugeben, dass der Unterricht angefangen hatte, langweilig zu werden.
Fakt war jedenfalls, dass es nicht Albus’ erste verrückte Idee war und es würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht die letzte sein. Und wenns nach Scorpius ginge, war das auch okay. Aber doch bitte nicht auf Kosten seiner Note.
“Ich werde bestimmt etwas cooles”, sinnierte Albus weiter und Scorpius konnte sich ein Grinsen kaum verkneifen. “Ein Hamster? Vergiss das Rühren nicht.”
“Du nimmst mich gar nicht ernst!”
Scorpius las ein paar Gramm wieder in das Glas zurück und murmelte: “Ich nehm dich ernst, wenn du weiterrührst. Sonst fliegt uns am Ende der Kessel um die Ohren oder was-weiß-ich.” Es würde definitiv den Trank versauen und wenn es ganz schlimm wurde auch noch für Verletzungen oder kaputte Klamotten sorgen. Was ihn seine Schwestern nie vergessen lassen würden. Und wenn die es wussten, wusste es bald auch sein Vater und der konnte bei sowas genauso schlimm sein. Nur war Scorpius sich bei ihm nie so sicher, ob er sich nicht doch daran störte, wenn etwas nicht so lief wie es sollte. Wie der Umstand, dass Scorpius angeblich der erste seit Generationen war, den der Sprechende Hut nicht nach Slytherin gesteckt hatte. Er war zugegeben, recht kurz davor gewesen. Aber am Ende war es doch Ravenclaw geworden. Vermutlich sollte er Albus dankbar sein, dass er ihm damals mit der Zuordnung nach Slytherin absolut die Show gestohlen hatte.
Und jetzt wollte er offenbar sein inneres Tier suchen. Oder so. Immerhin nahm er dabei seine Aufgabe wieder auf und schaffte es dabei sogar, die richtige Geschwindigkeit beizubehalten. “Ich will fliegen können.” Eines musste man Albus Potter lassen, er war multitaskingfähig, wenn man ihn einmal daran erinnert hatte. “Wenn ich mich in einen Vogel verwandeln kann, kann ich fliegen.”
Scorpius erinnerte Albus nicht daran, dass er ein Zauberer war. Und wenigstens theoretisch einen fliegenden Besen hatte. “Es wird nur dein Körper verwandelt… im Kopf bleibst du ein Mensch.” Und dieser Mensch hatte nunmal Höhenangst. Scorpius wusste bis heute nicht, wie es dazu gekommen war.
“Na und?” Die Antwort kam unerwartet heftig und Scorpius sah von seinem Häufchen Alraunenwurzel auf. Bisher hatte Albus nie den Eindruck gemacht, als würde er sich an seiner Höhenangst stören. Aber vermutlich war es dumm gewesen anzunehmen, dass es ihn nicht weiter störte. Nicht in einer Familie voller begeisterter Quidditchspieler. Dass Scorpius selbst als Jäger für Ravenclaw flog, machte es vermutlich nicht besser.
“Die Alraune…”, erinnerte Albus ihn nach ein paar unerträglich stillen Sekunden und Scorpius beeilte sich, die abgewogene Menge gemäß der Anleitung in den Kessel zu werfen. Langsam und nie zu viel auf einmal. Verdammt, wann war aus einer üblichen Spinnerei so eine komische Situation geworden?
“Al…”, begann Scorpius, aber sein Freund kam nicht einmal mehr dazu, ihn anzusehen, der Kessel wurde gerade leuchtend pink. Und das war deutlich interessanter. “Soll das so sein?”, nahm Scorpous darum den Themenwechsel dankend an.
“Gute Frage? Bei Tristan und Ivy kommen ziemlich coole Seifenblasen aus dem Kessel…”
Echt? Scorpius sah sich um und sah zwei sehr verzweifelte Hauskameraden, die ratlos den Blasen hinterherschauten, die sich in wachsender Menge unter der Decke sammelten. Professor Yang dagegen störte sich erstmal nicht daran, was wohl bedeutete, dass keine akute Gefahr bestand. Jedenfalls stand die gerade nich bei Janus und Christian, kam dann aber zu Albus und Scorpius. “Wie weit sind Sie?”
“Fast fertig”, erklärte Albus schnell. “Wir müssen nur noch”, er warf einen kurzen Blick auf die Anleitung, “10 mal gegen den Uhrzeigersinn umrühren.” Professor Yang hob eine ihrer etwas zu buschigen Augenbrauen und Scorpious rollte das Pergament schnell weiter ab. “Dann noch dreimal gegen den Kessel klopfen.” Was auch immer das bringen sollte. Aber Zaubertränke war etwas, wo er wenig Lust auf Experimente hatte. Jedenfalls nicht hier.
“Genau.” Scorpius Hoffnung, dass sie gehen würde, erfüllte sich aber nicht. Stattdessen warf sie einen Blick in den Kessel. “Die Farbe ist ungewöhnlich… das kann aber vorkommen. Solange er sich gleich nochmal verfärbt, ist alles in Ordnung und Sie können probieren.”
Dann war es ja gut. Scorpius wollte noch eine Frage stellen, als plötzlich der Kessel von Tristan und Ivy (eigentlich Yvette) explodierte und alles voller Seifenblasen war.
“Was haben Sie denn jetzt gemacht? Ich habe doch gesagt, drei Tropfen Drachenblut!” Zeternd eilte Professor Yang davon und Scorpius tauschte einen kurzen Blick mit Albus, der zwar grinste, aber brav umrührte. Dann sank die erste Seifenblase zu Boden und traf Merediths Ärmel. Der sich zischend auflöste. Begleitet von einem erschrockenen Schrei. Scorpius konnte es ihr nicht verdenken.
“Alles raus hier”, donnerte schon die Stimme von Professor Yang durch den Raum, “und lasst euch bloß nicht von den Blasen erwischen!”
“Von wegen Seifenblasen… Säureblasen trifft es eher”, murmelte Scorpius, während er eine, die ihm gefährlich nahe mit seinem Zauberstab in eine ungefährlichere Richtung scheuchte. Albus nickte und sah betrübt zu ihrem eigenen Kessel. “Schade drum… evanesco”, richtete er den eigenen Zauberstab auf etwas hinter Scorpius, vermutlich eine weitere Blase. Nur für den Bruchteil einer Sekunde sah Scorpius, wie die offensichtliche Enttäuschung blankem Entsetzen wich. Dann traf ihn irgendetwas an der Schulter und ein brennender Schmerz löschte alles andere aus. Ein gequälter Schrei hallte in seinen Ohren wider, unaufhörlich… erst nach einer Ewigkeit wurde um ihn herum alles dunkel.
Als er wieder zu sich kam, war aus dem Schmerz nur ein schwaches Pochen geworden. Und er konnte seine linke Hand bewegen, was gut war. Das bedeutete, sie war noch da. Oder wieder. Man konnte sich in solchen Dingen nie ganz sicher sein. Neben dem Bett hatte sich Albus auf einem halbwegs bequem aussenden Sessel zusammengerollt, der ganz sicher nicht zum Inventar des Krankenflügels gehörte. Im ersten Momet war Scorpius sich sicher, dass er schlief, aber dann öffneten sich die grünen Augen und in der nächsten Sekunde saß Albus aufrecht. “Wie geht es dir?”
“Mein Arm ist noch dran, oder?”
“Jup. Hätte aber nicht mehr zu viel gefehlt… Professor Yang versucht noch rauszufinden, was Tristan und Ivy verbockt haben. Janus lassen sie noch sein Bein nachwachsen… Scorp, es tut mir Leid. Ich wollte eine Blase hinter dir verschwinden lassen. Woher hätte ich denn wissen sollen, dass sie dann platzt?” Albus wirkte so zerknirscht, dass Scorpius sich jeden sarkastischen Kommentar verkniff. “Das war nicht deine Schuld.” Er hatte es immerhin nicht absichtlich gemacht. “Aber du hättest mir auch einfach sagen können, dass da was hinter mir war.”
Nur war das leider nicht Albus Art. Vielleicht lag das in der Familie. Held spielen und so. Immerhin hatte dieser Potter den Anstand, verlegen zu wirken. “Ich weiß… nächstes Mal.”
“Als ob…”
“Ich werds wenigstens versuchen?”
Das musste er wohl gelten lassen. Erstmal. “Wie lange muss ich hierbleiben?”
“Morgen früh. Woraus auch immer diese Blasen waren, es hat dich ziemlich übel verätzt…”
Scorpius verzog das Gesicht, sagte aber nichts weiter dazu. “Sorry, dass ich auf deiner Höhenangst rumgeritten habe…” Dann konnte er ja auch geich die Gelegenheit nutzen, um das zu klären.
“Schon okay. Ich geh dem Thema ja auch lieber aus dem Weg. Nicht gerade die beste Lösung.”
“Ich weiß.” Er hatte auch Dinge, die er lieber ignorierte. Er wollte mit der linken Hand nach Albus’ greifen, aber ein brennender Schmerz in seiner Schulter belehrte ihn eines besseren. “Du sitzt auf der falschen Seite.”
“Sorry. Übrigens… das mit dem Animagus meinte ich vollkommen ernst. Du wirst schon sehen. Aber was Fliegendes muss vielleicht echt nicht sein.”
Challenge: Romantik/Intimität - Fettnäpfchen (für mich)
Fandom: Harry Potter
Charaktere: Scorpius Malfoy, Albus Potter
Anmerkung: Ich bediene hier ein altes Headcanon, das mit diesem komischen Theaterstück…dings nichts zu tun hat. Wer also Harry Potter and the cursed Child nicht kennt, ist vor Spoilern sicher, wer es kennt… muss mit meiner Version der nächsten Generation leben. XD
“Ich werde ein Animagus.” Als Albus das verkündete, klang er, als wäre das die Ankündigung des Jahrhunderts. Scorpius hätte es vielleicht mehr gewürdigt, wäre er nicht gerade dabei, getrocknete Alraunenwurzel abzuwiegen. Aber eigentlich hätte er auch sonst wohl nicht mit mehr als einem mäßig bis desinteressierten “Mmmh” reagiert. Er war komische Ideen von seinem Freund gewöhnt, aber er konnte gerne mit ihnen ankommen, wenn sie nicht gerade im Unterricht waren. Und der Professor der Meinung war, dass sie eine Herausforderung brauchen könnten. Sonst hätte er ihnen kaum dieses dreimal verfluchte Rezept gegeben. Aber Scorpius musste zugeben, dass der Unterricht angefangen hatte, langweilig zu werden.
Fakt war jedenfalls, dass es nicht Albus’ erste verrückte Idee war und es würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht die letzte sein. Und wenns nach Scorpius ginge, war das auch okay. Aber doch bitte nicht auf Kosten seiner Note.
“Ich werde bestimmt etwas cooles”, sinnierte Albus weiter und Scorpius konnte sich ein Grinsen kaum verkneifen. “Ein Hamster? Vergiss das Rühren nicht.”
“Du nimmst mich gar nicht ernst!”
Scorpius las ein paar Gramm wieder in das Glas zurück und murmelte: “Ich nehm dich ernst, wenn du weiterrührst. Sonst fliegt uns am Ende der Kessel um die Ohren oder was-weiß-ich.” Es würde definitiv den Trank versauen und wenn es ganz schlimm wurde auch noch für Verletzungen oder kaputte Klamotten sorgen. Was ihn seine Schwestern nie vergessen lassen würden. Und wenn die es wussten, wusste es bald auch sein Vater und der konnte bei sowas genauso schlimm sein. Nur war Scorpius sich bei ihm nie so sicher, ob er sich nicht doch daran störte, wenn etwas nicht so lief wie es sollte. Wie der Umstand, dass Scorpius angeblich der erste seit Generationen war, den der Sprechende Hut nicht nach Slytherin gesteckt hatte. Er war zugegeben, recht kurz davor gewesen. Aber am Ende war es doch Ravenclaw geworden. Vermutlich sollte er Albus dankbar sein, dass er ihm damals mit der Zuordnung nach Slytherin absolut die Show gestohlen hatte.
Und jetzt wollte er offenbar sein inneres Tier suchen. Oder so. Immerhin nahm er dabei seine Aufgabe wieder auf und schaffte es dabei sogar, die richtige Geschwindigkeit beizubehalten. “Ich will fliegen können.” Eines musste man Albus Potter lassen, er war multitaskingfähig, wenn man ihn einmal daran erinnert hatte. “Wenn ich mich in einen Vogel verwandeln kann, kann ich fliegen.”
Scorpius erinnerte Albus nicht daran, dass er ein Zauberer war. Und wenigstens theoretisch einen fliegenden Besen hatte. “Es wird nur dein Körper verwandelt… im Kopf bleibst du ein Mensch.” Und dieser Mensch hatte nunmal Höhenangst. Scorpius wusste bis heute nicht, wie es dazu gekommen war.
“Na und?” Die Antwort kam unerwartet heftig und Scorpius sah von seinem Häufchen Alraunenwurzel auf. Bisher hatte Albus nie den Eindruck gemacht, als würde er sich an seiner Höhenangst stören. Aber vermutlich war es dumm gewesen anzunehmen, dass es ihn nicht weiter störte. Nicht in einer Familie voller begeisterter Quidditchspieler. Dass Scorpius selbst als Jäger für Ravenclaw flog, machte es vermutlich nicht besser.
“Die Alraune…”, erinnerte Albus ihn nach ein paar unerträglich stillen Sekunden und Scorpius beeilte sich, die abgewogene Menge gemäß der Anleitung in den Kessel zu werfen. Langsam und nie zu viel auf einmal. Verdammt, wann war aus einer üblichen Spinnerei so eine komische Situation geworden?
“Al…”, begann Scorpius, aber sein Freund kam nicht einmal mehr dazu, ihn anzusehen, der Kessel wurde gerade leuchtend pink. Und das war deutlich interessanter. “Soll das so sein?”, nahm Scorpous darum den Themenwechsel dankend an.
“Gute Frage? Bei Tristan und Ivy kommen ziemlich coole Seifenblasen aus dem Kessel…”
Echt? Scorpius sah sich um und sah zwei sehr verzweifelte Hauskameraden, die ratlos den Blasen hinterherschauten, die sich in wachsender Menge unter der Decke sammelten. Professor Yang dagegen störte sich erstmal nicht daran, was wohl bedeutete, dass keine akute Gefahr bestand. Jedenfalls stand die gerade nich bei Janus und Christian, kam dann aber zu Albus und Scorpius. “Wie weit sind Sie?”
“Fast fertig”, erklärte Albus schnell. “Wir müssen nur noch”, er warf einen kurzen Blick auf die Anleitung, “10 mal gegen den Uhrzeigersinn umrühren.” Professor Yang hob eine ihrer etwas zu buschigen Augenbrauen und Scorpious rollte das Pergament schnell weiter ab. “Dann noch dreimal gegen den Kessel klopfen.” Was auch immer das bringen sollte. Aber Zaubertränke war etwas, wo er wenig Lust auf Experimente hatte. Jedenfalls nicht hier.
“Genau.” Scorpius Hoffnung, dass sie gehen würde, erfüllte sich aber nicht. Stattdessen warf sie einen Blick in den Kessel. “Die Farbe ist ungewöhnlich… das kann aber vorkommen. Solange er sich gleich nochmal verfärbt, ist alles in Ordnung und Sie können probieren.”
Dann war es ja gut. Scorpius wollte noch eine Frage stellen, als plötzlich der Kessel von Tristan und Ivy (eigentlich Yvette) explodierte und alles voller Seifenblasen war.
“Was haben Sie denn jetzt gemacht? Ich habe doch gesagt, drei Tropfen Drachenblut!” Zeternd eilte Professor Yang davon und Scorpius tauschte einen kurzen Blick mit Albus, der zwar grinste, aber brav umrührte. Dann sank die erste Seifenblase zu Boden und traf Merediths Ärmel. Der sich zischend auflöste. Begleitet von einem erschrockenen Schrei. Scorpius konnte es ihr nicht verdenken.
“Alles raus hier”, donnerte schon die Stimme von Professor Yang durch den Raum, “und lasst euch bloß nicht von den Blasen erwischen!”
“Von wegen Seifenblasen… Säureblasen trifft es eher”, murmelte Scorpius, während er eine, die ihm gefährlich nahe mit seinem Zauberstab in eine ungefährlichere Richtung scheuchte. Albus nickte und sah betrübt zu ihrem eigenen Kessel. “Schade drum… evanesco”, richtete er den eigenen Zauberstab auf etwas hinter Scorpius, vermutlich eine weitere Blase. Nur für den Bruchteil einer Sekunde sah Scorpius, wie die offensichtliche Enttäuschung blankem Entsetzen wich. Dann traf ihn irgendetwas an der Schulter und ein brennender Schmerz löschte alles andere aus. Ein gequälter Schrei hallte in seinen Ohren wider, unaufhörlich… erst nach einer Ewigkeit wurde um ihn herum alles dunkel.
Als er wieder zu sich kam, war aus dem Schmerz nur ein schwaches Pochen geworden. Und er konnte seine linke Hand bewegen, was gut war. Das bedeutete, sie war noch da. Oder wieder. Man konnte sich in solchen Dingen nie ganz sicher sein. Neben dem Bett hatte sich Albus auf einem halbwegs bequem aussenden Sessel zusammengerollt, der ganz sicher nicht zum Inventar des Krankenflügels gehörte. Im ersten Momet war Scorpius sich sicher, dass er schlief, aber dann öffneten sich die grünen Augen und in der nächsten Sekunde saß Albus aufrecht. “Wie geht es dir?”
“Mein Arm ist noch dran, oder?”
“Jup. Hätte aber nicht mehr zu viel gefehlt… Professor Yang versucht noch rauszufinden, was Tristan und Ivy verbockt haben. Janus lassen sie noch sein Bein nachwachsen… Scorp, es tut mir Leid. Ich wollte eine Blase hinter dir verschwinden lassen. Woher hätte ich denn wissen sollen, dass sie dann platzt?” Albus wirkte so zerknirscht, dass Scorpius sich jeden sarkastischen Kommentar verkniff. “Das war nicht deine Schuld.” Er hatte es immerhin nicht absichtlich gemacht. “Aber du hättest mir auch einfach sagen können, dass da was hinter mir war.”
Nur war das leider nicht Albus Art. Vielleicht lag das in der Familie. Held spielen und so. Immerhin hatte dieser Potter den Anstand, verlegen zu wirken. “Ich weiß… nächstes Mal.”
“Als ob…”
“Ich werds wenigstens versuchen?”
Das musste er wohl gelten lassen. Erstmal. “Wie lange muss ich hierbleiben?”
“Morgen früh. Woraus auch immer diese Blasen waren, es hat dich ziemlich übel verätzt…”
Scorpius verzog das Gesicht, sagte aber nichts weiter dazu. “Sorry, dass ich auf deiner Höhenangst rumgeritten habe…” Dann konnte er ja auch geich die Gelegenheit nutzen, um das zu klären.
“Schon okay. Ich geh dem Thema ja auch lieber aus dem Weg. Nicht gerade die beste Lösung.”
“Ich weiß.” Er hatte auch Dinge, die er lieber ignorierte. Er wollte mit der linken Hand nach Albus’ greifen, aber ein brennender Schmerz in seiner Schulter belehrte ihn eines besseren. “Du sitzt auf der falschen Seite.”
“Sorry. Übrigens… das mit dem Animagus meinte ich vollkommen ernst. Du wirst schon sehen. Aber was Fliegendes muss vielleicht echt nicht sein.”