feuchen: (Default)
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Team: Weiß (Titanic)
Fandom: Bungou Stray Dogs
Challenge: Romantik/Intimität ("Wenn es sonst nichts ist ...") -für mich
Charaktere: Dazai & Chuuya (^-^)
Kommentar: Schnipsel aus einem kleinen Plotbunny, was ich irgendwann mal schreiben werde ...? ô.o
Cosplayball, Undercovermission, der headcanon, dass Dazai&Chuuya früher Missionen machen mussten, sich als Paar auszugeben, ...

Es kommt zwar nicht wirklich vor, aber um einfach auf Nummer sicher zu gehen, für Fandomunkundige: Dazai ist immer auf der Suche nach schmerzfreien Suizids ... alsoooo xD°



„Chuuyaaaa!“
Ohne von den Unterlagen für ihre kommende Mission aufzusehen, brachte Chuuya ein bestätigendes „hm“, von sich.
„Du siehst ja gar nicht, was ich für dich gefunden habe!“
Dazais Stimme war so euphorisch, dass er sich nicht einmal sicher war, dass er es wissen wollte. Es reichte schon, dass er schon wieder eine Mission zusammen mit ihm bestreiten musste, weil er sich nicht gegen Mori-senseis Befehl widersetzen konnte.
„Chuuya?“, fing Dazai erneut an, „was meinst du?“
Ein Schnaufen entwich Chuuya, bevor er schließlich doch seinen Blick hob und sich ansah, was sein Partner – so, wie Mori momentan drauf war, war er sich nicht einmal sicher, ob er Dazai noch als ‚ehemaligen Partner‘ bezeichnen konnte – da mitgebracht hatte.
Seine Augen verengten sich, als er eine weiße Bluse, die allerdings fast komplett verdeckt war, weil etwas darüber befestigt war, zusammen mit einem etwas weiter auslaufenden Rock. Alles, außer der unteren Bluse war in einer Mischung aus schwarz und rot gehalten.
Warum kam ihm diese Form noch einmal so bekannt vor?
„Und?“
„Für die Veranstaltung“, erwiderte Dazai breit grinsend.
„Du weißt aber schon, dass wir auf einem Ball sind?“, entgegnete Chuuya und sah ihn skeptisch an.
„Nicht der Ball! Aber Mori hat ja gesagt, wir können bis zur Abendveranstaltung normal auftreten“, sagte Dazai mit einem leicht melodischen Tonfall, „allerdings habe ich vorhin unterwegs etwas aufgeschnappt und dachte dann, dass du darin bestimmt gut aussiehst~“,
„Und wie kommst du auf die Idee, dass ich da mitmache?“, brummte Chuuya und musterte Dazai mehr als argwöhnisch. Warum hatte er eigentlich das Gefühl, als wenn er da nicht einmal etwas mitzureden hatte?
Warum lief es immer darauf hinaus, dass er am Ende doch das tat, was Dazai wollte?
„Weil ich weiß, dass du es tun würdest~“, sagte Dazai fröhlich, „nee Chuuya?“
Chuuya verdrehte die Augen.
Warum hatte er nur das Gefühl, dass er es eh machen würde, selbst wenn er nein sagte?
Warum hatte er noch einmal diese bestimmte Beziehung mit diesem Idioten?
Schließlich zuckte er mit den Schultern und wandte sich wieder seinen Unterlagen zu. „Wenn es sonst nichts ist ...“
Kurz hob er noch einmal seinen Blick und musterte das Outfit. Wenn er daran dachte, wie Dazai mal auf eins seiner Undercoveroutfits reagiert hatte, als sie erst sechzehn gewesen waren, hatte er vielleicht sogar ein wenig Spaß bei dieser Veranstaltung.
Immerhin begann ihre Mission auch erst richtig am Abend.
„Ich bin mir sicher, Chuuya sieht darin richtig gut aus“, sagte Dazai kurz darauf und hatte einen Moment später seine Arme um den anderen geschlungen.
„Du weißt, dass wir eigentlich einen Auftrag haben?“, fragte Chuuya nebenbei nach, auch, wenn sich seine Lippen zu einem Lächeln formten.
„Je normaler wir uns benehmen, desto weniger fällt auf, dass wir jemanden suchen“, sagte Dazai und hauchte ihm dabei ins Ohr.
„Normal ...?“, murmelte Chuuya und lehnte sich etwas nach hinten gegen den anderen, „sag mir etwas, was an uns normal ist.“
„Hmmm“, machte Dazai und beugte sich neben ihn, sah Chuuya von der Seite her an, „kommt drauf an, wie man es definiert.“ Kurz darauf hauchte er Chuuya einen Kuss auf. „Ich bin gespannt, wie es sein wird, wenn sie uns sehen.“
Ein wenig verwunderter hob Chuuya eine Augenbraue und drehte sich etwas mehr zu dem anderen um. „Sollte ich etwas wissen, Dazai?“
„Wenn du es nicht weißt, wird es nur lustiger“, erwiderte Dazai fröhlich vor sich hin grinsend.
Chuuya war sich nicht sicher, ob es das wirklich besser machen sollte. Er hasste es, wenn er nicht alles wusste, was auf sie zukam. Erst recht, wenn Dazai scheinbar mehr wusste, als sie wissen konnten.
Andererseits wusste Dazai sowieso ständig alles, was sie erwartete.
„Dazai–“, fing er an, wurde aber abgelenkt, als er bemerkte, wie sich Dazais Blick aus dem Fenster richtete.
„Hey, Chuuya, wie lange dauert es wohl zu ertrinken?“
Chuuya seufzte und verdrehte die Augen, sah zur Seite und erblickte das Flussufer in der Ferne.
„Warum testest du es nicht einfach?“, brummte Chuuya und lehnte sich wieder zurück, „dann wäre ich dich los.“
„Nicht sehr nett, Chibi~“, brummte Dazai und hängte sich kurz entschlossen an ihn dran, drückte seine Lippen auf Chuuyas, bevor er ihn anglitzerte, „du würdest mich bestimmt vermissen!“
„Ich würde nach dieser Mission einen ausgiebigen Urlaub von dir haben und mal schauen, wo man hier am besten feiern kann“, sagte Chuuya und grinste ihn an.
„Chuuuuyaaaa!“, machte Dazai weinerlich.
„Sei still und sag mir lieber, was du zu dem Plan hinzufügen willst, Trottel“, brummte Chuuya und verdrehte die Augen, sah in die großen Augen seines Partners, worauf er seufzte, ihn zu sich zog und innig küsste.
Warum hatte er sich nochmal in dieses idiotische, selbstmordaffinierte, Genie verliebt und konnte ihn nicht einfach vergessen?

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