Team: Schwarz (Eisberg)
Challenge: Angst - keine weiteren Schmerzmittel mehr möglich (für mich)
Fandom: Voltron
Charaktere: Keith, Pidge, Hunk, Lance (keine Ahnung, wo Shiro sich schon wieder rumtreibt… *seufz* Der wollte irgendwie nicht mit)
Anmerkung: Ich habe nicht den blassesten Schimmer vom Bergsteigen... wenn ich Blödsinn geschrieben habe, sehts mir bitte nach. ^^°
Besorgt musterte Keith die dunklen Wolken, die sich zu schnell näherten und immer höher aufzutürmen schienen. Im Gebirge wirkte so ein Sturm gleich viel bedrohlicher. Vielleicht, weil man dem Unwetter deutlich näher war, als sonst. In dem Fall lag es aber eher daran, dass sie hier festsaßen und vermutlich nur hoffen konnten, dass die niedrigen Zelte hielten, die sich an die Felswand duckten.
“Es ist bescheuert, dass ihr alle hier bleibt. Wenn ihr euch beeilt, könnt ihr es noch zum Basislager schaffen. Und fragen, wo die verdammte Kavallerie bleibt.” Pidge klang erschöpft und etwas neben sich. Kein Wunder. Sie hatte gegen Mittag Fieber bekommen. Und Hunk war der Meinung, dass ihr gebrochenes Bein gar nicht gut aussah. Was vermutlich noch diplomatisch ausgedrückt war. Der Sturz war ein Unfall gewesen. Einfach nur Pech. Aber Pech konnte einen hier in den Bergen umbringen.
“Lance, Allura, sie hat Recht. Hunk…”
Der schüttelte sofort den Kopf. “Vergiss es. Ich bin der einzige hier, der was von Erster Hilfe versteht.”
Etwas verspätet öffnete jetzt auch Lance den Mund. Aber vermutlich war Hunk ihm einfach zuvor gekommen. Was schon eine Leistung war. “Ich…”
“Lance”, unterbrach Allura ihn leise und er verstummte sofort. Bei Gelegenheit musste Keith sie wirklich schaffen, wie sie das anstellte, aber vermutlich war die Erklärung für ihn nicht umsetzbar. In die Stille sagte sie ruhig: “Wir können hier nichts tun. Und wenn wir wieder runtergehen, können wir fragen, warum bisher noch keiner gekommen ist. Unser Notruf muss durchgekommen sein. Außerdem sind es zwei Leute weniger, die alles wegessen.”
Sie stellte nicht in Frage, dass Keith hierbleiben würde. Gut. Er hätte sich da auch auf keine Diskussion eingelassen. Hunk mochte am meisten von Erster Hilfe verstehen, aber er der erfahrenste Bergsteiger. Keine Chance, dass er die beiden hier oben alleine ließ.
“Aber…” Diesmal unterbrach Keith Lance: “Nein. Kein Aber. Je schneller ihr unten seid, desto besser. Denkst du, ihr kriegt das alleine hin?”
Sie machten das auch nicht zum ersten Mal. Aber Routine hatten sie trotzdem nicht. Normalerweise würde es Keith nicht im Traum einfallen, sie alleine absteigen zu lassen. Aber er konnte Pidge hier nicht alleine lassen. Auch nicht mit Hunk. Lance wusste das. Weil er trotz aller idiotischen Sprüche und Ideen jemand war, der mitdachte. Auf den im Notfall Verlass war. So wie jetzt als er nur knapp nickte. “Klar.”
“Gut.” Er half ihnen noch, sich fertigzumachen, ging sicher, dass die Ausrüstung vollständig war und richtig saß. “Seid vorsichtig, okay? Und sag Shiro…” Er brach ab. Das war doch albern. Es gab keinen Grund so zu tun, als wären sie hier in Lebensgefahr. Auch wenn das durchaus passieren könnte. Zum Glück (oder so) war auch in dieser Hinsicht auf Lance Verlass. “Dass du ihn unsterblich liebst und es kaum erwarten kannst, wieder in seine starken… AU!”
“Wir sehen uns im Basislager. Passt gut auf Pidge auf, ja?” Weder Alluras Stimme noch ihr Gesicht verriet, dass sie gerade das Ohr ihres Freundes gepackt und weit genug verdreht hatte, dass es ziemlich wehtun musste. Dann ließ sie ihn wieder los und rückte seine Mütze zurecht. Keith nickte. “Klar.”
Das Unwetter wurde ungefähr genauso schlimm wie befürchtet. Selbst Keith hatte Mühe, sich nicht anmerken zu lassen dass er Angst hatte. “Wie geht’s dir?”, fragte er darum Pidge, die es schon vor einer Weile aufgegeben hatte, auf ihrem Notizblock rumzukritzeln. Was sie da plante, wollte er gar nicht wissen, vermutlich hatte es mit der Weltherrschaft durch Roboter zu tun. Oder so.
“Spitze, was denkst du denn? Hunk will mir kein Schmerzmittel mehr geben.” Das sagte sie so vorwurfsvoll wie es eben ging, wenn man wohl am liebsten vor Schmerzen geschrien hätte.
“Du hattest eigentlich schon zu viel. Du bist winzig, wenn ich…”
“Winzig? Ich geb dir gleich winzig!”
Schimpfen konnte sie zum Glück immer noch wie ein Rohrspatz, auch wenn der Temperamentausbruch nur so lange vorhielt, bis sie sich etwas aufsetzte. Selbst im schlechten Licht der Lampe konnte Keith sehen, wie ihr Gesicht sich vor Schmerz verzerrte. So eng wie es in ihrem Zelt war, war das aber auch kein Wunder.
“Ich hoffe, Lance und Allura haben den Rückweg geschafft”, murmelte er an niemand bestimmten gewandt. Aber es brachte die anderen beiden zum Schweigen. Dabei konnten sie ihn kaum verstanden haben, der Sturm war viel zu laut. Möglich, dass nicht nur Pidges Gesicht Bände sprach.
“Klar.” Also hatte wenigstens Pidge ihn verstanden. “Die machen vermutlich unten schon allen die Hölle heiß, damit sie uns hier rausholen. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir hier lebend runterkommen wird immer geringer. Ich könnte sie dir berechnen…”
“Das hab ich schon längst getan…”, gestand Hunk und drückte Keith seine warmen Handschuhe in die Hand. “Zieh die an. Es wird immer kälter.”
Wortlos nahm Keith sie entgegen und zog sie über. Natürlich hatte Hunk Recht. Neben der mutmaßlichen Infektion von Pidges Beinbruch war die Kälte hier die große Gefahr. Eigentlich die größte. Das sollte er nicht vergessen.
Der Wind zerrte heftiger am Zelt.
Challenge: Angst - keine weiteren Schmerzmittel mehr möglich (für mich)
Fandom: Voltron
Charaktere: Keith, Pidge, Hunk, Lance (keine Ahnung, wo Shiro sich schon wieder rumtreibt… *seufz* Der wollte irgendwie nicht mit)
Anmerkung: Ich habe nicht den blassesten Schimmer vom Bergsteigen... wenn ich Blödsinn geschrieben habe, sehts mir bitte nach. ^^°
Besorgt musterte Keith die dunklen Wolken, die sich zu schnell näherten und immer höher aufzutürmen schienen. Im Gebirge wirkte so ein Sturm gleich viel bedrohlicher. Vielleicht, weil man dem Unwetter deutlich näher war, als sonst. In dem Fall lag es aber eher daran, dass sie hier festsaßen und vermutlich nur hoffen konnten, dass die niedrigen Zelte hielten, die sich an die Felswand duckten.
“Es ist bescheuert, dass ihr alle hier bleibt. Wenn ihr euch beeilt, könnt ihr es noch zum Basislager schaffen. Und fragen, wo die verdammte Kavallerie bleibt.” Pidge klang erschöpft und etwas neben sich. Kein Wunder. Sie hatte gegen Mittag Fieber bekommen. Und Hunk war der Meinung, dass ihr gebrochenes Bein gar nicht gut aussah. Was vermutlich noch diplomatisch ausgedrückt war. Der Sturz war ein Unfall gewesen. Einfach nur Pech. Aber Pech konnte einen hier in den Bergen umbringen.
“Lance, Allura, sie hat Recht. Hunk…”
Der schüttelte sofort den Kopf. “Vergiss es. Ich bin der einzige hier, der was von Erster Hilfe versteht.”
Etwas verspätet öffnete jetzt auch Lance den Mund. Aber vermutlich war Hunk ihm einfach zuvor gekommen. Was schon eine Leistung war. “Ich…”
“Lance”, unterbrach Allura ihn leise und er verstummte sofort. Bei Gelegenheit musste Keith sie wirklich schaffen, wie sie das anstellte, aber vermutlich war die Erklärung für ihn nicht umsetzbar. In die Stille sagte sie ruhig: “Wir können hier nichts tun. Und wenn wir wieder runtergehen, können wir fragen, warum bisher noch keiner gekommen ist. Unser Notruf muss durchgekommen sein. Außerdem sind es zwei Leute weniger, die alles wegessen.”
Sie stellte nicht in Frage, dass Keith hierbleiben würde. Gut. Er hätte sich da auch auf keine Diskussion eingelassen. Hunk mochte am meisten von Erster Hilfe verstehen, aber er der erfahrenste Bergsteiger. Keine Chance, dass er die beiden hier oben alleine ließ.
“Aber…” Diesmal unterbrach Keith Lance: “Nein. Kein Aber. Je schneller ihr unten seid, desto besser. Denkst du, ihr kriegt das alleine hin?”
Sie machten das auch nicht zum ersten Mal. Aber Routine hatten sie trotzdem nicht. Normalerweise würde es Keith nicht im Traum einfallen, sie alleine absteigen zu lassen. Aber er konnte Pidge hier nicht alleine lassen. Auch nicht mit Hunk. Lance wusste das. Weil er trotz aller idiotischen Sprüche und Ideen jemand war, der mitdachte. Auf den im Notfall Verlass war. So wie jetzt als er nur knapp nickte. “Klar.”
“Gut.” Er half ihnen noch, sich fertigzumachen, ging sicher, dass die Ausrüstung vollständig war und richtig saß. “Seid vorsichtig, okay? Und sag Shiro…” Er brach ab. Das war doch albern. Es gab keinen Grund so zu tun, als wären sie hier in Lebensgefahr. Auch wenn das durchaus passieren könnte. Zum Glück (oder so) war auch in dieser Hinsicht auf Lance Verlass. “Dass du ihn unsterblich liebst und es kaum erwarten kannst, wieder in seine starken… AU!”
“Wir sehen uns im Basislager. Passt gut auf Pidge auf, ja?” Weder Alluras Stimme noch ihr Gesicht verriet, dass sie gerade das Ohr ihres Freundes gepackt und weit genug verdreht hatte, dass es ziemlich wehtun musste. Dann ließ sie ihn wieder los und rückte seine Mütze zurecht. Keith nickte. “Klar.”
Das Unwetter wurde ungefähr genauso schlimm wie befürchtet. Selbst Keith hatte Mühe, sich nicht anmerken zu lassen dass er Angst hatte. “Wie geht’s dir?”, fragte er darum Pidge, die es schon vor einer Weile aufgegeben hatte, auf ihrem Notizblock rumzukritzeln. Was sie da plante, wollte er gar nicht wissen, vermutlich hatte es mit der Weltherrschaft durch Roboter zu tun. Oder so.
“Spitze, was denkst du denn? Hunk will mir kein Schmerzmittel mehr geben.” Das sagte sie so vorwurfsvoll wie es eben ging, wenn man wohl am liebsten vor Schmerzen geschrien hätte.
“Du hattest eigentlich schon zu viel. Du bist winzig, wenn ich…”
“Winzig? Ich geb dir gleich winzig!”
Schimpfen konnte sie zum Glück immer noch wie ein Rohrspatz, auch wenn der Temperamentausbruch nur so lange vorhielt, bis sie sich etwas aufsetzte. Selbst im schlechten Licht der Lampe konnte Keith sehen, wie ihr Gesicht sich vor Schmerz verzerrte. So eng wie es in ihrem Zelt war, war das aber auch kein Wunder.
“Ich hoffe, Lance und Allura haben den Rückweg geschafft”, murmelte er an niemand bestimmten gewandt. Aber es brachte die anderen beiden zum Schweigen. Dabei konnten sie ihn kaum verstanden haben, der Sturm war viel zu laut. Möglich, dass nicht nur Pidges Gesicht Bände sprach.
“Klar.” Also hatte wenigstens Pidge ihn verstanden. “Die machen vermutlich unten schon allen die Hölle heiß, damit sie uns hier rausholen. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir hier lebend runterkommen wird immer geringer. Ich könnte sie dir berechnen…”
“Das hab ich schon längst getan…”, gestand Hunk und drückte Keith seine warmen Handschuhe in die Hand. “Zieh die an. Es wird immer kälter.”
Wortlos nahm Keith sie entgegen und zog sie über. Natürlich hatte Hunk Recht. Neben der mutmaßlichen Infektion von Pidges Beinbruch war die Kälte hier die große Gefahr. Eigentlich die größte. Das sollte er nicht vergessen.
Der Wind zerrte heftiger am Zelt.