ext_7867: (Default)
[identity profile] lenija.livejournal.com posting in [community profile] 120_minuten
1. Ich hatte eigentlich eine ganz andere fünfte Geschichte, die hat sich aber als länger erwiesen, so daß ich sie heute nicht mehr schaffe. Darf ich sie später noch hier posten, wenn sie fertig ist?
2. Lieber Mod, könntest Du einen Torchwood und einen Sarah Connor Chronicles Tag erstellen? Merci bien.

Fandom: Terminator - The Sarah Connor Chronicles
Challenge: #7 90 % aller Unfälle geschehen im Haushalt
Charaktere: Sarah, John, Cameron
Wörter: 569
Rating, Warnungen: PG-13, Tempo, angst, nicht nochmal durchgelesen.
Anm.: Ach verflucht, 5min zu spät, dabei hab die letzten 20 Minuten gesprintet dafür. Zählt es vielleicht noch? Bitte?
EDIT: Naja, egal - ich hab sowieso vergessen, ein der Zusatzelemente aus der zweiten Liste einzubauen... *seufz*
EDIT 2: Ha, doch! + ein Fetisch. Das Sturmgewehr! Yay!


Sie ist in der Stadt beim Einkaufen (obwohl nichts stimmt, muß man trotzdem für Nahrungsmittel sorgen), wandert die Regale ab, um nach diesem seltenen Schokoriegel zu suchen, den John so mag, und mit dem sie ihm vielleicht eine Freude machen kann, damit er nicht mehr so wütend und enttäuscht ist wie meistens in der letzten Zeit, als das Handy klingelt.
Wie schnell man sich an diese Dinger gewöhnt. Sarah greift in ihre Jackentasche, das Klingeln hat aufgehört, das Gerät meldet 'Sie haben eine Kurznachricht erhalten'.
Sarah rechnet mit nichts Schlimmem (einmal nicht). Sie drückt auf den Bestätigungsknopf, um die Nachricht aufzurufen, und erst als sie den Text liest, fährt ihr die metaphorische Faust in die Magengrube und nimmt ihr den Atem, ihr Gleichgewicht verändert sich, als ob sie es nicht beinflussen würde, jahrelange Gewohnheit, sie nimmt einen sicheren Stand ein, um nicht zu taumeln (sie taumelt nicht mehr), dann steckt sie das Handy in die in die Tasche, läßt den Einkaufswagen stehen und läuft los, denn da stand: Du mußt heim kommen. Cameron.

An solchen Momenten hängen all die Bilder in ihrem Kopf.
Sie gehen los wie eine Springflut, Atombomben, Cyborgs mit allen möglichen scheinbar-menschlichen Gesichtern, Schüsse, Flucht, aber das ist nur die Bühne, auf der die wirklich furchtbaren Dinge geschehen. Am Ende der kleinen Filme liegt John auf einer Straße/ im Schulhof/ im Haus/ neben dem Kühlschrank und ist -

Stop. Keine Zeit.
Sarah rennt zum Auto, während sie Verkehr und Passanten genau im Blick behält. Jeder kann der Feind sein, sie sind nicht immer zu erkennen. Gesichter scannen, unaufällig wirken, die schwere Pistole in der anderen Jackentasche entsichern, ohne daß jemand es mitbekommt.
Sie schließt auf (ohne Schlüssel, mit einem Fernbedienungsknopf am am Schlüsselring, das ist schon Routine), tritt aufs Gas und achtet nicht mehr groß auf Verkehrsregeln, eine rote Ampel, eine Kurve geschnitten, knapp vorbeigeschrammt an der Mutter mit dem Kinderwagen, doppelte Geschwindigkeit als erlaubt, und sie kennt die Straßen der Stadt noch nicht gut genug, was wenn sie sich verfährt, was wenn -
Stop. Fahr einfach weiter.

Sie bremst scharf vor dem Haus, erschreckt die beiden spielenden Mädchen mit ihrem Springseil, nimmt, als sie keinen Feind auf der Straße oder im Garten sieht, zuerst die Tasche mit dem Sturmgewehr aus dem Kofferraum.
Wo sind sie, verdammt?
Alles ist trügerisch ruhig.
Sie schließt die Tür auf (dafür gibt es noch einen normalen Schlüssel), leise, vorsichtig. Cameron hat sie doch gehört und kommt ihr im Flur entgegen.
"Wo ist John?" fragt sie zuerst, hektisch, bevor ihr auffällt, daß Cameron keine Waffe in der Hand hat. Stattdessen trägt sie Sarahs Küchenschürze.
Sarah geht wie in Zeitlupe durch die Tür links ins Wohnzimmer, hindurch und in die Küche.
Dort, neben der Anrichte, sitzt John und hält sich den Kopf. An seiner Hand ist ein wenig Blut, doch er sieht eher unbehaglich als leidend aus. Sein Blick spricht in erster Linie von schlechtem Gewissen.
"Ich wollte die Glühbirne wechseln. Bin runtergefallen und mit dem Kopf gegen die Anrichte geprallt, sorry, Mum."
Cameron kommt neben sie. "Du kannst Platzwunden besser versorgen als ich."
Die Zeitlupe löst sich langsam auf, der Kampfmodus schaltet sich ab, und Sarah sackt beinah zusammen; gerade noch denkt sie daran, daß die Maschine da ist. Und daß John jemanden braucht, der die Kontrolle behält.
"Laß sehen", sagt sie und beugt sich zu ihm hinunter. In ihr ist nichts, was sie dazu bringen könnte, wütend zu sein.

Date: 2008-02-04 08:52 am (UTC)
From: [identity profile] tsutsumi.livejournal.com

Wegen der fünf Minuten: Das ist nicht so schlimm. Viele von uns kommen mit unseren Challenges irgendwie ein bisschen zu spät an. Es geht ja auch eher um den Spaß am Schreiben als um Minuten. =)

Date: 2008-02-04 08:15 pm (UTC)
From: [identity profile] aislingde.livejournal.com
Eine SCC Story. Hach, ich mag das Fandom.

Du schilderst sehr gut die Dynamik, die momentan in diesem seltsamen Trio ist. Mir hat es gefallen.

Date: 2008-02-07 01:42 pm (UTC)
From: [identity profile] ranor.livejournal.com
Gefällt mir :)

Und wie schon von [livejournal.com profile] aislingde geschrieb: Die Dynamik kommt wirklich sehr gut rüber.

Date: 2008-02-07 01:43 pm (UTC)
From: [identity profile] ranor.livejournal.com
geschrieben muss es natürlich heißen...

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