R/I - gemeinsam in Quarantäne
Jul. 27th, 2019 12:44 amTeam: Schwarz
Challenge: Romantik/Intimität – gemeinsam in Quarantäne (für mich)
Fandom: Puella Magi Madoka Magica (Kyubey-less AU)
Charaktere: Kyoko, Momo
Anmerkung: Ein bisschen umgewurschtelte Backstory :‘D
„Schau mal, was ich gefunden habe!“
Bei dem Klang der Stimme ihrer Schwester drehte Momo ihren Kopf in Richtung Tür, wo sie dastand, mit ihrem charakteristischen breiten Grinsen. Momo konnte nicht anders und begann ebenfalls zu lächeln.
„Was denn?“
Mit dem Versuch eine dramatische Aura aufzubauen, zog Kyoko schließlich ein Buch hinter ihrem Rücken hervor und präsentierte es stolz. „Ta-dah! Ein Buch, das wir noch nicht gelesen haben!“
Momo lachte und begann langsam in ihrem Krankenbett zur Seite zu rutschen, um ihrer Schwester Platz zu machen. Immer wieder verzog sie ihr Gesicht im Schmerz, ließ sich aber nicht davon abbringen, es zu versuchen.
„Hey, hey, das reicht!“, versuchte Kyoko sie aufzuhalten und trat ans Bett heran. „So dick bin ich auch wieder nicht!“
Mit einem leicht erschöpften Seufzer lehnte sich Momo wieder zurück und versank etwas tiefer im Kissen.
Kyoko legte ihr das Buch vorsichtig in den Schoß ehe sie sich neben sie, halb auf der Kante, setzte. Noch nicht so ganz an ihr wesentlich kürzeres Haar gewohnt, strich sie es etwas genervt wieder hinter das Ohr und erwischte Momos etwas wehmütigen Blick.
„Soll ich dir vorher auch deine Haare neu machen?“, fragte Kyoko vorsichtig und warf ungewollt einen Blick auf den Kopf ihrer Schwester. Im Fall von Momo verwendeten sie ‚Haare‘ als Codewort für ein hübsches, blumiges Tuch, das eine Krankenschwester ihr geschenkt hatte, als Momo zum ersten Mal nach dem Brand im Spiegel gesehen hatte und anfing bitterlich zu weinen. Es war nicht alles verloren, aber es war noch ein langer Weg, bis sie wieder Haare hätte wie früher, vielleicht sogar nie. Für den Rest ihres Lebens würde sie von diesen Brandnarben gekennzeichnet sein, würden sie beiden.
Momo schüttelte den Kopf und strich über den kleinen Zopf, der über ihre Schulter fiel. „Noch alles gut.“
In Kyoko stieg wieder dieser Kloß an Gefühlen hoch, den sie versuchte die ganze Zeit zu vergraben. Sie konnte sich darum schließlich später kümmern. Zunächst musste sie für Momo da sein. Sie hatten schließlich nur noch einander. Keine Gemeinde, in denen sie Zuflucht fanden. Keine Mutter, der sich um sie sorgte. Kein Vater, der sie hätte beschützen sollen. Keiner, der sie vor dem Flüstern und Munkeln auf dem Gang beschützte, vor den Blicken, voll Mitleid und Misstrauen. Keiner, der mit ihnen noch wirklich reden musste, wenn sie es nicht mussten, als würden sie einen Fluch übertragen.
„Hey“, murmelte Momo leise und legte ihre bandagierte Hand auf Kyokos Oberschenkel. „Du warst wieder weg.“
Kyoko presste die Lippen aufeinander und zog scharf den Atem ein, um sich wieder zu fassen, um die Kraft für ein breites Lächeln aufzubringen.
„Sorry! Wollen wir loslegen?“
Challenge: Romantik/Intimität – gemeinsam in Quarantäne (für mich)
Fandom: Puella Magi Madoka Magica (Kyubey-less AU)
Charaktere: Kyoko, Momo
Anmerkung: Ein bisschen umgewurschtelte Backstory :‘D
„Schau mal, was ich gefunden habe!“
Bei dem Klang der Stimme ihrer Schwester drehte Momo ihren Kopf in Richtung Tür, wo sie dastand, mit ihrem charakteristischen breiten Grinsen. Momo konnte nicht anders und begann ebenfalls zu lächeln.
„Was denn?“
Mit dem Versuch eine dramatische Aura aufzubauen, zog Kyoko schließlich ein Buch hinter ihrem Rücken hervor und präsentierte es stolz. „Ta-dah! Ein Buch, das wir noch nicht gelesen haben!“
Momo lachte und begann langsam in ihrem Krankenbett zur Seite zu rutschen, um ihrer Schwester Platz zu machen. Immer wieder verzog sie ihr Gesicht im Schmerz, ließ sich aber nicht davon abbringen, es zu versuchen.
„Hey, hey, das reicht!“, versuchte Kyoko sie aufzuhalten und trat ans Bett heran. „So dick bin ich auch wieder nicht!“
Mit einem leicht erschöpften Seufzer lehnte sich Momo wieder zurück und versank etwas tiefer im Kissen.
Kyoko legte ihr das Buch vorsichtig in den Schoß ehe sie sich neben sie, halb auf der Kante, setzte. Noch nicht so ganz an ihr wesentlich kürzeres Haar gewohnt, strich sie es etwas genervt wieder hinter das Ohr und erwischte Momos etwas wehmütigen Blick.
„Soll ich dir vorher auch deine Haare neu machen?“, fragte Kyoko vorsichtig und warf ungewollt einen Blick auf den Kopf ihrer Schwester. Im Fall von Momo verwendeten sie ‚Haare‘ als Codewort für ein hübsches, blumiges Tuch, das eine Krankenschwester ihr geschenkt hatte, als Momo zum ersten Mal nach dem Brand im Spiegel gesehen hatte und anfing bitterlich zu weinen. Es war nicht alles verloren, aber es war noch ein langer Weg, bis sie wieder Haare hätte wie früher, vielleicht sogar nie. Für den Rest ihres Lebens würde sie von diesen Brandnarben gekennzeichnet sein, würden sie beiden.
Momo schüttelte den Kopf und strich über den kleinen Zopf, der über ihre Schulter fiel. „Noch alles gut.“
In Kyoko stieg wieder dieser Kloß an Gefühlen hoch, den sie versuchte die ganze Zeit zu vergraben. Sie konnte sich darum schließlich später kümmern. Zunächst musste sie für Momo da sein. Sie hatten schließlich nur noch einander. Keine Gemeinde, in denen sie Zuflucht fanden. Keine Mutter, der sich um sie sorgte. Kein Vater, der sie hätte beschützen sollen. Keiner, der sie vor dem Flüstern und Munkeln auf dem Gang beschützte, vor den Blicken, voll Mitleid und Misstrauen. Keiner, der mit ihnen noch wirklich reden musste, wenn sie es nicht mussten, als würden sie einen Fluch übertragen.
„Hey“, murmelte Momo leise und legte ihre bandagierte Hand auf Kyokos Oberschenkel. „Du warst wieder weg.“
Kyoko presste die Lippen aufeinander und zog scharf den Atem ein, um sich wieder zu fassen, um die Kraft für ein breites Lächeln aufzubringen.
„Sorry! Wollen wir loslegen?“